Seiten

Sonntag, 29. März 2015

Heureka: 150.000 Klicks auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de

150.000!!! Es ist erreicht! Tatsächlich! Meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de haben dieses fulminante Ereignis heute erreicht. ^^
Immerhin, neun Tage haben sie dafür gebraucht, das ist vollkommen in Ordnung. Auch und gerade bei einer so wichtigen Zahl wie dieser. ^^
Noch ein wenig Statistik: Der letzte Tausender war am 20.03., und ich hatte damals 1.407 Reviews. Jetzt, in diesem Moment, sind es 1.415 Reviews, also stolze acht mehr. ^^
Bleiben für dieses Jahr zwei große Ziele und ein kleineres. Das kleine Ziel: 1.500 Reviews. Die beiden großen Ziele: 2.000 Reviews sowie 200.000 Klicks. Ja, zu beiden Ereignissen gibt es wieder was von mir. Voraussichtlich Bücher. Das ist einfacher und ich halte mich wenigstens dran. ^^°°°

Ich tippe übrigens IMMER NOCH am nächsten Kapitel für Belongo. Allerdings hat sich das Universum gegen mich verschworen und legt mir ordentlich Steine auf den Pfad des Schreibens... Aber ich halte durch, versprochen.^^°

Textbaustein: Noch ein kurzer Roll für alle, die hier reinschauen und sich gerade fragen: Worüber redet der Kerl da überhaupt?Also, ich schreibe gerne, und die Geschichten da oben sind ein Teil meiner Ergebnisse, die ich auf mehreren Foren, unter anderem Fanfiktion.de, poste.Dazu gehören natürlich die Konoha Side Stories, die meine meistgeklickten und meistreviewten Geschichten sind -  in allen Foren, wo ich sie poste. KSS ist eine Naruto-Fanfiction, allerdings mal quasi von "außen" betrachtet, weil mein Hauptprotagonist kein Haupthandlungsträger ist, sondern ein Ninja wie Du und ich. ^^Auch die Sturmtruppen in der ersten Linie ist eine Fanfic, eine Star Wars-Fanfic. Aber auch hier betrachte ich das Geschehen auf meine Art. In diesem Fall aus Sicht des Corellianers Jaava Hus, der nach einer Strafversetzung zu den Sturmtruppen seinen neuen Dienst auf Tatooine antreten muss, just zu einem Aufstand der Tusken...
Für den Kaiser ist eine Space Opera mit einem Kaiserreich in Gefahr und einem Mann, dessen Geburtspflicht es ist, diese Gefahr zu stoppen. Aber der Weg ist lang und holprig - vor allem, wenn man dabei die internationale Presse am Hacken hat. Für den Kaiser veröffentliche ich gerade mit Erfolg auf Amazon.de als eBook und als PoD.
Equus Carnifex ist ein Krimi, den ich geschrieben habe, weil betty0815 ihn bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Im Prinzip geht es um einen umtriebigen Pferderipper im schönen Leinebergland und um ein gewissen Früchtchen von Cousine aus Karlsruhe, die den armen Leo damit traktiert, unbedingt den Täter finden zu wollen...
Und dann ist da noch Anime Evolution V, auch eine durch und durch eigene Geschichte, die ich damals als Parodie auf Animes begonnen habe, bis die Geschichte anfing, sich selbst ernst zu nehmen. Folgt mir in eine Welt voller Mechas, Gigantschiffe, Außerirdischen, einem Helden, der nur sooo knapp dran vorbeischrappt, seinen eigenen Harem zu kriegen, und natürlich das übliche Highschool-Leben, das man hat, wenn man Top eins der Erdverteidigung gegen die bösen Kronosier ist...
Beyonder ist eine Science Fiction-Geschichte, die tatsächlich im Nirgendwo beginnt. Menschen erwachen unter dem Licht zweier Monde. Sie tragen merkwürdige Kampfrüstungen. Und sie werden beschossen. Kein Zweifel möglich, jemand hat sie gegen ihren Willen in einen Kampf geworfen, und das fern der Erde. Wäre da nicht Alex Tarnau, der Ruhe und Struktur in die versprengten Menschen bringt, sie wären allesamt verloren. So aber tun sie den geheimnisvollen Schöpfern, die sie hier ausgesetzt haben den Gefallen und führen ihnen ihren Krieg - immer im Hinterkopf, dass dies die einzige Chance ist, um wieder nach Hause zu kommen. Oder doch nicht?
Nicht meine neueste Arbeit, aber sicher die neueste längere nennt sich Hirudo und handelt von Vampir-Astronauten. Habe ich erstmal angefangen, um die Idee nicht aus den Augen zu verlieren. Erwartet viel von der Geschichte. ^^
Neueren Datums ist Der Markab-Krieg: Reverse Battle, einem Two Shot (bisher), in dem ich eine Geschichte mal vom Ende her aufrolle. Zutaten sind die Üblichen: Außerirdische Invasoren, ein Held, eine Heldin, ein letztes Gefecht, und... Zwei Kapitel, die sich doch recht voneinander unterscheiden.
Ach, und schaut auch ruhig in Schatten der Vergangenheit: Zwanzig Jahre rein, einem Sequel für meine SailorMoon-Fanfiction, in der ich die Welt, ganz dem Titel entsprechend, zwanzig Jahre dem gewonnenen Krieg um Japan beschreibe... Jetzt müssen mal die Kinder ran. Wessen Kinder? Nun, lest die Geschichte. ^^V
Zum Schluss noch ein paar Worte zu Belongo, der Geschichte von zwei Brüdern, die in einem fiktiven Afrika eine fiktive Diamantenmine finden und plündern wollen. Nun, die Diamanten finden sie sogar. Und es sieht auch so aus, als würden sie ALDI-reich werden können - die Hilfsgüter für die von Krisen und Not geschüttelten Region Belongo einmal abgerechnet. Hilfsgüter? Nicht zu knapp. Und dann kommt es auch noch zu einem Weltkriegsähnlichen Ereignis, aber... Lest einfach selbst. ^^
Mein neuester Streich ist Science Fiction. Spelllord hat bei der letzten Verlosung eine Geschichte gewonnen, deren Rahmenbedingungen er bestimmt hat. Heraus kam SySec-Stories. Ich finde die Welt toll. Viel Spaß beim lesen. ^^V
Und wie immer gilt: Am linken Bildschirmrand ganz oben geht es zu den Links zu meinen Büchern und eBooks, die man kaufen kann. Das ist nicht nur Die Brücke nach Atum. ^^
Und seit neuestem kommt ein Märchen dazu, zumindest wenn ich den Kommentatoren folge. Ich denke eher von einer Fantasy-Geschichte, aber... Wer bin ich,  ihnen zu widersprechen? Also, viel Spaß mit meinem Märchen Tekkai. ^^V
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin

Samstag, 28. März 2015

Der Liebster Award 2 - Jo wirft Stöckchen

Ja, da war doch was. Hat nicht neulich der Nerdlicht mit Stöckchen um sich geschmissen, wie man moderne Bloggerkettenbriefe nennt, und habe ich nicht zwar seine Fragen beantwortet, aber es abgelehnt, meinerseits elf Blogger für den Liebster Award zu rekrutieren?
Nun, Jo von Jo's Truth hat die Fragen von Nerdlicht ebenfalls aufs Auge gedrückt bekommen, und im Gegensatz zu mir nicht nur beantwortet, sondern auch elf neue Opfer gefunden...
Jedenfalls, ich fand ihre Fragen, die sie daraufhin stellte, so nett, dass ich um Erlaubnis bat, sie auch beantworten zu dürfen.
Und nein, ich werde trotzdem nicht elf ahnungslose Blogger mit dem Stöckchen quälen. So viele kenne ich gar nicht. ^^°°°

Aber egal. Kommen wir einfach zu Jos Fragen und meinen Antworten:

1) Vor Deiner Haustür findest Du eine Päckchen mit der Aufschrift „Vorsicht, gefährlich!“ – kein Absender, kein Adressat. Was tust Du?
 Das ist eine sehr gute Frage. Da ich keine gefährlichen Menschen kenne, und sich die Witzboldrate unter meinen Bekannten in Grenzen hält, schaue ich, ob das Paket ordnungsgemäß frankiert wurde. Ist es das nicht, muss der "Täter" in der Nähe sein, weshalb ich nach ihm Ausschau halten würde, um Aufklärung zu verlangen - was ihm oder ihr zweifellos den Spaß verderben würde, aber wer legt sich auch schon mit mir an?
Ist reguläres Porto drauf, dann würde man zu viel über das Päckchen herausfinden können, also kann es gar nicht gefährlich sein - außer, es kommt von einem unwissenden Vollidioten. Und können die gefährlich sein? Öffnen also.

