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Samstag, 2. April 2011

Schämt euch, einen Atomunfall gehabt zu haben...

...so kommt mir der französische Staatspräsident Sarkozy gerade vor. Die Woche hat er eine Stippvisite in Tokio gehabt und mit Naoto Kan gesprochen. In Japan gibt es gerade die größte anzunehmende Nuklearkatastrophe seit Harrisburg und Tschernobyl (von kleineren Pannen wie der Verstrahlung von neunzig Arbeitern in einer japanischen Wiederaufbereitungsanlage vor ein paar Jahren reden wir besser gar nicht erst), deren Brisanz und Tragik nur noch hätte übertroffen werden können, wenn die anderen beiden Kraftwerke, die ebenfalls Probleme gemeldet hatten, ebenfalls in den GAU gegangen wären. Das Umland ist nachhaltig kontaminiert, Greenpeace empfiehlt nach eigenen Messungen, den Evakuierungsbereich auf vierzig Kilometer auszudehnen...
Wobei das im Moment noch nach einer Geschichte von Jahren aussieht, nicht nach Jahrzehnten wie in Tschernobyl. Aber dennoch, das schwer gebeutelte Land kriegt Besuch vom Staatschef des europäischen Landes, das sich zu achtzig Prozent aus Atomstrom versorgt, und dieser Staatschef hat die Frechheit den Japanern zu sagen, sie sollten nicht voreilig über Atomstrom entscheiden? Der auch noch frech zu einem G20-Gipfel zum Thema Atomkraft lädt?
Mein lieber Herr Staatspräsident, natürlich kann Japan jetzt nicht umdenken! Der Ausstieg eines so auf Atomkraft konzentrierten Landes wie Japan dauert ein Jahrzehnt oder zwei!
Das Land liegt am Boden, hunderte Helfer haben gefährliche, wenn nicht letale Strahlendosen aufgenommen, über einhunderttausend Japaner sind von den durch die Explosionen fein verteilten radioaktiven Partikel betroffen: Es IST ETWAS PASSIERT in Japan... Und SIE machen Lobby-Politik für Atomkraft?

Der G20-Gipfel wird neue Sicherheitskriterien für AKWs ausarbeiten, vorlegen, an die Länder verweisen, und dort werden sie verworfen werden.
Das ist reine Lobby-Arbeit für eine Energieform, die seit den Neunzigern auf dem absteigenden Ast ist.
Schämen Sie sich, Herr Sarkozy, Japan den Spiegel vorzuhalten, ohne selbst hinein gesehen zu haben.


Aber kommen wir zu etwas anderem, kommen wir zu Deutschland und seiner Atomkraft.
Kommen wir zu Baden-Württemberg und dem Wahlsieg der Opposition.
Ja, meine lieben Schwarz/Gelb-Anhänger, es ist ein Wahlsieg der Opposition.
Ja, ich weiß, die CDU hat die meisten Stimmen bekommen und wäre nun damit beauftragt, eine Regierung zu bilden. Aber so verblödet ist Mappus nun doch nicht, eine Minderheitenregierung auf zu ziehen, die von der Mehrheit von Rot/Grün sklavisch abhängig wäre. Auch eine Koalition mit SPD oder Grünen steht nicht wirkich zur Debatte, denn nicht nur der Mappus muß weg, sondern auch die Schwarz/Gelben Krusten-Strukturen. Logische Schlussfolgerung ist eine Mehrheitskoalition, und das nicht unbedingt mit der Partei mit den meisten Stimmen.
Aber genau das, dieses demokratische Basisverhalten, scheint vielen nicht zu schmecken.
Laut Bildblog schrieb der BILD-Kolumnist Wagner u.a.: "Liebe Baden-Württemberger... [...]seid Ihr Eurer Steaks überdrüssig?"
Er schrieb auch: "Lieber Herr Kretschmann... [...]vor Ihnen habe ich keine Angst!"
Dass Wagner augenscheinlich einen an der Waffel hat und heute nicht mehr weiß, was er gestern geschrieben hat, ist uns allen klar. Dass er so offen Schwarz/Gelb propagiert wie die ganze BLÖD, ist auch nichts Neues. Wohlstandsängste schüren ist in dieser Aufzählung kein neues Verbrechen. Es ist aber hirnrissiger Blödsinn, in einem Land mit derartiger Infrastruktur, mit einer derartigen Landschaft an Mittelstand und Hochindustrie drei Dinge anzunehmen: 1) Dass es wirtschaftlich mit BaWü den Bach runter gehen wird, weil die Firmen allesamt die Koffer packen und abwandern, 2) dass in BaWü mit Grün/Rot die Lichter ausgehen, 3) dass sich die Baden-Württemberger auf diesem extrem niedrigen Niveau emotional manipulieren lassen.
Also, bitte, bitte, liebe CDU- und FDP-Tagträumer in BaWü, lieber Herr Wagner, macht bitte weiter auf diesem Niveau, das so leicht zu entlarven ist für jedermann, dessen einzige Tageslektüre NICHT die BLÖD ist.

