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Sonntag, 24. Juli 2022

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer vierundfünfzig: McAffee-Spam. McAffee-Spam???????

 Ihr habt richtig gelesen. Unter meiner beliebten Rubrik Sicherheitsmasssssssnahmen, die fast schon die 55 erreicht hat, und in der ich über besonders verbrecherischen oder besonders dummen Spam berichte, kommt diesmal tatsächlich McAffee-Spam. Ich nehme es vorweg: Der gehört zur dummen Sorte.

 

Schon vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail mit Header McAffee und "Bestätigung erforderlich".
Der Absender XXX@Atis.org lässt mich dann schon mal dran zweifeln, dass es wirklich McAffee ist, die mir hier schreiben.
Dass der erste Satz lautet: "YIHR MCAFFEE-ABONNEMENT IST ABGELAUFEN!" trägt nicht weiter zur Glaubwürdigkeit bei. Ja, das Y ganz zu Anfang ist original. Ich hänge den Text hier noch drunter und entferne nur die Links, damit kein DAU noch Geld verliert.

Der Link, den man klicken soll, geht dann - man mag es kaum glauben - natürlich nicht zu McAffee oder zumindest einer einigermaßen glaubwürdigen Kopieadresse wie bei Paypal, wo das Pal mit großem i geschrieben wird, sondern zu einem Server namens Independantnewspaper.de, und auf dem Button steht aufmunternd: "JETZT AKTIV"
Dass der Rest in gutem Deutsch geschrieben ist, geschenkt. Dass ich als aktiven Namen den ersten Teil meiner Mailadresse serviert bekomme (Name Tiff), fällt dabei schon nicht mehr ins Gewicht.
Dummer, ganz, ganz dummer Spam, der nur unnötig Lebenszeit kostet. Immerhin ist er amüsant. Ws ihn nicht weniger kriminell macht, nur diesmal sind es halt dumme Kriminelle.

Zu unser aller Erbauung hier die Originalgeschichte.


YIHR MCAFEE-ABONNEMENT IST ABGELAUFEN!


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reference code 47126DE
Name Tiff
account-ID
33125

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JETZT AKTIV

Montag, 6. September 2021

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer dreiundfünfzig: Paypal verlässt sich auf das T-Online-Netz

 Ich glaube, so langsam werde ich berühmt. Oder meine Arbeit wird anerkannt. Oder beides.
den aktuellen Fall von Paypal-Phishing habe ich nämlich nicht selbst zugesandt bekommen, sondern mein alter Freund und Leser Stokosam aus den Zeiten des legendären, leider abgebrannten Battletech.info-Boards, hat ihn mir geschickt.
Und ja, natürlich ist das Spam. Aber ziemlich gut gemachter. Allerdings: Paypal wird niemals niemals nie von einem anderen Server aus versenden als vom eigenen Paypal-Server. Und garantiert nicht unter einem Privatnamen vom T-Online-Server. Das ist schon mal der 1) erste Fehler, an dem man erkennt, dass es Phishing ist.
2) Keine direkte Ansprache. Macht Paypal natürlich auch nie.
3) Drei Kommafehler in nur einem Satz. Großartige Leistung.
4) Im nachfolgenden Satz noch mal ein Kommafehler. Satzbau und Aussprache gut, Kommata sehr fehlerhaft.
5) Der Grund, warum sich diese Mal mit Paypal und nicht Paypai oder ähnlichem Scheiß schmückt und mit einem komplett kopierten Anhang von den Originalmails aufwartet, ist im Button zu finden, auf den das Opfer klicken soll. Ich habe den Link hier entfernt, aber im Original weist er die Endung .to auf, leitet also auf einen Mailserver auf der Südseeinsel Tonga um.

Also, noch mal zusammengefasst: Kommt die Mail nicht von Paypal.de, sofort löschen. Ist Spam.
Verweist der Button nicht auf Paypal.de, sofort löschen. Ist Phishing.
Geht es um etwas am 01.09., und Ihr kriegt es mitten im Monat, löschen, ist übler Spam.

Zu unser aller Erbauung hänge ich das Original wieder dran. Viel Spaß damit.
Ich wünschte, die Schwerverbrecher, die diese Art von Onlineverbrechen begehen, wären immer so dumm und leicht zu durchschauen.

 Von: PayPal.Seviceteam.01 <miriam.xxxxx09@t-online.de>
Gesendet: Montag, 6. September 2021 12:35
An: cccc.xxxxxxxx@t-online.de

 Betreff: Wichtig: Kontoüberprüfung aufgrund neuer EU-Richtlinie zum 01. September 2021

 

                   

Guten Tag,

aufgrund der neuesten Datenschutzrichtlinien, die am 01. September 2021 in Kraft treten, möchten wir Sie bitten, an einer Überprüfung, der von Ihnen angegeben Daten, bei uns, teilzunehmen.

Dieses dauert nur ein paar Minuten und Sie können Ihr Konto, direkt normal weiterverwenden.


Weiter zur Datenbestätigung22

 

Viele Grüße

Ihr PayPal-Team

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PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Société en Commandite par Actions. Eingetragener Firmensitz: 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg, RCS Luxembourg B 118 349

 

Donnerstag, 19. August 2021

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer zweiundfünfzig: Geld überweist man heutzutage mit Paypai

 Ja, Ihr habt richtig gelesen. Der letzte Buchstabe bei Paypai ist ein großes I. Einer der vielen Tricks, mit denen Spammer arbeiten, um Legitimität vorzutäuschen. Und Ihr ahnt es schon, mich erreichte heute wieder mal Paypal-Spam. Ganz mieser Paypal-Spam. Richtig schlecht, und dumm aufgezogen. Das liegt nicht nur am großen i anstelle eines l.