2) Im Kino sitzen zwei Personen vor Dir, die den Film andauernd laut kommentieren. Was tust Du?
Eine der Personen bin vermutlich ich selbst oder eine meiner Inkarnationen. Ich diskutiere eifrig mit.

3) Herz, Bauch oder Kopf – wer entscheidet bei Dir?
Hm, mein Herz hätte es vermutlich lieber, wenn mein Kopf wesentlich öfter entscheiden würde, aber beide sind sich einig, dass ein gut gefüllter Magen zu bestimmten Uhrzeiten Vorrang hat...

4) Seegurke oder Knallfrosch?
Seegurken können ihre Gedärme auskotzen und sind essbar, Knallfrösche letztendlich nur heiße Luft und ein wenig Feuer... Hm. Seegurke, vermutlich.

5) Wenn Du ein Gott wärst, was wäre Dein Spezialgebiet?
Nahezu allmächtiger Dämonenkönig, hieße das dann. Ich wäre dann selbstverständlich dafür zuständig, dass es endlich mal ein anständiges, unterhaltsames und manchmal lehrreiches Fernsehprogramm gäbe - oder schnelleres Internet für alle.

6) Es gibt eine Frucht, nach deren Verzehr man 10 Minuten lang fliegen kann. Wie sieht sie aus?
 http://www.roddenberry.com/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/p/i/pin008.png

7) Du hast die Chance hinter die Kulissen einer Fernsehserie zu blicken, welche wählst Du aus?
Im Moment eindeutig Agents of S.H.I.E.L.D., aber auch das eine oder andere Anime-Studio würde ich ums Verrecken gerne besuchen...


8) Welcher war der beste Thriller, den Du gelesen hast?
Die Bibel. Ehrlich. Mord, Totschlag, Inzest, Intrigen, ein rachsüchtiger Übervater, der seine Liebsten fallen lässt, wann immer ihm danach ist, schillernde Persönlichkeiten, mehrere Besatzungen, Ungerechtigkeiten und ein paar wirkliche Psychopathen wie aus dem Bilderbuch. Shakespeare muss die auch gelesen haben...

9) Was würdest Du heute aus Knetmasse basteln?
Muss es gut aussehen? Muss es funktionieren? Einen Zellaktivator. Definitiv.

10) Was war Dein schlimmstes Kocherlebnis?
Selbst gekocht oder fremd gekocht, aber gegessen?
Selbst gekocht: Mein Vater hat sich mal abends Nudeln gebraten, als ich sieben oder acht war, und ich habe was abgekriegt. War lecker, das Zeug. Wollte ich auch mal machen, als meine Eltern nicht daheim waren. Die haben sich dann abends drüber gewundert, was ich esse und warum das so knirscht...
Fremdes Essen: Ich habe mal in eine Pepperoni gebissen, die mir vom griechischen Kellner als "mild" empfohlen wurde. Ich konnte eine sehr lange Zeit nicht mal mehr atmen. Und das Essen hat irgendwie zu mild geschmeckt...

11) Die Wurzel aus 3136 ist?
Die Zahl muss zweistellig sein. Nähern wir uns an. 40x40= 1600. 50x50= 2500. 60x60=3600, also zu weit.  55x55= 3025, zu kurz. 56x56... 56x50= 2800 + 56x6=336= 2800+336=3136. Aufgabe abgeschlossen. (Ich gebe zu, ich habe mit dem Desktoprechner gegengerechnet.)

So, das hat Spaß gemacht. Danke, Jo, für die Fragen. ^^
Vielleicht stelle ich dann auch mal elf Fragen und gebe sie hier frei für jedermann... Vielleicht aber auch nicht.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Donnerstag, 26. März 2015

3.000 Klicks auf Die Allianz - Im Korridor der Sterne

Ha-haaaa! Die Allianz - Im Korridor der Sterne hat auf Fanfiktion.de tatsächlich den nächsten Tausender erreicht. Und ziemlich genau vor einem Jahr war die letzte Schnapszahl, wie mir gerade auffällt. Das macht, man mag es kaum glauben, zu einer meiner stärksten Geschichten in Romanstärke. Leider bleibt es bei dreizehn Reviews, aber gelesen wird die Geschichte immer noch.
Interessenten können sie sich auch als Buch in den Schrank stellen - hier der Link zu Amazon.de.
Tatsächlich ist dies das einzige Buch, mit dem ich nicht von lulu.de nach Amazon umgezogen bin, und das wird wohl auch noch einige Zeit so bleiben - auch wenn es das Buch mit zwanzig Euro recht teuer macht. Aber es gibt ja noch das eBook  für alle, die mehr mit der Zeit gehen wollen.
Und wer jetzt nicht weiß, worüber ich rede: Dem obersten Link folgen und auf Fanfiktion.de die Buchbeschreibung oder gleich den Text des ganzen Buchs in der unredigierten Fassung lesen.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Samstag, 21. März 2015

Der Varoufakis-Stinkefinger - eine knappe Chronologie

Hey, habt Ihr das auch mitgekriegt? Der griechische Finanzminister und so, auf den sich BILD und Co. eingeschossen haben, soll ja angeblich den Deutschen dafür, dass sie Griechenland so viel Geld zur Verfügung stellen - nämlich um die Bankschulden zu bezahlen, die die Griechen bei der EZB und den griechischen, deutschen und anderen europäischen Banken haben - den Stinkefinger gezeigt haben. Das ging ziemlich heftig durch die Medien, die BILD hat sich drauf gestürzt wie ein Vampir auf einen Blutspendebus, und auch bei Günther Jauch war es Thema.
Varoufakis sagte dann auch schnell, er habe niemals nie den Stinkefinger (also den Mittelfinger, ja, genau den) gezeigt, und schon gar nicht Deutschland. Experten aber meinten, das Video mit dieser Szene sei echt, denn, ich zitiere: "Nur in einem Studio kann das gefälscht werden".
...sacken lassen. Ist ja so ziemlich aus den Medien verschwunden, nicht wahr? Ich hab's auch anfangs nicht so recht verstanden, aber heute habe ich mal ein paar Puzzleteile zusammengesetzt und will jetzt eine kurze Chronologie erstellen, was wirklich passiert ist und ein paarmal ein Fazit ziehen.

Okay, da gibt es dieses Satiremagazin auf ZDF Neo, das Neo Magazin Royale, das dieses sehr coole Musikvideo über den griechischen Finanzminister gedreht hat, in dem die Crew der Sendung die Deutschangst von BILD und Co. (Jauch) verarscht hat.
Am Schluss des Videos taucht dann ein Schnipsel von einem Auftritt Varoufakis' auf einem Symposium in Zagreb von 2013 auf, auf dem er sagt, von mir verkürzt und vereinfacht: "Dafür sollte man den Deutschen den Stinkefinger zeigen und sagen: Löst das jetzt alleine." Und tatsächlich ZEIGT Varoufakis den Stinkefinger, während er das sagt.
Moment mal... Das ist eine Szene aus einem Musikvideo eines Satiremagazins? Richtig. Behalten wir das mal im Hinterkopf.
Es dauert einige Zeit, aber dann wird die Szene TATSÄCHLICH ENTDECKT! Und sie geht viral. Dank BILD und Co. Es geht sogar soweit, dass Günther Jauch von seinem Olymp herabsteigt und den griechischen Finanzminister direkt mit dem Video konfrontiert. Und obwohl Varoufakis Stein und Bein schwört, niemals nie den Stinkefinger gezeigt zu haben, schon gar nicht auf dieser Veranstaltung, und nicht während dieses Satzes, lässt der Jauch stattdessen einen Experten zu Wort kommen, der sagt: "Die Bewegung stimmt, die Schatten stimmen. Um das zu fälschen, hätte man schon ein Studio gebraucht." So wie das von Neo Magazin Royale?
Also wird der Mann für schuldig befunden, und BILD frohlockt schon, dass er sich jetzt endlich selbst als Finanzminister abgeschossen hat.
...sacken lassen.

