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Donnerstag, 14. November 2019

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer fünfundvierzig: Ich hab's vom FBI. Das FBI?

Unglaublich. Man sollte meinen, dass Spammer und Phisher hierzulande und auch international nicht so dumm wären, die wirklich großen schlafenden Hunde zu wecken. Aber jetzt erreichte mich ein Spam der ganz besonderen Art: Angeblicher Absender dieser Phishing-Mail soll ausgerechnet das Federal Bureau of Investigation sein, kurz FBI. Oder anders formuliert: Die zentrale Sicherheitsbehörde der USA. Angeblich hätte es einen nicht näher bezifferten Fall an Korruption  gegeben, und ein Fonds mit fast zehn Millionen Dollar wäre mir vorenthalten worden.
Eine Menge Geld, das zudem noch über die UN abgewickelt werden soll. Was man der Spam-Mail zugute halten muss: Offensichtlich ist es "nur" Datenphishing, weil in der Antwortmail "nur" persönliche Daten erhoben werden sollen. Und eventuell ein paar Kreditkartennummern, mit denen US-Verbrecher ja schon schön was anfangen können. Das ist natürlich blanker Unsinn, nur um das noch einmal ausdrücklich zu betonen.
Und genauso natürlich gehe ich, bevor ich zu unser aller Erbauung das Original drag'ndroppe, zu den Punkten, die es als Spam ersichtlich machen.

1) Die Nachricht hat als Absender ein Gmail-Konto. Es ist keine Hausadresse des FBI.
2) Ich als angeblicher Nutznießer werde neutral und ohne Namen angesprochen.
3) Es gibt gleich drei verschiedene Gründe, warum der Präsident von Togo mir Geld schulden könnte, die aber allesamt Quatsch sind.
4) Die Antwort geht auch auf das Gmail-Konto.
5) Über das miserable Deutsch reden wir jetzt ebensowenig wie über die Rechtschreibfehler, wohl aber über das fehlende Impressum.

Alles in allem billigster Phishing-Spam, der auf Adressen und/oder Visa-Karten abziehlt und mit einer angeblichen Zahlung lockt, bei der nigerianische Prinzen neidisch werden.

Hier jetzt zu unser aller Erbauung die komplette Mail.

Achtung: Begünstigter:

In den letzten zwei Monaten fanden eine Reihe von Treffen mit dem Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen statt. Dies endete vor 3 Tagen. Es ist offensichtlich, dass Sie Ihren Fonds nicht erhalten haben, der sich auf 9,6 Millionen USD beläuft. Dies ist auf frühere korrupte Regierungsbeamte zurückzuführen, die den Fonds aus egoistischen Gründen beinahe für sich hielten, und auf einige Personen, die alle versucht haben, Ihren Fonds zu nutzen Ihren Fonds zu betrügen, was zu so vielen Verlusten und unnötigen Verzögerungen beim Erhalt Ihres Fonds geführt hat.

Das Nationale Zentralbüro von Interpol, das von den Vereinten Nationen und dem Federal Bureau of Investigation erweitert wurde, hat dem derzeitigen Präsidenten von Togo, Seine Exzellenz Faure Gnassingbé, erfolgreich ein Mandat erteilt, um die Abwicklung aller Auslandsschulden zu beschleunigen, die Ihnen und anderen Personen und Organisationen geschuldet werden Es wurde festgestellt, dass sie ihre Vertragssumme, Lotterie / Glücksspiel, Erbschaft und dergleichen nicht erhalten haben.

Wie möchten Sie nun Ihre Zahlung erhalten? Weil wir zwei Zahlungsmethoden haben, die per Bankscheck oder mit Visa ATM Karte möglich sind?

VISA-ATM-KARTE: Wir stellen Ihnen eine benutzerdefinierte PIN-basierte ATM-Karte aus, mit der Sie täglich bis zu 10.000 US-Dollar von jedem Geldautomaten abheben können, auf dem das Mastercard-Logo angebracht ist und der 2023 erneuert werden muss Mit der ATM-Karte können Sie Ihr Geld auf Ihr lokales Bankkonto überweisen. Die ATM-Karte wird mit einem Handbuch oder einer Bedienungsanleitung geliefert, um Sie über die Verwendung der Karte zu informieren, auch wenn Sie kein Bankkonto haben.