Aber Hey, machen wir uns nichts vor. Meine Partei, die SPD, hat stark verloren(sowohl in BaWü als auch Rheinland-Pfalz) und wäre eigentlich der Wahlverlierer. Wäre da nicht eine ungewöhnlich starke Partei namens Die Grünen, die unsere Ergebnisse wieder rausgerissen hat.
Wir bewegen uns hier in einem vollkommen demokratischen Rahmen, Herrschaften. Und das ist auch gut so. Hier zu jammern, sich zu beschweren und Zukunftsängste zu schüren können sich nur Anhänger von CDU und FDP leisten; Wähler von SPD und Grünen würden für so ein kindhaftes Verhalten ausgelacht werden.


Nachtrag, der nichts mit den obigen Themen zu tun hat:
Ich habe gerade wieder einen Witz erfunden, der irgendwie auf Kosten von Copy-Guttenberg geht. Es handelt sich um einen "Deine Mutter"-Witze, also lest nicht weiter, wenn Ihr das Genre nicht abkönnt.
Alle anderen: Here we go!
"Deine Mutter ist so fett, wenn KTG ihr ein Autogramm auf den Hintern schreibt, kriegt er alle seine Vornamen in einer Linie alleine auf die linke Arschbacke."

Dienstag, 22. Dezember 2009

So hat es ja kommen müssen...

...sagt nicht ich habe Euch nicht gewarnt.
Hans-Heinrich Sander, bei mir bis heute unbekannter FDP-Politiker in Niedersachsen und bei uns sogar Umweltminister, hat nach der Klimakonferenz gefordert, Atomkraft weltweit massiv auszubauen. Darüber berichten zum Beispiel Focus.de und HNA.de. Diese beiden Links stehen auch exemplarisch für den Artikel im Lokalteil der Leine Deister Zeitung, den ich gerade in der Hand halte, aber keine neuen Informationen hinzu fügt.
Herr Sander sagt, nun da der Klimagipfel gescheitert sei, müsse alles getan werden, um Co2-arme Energie zu erzeugen. Recht hat er damit. Leider schlägt er ausgerechnet Nuklearenergie als unseren neuen Heilsbringer vor. Zwar meint er beschwichtigend, vor der Laufzeitverlängerung müsse die "Prüfung der Sicherheit" stehen, und Gorleben müsse ernsthaft als sicheres Endlager festgestellt werden, aber dennoch verkauft er hier nur den Atomstromlobbyismus im neuen Gewand.