Hier wurden zwei Fehler gemacht.
Der erste Fehler ist, niemand hat wirklich professionell danach gesucht, ob es Anzeichen dafür gibt, dass das Video echt ist, beziehungsweise nach dem Originalmaterial, von eben dieser Veranstaltung 2013 in Zagreb, und die Aufnahmen verglichen.
Der zweite Fehler ist: Niemand hat sich bemüht zu verifizieren, ob die Quelle, nämlich obiges Musikvideo, eine eigene Quelle hat, beziehungsweise mal einfach bei den Machern nachgefragt.
Tja, und ein paar Tage später haben sich BILD, Jauch und Co. dann ganz fürchterlich blamiert, als die Neo Magazin Royale-Macher alles aufgelöst haben. Böhmermann und Co. haben nicht nur gestanden, gefaked zu haben, sie haben auch gezeigt, wie sie es gemacht haben.
...sacken lassen.

Nun kann man natürlich sagen: Alles Propaganda. Die springen für Varoufakis in die Bresche.
Man kann aber auch sagen: Zeigt mir doch die Originalaufnahmen vom Symposium mit eben genau dem Stinkefinger. Geht nicht? Dann wenigstens eine ältere Quelle für diese Aufnahmen als das Musikvideo? Geht auch nicht?
Wir halten fest: Varoufakis sagt: Nein, das habe ich nie gemacht.
Böhmermann und Team sagen: Das waren wir, das brauchten wir fürs Video, wir hatten das Bodydouble, wir hatten die Technik und wir hatten die Computer dafür.
Ein kluger Mann hat mal gesagt, dass die Wahrheit das ist, was übrig bleibt, wenn man die unwahrscheinlichen Varianten aussortiert. Also, wenn nicht noch jemand mit Originalaufnahmen aus Zagreb aufwartet, die wider Erwarten an genau dieser Stelle den Stinkefinger zeigen, dann würde ich mal ganz fest davon ausgehen, dass... Ja, was denn?
...sacken lassen.

Ich fasse es in meinem Fazit zusammen: Dass BILD versagt hat, zu recherchieren, sich die Originalaufnahmen zu besorgen und diese mit dem Videoschnipsel zu vergleichen, damit war zu rechnen. Dass aber Jauchs ARD-Team nicht nur darauf hereinfällt, sondern auch noch Apologeten auffährt, um die "Echtheit" zu bestätigen, ist nicht nur mangelnde Recherche, sondern auch ein massiver Gesichtsverlust.

Fazit zwei: Hat er aber doch, oder hat er nicht...? Selbst wenn die Beweislast nicht erdrückend genug wäre, um den griechischen Finanzminister zu entlasten, frage ich hier wie viele andere: Gibt es nicht dringendere Themen als einen erhobenen Mittelfinger, zum Beispiel beim Versuch der aktuellen griechischen Regierung, das Volk von rigiden Sparkurs der Austeritätsfanatiker zu entlasten? Nein, und das haben wir ja schon bei Steinbrück gesehen. Und das von Leuten, deren Beruf Journalismus ist, deren Tätigkeit also... Recherche beinhaltet?
Was machen wir also mit einer Redaktion, die sich nicht nur blamiert hat, sondern auch schlicht und einfach ihre Arbeit nicht getan hat? (Ja, die BILD schließe ich damit ausdrücklich ein.)
Vielleicht sollte man ihnen... Nun, den Stinkefinger zeigen?

P.S.: Mich hat die letzten Tage einiges verwirrt, vor allem wie die Fakten geflossen sind. Diese mehr chronologische Abfolge habe ich darum gepostet, um das Geschehen mal zu sortieren. Vielleicht ist es auch für den einen oder anderen von Euch da draußen nützlich.

Freitag, 20. März 2015

149.000 Klicks auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de

Und damit gaaaanz knapp vor dem 150.000sten Klick. Wow. Einfach nur wow. Letzten Freitag habe ich noch den letzten Tausender auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de gemeldet, und nach nur sieben Tage, habe ich weitere eintausend Klicks gesammelt. Sieben, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das hatte ich lange nicht. ^^
Was Freunde der Statistik gleich zum nächsten Punkt bringt: Am 13.03, waren es noch 1.402 Reviews, heute sind es immerhin 1.407. So kann das auch weitergehen, und wir eilen auch hier auf ein großes Zwischenjubiläum zu, nämlich 1.500 Reviews.
Ach ja, wenn  ich gerade dabei bin: Ich tippe am nächsten Kapitel Belongo. Nur damit keiner denkt, ich warte jetzt ab, bis der Run nachlässt, bevor ich mich wieder dazu bequeme, eine meiner Arbeiten fortzuführen...

Textbaustein:Noch ein kurzer Roll für alle, die hier reinschauen und sich gerade fragen: Worüber redet der Kerl da überhaupt?Also, ich schreibe gerne, und die Geschichten da oben sind ein Teil meiner Ergebnisse, die ich auf mehreren Foren, unter anderem Fanfiktion.de, poste.Dazu gehören natürlich die Konoha Side Stories, die meine meistgeklickten und meistreviewten Geschichten sind -  in allen Foren, wo ich sie poste. KSS ist eine Naruto-Fanfiction, allerdings mal quasi von "außen" betrachtet, weil mein Hauptprotagonist kein Haupthandlungsträger ist, sondern ein Ninja wie Du und ich. ^^Auch die Sturmtruppen in der ersten Linie ist eine Fanfic, eine Star Wars-Fanfic. Aber auch hier betrachte ich das Geschehen auf meine Art. In diesem Fall aus Sicht des Corellianers Jaava Hus, der nach einer Strafversetzung zu den Sturmtruppen seinen neuen Dienst auf Tatooine antreten muss, just zu einem Aufstand der Tusken...
Für den Kaiser ist eine Space Opera mit einem Kaiserreich in Gefahr und einem Mann, dessen Geburtspflicht es ist, diese Gefahr zu stoppen. Aber der Weg ist lang und holprig - vor allem, wenn man dabei die internationale Presse am Hacken hat. Für den Kaiser veröffentliche ich gerade mit Erfolg auf Amazon.de als eBook und als PoD.
Equus Carnifex ist ein Krimi, den ich geschrieben habe, weil betty0815 ihn bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Im Prinzip geht es um einen umtriebigen Pferderipper im schönen Leinebergland und um ein gewissen Früchtchen von Cousine aus Karlsruhe, die den armen Leo damit traktiert, unbedingt den Täter finden zu wollen...
Und dann ist da noch Anime Evolution V, auch eine durch und durch eigene Geschichte, die ich damals als Parodie auf Animes begonnen habe, bis die Geschichte anfing, sich selbst ernst zu nehmen. Folgt mir in eine Welt voller Mechas, Gigantschiffe, Außerirdischen, einem Helden, der nur sooo knapp dran vorbeischrappt, seinen eigenen Harem zu kriegen, und natürlich das übliche Highschool-Leben, das man hat, wenn man Top eins der Erdverteidigung gegen die bösen Kronosier ist...
Beyonder ist eine Science Fiction-Geschichte, die tatsächlich im Nirgendwo beginnt. Menschen erwachen unter dem Licht zweier Monde. Sie tragen merkwürdige Kampfrüstungen. Und sie werden beschossen. Kein Zweifel möglich, jemand hat sie gegen ihren Willen in einen Kampf geworfen, und das fern der Erde. Wäre da nicht Alex Tarnau, der Ruhe und Struktur in die versprengten Menschen bringt, sie wären allesamt verloren. So aber tun sie den geheimnisvollen Schöpfern, die sie hier ausgesetzt haben den Gefallen und führen ihnen ihren Krieg - immer im Hinterkopf, dass dies die einzige Chance ist, um wieder nach Hause zu kommen. Oder doch nicht?
Nicht meine neueste Arbeit, aber sicher die neueste längere nennt sich Hirudo und handelt von Vampir-Astronauten. Habe ich erstmal angefangen, um die Idee nicht aus den Augen zu verlieren. Erwartet viel von der Geschichte. ^^
Neueren Datums ist Der Markab-Krieg: Reverse Battle, einem Two Shot (bisher), in dem ich eine Geschichte mal vom Ende her aufrolle. Zutaten sind die Üblichen: Außerirdische Invasoren, ein Held, eine Heldin, ein letztes Gefecht, und... Zwei Kapitel, die sich doch recht voneinander unterscheiden.
Ach, und schaut auch ruhig in Schatten der Vergangenheit: Zwanzig Jahre rein, einem Sequel für meine SailorMoon-Fanfiction, in der ich die Welt, ganz dem Titel entsprechend, zwanzig Jahre dem gewonnenen Krieg um Japan beschreibe... Jetzt müssen mal die Kinder ran. Wessen Kinder? Nun, lest die Geschichte. ^^V
Zum Schluss noch ein paar Worte zu Belongo, der Geschichte von zwei Brüdern, die in einem fiktiven Afrika eine fiktive Diamantenmine finden und plündern wollen. Nun, die Diamanten finden sie sogar. Und es sieht auch so aus, als würden sie ALDI-reich werden können - die Hilfsgüter für die von Krisen und Not geschüttelten Region Belongo einmal abgerechnet. Hilfsgüter? Nicht zu knapp. Und dann kommt es auch noch zu einem Weltkriegsähnlichen Ereignis, aber... Lest einfach selbst. ^^
Mein neuester Streich ist Science Fiction. Spelllord hat bei der letzten Verlosung eine Geschichte gewonnen, deren Rahmenbedingungen er bestimmt hat. Heraus kam SySec-Stories. Ich finde die Welt toll. Viel Spaß beim lesen. ^^V
Und wie immer gilt: Am linken Bildschirmrand ganz oben geht es zu den Links zu meinen Büchern und eBooks, die man kaufen kann. Das ist nicht nur Die Brücke nach Atum. ^^
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin

Donnerstag, 19. März 2015

2.222 Klicks auf Hirudo auf Fanfiktion.de

Und die Schnapszahl.Hirudo hat auf Fanfiktion.de nach dem 2.000er am 11. Dezember letzten Jahres nun auf 2.222 aufgetrumpft. Und noch etwas für die Statistik: Die Anzahl an 47 Reviews ist leider trotz Update konstant geblieben. Aber 47 Reviews sind schon eine Hausnummer. Groß genug, dass ich mich hier mal wieder ransetzen sollte...

Textbaustein:
Was ist Hirudo eigentlich? Mein persönlicher Geniestreich: Die Menschheit eroberte das All, indem sie ihre Vettern, die genügsamen und robusteren Vettern, die Vampire, um Hilfe fragten. Die Lamia, wie sie sich selbst nennen, begannen die Reisen zu allen Planeten des Systems, arbeiteten daran, die Raumfahrt zu verbessern und ermöglichten den Menschen, in einem vernünftigen Zeitrahmen ebenfalls diese Reisen zu erleben. Sie unternahmen auch interstellare Reisen und stellten zu anderen Rassen den Kontakt her. Deshalb sind die Lamia auch die terranischen Diplomaten und unsere Vertreter auf dem galaktischen Parkett.
Zuhause hingegen läuft es nicht ganz so gut. Da werden sie gehasst und ausgegrenzt. Man nennt sie dort auch nicht Lamia, Vampir oder Blutsauger, das dominierende Wort ist Hirudo, das lateinische Wort für den Blutegel. Ironie pur, dass Lamia, die die Menschheit so weit voran gebracht hatten, nun ausgerechnet ihren Heimatplaneten meiden sollten. Wehe dem, der sich nicht daran hält, so wie Cruiss Warnow, Kapitän und Diplomat, der in die Mühlen der menschlichen Gewalt gerät, weil er seine Tochter retten wollte...
Hirudo ist keine klassische Vampir-Geschichte, und im Moment bewege ich mich noch in einem Delta City-Akira-Final Fantasy - Szenario. Aber sobald das durch ist, kommt der Weltraumteil dran, versprochen. ^^
Textbaustein Ende.


Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Montag, 16. März 2015

Ein Post-Revival: Wohlstand? Ja, leck mich am Arsch

Noch ein Ein Post-Revival. Am 17.07.2012 schrieb ich eine Glosse über das Leben in Deutschland und über den Lebensunterhalt hierzulande. Damals erhielt der Beitrag keine Kommentare, wird aber in den letzten Tagen immer wieder oft genug angeklickt, sodass er in den Tages-Top Ten auftaucht. Darum dachte ich mir: Gib ihm doch noch mal eine Chance. Vielleicht entsteht ja jetzt eine Diskussion.
Also, holt die sozialkritischen Fahnen hervor und schwenkt sie, Ace meckert über Lohn-Deutschland.


Wohlstand? Ja, leck mich am Arsch - eine Glosse über das Leben in Deutschland

So, mit diesem markigen Eingangsspruch, entlehnt von Thorsten Dörnbach, solange solche Zitate durch das neue Leistungsschutzrecht noch nicht zahlungspflichtig sind (sorry, Ralph, kein Affront gegen Dich, nur gegen Printverlage) möchte ich mal ein wenig zum Wohlstand in Deutschland schreiben. Einfach, weil mir danach ist. Und einfach, weil es tatsächlich Dinge gibt, die mal gesagt werden müssen.

Wie war das doch gleich noch, als ich ein Kind war? Vater ging arbeiten, Montag bis Freitag, ab und an auch mal Samstags und Sonntags, ab und an fuhr er mal auf Montage; ich und meine zwei Geschwister gingen in Kindergarten und Schule. Mutter war Zuhause, schmiss den Haushalt und hielt uns drei Blagen, so gut sie konnte unter Kontrolle. Wir hatten nur einen Familienwagen, aber das war immer ein Großer, also Opel Ascona oder ein dicker Volvo.  Urlaub war nicht drin bei so vielen Kindern. Aber wozu gab es die Badeanstalt direkt im Ort? Ich frage mich sowieso, warum alle in der Sonne Urlaub gemacht haben - mitten im Hochsommer? Ach ja, weil die Sonne hier nicht immer im Sommer auch geschienen hat.
Alles in allem nicht gerade eine bescheidene Existenz, aber auch kein Luxusleben. Und das alles finanziert durch den alleinigen Verdiener in der Familie, meinen Vater.

Wie sieht es heute aus in Deutschland? Papa arbeitet, Mutter geht zumindest halbtags arbeiten, wenn es ein oder zwei Kinder gibt, ganztags, wenn sie nur ein Pärchen sind, damit sie ihr eigenes Geld verdienen kann; irgendwann einmal wird gebaut, auch wenn beide Großelternpaare Häuser haben, die die Kinder ursprünglich mal erben sollten, um darin zu wohnen. Aber das ist ja eine so unsichere Sache in einer Zeit, wo die Urgroßmutter schon hundert geworden ist, und die Großeltern wohl auch hundert werden, dank der guten medizinischen Versorgung in Deutschland.