Scheck: Bei Ihrer Bank zu hinterlegen, damit der Scheck innerhalb von drei Arbeitstagen eingelöst werden kann.

Ihre Zahlung wird über eine der von Ihnen bevorzugten Optionen an Sie gesendet und per DHL an Sie gesendet.

Um die Freigabe Ihres Fonds im Wert von 9,6 Mio. USD zu bewirken, wird empfohlen, unseren Korrespondenten in Afrika, den Zusteller William Mike, mit den folgenden Informationen zu kontaktieren:

E-Mail: f.director2016@yandex.com

Es wird empfohlen, ihn mit den folgenden Informationen zu kontaktieren:

Du bist voller Name ........
Sie sind Adresse ...
Zuhause / Handy ...
Bevorzugte Zahlungsmethode (VISA ATM CARD / Cashier Check)

Dein,
Mr. Morrison.
BUNDESAMT FÜR UNTERSUCHUNG VEREINIGTE STAATEN ABTEILUNG FÜR GERECHTIGKEIT WASHINGTON, D.C. 20535.

Sonntag, 11. November 2018

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer vierundvierzig: Nun werden die Betrüger auch noch cocky.

Ich fasse es nicht. Die Internetspammer werden nicht nur dreister, sondern auch noch eitel:
Neulich berichtete ich über Spam, der mich mit "Bildern meiner Webcam" erpresse wollte und meinem ganzen Freundeskreis entsprechende Bilder zu zeigen drohte. Und das mit vier Zahlen meiner Festnetznummer, und obwohl ich gar keine Webcam habe...
Damals war es relativ simpel, den Spam als solchen zu entlarven und die Sache ad acta zu legen.
Auch diesmal erreicht mich dieser Spam, allerdings verfügt der Erpresser - ja, es ist Erpressung, versuchter Raub, Nötigung - diesmal nur über ein Fragment meiner Festnetznummer und meine Mailadresse. (Irgendein seriöser Betreiber, oder aber Megadownloads.org haben diese Daten weiterverkauft.)
Über den Spam verziehe ich nicht mal die Miene.
Hier ist der Text, natürlich OHNE den kompletten Code der Piggybank, damit nicht jemand sich aus versehen selbst erpresst und Geld überweist. Der Knaller der Geschichte wird von mir da drunter noch mal separat gepostet.

cellshop@tiscali.co.za schrieb mir:

It seems that, 0467, part num your phone.

I observe your device.


I am in stupor of your sexually fantasies!


I made screenshots from your camera lens from yours device.

You unbrace, I record video.

I made backup your contacts and files.


I want 854 $ to my ^Bitcoin

My =Bitcoin piggy bank

1AjgBp2S3GuD9pyySTZWgqsBpixDNosbDU

If YOU don't transaction -Bitcoin. I share this disgust of your porno fantasies. With yours contacts!

If you do not know how to do this - enter into Google\

+how to transfer money to a Bitcoin! wallet@



Soweit, so gut. Dann aber kommt der Hammer der Geschichte. Denn zum Abschluss seiner Erpressung schreibt mein Erpresser:

You Have Time - 26 hours.
You see grammatical mistakes? Yes! I do this special, to not find me. All correspondence & whatsapp have analyze writing style.


Und das ist der Punkt, an dem der Erpresser auch noch eitel wird, weil sich die User aller Nationen über sie lustig machen.
Ist das vielleicht ein Pfad, um den Spam loszuwerden oder wenigstens einzudämmen? Indem das ganze Internet mal kräftig über diese Erpresser lacht?