Okay, hierzu ein paar Gedanken mit Fakten aus dem Gedächtnis.
1) Die CDU, größter Atomlobbyist in der Politik, hat kürzlich auch über Laufzeitverlängerungen gesprochen, allerdings nur bis genügend alternative Energieerzeugungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Nicht einmal Frau Merkel wagt es, von unbegrenzten Laufzeiten zu sprechen. Kein Wunder, dass Herr Sander Merkel und Co. vorwirft, das Thema vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auszuklammern, um das Interesse der Öffentlichkeit nicht allzu sehr auf diesen bestimmten Punkt im Parteiprogramm zu lenken, wo festgeschrieben ist, dass die Laufzeitverlängerung "sicherer" AKWs kommen wird.
Ich denke, der Herr Minister hat der CDU damit in zweierlei Hinsicht einen Bärendienst erwiesen. Einerseits vor der Landtagswahl das Thema wieder aufgewühlt, andererseits die Gorleben-Debatte zu einer Zeit neu angefacht, in der ein anderer Salzstock, die Asse, gerade traurige Berühmtheit als Ort erlangt, den man am liebsten nur noch zubetonieren und danach vergessen will. Leider löst das nicht das Problem zerrosteter Atommüllfässer, mittelstark strahlender und hochgradig strahlender Abfälle, die in der Asse nichts zu suchen haben, und die Hilflosigkeit der Betreiber, die seit dem letzten Grundwassereinbruch fürchten müssen, die gesamte Region über das Grundwasser radioaktiv zu kontaminieren.

2) Atomkraft ist NICHT billig und CO2-frei!
Alleine wenn wir uns das Uran betrachten, den Grundstoff für die Brennstäbe, kommen wir hier schon mal zu einem wichtigen Punkt. Uran wird im Ausland gewonnen, und dort meistens im Tagebau. Aber da man ja seit neuestem Solar- und Batteriebagger und -Lastwagen für den Abbau und Abtransport nutzt, fällt dort weder für Fahrzeuge, noch für Maschinen CO2 an. ;P
Ebenso wenig bei dem Transport und der Aufbereitung des Urans, was selbstverständlich vollkommen umweltfreundlich und mit Hilfe von Solarkraft geschieht.
Und was die Kosten angeht, Atomstrom ist IMMER NOCH hoch subventioniert. Würden wir für den Atomstrom den Preis direkt bezahlen, den wir jetzt über Steuern indirekt entrichten, dann wäre Deutschland binnen weniger Jahre von Windkrafträdern verspargelt.
Gut, gut, ein Punkt spricht für Atomkraft: Der hochgradig radioaktiv strahlende und extrem heiße Abfall liegt uns zwar noch fünfzigtausend Jahre auf der Tasche, aber bei der Stromerzeugung fällt kein CO2 an. Stattdessen wird Kühlwasser benötigt. Flüsse, die von AKWs genutzt werden, haben eine zwei Grad höhere Temperatur, sobald sie das Atomkraftwerk passiert haben. Das ist auch eine Form von Umweltverschmutzung.
Alternativen? Sicherlich. Wind-, Wasser-, und Solarenergie erzeugt nicht einmal beim Abbau und der Verarbeitung CO2, produziert dafür aber eine ganze Existenz lang Energie für uns. Da fällt das bisschen CO2, das bei der Errichtung und beim Bau der Teile anfiel, nicht so sehr ins Gewicht wie die ständig stattfindende Raffinierung von Uran.
Und auch Kohlekraftwerke sind längst keine CO2-Schleudern, wie sie es früher einmal waren. Die Technik entwickelt sich halt weiter. Auch in der Atomkraft ist das so. Die Zeit, in der Fusionskraftwerke Atomkraftwerke ablösen werden, ist nicht mehr fern. Deren Abfälle strahlen zwar auch, aber einhundert Jahre relativ kalt strahlender Müll ist im Gegensatz zum heutigen Atommüll geradezu einfach zu entsorgen.

3) Einen FDP-Mann zum Umweltminister zu machen ist ja schon ein starkes Stück. Wäre er Wirtschaftsminister geworden, Finanzminister, meinetwegen Arbeitsminister, dann klingt das nach der Kern(in)kompetenz der FDP. Aber Umweltminister?
Außerdem, ein Umweltminister, der Laufzeitverlängerung von AKWs fordert, wie geht das denn? Nur einen wahren Schelm würde hier der böse Verdacht beschleichen, die FDP hätte hier auf dem wichtigen niedersächsischen Umweltministerium (Gorleben, Asse, drei Kraftwerke) einen Pro Atom-Mann installiert, der ja, Amen und Halleluja zu allem ruft, was die Atomindustrie in irgend einer Weise fördert.
Das ist nicht der Auftrag, den die Wähler Ihnen erteilt haben, Herr Sander. Es wäre besser gewesen, Sie wären da geblieben wo Sie hergekommen sind: Im ferner liefen.