Funktioniert natürlich nur, wenn man nicht in das amerikanische Hire&Fire gerät, das auch dank neoliberaler Wirtschaftspolitik in Deutschland favorisiert wird, wo ja die Kosten für Mitarbeiter so exorbitant hoch sind... Gerät ein Verdiener da hinein, kann das schon mal ALG I heißen. Hat er Pech und findet nicht schnell einen Job, heißt es nach einem Jahr ALG II. Oder auch im Volksmund: Hartz IV. Und ist z.B. der Papa da erstmal drin, dann fragen sich all die Personalchefs, wie unfähig der Mann wohl ist, dass er nicht rechtzeitig Arbeit bekommen hat, und stellen ihn lieber nicht ein. Er könnte ja faul sein. Oder klauen. Oder schlecht über den Boss reden. Oder alles zusammen.
Also, das Schicksal wollen wir Papa lieber nicht wünschen, denn wir wissen doch alle, dass Hartz IV-Menschen faul sind, klauen, und schlecht über andere reden. Zum Beispiel über solche Leute, die sich nicht faul auf dem Wohlstandsstaat ausruhen und sich nicht mit 364,-€ ein schönes Leben machen.
Außerdem sollen sie sich mal an anderen Menschen ein Beispiel nehmen, die für 364,-€ einen regulären Vollzeitjob machen, weil sie sich ihr eigenes Geld verdienen wollen, damit sie nicht von Hartz IV leben müssen. Ja, das sind natürlich Idioten, wenn sie so wenig Geld arbeiten, obwohl sie das Gleiche vom Staat kriegen könnten. Aber immerhin, sie gehen wenigstens arbeiten. Und irgendwas muss man doch tun, heutzutage.
(Anmerkung für alle, die es nicht verstanden haben: Ab Hire&Fire ist der Text absichtlich ironisch gehalten.)

Schauen wir aber mal zurück auf den Idealfall: Mama und Papa gehen arbeiten. Beide verdienen und bringen anderthalb oder zwei Gehälter nach Hause. Das ist eine Menge Geld. Und das obwohl Frauen immer noch schlechter bezahlt werden als Männer in der gleichen Tätigkeit. Auch, obwohl sich Papas Gehalt in den letzten zehn Jahren kaum vergrößert hat, die Gewinne seiner Firma aber in den Himmel geschossen sind. Das übrigens auch, weil man die Lohnkosten niedrig halten konnte - sprich: man hat den eigenen Leuten nicht das bezahlt, was sie eigentlich wert sind, obwohl es die Arbeiter und Angestellten sind, die in einer Firma das Geld ranschaffen.
Ist so ein Doppel-Gehalt also immer noch eine Menge Geld? Hier kommen wir zum ersten wirklich nachdenklichen Punkt in einer Welt, in der nicht nur jedem Kind ein Kindergartenplatz garantiert werden soll (damit Mama halbtags arbeiten gehen kann), sondern sogar Krippenplätze angeboten werden (damit Mama nach der Entbindung möglichst schnell wieder arbeiten kann).
Man kann natürlich nicht darüber streiten, wie pädagogisch wertvoll Kindergärten sind, und wie wundervoll die Krippenplätze, wo sich ausgebildete Spezialisten gleich um viele der kleinen Würmer kümmern (nämlich, damit Mama früher wieder arbeiten kann), und man mag sich auch fragen, ob das Betreuungsgeld, das es Eltern leichter möglich machen soll, das ein Elternteil eben doch zu Hause bleiben und sich selbst um die Kinder kümmern kann, ein Rückschritt ist. Weil, seine soziale Kompetenz erlernt das Kind selbstverständlich nicht in der Familie, sondern in der Krabbelgruppe in der Krippe. (Den Kindergarten nehme ich von meinen satirischen Einwürfen aus. Hier trifft man die ersten Freunde für's Leben.)

Was man aber hinterfragen kann, ist die Philosophie, die dahinter steht. Nämlich: Warum konnte mein Vater die ganze Familie allein ernähren, warum konnte meine Mutter Zuhause bleiben (Vorsicht, sie hat einen Gesellenbrief, das gebe ich hier allen Einwürfen vorab zu bedenken) und sich um uns Blagen kümmern, und warum ist das heute nicht mehr möglich?
Warum müssen Mama und Papa beide arbeiten? Sind wir in Deutschland so geldgeil? Muss es der Zweitwagen sein, das selbstgebaute Haus, die zwei Urlaube im Jahr im Süden? Nein. Es muss sein, weil Papas Gehalt nicht gewachsen ist. Die Familie braucht das Mehr an Geld einfach. Es reicht nicht mehr, dass nur der Papa arbeiten geht. Auch die Mama muss verdienen, und dann kommt für beide noch der Haushalt dazu. Und dann sind da noch die Kinder, falls vorhanden. Die dürfen natürlich nicht so lange in der Familie bleiben. Ab in die Krippe mit ihnen. Damit Mama arbeiten kann, damit sie Geld verdienen kann, damit sich die Familie überhaupt eine Familie leisten kann.

Versteht mich hier nicht falsch: Angenommen, wir haben Familie A, die wirklich vom sehr guten Gehalt des Papas leben kann - und er läuft auch nicht Gefahr, irgendwann mal neoliberal weggekürzt und gefeuert zu werden, zumindest nicht, solange er nicht zu alt ist, und die Firma zu viel kostet (und obwohl seine langjährige Erfahrung pures Gold wert ist) - und die Mama könnte Zuhause bleiben... Tut sie aber nicht. Weil Frauen heutzutage gleichberechtigt sind. Weil auch die Mama sich beruflich verwirklichen will. Weil man ja "nicht nur Hausfrau" sein möchte. Weil man es gesellschaftlich gesehen auch gar nicht darf, denn "nur Hausfrau"? Hat die nichts gelernt? Kann sie nichts? Hauptberuf Ehefrau, oder was? Nein, dann lieber arbeiten gehen. Wozu gibt es denn Kindergärten und Krippenplätze?
Oder, noch besser, wozu überhaupt Kinder? Die sind eh zu teuer, und kaum einer kann sie sich mal leisten. Und wenn Papa mal in die Hartz IV-Mühlen gerät, dann hat man die Kleinen am Hals. Das geht ja auch nicht. Und man setzt ja auch viele Kinder mit Hartz IV gleich, also lieber nicht.
Nein, lasst diese Mama ruhig verdienen. Gleichberechtigt sein. Eigenes Geld haben (das klingt so dämlich, finde ich), und den zweiten Familienurlaub auf Malle finanzieren lassen. Und lasst sie sich was gönnen. Von ihrem Geld. Kleider, Schmuck, sowas dergleichen. Weil sie es kann. Sie hat ja dafür gearbeitet. Lasst ihr ihren Spaß und ihren Lebensweg.

Kommen wir zu Familie B. Vater ist Vollverdiener. Muss er auch sein. Frauen kriegen ja trotz Vollzeitstelle nicht das Gleiche wie die Männer. Aber der Kindergarten ist teuer. Ein Kind sowieso. Und in der Schule darf es nur mit Markenklamotten herum laufen, weil die anderen Eltern ihren Kindern einbläuen: Du, das Kind trägt Sachen aus dem KiK, die Eltern haben kein Geld, halte dich von dem fern.
Mama MUSS arbeiten. Damit genügend Geld da ist. Damit sie den Lebensstandard halten können. Oder wenigstens nicht zuviel davon aufgeben müssen. Das Geld wird dringend gebraucht. Auch für die Kinder. Falls sich die Familie überhaupt Kinder leisten kann.
Irgendwie geht es dann doch. Irgendwie kriegen sie immer genügend zusammen. Für die Hypothek auf das Haus. Für die laufenden Kosten beim Auto. Für die Krippe, für den Kindergarten. Für die Schulbücher, wenn das Bundesland mal wieder sparen will, und sie im Gegensatz zu all den anderen Bundesländern nicht finanziert. (Da fragt man sich, wann jemand allen Kindern ein Kindle kauft, und die Schulbücher digital runter lädt. Was wäre das für eine Erleichterung im Schulranzen.)
Und vielleicht, nachdem man geRiestert hat und noch einen Bausparvertrag füttert, reicht es für einen bescheidenen Urlaub auf Malle.