Freitag, 31. August 2018

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer dreiundvierzig: Seeeeeeeeeeeeuuuuuuuuuuuuuufffffffffffzzzzzzzzzzzzz

Liebe Freunde, ich befinde mich in Not. Da draußen, irgendwo da draußen, gibt es eine Datenbank, oder derer mehrere, in der/denen ist/sind meine Mailadresse mit diversen meiner Daten verknüpft. Letztens wies ich auf den Klarna-Spam hin, der mich erreichte und der meine alte Adresse, mein en Klarnamen UND meine Telefonnummer enthalten hat. Das Ergebnis dieser Datenbank aus von mir leichtfertig geteilten Daten im Internet beziehungsweise von irgendwem VERKAUFTEN Daten, da ich meine Festnetznummer ausschließlich bei Anmeldungen mitverwende, wenn diese verlangt wird, aber nie, niemals niemals nie, im Web zusammen erwähne, ist der neueste Spam, der mich erreicht. Ein Novum. Ich werde erpresst.
Ja, ich werde erpresst. Aber es ist nicht schlimm. Eigentlich ist es hirnrissig, aber ich bange um all jene Mitmenschen, die auch so etwas bekommen und dann in Panik Dummheiten begehen oder gar auf die Erpressung eingehen.

Jetzt zäumen wir das Pferd mal von hinten auf. Natürlich ist es schlimm, dass ich erpresst, moralisch vorgeführt, ja, genötigt werde. Es ist ein Verbrechen. Es ist ein großes Verbrechen. Es ist eine Sauerei, eine Schweinerei, es ist widerlich. Ich behalte mir vor, Anzeige zu erstatten, denn bisher versuchte man nur, mich zu betrügen. Diesmal aber versucht man, mich zu berauben. Ja. Ist so.
Glücklicherweise wäre ich da eh nicht drauf reingefallen, denn der Erpresser benutzt eine "dumme" Datenbank, die nicht besonders viele Informationen über mich enthält. Glücklicherweise halte ich die aus dem Netz raus. (Ich habe da schon einen Verdacht. Damals, als ich nach dem Tod meines Vaters den PC neu aufsetzen musste und Open Office neu herunterlud und ausgerechnet an Megadownload.org geriet, da habe ich meine Nummer zusammen mit meiner Mail angegeben. Nachdem es ihnen nicht gelang, mich zu betrügen - Hallo, Katzenjens, mein Lebensretter - haben sie doch noch Profit daraus gezogen und meine Daten weiterverkauft. Damnit.)

Zu unser aller Erbauung nun zuerst der Text der Erpressung.
Eingesandt wurde sie über gbadano@senscom.ar, ws eine reguläre Firma zu sein scheint.

***

###Last digits 0467 is your phone#####
*****You installed malware plugin@@@@@

$$$I backuped all contact****


***I recorded private video with the phone@
$$$$Have Questions?$$$$$
$$$$$Answer to mail##
$$$$And we doing trade for silent$$$
$Time started. 48 hour@@@
@@@@



Um es mal zusammenzufassen: Jemand sagt, er hat die letzten vier Nummern meines Festnetzanschlusses. 
Er behauptet, ich hätte Malware installiert. Hahahahaha, Panda, Hitman Pro, habt Ihr das gehört?
Er behauptet weiterhin, er hätte ein Backup all meiner Kontakte
Und schließlich und endlich behauptet mein unbekannter Erpresser, er hätte mit der Webcam meines Telefons private Videos von mir gemacht.
Anschließend folgen in den Dollarzeicheneingerahmten Miniatursätzen diverse Angebote und ein Zeitlimit von achtundvierzig Stunden.

Also:Ich soll für ein privates Video, das mein Erpresser mit Hilfe der Webcam meines Festnetzanschlusses gemacht haben will, Geld bezahlen... Mit meinem Festnetztelefon...
Und einen Log meiner Kontakte will er auch haben. Warum kein Log meines Surfverhaltens? Weil er drohen will, er würde das "kompromittierende Video" an meine Kontakte schicken.

