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Samstag, 19. März 2011

1500 Hits

Schon wieder Neuigkeiten von der Schreibfront eines uns allen bekannten Autors. XD

Das Ultimate Perry Rhodan-Projekt von Roland Triankowski und mir, das ich auf Fanfiktion.de als Preview betitelt habe, erreichte heute auf FF.de anderthalbtausend Klicks. Darüber hinaus hat die Geschichte acht Reviews. Das macht mich schon recht stolz. Zudem ist FF.de die einzige Seite, auf der ich die Geschichte hoch geladen habe.

Es schwebt natürlich neben der voran schreitenden Arbeit zum Wega-Komplex noch der Gedanke im Raum, zumindest den Anfang des ersten Block, die vierte Macht, noch einmal zu überarbeiten. Aber es freut mich, dass das Projekt auch so unfertig bei euch Lesern ankommt. Danke dafür, und lest mich weiter. ^^V


And now to something completely different:
Heute scheint sich einiges in Japan, genauer gesagt im Kernkraftwerk Fukushima I, zum Besseren zu wenden, wenn die tapfere Schar Techniker, die Polizisten und die Feuerwehr aus Tokio das Wunder vollbringen können, die Reaktoren kühl zu halten und den Strom für die Kühlung wieder anzuschließen. Auch wenn boulevardeske Medien, nennen wir sie Gmx/Web.de, mit reißerischen Schlagzeilen statt mit Informationen aufwarten, wenn sie Header wie "Radioaktives Jod im Tokioter Trinkwasser" Leser ziehen wollen - gut, was habe ich anderes erwartet, und sie geben keine falschen Informationen weiter, sie behandeln sie eben nur plakativ - so sehe ich doch den großen Hoffnungsschimmer am Horizont, nachdem ich mich innerlich bereits mit eine Kernschmelze in drei bis vier Reaktoren angefreundet hatte.
Die Menschen, die gerade in Fukushima I arbeiten, nehmen sehr viel Strahlung auf. Teilweise direkt, heiße Gamma-Strahlung, die die Zellen schädigt, dadurch Krebs auslöst, und in besonderen Situationen sogar Verbrennungen verursacht (so energiereich ist die Strahlung), teilweise über stark strahlende Isotopen, die sich nach und nach in ihren Körpern festsetzen.
Natürlich wirkt radioaktive Strahlung auf jeden anders. Einige der Arbeiter werden wohl nie Krebs bekommen, die Polizisten und Feuerwehrleute sind hoffentlich der enormen Belastung nicht zu lange ausgesetzt; andere wiederum, vielleicht die große Mehrheit der einhundertsechzig in Schichten arbeitenden Techniker, sind eventuell dem Tode geweiht. Was ich nicht hoffe und ihnen nicht wünsche. Wenn die Sache glimpflich ausgeht, wenn Japan noch einmal vor einer Katastrophe bewahrt werden konnte, dann auf dem Rücken dieser Fachleute. Auf ihrer Gesundheit, auf ihrem Leben, auf ihrer Familienplanung. Zugunsten einer Atomindustrie, die sich ein 9,0er-Erdbeben mit anschließender Tsunami in ihren Planspielen nicht vorstellen konnte. Nun zahlen die Techniker den Preis. Ich habe allergrößten Respekt vor diesen Männern; vor jedem, der seine potentielle Familienplanung, sein Gesundheit, ja, sein Leben riskiert, um das immer noch stark gebeutelte Krisengebiet - in dem teilweise die Versorgung der Überlebenden, drücken wir es höflich aus, ganz schön ruckelt - vor einer weiteren Katastrophe zu bewahren, die Großstädte Japans vor einer Katastrophe zu bewahren.
Ich schrieb letzten Samstag in meinem Blog: "In dieser Nacht [...] werden Helden geboren."
Es klingt vielleicht ein wenig unpassend, aber ein Spielfilm für diese Männer sollte wohl drin sein, egal wie die Katastrophe ausgeht.