Um das, worum es mir geht, noch mal heraus zu arbeiten:
Lasst Familie A am Leben. Lasst die Mama Geld verdienen, für ihren Luxus, für den Luxus der Familie. Sie hat einen Job, und gut ist. Und egal, ob ich das Prinzip einer Krippe mag oder nicht, sie scheint es zu mögen und zu nutzen.
Was aber Familie B angeht, in der die Mama arbeiten muss, damit es die Familie überhaupt geben kann, so frage ich mich doch eines: Damals, in den Siebzigern und Achtzigern, als ich Kind war, da war es vollkommen normal, das es nur einen Verdiener gab. Das war der Durchschnitt, und die Familie kam damit sehr gut zurecht. Wo zum Henker sind diese Zeiten hin? Nichts gegen eine Mama, die halbtags oder ganztags arbeitet oder arbeiten kann, weil die Schule eine Ganztagsbetreuung anbietet (oder weil die Kleinen einen Schlüssel um den Hals tragen und in der Mikrowelle das fertige Essen steht), vor allem im Zuge der Gleichberechtigung ist gegen arbeitende Frauen überhaupt nichts einzuwenden. Aber dass sie mittlerweile arbeiten MÜSSEN, ist schlicht und einfach furchtbar. Das gilt aber auch für den Papa, wenn die Mama besser verdient als er; der Papa darf auch nicht als Hausmann Zuhause bleiben. Er muss ebenfalls ran am Arbeitsmarkt, und wenn er nur die Hälfte kriegt, weil er in seinem Sechzig Stunden-Job nur sechs Euro Stundenlohn kriegt.

In diesem Land konnte man einmal von einem vollen Verdienst eine Familie mit drei Kindern groß ziehen. Ja, das war mal so, auch bei knappem Kindergeld.
Heutzutage geht das nicht mehr. Nichts dagegen zu sagen, wenn beide arbeiten wollen. Aber arbeiten zu müssen, das ist furchtbar. Nicht, weil ich arbeitsscheue Menschen fördern möchte, sondern weil auf diese Weise die Reihen der Zeitarbeiter gefüllt werden, der Niedriglohn-Sparten, der Haustarifler.
Und damit beginnt der Teufelskreis, der dazu führte, das ein Verdiener nicht mehr reicht. Dadurch, das so viele Unternehmen kaum etwas für die harte Arbeit ihrer Leute zahlen, machen sie Unternehmen, die das sehr wohl tun, Konkurrenz. Diese denken, ganz neoliberal, dass sie am Besten bei den Personalkosten sparen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können, und ein Verdiener in der Familie kriegt weniger Geld. Oder wird gefeuert. Prompt kann man auch im Niedriglohnsektor an der Lohnschraube ziehen. Und zwar kräftig, weil man ja bei den geringen Lohnnebenkosten der Konkurrenzbetriebe sonst nicht kostengünstig arbeiten kann. Mindestlöhne gibt es ja nicht, also können sie sich schadlos halten. Ergebnis: Die Betriebe, die ihre Mitarbeiter schon schlechter entlohnen (weil sie glauben, es zu müssen), werfen einen Teil von ihnen raus, und holen sie als Zeitarbeiter zurück. Weil, sie kennen die Produktionsabläufe, oder? Das bedeutet Mehrkosten für den Betrieb, die eingespart werden müssen. Oder sie schmeißen gleich Leute raus oder senken wieder die Löhne. Und was passiert dann? Beide Elternteile müssen arbeiten, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Ziel erreicht, neoliberale Wirtschaftsideologie.

Fazit: Ich wünsche mir die Siebziger zurück, in der es nur einen Verdiener geben musste. Ich will nicht, dass die Mama aufhört zu arbeiten (oder der Hausmann-Papa), aber ich will, dass sie es darf, wenn sie es will (beziehungsweise er). Und wenn sie wegen der Selbstbestätigung lieber doch arbeiten geht, dann soll ihr Gehalt den Wohlstand der Familie vergrößern, nicht die gröbsten Löcher im Budget füllen. Warum ist das heutzutage nicht mehr möglich?
Darauf gibt es nur eine Antwort: Die Löhne und Gehälter sind im direkten Vergleich nicht mehr groß genug, verglichen mit den Siebzigern. Autsch.
Sechzehn Jahre Kohl, sieben Jahre Schröder, und Fegefeuer mit Angela Merkel. Doppel-Autsch.
Oder um mal das MAD zu zitieren: Warum vom Urlaub in einem Billiglohn-Land träumen? Dank Angela Merkel leben Sie selbst bald in einem.
Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

P.S.: Ich will die Siebziger zurück.

1.000 Klicks auf die Evil-Expo

Tatsächlich. Diese Geschichte, die ich vollkommen aus Quatsch geschrieben habe, in der Darkseid, Thanos, Arthas, Palpatine und Sauron aufeinandertreffen - und das auf der Messe des absolut Bösen - und ordentlich einen heben gehen, hat gerade die 1.000er-Marke durchbrochen. Wow. Es gibt also noch einen Sinn da draußen für Comedy, die fünfe mal gerade sein lässt und ordentlich kalauert.
Wer noch nicht drauf war, hier ist der Link.
Einige waren es schon und haben immerhin dreizehn Kommentare hinterlassen.
Und, aber das ist kein Versprechen, eventuell bekommen Darkseid, Thanos und Sauron so wie Palpatine und Arthas auch noch eigene Kapitel, wenn mir was witziges einfällt.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Freitag, 13. März 2015

148.000 Klicks auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de

Schon wieder acht Tage. Meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de haben einen neuen Tausender generiert - in eben diesen acht Tagen, vom 05.03. aus gerechnet. Danke, das gibt Anlass zur Hoffnung auf die 200.000 Klicks noch in diesem Jahr.^^
Aber zur Statistik. Beim letzten Mal hatte ich 1.391 Reviews. Heute sind es unglaubliche 1.402, nicht zuletzt, weil Net Sparrow eifrig Für den Kaiser rezensiert. Aber sicher spielen auch diese zwanzig Jahre alten Haiku eine Rolle, die ich nach langem Hadern endlich veröffentlicht habe.
Es bleibt spannend. Und ich bleibe aktiv. Weniger aktiv, zugegeben, aber immer noch aktiver als manch anderer Hobby-Autor. ^^