Natürlich ist das eine Erpressung, eine Nötigung und ein Kapitalverbrechen reinsten Wassers. Senscom existiert wirklich; ich werde denen eine Kopie senden. Aber ansonsten sehe ich der Geschichte sehr gelassen gegenüber, denn ganz davon abgesehen, dass ich nichts zu verbergen habe und mir nicht vorwerfen muss, habe ich für meinen PC-Arbeitsplatz keine Webcam installiert. Und mein Festnetztelefon besteht aus mobilen Einheiten, hat aber auch keine Kamera integriert. Also, wenn mein Erpresser nicht ins Haus eingestiegen ist, um eine einzubauen, wie will er mich überhaupt gefilmt haben?
Und zuguterletzt: Es ist eine Massenmail. Eine schlichte Massenmail. Nur die vier letzten Zahlen und die Mailadresse wurden für mich eingesetzt, der Rest ist nichts weiter als ein Serienbrief.
Leute, wenn Ihr sowas kriegt, schmeißt es auf den digitalen Müll. Keine direkte Anrede, keine weiteren Informationen, nicht mal der Hauch eines Beweis... Die Täter merken erst, dass es Euch gibt, wenn Ihr in Panik zurückschreibt.
Also, Ruhe bewahren, löschen, und für all jene, die ein mulmiges Gefühl haben, Malwaresucher und Virenschutz laufen lassen.

Edit: Zur Sicherheit hier noch mal die Verbraucherzentrale zum Thema. https://www.checked4you.de/computer-internet/e-mails/kamera-gehackt-beim-pornogucken-gefilmt-352088

Montag, 21. Mai 2018

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer zweiundvierzig: Wenn meine sämtlichen öffentlichen Daten für Betrug genutzt werden - Klarna-Spam

Klarna? Was ist das? Gute Frage. Ich meine, wenn sie mir schon eine Rechnung schicken, in der meine alte Adresse enthalten ist, mein Klarname UND meine Telefonnummer, dann sollte ich zumindest wissen, mit wem ich es zu tun habe, oder?
Um es kurz zu machen: Klarna ist ein Bezahldienst. Sowas wie Paypal, nur nicht so gut, aber eventuell billiger. Und um es noch kürzer zu machen: Natürlich nutze ich Klarna nicht, und die Rechnung ist ein sehr teurer Fake. Warum sehr teurer Fake? Weil die Informationen über mich, also Adresse, Mail, Telefon und Klarname irgendwann irgendwo sehr, sehr teuer verkauft worden sein müssen. Daher schade ich dem Betrüger natürlich automatisch damit, dass ich die Mail ignoriere, anstatt aufs angehängte Zip-File mit den Viren zu klicken... Nun.
Fakt ist, Klarna selbst warnt auf seiner Homepage vor dem Fake, und im Internet sagen alle eingängigen Seiten, dass die Mail ein virenverseuchter Hoax ist. Also brauche ich da eigentlich gar nicht weiter drauf eingehen. Aber was mich bestürzt, ist, dass es da draußen eine Datenbank gibt, die so viel über mich zusammengetragen hat. Möge diese Information besonders teuer sein.


Hier die Mail, von mir leicht entschärft:

Sehr geehrte/r Alexander Kaiser,

Personalien:

Alexander Kaiser
Breslauer Str. 1
31029 Banteln

Tel. 0518296xxxx

Überweisen Sie den fälligen Betrag unter Angaben der Rechnungsnummer so rechtzeitig, dass dieser spätestens zum 22.05.2018 auf unserem Konto eingeht.
Sie sind auch zur Zahlung der Zinskosten in Höhe von 5,17 Euro nach §§286, 288 BGB verpflichtet. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 15.05.2018.

Falls Sie die oben erwähnte Frist nicht einhalten, sehen wir uns leider gezwungen die Betreibung gegen Sie persönlich einzuleiten, sowie auch eine Anzeige gegen Bestellbetrug zu erstatten.

Eine vollständige Forderungsausstellung NR. 098666204, der Sie alle Positionen entnehmen können, befindet sich im Anhang.