Was bedeutet die Katastrophe für Deutschland?
Tja, Muberkel hat vor Fukushima noch gesagt, die Kernkraftwerke seien sicher, unverzichtbare Brückentechnologie und Teil eines nachhaltigen Co2-freien Energiemix.
Dann kam Fukushima, direkt vor einer sehr wichtigen Landtagswahl, und plötzlich gibt es ein Moratorium, in dem drei Monate lang alles auf dem Prüfstand soll.
Hand hoch, wem das auch überraschend schnell ging.
Sieben Reaktoren wurden abgeschaltet, und schon kündigen die Stromkonzerne höhere Preise an.
Was hat Muberkel umfallen lassen?
Und wie viele der abgeschalteten Kraftwerke gehen nach dem Moratorium wieder ans Netz?
Zwei einfach zu beantwortende Wahlen: Mappus retten und in Baden-Württemberg regieren.
Alle Kraftwerke gehen wieder ans Netz, selbst Biblis A, der nach dem Ausstiegsfahrplan von Rot-Grün längst nicht mehr in Betrieb sein sollte.
Warum? Weil die eilig zusammen gestoppelten Kommissionen nach eingehender Prüfung, und vor allem NACH der Wahl in BW, zu der Erkenntnis kommen werden, dass solche Unglücke in Deutschland nicht passieren können; wir haben hier keine Tsunamis, keine Erdbeben und dergleichen. Und außerdem hat Frankreich ja an der Grenze so viele Atomkraftwerke, also macht es risikotechnisch keinen Unterschied. Und da ist ja noch das tschechische Kraftwerk nahe Bayern. Wir können also nicht entkommen, basta. Also machen wir das Beste draus.

...sacken lassen. Klingt schlimm, aber genau das werden wir zu hören kriegen, in Verbindung mit einer fetten Strompreiserhöhung.
Fakt ist, Deutschland produziert mehr Strom, als es verbraucht. Was passiert mit dem Überschuss? Der geht ins Ausland. Moment, werden jetzt einige sagen, unser superbilliger Atomstrom wird ins Ausland verkauft, und wir sind mit Abstand unter den vier Ländern Europas mit den höchsten Strompreisen? Was läuft da falsch? Ist es nicht normalerweise üblich, dass der Preis einer Ware fällt, wenn sie im Übermaß vorhanden ist? Warum gilt das nicht auch für Strom?
Abgesehen davon, dass Atomstrom nur billig gerechnet wird, läuft so einiges falsch, würde ich sagen. Abgesehen davon, dass Atomstrom nur noch ein Viertel Anteil an unserem Strommix hat (den Rest wuppen wir locker in spätestens zehn Jahren mit erneuerbaren Energien), und der Überschuss im Auslandsverkauf in etwa der Kapazität deutscher Meiler entspricht, barbieren uns die großen vier Konzerne mächtig über den Kamm. Regionale Stromversorger wollten Milliarden in Arbeitsplätze und dezentrale Kraftwerke investieren, und uns damit von zentralen Kraftwerken UND großen Überlandstromleitungen unabhängiger machen. Nach dem Freifahrtschein für die Atomstromindustrie durch die Regierung Muberkel wurden diese Pläne auf Eis gelegt.

So gesehen ist es eine dreiste Frechheit, wenn wir nicht nur sehr hohe Strompreise in Deutschland zahlen, für Strom der ins Ausland verkauft wird, und dann auch noch gesagt kriegen, dass die Strompreise dann anziehen werden... Wovon denn? Wenn die Subventionsgräber vom Netz gehen, hören die staatlichen Hilfen auf, und die überteuerten Strompreise könnten sinken. Könnten, wohlgemerkt. Aber die vier großen Konzerne stehen ja schon in Position, um ihren Profit zu verteidigen.
Kurios an der Sache ist ja, dass Deutschland eines der führenden Länder ist, was regenerative Energien angeht. Wir haben doch das Know How, wir haben doch die Technik, werden unabhängiger von fossilen Brennstoffen und Uran (wo, wie ich gehört habe, schon der Abbau hochgefährlich ist). Ohne die Schwarz-Gelbe Regierung wären die ersten Subventionsfallen bereits vom Netz, anstatt ihren Betreibern Geld zu drucken. Ohne würden wir mehr dezentrale Energieversorgung haben, viele der Großleitungsprojekte gar nicht benötigen. Ohne Muberkel hätten wir sicher auch schon längst Frühling. Mittlerweile erscheint mir das plausibel.