4) Jetzt muss also der Klimaschutz her halten. Das ist ja ein beliebtes Thema der Atomkraftbefürworter. Allerdings bedeutet die Laufzeitverlängerung ja auch eine Verlängerung der Subventionen, die von Steuergeldern - unserem Geld - bezahlt werden. Wir sprechen hier von einer guten Milliarde Euro pro Kraftwerk und zehn Jahren Laufzeit. Wäre ich Chef eines Atomkonzerns würde ich die CDU und die FDP mit Parteispenden vollpumpen, bis es ihnen zu den Ohren wieder raus kommt, denn soviel kann man denen gar nicht zustecken, wie die drei niedersächsischen Atomkraftwerke an Extra-Gewinn einbringen werden.
Schade für den Klimaschutz, der für dieses traurige Beispiel von Lobbyisten herangezogen und missbraucht wird. Und schade auch für China, das laut Herrn Sander neue Kraftwerke baut... Nachdem die aufstrebende Kulturnation den Dreischluchtenstaudamm erbaut hat, hätte ich erwartet das sie auf innovative und neue Energiegewinnungsmöglichkeiten setzen würden. Ja, zum Beispiel Wasserkraft. Oder Windkraft. Oder Solarenergie. China HAT ein paar ordentliche Wüsten für Solarenergieanlagen. Tja, eventuell wissen sie es nicht besser.
Sorry, Herr Sander, aber WIR wissen es besser. Deshalb werden AKWs bei uns ja auch abgeschaltet.

5) Was gibt es für eine Heilslösung, was führt uns aus der Misere? Wenn keine Kernkraftwerke, was rettet uns dann?
Tja, das absolute Erfolgsrezept habe ich leider auch nicht. Und ich würde schon sehr gerne auf Atomkraft verzichten, weil sie mit Uran eine endliche Ressource benötigt, hoch subventioniert ist und durch Lobby-Politik länger am Leben erhalten wurde als für uns alle gut ist.
Zudem kommt da noch das traurige Beispiel Asse und das drohende Dilemma Gorleben.
Aber ich weiß, dass wir mit Zeit, Anstrengung und Mühen genügend alternative Energien erzeugen können, um nicht länger auf Atomkraft angewiesen zu sein. Bereits jetzt ist Atomenergie hierzulande längst nicht mehr der stärkste Stromlieferant und krebst um die zwanzig Prozent rum. Den Rest schaffen wir auch noch.
Zudem sind wir hier in Norddeutschland eine der führenden Industrien auf dem Gebiet alternativer Energien. Wenn nicht wir, wer sollte es sonst schaffen?

Lieber Herr Minister für Unwelt, lassen Sie das Klima in Ruhe, es hat Ihnen nichts getan!
Kümmern Sie sich stattdessen lieber mal um Asse. Ich freue mich auf Fotos, dieSie mit Grubenhelm zeigen, während Sie sich in zweitausend Meter selbst ein Bild über den Wassereinbruch und die dadurch entstandene, hochgradig giftige und radioaktive Lauge machen. Danach bin ich bereit, Ihnen mehr Kompetenz und weniger Lobbyismus zu zu gestehen.

Wer mehr zum Thema lesen möchte, ich habe bereits einige Blogs dazu verfasst. Viel Spaß beim stöbern.