Mit freundlichen Grüßen

Klarna Bank Erik Schulte



Wollen wir anfangen?
1) Unpersonalisierte Anrede, was auf ein Programm schließen lässt, bei dem die m/w-Unterscheidung nicht eingepflegt wurde. Also ehrlich. Erst teuer meine Adresse kaufen, und dann nicht mal genug Geld haben, um klug zu bescheißen...
2) Der Betrag, um den es geht, wird nicht erwähnt. Klarer Versuch, mich dazu zu bringen, aufs Zip-File zu klicken.
3) Keine Rechnungsnummer.
4) "...sehen wir uns leider gezwungen [,] die Betreibung gegen Sie..."
Abgesehen vom fehlenden Komma habe ich keine Ahnung, was "Betreibung" beim Eintreiben einer Rechnung bedeutet. Ist doch schön, wenn ein Betrugsversuch auch mal witzig ist.
5) "Eine vollständige Forderungsausstellung..." Ja, das waren definitiv keine Muttersprachler. Google, halte Google Übersetzer zum Schutz der Menschen bitte auf diesem Niveau.
6) Kein Komma nach "Mit freundlichen Grüßen". Bei sowas könnte ich immer ausflippen. Echt jetzt.
7) "Klarna Bank Erik Schulte". Was soll das? Versuchen hier Japaner, mich zu betrügen? Nur Japaner setzen die Firma vor den eigenen Namen.
8) Noch was entdeckt. "...unter Angaben..." Definitiv keine Muttersprachler.

Alles in allem sehr gefährlich. Die Datenbank, die meine Adresse und meine Mail verknüpft hat, konnte jetzt auch noch meinen Namen hinzu fügen, von meiner Telefonnummer ganz zu schweigen. Der Rest: Forget it. Billigster, einfachster, dümmstmöglichster Viren-Spam. Also nicht den Anhang anklicken, sondern gleich komplett alles löschen.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer einundvierzig: Weiß die Presse eigentlich, dass sie gerade durchdreht?

Ihr wisst, dass man manchmal solche Tage hat, da ACHTET man einfach gar nicht mehr auf irgendwelche Spam-Mails, die man bekommt, vor allem, wenn irgendein dubioser Betrüger mal wieder deine Mailadresse gekauft hat und dich mit unsinnigem, zweitklassigem Spam überschüttet.

So ist es jetzt gerade auf meinem Account, und der Spamordner füllt sich täglich mit bis zu zehn Mails, in denen von wunderbaren Geldmachmaschinen berichtet wird, auf die die Banken ganz, ganz sauer sind, und NTV hat's mit der Verbraucherzentrale/einem Notar getestet, und die Presse dreht deshalb gerade durch, und man kriegt locker am Tag einen fünfstelligen Betrag raus, wenn man nur ein Video anschaut/diese eigentlich verbotene Software herunterlädt.

Mit schmissigen Headern wie: "Ich habe versucht, dich zu erreichen" oder "Ihr Zahlung wurde genehmigt" oder "Bestellung bestätigt" versuchen diese Spammies, einen dazu zu verlocken, sie aufzurufen. DAS ist noch nicht gefährlich. Die Gefahr geht hier von den Links aus.
Diese führen über Google.de zu einer verkürzten Adresse. Und zwar alle Links in der Mail zur gleichen verkürzten und damit anonymisierten Adresse.
Nein, Leute, Ihr bekommt keine ultrageheime Bankensoftware, mit der Ihr durch Microtransactions zehntausend Euro am Tag verdienen könnt. Nein, es wird kein Video gezeigt, das Euch beibringt, wie Ihr die ultrageheime Software bedienen könnt.
Tatsächlich landet Ihr auf einer Anmeldeseite, die entweder Eure Kontodaten, oder aber eine Einzahlung mit Online-Geld als Startguthaben haben möchte. Ist beides keine gute Idee.
Auf Phishingmails.de werden die Mails  im Januar 2016 noch mal kurz besprochen, denn nach einer kleinen Pause von etwa zwei Jahren sind sie jetzt wieder massiv versendet worden, und davor kamen sie auch periodisch auf.
Wenn es die gleichen Spammer sind, die zugeben perfektes Deutsch beherrschen oder sich perfekte Texte schreiben lassen, dann kommt der Spam aus China. Und solange die Chinesen damit Geld verdienen, weil es immer noch User gibt, die tatsächlich glauben, dass jemand, der fünfzehntausend Euro am Tag verdient, allen anderen diesen genialen Trick verraten will - und das auch noch umsonst oder gegen eine geringe Gebühr.

Fazit: Nicht anklicken, gleich löschen.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.