Also, hört auf meine Worte: In drei Monaten wird es bestenfalls ein Bauernopfer geben, eventuell Biblis A. Alle anderen gehen wieder ans Netz.
Die Kraftwerke werden für supersicher erklärt, und damit hat es sich. Muberkel wird hoffen, dass sich keiner in drei Monaten mehr an Fukushima I erinnert. Oder daran, dass der Rheingraben und die Eiffel auch Erdbebengebiete sind. Die Presse wird uns damit bombardieren, wie sicher wir hier in Deutschland sind, und das wir den "billigen" Atomstrom doch dringend brauchen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Andererseits, wenn die Stammwähler der CDU einerseits das Spiel mit dem atomaren Feuer abstrafen, ebenso wie den unsensiblen Umgang eines Herrn Mappus mit dem Protest gegen den Umbau des Stuttgarter Bahnhofs, und wenn sie sich dran erinnern wie Muberkel im Zuge der KTG-Betrugsaffäre sämtliche konservativen Werte über Bord geworfen hat, um ihren Lügenbaron im Amt halten zu können, dann ist dieses Moratorium vielleicht das längst überfällige Ende dieser Katastrophe von Lobbyismus-Politik. Und das Ende von Frau Dr. Merkel als Bundeskanzlerin.


Noch ein Schlusswort: Wenn über die überaus miserable Versorgungslage in Japan berichtet wird, betonen die Medien immer, dass es an Nahrung, Wasser und Benzin fehlt.
Benzin? Wieso Benzin? Ich kann verstehen, dass die Versorgung aus der Luft schwierig ist, weil viele Straßen baufällig sind, bestimmte Gebiete nicht erreicht werden können, weil es einfach zu viele Menschen in Not gibt. Ich kann verstehen, dass die Rettungskräfte durch die ständigen Nachbeben nicht so gut voran kommen, wie sie wollen. Aber ich verstehe nicht, warum jeder verdammte Artikel auf dem Benzin herum reitet.
Entschuldigt bitte mal meinen verbalen Ausfall, aber schnüffeln Japaner aromatische Kohlenwasserstoffe, oder was?
Einleuchten würde es mir ja, wenn jemand sagen würde, dass die Menschen im Erdbeben- und Tsunami-Gebiet das Benzin brauchen, um Heizöfen anzutreiben. Das würde viel Sinn machen. Oder für ihre Fahrzeuge, um entweder aus dem Krisengebiet zu kommen oder im Krisengebiet die Mobilität, bzw. Hilfe zu sichern. Aber einfach so in jede Meldung rein zu schreiben, dass Benzin fehlt... Ist das schon Lobby-Politik? Gehen in Deutschland die Sprit-Preise hoch, weil es in Japan an Benzin fehlt? Ich weiß es nicht. Vielleicht könnt Ihr mich aufklären, meine treuen Leser.

Edit am Sonntag, dem 20.03.2011: In meiner Aufzählung jener, die um Fukushima I kämpfen, habe ich die Militärpiloten der Hubschrauber unterschlagen, welche die Reaktoren von oben gekühlt haben. Das war nicht beabsichtigt. Natürlich sind sie ebenfalls ein großes Risiko eingegangen und haben ihren Anteil daran.

Dienstag, 22. Dezember 2009

So hat es ja kommen müssen...

...sagt nicht ich habe Euch nicht gewarnt.
Hans-Heinrich Sander, bei mir bis heute unbekannter FDP-Politiker in Niedersachsen und bei uns sogar Umweltminister, hat nach der Klimakonferenz gefordert, Atomkraft weltweit massiv auszubauen. Darüber berichten zum Beispiel Focus.de und HNA.de. Diese beiden Links stehen auch exemplarisch für den Artikel im Lokalteil der Leine Deister Zeitung, den ich gerade in der Hand halte, aber keine neuen Informationen hinzu fügt.
Herr Sander sagt, nun da der Klimagipfel gescheitert sei, müsse alles getan werden, um Co2-arme Energie zu erzeugen. Recht hat er damit. Leider schlägt er ausgerechnet Nuklearenergie als unseren neuen Heilsbringer vor. Zwar meint er beschwichtigend, vor der Laufzeitverlängerung müsse die "Prüfung der Sicherheit" stehen, und Gorleben müsse ernsthaft als sicheres Endlager festgestellt werden, aber dennoch verkauft er hier nur den Atomstromlobbyismus im neuen Gewand.