Da ist zum Beispiel die Absendemail, die auf den Server Zumplinsdw.com verweist.
Oder dass die persönliche Anrede fehlt.
Oder das Impressum.Oder, oder, oder.
Der Antwortbutton führt dann auch in die unbekannten Tiefen des Internets. Unter ru8gepusk-sowieso würde ich landen, würde ich auf den beigefügten Link klicken.

Worum geht es überhaupt? Angeblich ist mein Paypalkonto gesperrt, und ich soll auf diesen verdächtigen Button drücken, um mein Konto wiederherzustellen.
Alles in allem der mieseste Spam, über den ich bisher berichtet habe.
Nicht mal das Deutsch ist einwandfrei.

Aber, und ich hoffe, da besteht keinerlei Zweifel, es ist und bleibt ein Verbrechen. Unnötig zu erwähnen, dass PALPAi als Name gewählt wurde, um hoffentlich Strafverfolgung zu entgehen. Aber da dies Phishing ist, das mindestens meine Zugangsdaten zu Paypal abgreifen soll, bleibt es schwerer Raub.
Wer immer diesen Spam geschickt hat, möge er mit einem 56K-Modem Herr der Ringe streamen, alle drei Teile in der Extended-Version.

Ich poste mal die Originalmail:

#PayPaI


 
(Ihr Konto wurde gesperrt⋅)

Ihr Konto wurde aufgrund zu vieler erfolgloser Anmeldeversuche gesperrt. Um Ihr Konto wieder zu ⋅aktivieren. mussen Sie Ihre ⋅Dateninnerhalb von 24Stunden ⋅überprüfen.

 




Jetzt Prüfen



 Der Link bei "Jetzt prüfen" wurde von mir entfernt.
Wären alle Phishingmails so eindeutig, wäre das Leben leichter.

 

Mittwoch, 6. Mai 2020

Sicherheitsmasssssssnahmen Nummer siebenundvierzig: Der mieseste Paypal-Spam aller Zeiten, ungelogen.

Heute habe ich den mit Abstand DÜMMSTEN Phishing-Versuch auf Kosten von Paypal bekommen, den ich je erlebt habe.
Schlechtes Deutsch, okay. Mies gefälschte Originalmail, okay. Aber im Mailbetreff zwei Apostrophe zu setzen, und jedem mit einem Funken Verstand auf die Nase zu binden, dass hier was faul ist: Unbezahlbar dumm.
Und zwar noch dümmer als die Spammergruppe, die unbekannte Leute anschrieb, um ihnen einerseits weiszumachen, sie hätten die Webcam gehackt und die Adressen aller Familienmitglieder und Freunde, an die sie die Aufnahmen schicken würden, wenn die Person nicht bezahlt, und andererseits versucht hat weiszumachen, das schlechte Deutsch wäre vollkommene Absicht, damit sie mit ihrem Erpresserbrief durch die Filter rutschen.
Ja, noch dümmer, noch viel dümmer. So dumm, dass diese Verbrecher eigentlich bestraft genug sind. Mit sich selbst.

Aber Verbrechen ist Verbrechen, und dies ist eins. Auch dämliche Verbrecher sind Verbrecher, das ist halt so. Kommen wir also zur Mail, die den Betreff hat: Paypal Sùppórt. Ihr Paypal-Konto wurde eingeschränkt und wir erkennen verdächtige Anmeldungen von anderen Geräten. FALL-ID 813061
Danach kommt folgender Text: 
Sehr geehrter Paypal-Benutzer,
 

Wir haben verdächtige Aktivitäten auf Ihrem Paypal-Konto festgestellt. Wir haben das Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt.
 

Bitte öffnen Sie die angehängte Anhangsdatei, um die Details des Problems mit Ihrem Konto anzuzeigen.


Vielen Dank, PayPal-Support.
MAIL-ID gcxUrqBHGX2J50oOTLNei5EcS


Versendet wurde diese Mail von der Adresse:  noreply-edqqx9h6iqogun2eauiiqhpt@support-paypell.com

Muss ich dazu noch was sagen? Muss ich dazu irgendetwas sagen? Ich glaube nicht. 
Aber der Vollständigkeit halber mache ich einfach mal die Grundlagen.

1) Die Mail kommt nicht über den Paypal-Server.

2) Es gibt kein Impressum und keine persönliche Anrede.
3) Im Betreff wurden Akzente gesetzt, wohl um irgendwelche Filter zu täuschen, aber Paypal würde das nie tun.
4) Man soll eine "angehängte Anhangsdatei" öffnen, die sich als PDF tarnt.
5) Eine Antwort geht an keine Adresse auf dem Paypal-Server.

Alles in allem der dümmste Paypal-Spam, den ich je gesehen habe, trotz des fast fehlerlosen Deutsch. Und dieser traurige Versuch, mich auszurauben, weckt beinahe so etwas wie Mitleid mit den geistig nicht besonders reich beschenkten Phishern in mir, aber nur fast. Es bleibt ein Kapitalverbrechen, und kein leichtes obendrauf. Sondern eine richtig große Sauerei. Nur halt von den zweitdümmsten Verbrechern auf diesem Weltenrund.