Montag, 17. August 2009

Da Wulff is in da House

Nein, ich bin nicht unter die Legastheniker gegangen. Nein, ich habe auch nicht Baggies angezogen, auf Halbmast gezogen und Goldschmuck angelegt. Der Titel ist lediglich mein brillanter Versuch, zu meinem aktuellen Thema überzuleiten: Christian Wulff, niedersächsischer Landesvater in der zweiten Legislaturperiode, und seine Einstellung zur deutschen Energiewirtschaft.

Zugegeben, ich war nie wirklich glücklich mit C.W., um ehrlich zu sein nicht einmal ansatzweise.
Seine Regierungszeit zeichnet eine gewisse Rücksichtslosigkeit gegen kleinere Sozialverbände aus, seine Ansichten in der Bundespolitik sind selbst für einen CDU-Mann konservativ, und der Mann hat nicht mal die Chuzpe, sich zur Wahl als Bundeskanzler zu stellen. Stattdessen kommt es mir so vor, als warte er auf das Straucheln von Angie, um dann als Retter der CDU herzukommen. Mein Eindruck, wohlgemerkt.
Nun, letzte Woche hat C.W. etwas getan, was ihn in meinem Ansehen noch weiter hat sinken lassen: Er hat bei der 25-Jahresfeier von Grohnde, einem AKW gleich um die Ecke an der Weser, tatsächlich den Atomausstieg in Frage gestellt und längere Laufzeiten z.B. für Störfallfreie AKWs wie Grohnde gefordert.
Meine Frage ist: Warum?
Warum propagiert er immer noch Atomstrom als billige Energiequelle, wenn längst bekannt ist, dass der Staat unsere Steuergelder als Subventionen verschwendet, um Atomstrom künstlich billig zu kriegen?
Warum propagiert er Atomstrom immer noch als Stütze der Gesellschaft, wenn er nicht einmal ein Drittel des gesamten Strommarkts ausmacht, Tendenz fallend?
Warum sind Atomkraftwerke notwendig wenn es doch die Kohlekraftwerke sind, die Energiespitzen in System ebenso wie Schwankungen abfangen müssen, weil sich AKWs NICHT dazu eignen, kurzfristige Spitzen zu bedienen?
Warum propagiert der niedersächsische Landesvater Atomstrom, wenn wir mit Gorleben und Asse fünfzigtausend Jahre Probleme vom Rest des Bundes aufgeschoben bekommen?
Vielleicht weil er parteihörig ist und Niedersachsen als relativ großes, aber industriell nicht hoch bedeutendes Bundesland "geopfert" werden kann? So kommt es mir zumindest vor.
So nicht, C.W., so nicht.

Zugegeben, Grohnde hat seit Inbetriebnahme nicht einen schweren Störfall zu verzeichnen, wobei unter Störfall eine Panne zu verstehen ist, die sofort meldepflichtig ist, also noch keine Bedrohung für die Bevölkerung darstellt. (Andererseits, erzählt das mal den leukämiekranken Kindern in der Elbmarsch.)
Nein, Grohnde hatte bisher nur rund vierhundert nicht meldepflichtige Pannen, ist also tatsächlich für ein AKW sicher. Allerdings wird es nicht jünger und hat schon fünfundzwanzig Jahre auf dem Buckel. Die Chance auf Störfälle reduziert sich nicht, sie erhöht sich. Genauso gut kann es natürlich sein, dass es tausend Jahre fehlerfrei läuft, aber ich bin nicht bereit, darauf zu wetten. C.W. anscheinend schon. Auf Kosten Niedersachsens.

P.S.: Der Anteil an Atomstrom liegt nicht nur mittlerweile bei unter einem Drittel. Ein Vergleich im Spiegel aus dem Jahr 2006 spricht von weniger als dreizehn Prozent. In einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland ist das ne Hausnummer, die nicht ohne Weiteres ersetzt werden kann. Aber es ist relativ schnell möglich. Und selbst wenn wir die kostenintensiven Castor-Transporte mal außen vor lassen: Raffinierung, Wiederaufbereitung und Endlagerung sind auch ohne Unmengen an Demonstranten verdammt teuer.
Strahlende Zukunft für Deutschland - Ja. Durch Atomstrom - Nein.