Okay, hierzu ein paar Gedanken mit Fakten aus dem Gedächtnis.
1) Die CDU, größter Atomlobbyist in der Politik, hat kürzlich auch über Laufzeitverlängerungen gesprochen, allerdings nur bis genügend alternative Energieerzeugungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Nicht einmal Frau Merkel wagt es, von unbegrenzten Laufzeiten zu sprechen. Kein Wunder, dass Herr Sander Merkel und Co. vorwirft, das Thema vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auszuklammern, um das Interesse der Öffentlichkeit nicht allzu sehr auf diesen bestimmten Punkt im Parteiprogramm zu lenken, wo festgeschrieben ist, dass die Laufzeitverlängerung "sicherer" AKWs kommen wird.
Ich denke, der Herr Minister hat der CDU damit in zweierlei Hinsicht einen Bärendienst erwiesen. Einerseits vor der Landtagswahl das Thema wieder aufgewühlt, andererseits die Gorleben-Debatte zu einer Zeit neu angefacht, in der ein anderer Salzstock, die Asse, gerade traurige Berühmtheit als Ort erlangt, den man am liebsten nur noch zubetonieren und danach vergessen will. Leider löst das nicht das Problem zerrosteter Atommüllfässer, mittelstark strahlender und hochgradig strahlender Abfälle, die in der Asse nichts zu suchen haben, und die Hilflosigkeit der Betreiber, die seit dem letzten Grundwassereinbruch fürchten müssen, die gesamte Region über das Grundwasser radioaktiv zu kontaminieren.

2) Atomkraft ist NICHT billig und CO2-frei!
Alleine wenn wir uns das Uran betrachten, den Grundstoff für die Brennstäbe, kommen wir hier schon mal zu einem wichtigen Punkt. Uran wird im Ausland gewonnen, und dort meistens im Tagebau. Aber da man ja seit neuestem Solar- und Batteriebagger und -Lastwagen für den Abbau und Abtransport nutzt, fällt dort weder für Fahrzeuge, noch für Maschinen CO2 an. ;P
Ebenso wenig bei dem Transport und der Aufbereitung des Urans, was selbstverständlich vollkommen umweltfreundlich und mit Hilfe von Solarkraft geschieht.
Und was die Kosten angeht, Atomstrom ist IMMER NOCH hoch subventioniert. Würden wir für den Atomstrom den Preis direkt bezahlen, den wir jetzt über Steuern indirekt entrichten, dann wäre Deutschland binnen weniger Jahre von Windkrafträdern verspargelt.
Gut, gut, ein Punkt spricht für Atomkraft: Der hochgradig radioaktiv strahlende und extrem heiße Abfall liegt uns zwar noch fünfzigtausend Jahre auf der Tasche, aber bei der Stromerzeugung fällt kein CO2 an. Stattdessen wird Kühlwasser benötigt. Flüsse, die von AKWs genutzt werden, haben eine zwei Grad höhere Temperatur, sobald sie das Atomkraftwerk passiert haben. Das ist auch eine Form von Umweltverschmutzung.
Alternativen? Sicherlich. Wind-, Wasser-, und Solarenergie erzeugt nicht einmal beim Abbau und der Verarbeitung CO2, produziert dafür aber eine ganze Existenz lang Energie für uns. Da fällt das bisschen CO2, das bei der Errichtung und beim Bau der Teile anfiel, nicht so sehr ins Gewicht wie die ständig stattfindende Raffinierung von Uran.
Und auch Kohlekraftwerke sind längst keine CO2-Schleudern, wie sie es früher einmal waren. Die Technik entwickelt sich halt weiter. Auch in der Atomkraft ist das so. Die Zeit, in der Fusionskraftwerke Atomkraftwerke ablösen werden, ist nicht mehr fern. Deren Abfälle strahlen zwar auch, aber einhundert Jahre relativ kalt strahlender Müll ist im Gegensatz zum heutigen Atommüll geradezu einfach zu entsorgen.