Textbaustein:Noch ein kurzer Roll für alle, die hier reinschauen und sich gerade fragen: Worüber redet der Kerl da überhaupt?Also, ich schreibe gerne, und die Geschichten da oben sind ein Teil meiner Ergebnisse, die ich auf mehreren Foren, unter anderem Fanfiktion.de, poste.Dazu gehören natürlich die Konoha Side Stories, die meine meistgeklickten und meistreviewten Geschichten sind -  in allen Foren, wo ich sie poste. KSS ist eine Naruto-Fanfiction, allerdings mal quasi von "außen" betrachtet, weil mein Hauptprotagonist kein Haupthandlungsträger ist, sondern ein Ninja wie Du und ich. ^^Auch die Sturmtruppen in der ersten Linie ist eine Fanfic, eine Star Wars-Fanfic. Aber auch hier betrachte ich das Geschehen auf meine Art. In diesem Fall aus Sicht des Corellianers Jaava Hus, der nach einer Strafversetzung zu den Sturmtruppen seinen neuen Dienst auf Tatooine antreten muss, just zu einem Aufstand der Tusken...
Für den Kaiser ist eine Space Opera mit einem Kaiserreich in Gefahr und einem Mann, dessen Geburtspflicht es ist, diese Gefahr zu stoppen. Aber der Weg ist lang und holprig - vor allem, wenn man dabei die internationale Presse am Hacken hat. Für den Kaiser veröffentliche ich gerade mit Erfolg auf Amazon.de als eBook und als PoD.
Equus Carnifex ist ein Krimi, den ich geschrieben habe, weil betty0815 ihn bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Im Prinzip geht es um einen umtriebigen Pferderipper im schönen Leinebergland und um ein gewissen Früchtchen von Cousine aus Karlsruhe, die den armen Leo damit traktiert, unbedingt den Täter finden zu wollen...
Und dann ist da noch Anime Evolution V, auch eine durch und durch eigene Geschichte, die ich damals als Parodie auf Animes begonnen habe, bis die Geschichte anfing, sich selbst ernst zu nehmen. Folgt mir in eine Welt voller Mechas, Gigantschiffe, Außerirdischen, einem Helden, der nur sooo knapp dran vorbeischrappt, seinen eigenen Harem zu kriegen, und natürlich das übliche Highschool-Leben, das man hat, wenn man Top eins der Erdverteidigung gegen die bösen Kronosier ist...
Beyonder ist eine Science Fiction-Geschichte, die tatsächlich im Nirgendwo beginnt. Menschen erwachen unter dem Licht zweier Monde. Sie tragen merkwürdige Kampfrüstungen. Und sie werden beschossen. Kein Zweifel möglich, jemand hat sie gegen ihren Willen in einen Kampf geworfen, und das fern der Erde. Wäre da nicht Alex Tarnau, der Ruhe und Struktur in die versprengten Menschen bringt, sie wären allesamt verloren. So aber tun sie den geheimnisvollen Schöpfern, die sie hier ausgesetzt haben den Gefallen und führen ihnen ihren Krieg - immer im Hinterkopf, dass dies die einzige Chance ist, um wieder nach Hause zu kommen. Oder doch nicht?
Nicht meine neueste Arbeit, aber sicher die neueste längere nennt sich Hirudo und handelt von Vampir-Astronauten. Habe ich erstmal angefangen, um die Idee nicht aus den Augen zu verlieren. Erwartet viel von der Geschichte. ^^
Neueren Datums ist Der Markab-Krieg: Reverse Battle, einem Two Shot (bisher), in dem ich eine Geschichte mal vom Ende her aufrolle. Zutaten sind die Üblichen: Außerirdische Invasoren, ein Held, eine Heldin, ein letztes Gefecht, und... Zwei Kapitel, die sich doch recht voneinander unterscheiden.
Ach, und schaut auch ruhig in Schatten der Vergangenheit: Zwanzig Jahre rein, einem Sequel für meine SailorMoon-Fanfiction, in der ich die Welt, ganz dem Titel entsprechend, zwanzig Jahre dem gewonnenen Krieg um Japan beschreibe... Jetzt müssen mal die Kinder ran. Wessen Kinder? Nun, lest die Geschichte. ^^V
Zum Schluss noch ein paar Worte zu Belongo, der Geschichte von zwei Brüdern, die in einem fiktiven Afrika eine fiktive Diamantenmine finden und plündern wollen. Nun, die Diamanten finden sie sogar. Und es sieht auch so aus, als würden sie ALDI-reich werden können - die Hilfsgüter für die von Krisen und Not geschüttelten Region Belongo einmal abgerechnet. Hilfsgüter? Nicht zu knapp. Und dann kommt es auch noch zu einem Weltkriegsähnlichen Ereignis, aber... Lest einfach selbst. ^^
Mein neuester Streich ist Science Fiction. Spelllord hat bei der letzten Verlosung eine Geschichte gewonnen, deren Rahmenbedingungen er bestimmt hat. Heraus kam SySec-Stories. Ich finde die Welt toll. Viel Spaß beim lesen. ^^V
Und wie immer gilt: Am linken Bildschirmrand ganz oben geht es zu den Links zu meinen Büchern und eBooks, die man kaufen kann. Das ist nicht nur Die Brücke nach Atum. ^^
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin

Samstag, 7. März 2015

4.444 Klicks auf Beyonder auf Fanfiktion.de

Und die nächste Schnapszahl steht an: Beyonder hat gerade 4.444 Klicks erreicht. Fett. Der letzte Tausender war am 14.09., also hat das rund sechs Monate gedauert, um die 444 neuen Klicks zu sammeln. Damals hatte ich Spelllord versprochen, seinen Self Insert in der Serie zu schreiben. Das ist nicht vergessen, aber auch noch nicht geschehen. Ich hatte schreibtechnisch viel Hoffnung auf meinen Urlaub gesetzt, kam dann aber nicht bei allen Projekten wirklich weiter... Mist. Aber immerhin habe ich Nathans Wunsch erfüllt.
Noch kurz für die Statistik: 37 Reviews bis jetzt. Hoffentlich steigend. Beyonder ist jedenfalls weiter oben auf der to do-Liste...


Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Freitag, 6. März 2015

4.444 Klicks auf Anime Evolution IV: Nami

Muss ich mir jetzt Sorgen oder Hoffnungen machen, was den Support für ein eBook von Anime Evolution angeht? Anime Evolution IV: Nami, Teil vier meines Anime Evolution-Epos, hat gerade die Schnapszahl geknackt. Das waren vom 22.08. bis jetzt 444 Klicks. Man könnte sagen, die Serie rutscht wie geschmiert. ^^
Allerdings stagniert die Zahl der Reviews bei zwölf. Ist aber auch nicht schlimm. Irgendwann ackert sich noch mal einer durch und gibt tatsächlich zu jeder Episode Reviews ab. Ihr müsst bedenken, jede einzelne Episode erfordert bei mir minimal zwei Tage Arbeit. Selbst wenn es flutscht, mehr als zwölf Seiten schaffe ich eher selten, und jede Folge Anime Evolution hat davon vierundzwanzig.
Ich nehme mal stark an, die neue Folge bei Anime Evolution V: Krieg hat Interesse für die Vorgängerstaffeln geweckt. Eventuell kann ich da auch bald etwas melden. ^^ Seid gespannt und lest rein, solange es noch kein eBook ist. ;D

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.Und was noch wichtiger ist: Wenn Ihr etwas fortgesetzt haben wollt, nervt mich ruhig, gerne bis aufs Blut. Ihr seht ja, dann kommt auch was.

Donnerstag, 5. März 2015

147.000 Klicks auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de

Acht Tage, Herrschaften! Acht Tage hat es gedauert, bis diesmal bei meinen Geschichten und Gedichten auf Fanfiktion.de ein neuer Tausender anstand. Danke. Wirklich, wirklich, danke. Fanfiktion.de ist die einzige Plattform, auf der ich aktiv meine Fortschritte verfolge, und für mich ist dies ein wichtiger Indikator dafür, wie und wie stark meine Arbeiten verfolgt werden. Und acht Tage: Ja, daran war ich ja beinahe schon gewöhnt, bevor eine gewisse Durststrecke kam... Ich sollte wieder mehr schreiben und posten. Aber zwischen dem Vorhaben und der Realität liegen oft Welten. Wie in der Science Fiction. XD

Aber zurück zur Statistik. Im Moment sind es 147.005 Klicks und 1.391 Reviews. Das sind nur zwei mehr als am 25.02. beim letzten Tausender, aber ich habe einen solchen Zeitraum schon öfters abgeschlossen, ohne einen einzigen Review zu bekommen. Was fatal ist, denn Reviews sind eine der wenigen Möglichkeiten, die Ihr, liebe Leser, habt, um uns, die Autoren, zu belohnen.
Gut, gut, bei mir kommen noch meine Bücher auf Amazon.de dazu, aber viele von Euch werden die schon haben, bzw. vollständig besitzen. Deshalb: Ein Review ist nie verkehrt, Freunde.