3) Einen FDP-Mann zum Umweltminister zu machen ist ja schon ein starkes Stück. Wäre er Wirtschaftsminister geworden, Finanzminister, meinetwegen Arbeitsminister, dann klingt das nach der Kern(in)kompetenz der FDP. Aber Umweltminister?
Außerdem, ein Umweltminister, der Laufzeitverlängerung von AKWs fordert, wie geht das denn? Nur einen wahren Schelm würde hier der böse Verdacht beschleichen, die FDP hätte hier auf dem wichtigen niedersächsischen Umweltministerium (Gorleben, Asse, drei Kraftwerke) einen Pro Atom-Mann installiert, der ja, Amen und Halleluja zu allem ruft, was die Atomindustrie in irgend einer Weise fördert.
Das ist nicht der Auftrag, den die Wähler Ihnen erteilt haben, Herr Sander. Es wäre besser gewesen, Sie wären da geblieben wo Sie hergekommen sind: Im ferner liefen.

4) Jetzt muss also der Klimaschutz her halten. Das ist ja ein beliebtes Thema der Atomkraftbefürworter. Allerdings bedeutet die Laufzeitverlängerung ja auch eine Verlängerung der Subventionen, die von Steuergeldern - unserem Geld - bezahlt werden. Wir sprechen hier von einer guten Milliarde Euro pro Kraftwerk und zehn Jahren Laufzeit. Wäre ich Chef eines Atomkonzerns würde ich die CDU und die FDP mit Parteispenden vollpumpen, bis es ihnen zu den Ohren wieder raus kommt, denn soviel kann man denen gar nicht zustecken, wie die drei niedersächsischen Atomkraftwerke an Extra-Gewinn einbringen werden.
Schade für den Klimaschutz, der für dieses traurige Beispiel von Lobbyisten herangezogen und missbraucht wird. Und schade auch für China, das laut Herrn Sander neue Kraftwerke baut... Nachdem die aufstrebende Kulturnation den Dreischluchtenstaudamm erbaut hat, hätte ich erwartet das sie auf innovative und neue Energiegewinnungsmöglichkeiten setzen würden. Ja, zum Beispiel Wasserkraft. Oder Windkraft. Oder Solarenergie. China HAT ein paar ordentliche Wüsten für Solarenergieanlagen. Tja, eventuell wissen sie es nicht besser.
Sorry, Herr Sander, aber WIR wissen es besser. Deshalb werden AKWs bei uns ja auch abgeschaltet.

5) Was gibt es für eine Heilslösung, was führt uns aus der Misere? Wenn keine Kernkraftwerke, was rettet uns dann?
Tja, das absolute Erfolgsrezept habe ich leider auch nicht. Und ich würde schon sehr gerne auf Atomkraft verzichten, weil sie mit Uran eine endliche Ressource benötigt, hoch subventioniert ist und durch Lobby-Politik länger am Leben erhalten wurde als für uns alle gut ist.
Zudem kommt da noch das traurige Beispiel Asse und das drohende Dilemma Gorleben.
Aber ich weiß, dass wir mit Zeit, Anstrengung und Mühen genügend alternative Energien erzeugen können, um nicht länger auf Atomkraft angewiesen zu sein. Bereits jetzt ist Atomenergie hierzulande längst nicht mehr der stärkste Stromlieferant und krebst um die zwanzig Prozent rum. Den Rest schaffen wir auch noch.
Zudem sind wir hier in Norddeutschland eine der führenden Industrien auf dem Gebiet alternativer Energien. Wenn nicht wir, wer sollte es sonst schaffen?

Lieber Herr Minister für Unwelt, lassen Sie das Klima in Ruhe, es hat Ihnen nichts getan!
Kümmern Sie sich stattdessen lieber mal um Asse. Ich freue mich auf Fotos, dieSie mit Grubenhelm zeigen, während Sie sich in zweitausend Meter selbst ein Bild über den Wassereinbruch und die dadurch entstandene, hochgradig giftige und radioaktive Lauge machen. Danach bin ich bereit, Ihnen mehr Kompetenz und weniger Lobbyismus zu zu gestehen.

Wer mehr zum Thema lesen möchte, ich habe bereits einige Blogs dazu verfasst. Viel Spaß beim stöbern.