Textbaustein:Noch ein kurzer Roll für alle, die hier reinschauen und sich gerade fragen: Worüber redet der Kerl da überhaupt?Also, ich schreibe gerne, und die Geschichten da oben sind ein Teil meiner Ergebnisse, die ich auf mehreren Foren, unter anderem Fanfiktion.de, poste.Dazu gehören natürlich die Konoha Side Stories, die meine meistgeklickten und meistreviewten Geschichten sind -  in allen Foren, wo ich sie poste. KSS ist eine Naruto-Fanfiction, allerdings mal quasi von "außen" betrachtet, weil mein Hauptprotagonist kein Haupthandlungsträger ist, sondern ein Ninja wie Du und ich. ^^Auch die Sturmtruppen in der ersten Linie ist eine Fanfic, eine Star Wars-Fanfic. Aber auch hier betrachte ich das Geschehen auf meine Art. In diesem Fall aus Sicht des Corellianers Jaava Hus, der nach einer Strafversetzung zu den Sturmtruppen seinen neuen Dienst auf Tatooine antreten muss, just zu einem Aufstand der Tusken...
Equus Carnifex ist ein Krimi, den ich geschrieben habe, weil betty0815 ihn bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Im Prinzip geht es um einen umtriebigen Pferderipper im schönen Leinebergland und um ein gewissen Früchtchen von Cousine aus Karlsruhe, die den armen Leo damit traktiert, unbedingt den Täter finden zu wollen...
Und dann ist da noch Anime Evolution V, auch eine durch und durch eigene Geschichte, die ich damals als Parodie auf Animes begonnen habe, bis die Geschichte anfing, sich selbst ernst zu nehmen. Folgt mir in eine Welt voller Mechas, Gigantschiffe, Außerirdischen, einem Helden, der nur sooo knapp dran vorbeischrappt, seinen eigenen Harem zu kriegen, und natürlich das übliche Highschool-Leben, das man hat, wenn man Top eins der Erdverteidigung gegen die bösen Kronosier ist...
Beyonder ist eine Science Fiction-Geschichte, die tatsächlich im Nirgendwo beginnt. Menschen erwachen unter dem Licht zweier Monde. Sie tragen merkwürdige Kampfrüstungen. Und sie werden beschossen. Kein Zweifel möglich, jemand hat sie gegen ihren Willen in einen Kampf geworfen, und das fern der Erde. Wäre da nicht Alex Tarnau, der Ruhe und Struktur in die versprengten Menschen bringt, sie wären allesamt verloren. So aber tun sie den geheimnisvollen Schöpfern, die sie hier ausgesetzt haben den Gefallen und führen ihnen ihren Krieg - immer im Hinterkopf, dass dies die einzige Chance ist, um wieder nach Hause zu kommen. Oder doch nicht?
Nicht meine neueste Arbeit, aber sicher die neueste längere nennt sich Hirudo und handelt von Vampir-Astronauten. Habe ich erstmal angefangen, um die Idee nicht aus den Augen zu verlieren. Erwartet viel von der Geschichte. ^^
Neueren Datums ist Der Markab-Krieg: Reverse Battle, einem Two Shot (bisher), in dem ich eine Geschichte mal vom Ende her aufrolle. Zutaten sind die Üblichen: Außerirdische Invasoren, ein Held, eine Heldin, ein letztes Gefecht, und... Zwei Kapitel, die sich doch recht voneinander unterscheiden.
Ach, und schaut auch ruhig in Schatten der Vergangenheit: Zwanzig Jahre rein, einem Sequel für meine SailorMoon-Fanfiction, in der ich die Welt, ganz dem Titel entsprechend, zwanzig Jahre dem gewonnenen Krieg um Japan beschreibe... Jetzt müssen mal die Kinder ran. Wessen Kinder? Nun, lest die Geschichte. ^^V
Zum Schluss noch ein paar Worte zu Belongo, der Geschichte von zwei Brüdern, die in einem fiktiven Afrika eine fiktive Diamantenmine finden und plündern wollen. Nun, die Diamanten finden sie sogar. Und es sieht auch so aus, als würden sie ALDI-reich werden können - die Hilfsgüter für die von Krisen und Not geschüttelten Region Belongo einmal abgerechnet. Hilfsgüter? Nicht zu knapp. Und dann kommt es auch noch zu einem Weltkriegsähnlichen Ereignis, aber... Lest einfach selbst. ^^
Mein neuester Streich ist Science Fiction. Spelllord hat bei der letzten Verlosung eine Geschichte gewonnen, deren Rahmenbedingungen er bestimmt hat. Heraus kam SySec-Stories. Ich finde die Welt toll. Viel Spaß beim lesen. ^^V
Und wie immer gilt: Am linken Bildschirmrand ganz oben geht es zu den Links zu meinen Büchern und eBooks, die man kaufen kann. Das ist nicht nur Die Brücke nach Atum. ^^
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin

Dienstag, 3. März 2015

Der Liebster Award - Kommt ein Stöckchen geflogen (wieder mal)

Tja, so kann's gehen. Selbst wenn man selbst etwas in der Blogosphäre nicht mitbekommt, irgendein Kollege kriegt doch was mit oder ab, und schon ist man selbst im Bilde.
In diesem Fall ist es ein neues Stöckchen, also ein moderner Kettenbrief, der für die Anforderungen der Blogosphäre hochgerüstet wurde, den mit der Nerdlicht zugeworfen hat.
Die Regeln sind denkbar simpel: Als einer von elf Beworfenen muss man elf Fragen beantworten, den Bewerfer erwähnen und verlinken und anschließend an elf weitere zu Bewerfende elf neue Fragen verteilen.
Der letzte Punkt ist der Knackpunkt in der Geschichte. Elf ist eine wahnsinnig hohe Zahl. Die kriege ich nicht zusammen. Will ich auch gar nicht. Fakt ist: Von mir bekommt niemand dieses Stöckchen zugeworfen. Ende. Auch, weil ich nicht elf Leuten auf die Nerven gehen will. Nein, Roland, Du gehst mir nicht auf die Nerven, auch nicht mit dem Stöckchen, aber Du musst selbst zugeben: Elf ist viel zu viel. Selbst die Ice Bucket Challenge hat nur drei Weiternominierungen verlangt. Nein, da lasse ich es lieber ganz.
Aber, da der Nerdlicht und ich dicke Freunde sind, will ich zumindest die elf Fragen ehrlich und aufrichtig beantworten, die er u.a. mir gestellt hat.

Hier sind also des Nerdlichts neue Kleider, ich meine, seine elf Fragen:
  1. Warum ist heute alles besser als früher?
  2. Warum war früher alles besser?
  3. Wie wird alles gut? Male Deine strahlendste Zukunftsvision/Utopie.
  4. Wie gehen wir zugrunde? Deine düsterste Dystopie/Apokalypse bitte.
  5. Worum ging’s in Deinem ersten Blogpost? Bitte verlinken!
  6. Wie wird wohl Dein letzter Blogpost aussehen?
  7. Was meinst Du? Ist das Internet von Dauer? Wird es das in 100 Jahren noch geben?
  8. Und dieses Social-Media-Gedöns? Gibt’s das in zehn Jahren in der Form noch, mit Facebook usw.?
  9. Was ist aktuell Dein liebstes Science-Fiction-Buch?
  10. Und welchen Fantasy-Schinken kannst Du gerade empfehlen?
  11. Wann tauschst Du endlich Lego-Minifiguren mit mir?


 Nun gut, dann wollen wir doch mal.
1. Warum ist heute alles besser als früher?
Na, das ist eine einfache Frage. Ganz einfach, weil es heutzutage mich gibt.

2. Warum war früher alles besser?
Dazu fällt mir ein Lied der Toten Hosen ein: Wort zum Sonntag

3. Wie wird alles gut? Male Deine strahlendste Zukunftsvision/Utopie.
Durch das Internet rücken die Menschen näher zusammen, lernen, dass sie lernen können, dass ein kein Muss mehr gibt und dass man Meinungen, Standpunkte und sogar Nachrichten hinterfragen kann, und dann gibt es plötzlich keine Mitläufer, keine Apologeten mehr, sondern Menschen, die für sich und für andere Verantwortung übernehmen, sich in der Pflicht sehen und in einer gemeinsamen Anstrengung mit allen anderen Menschen aus diesem Ort einen besseren Ort für uns alle machen.

4. Wie gehen wir zugrunde? Deine düstertes Dystopie/Apokalypse bitte.
Justin Bieber wird erster Präsident der Vereinigten Welt.

5. Worum ging's in Deinem allerersten Blogbost? Bitte verlinken.
In meinem allerersten Blogeintrag ging es... Vornehmlich um Dich, alter Freund, nachdem Du mich dazu überredet hattest, in die Blogosphäre einzusteigen. Das war am 02.November 2008, und seither wurde dieser Blog 121.786x angeklickt. So gesehen hast Du ein gutes Werk getan, Roland. ^^

6. Wie wird wohl Dein letzter Blogpost aussehen?
Bis morgen. Oder: Morgen mehr.


7. Was meinst Du? Ist das Internet von Dauer? Wird es das in 100 Jahren noch geben?
In hundert Jahren wird man wahrscheinlich über dieses primitive "Internet" laut lachen, weil man längst was besseres hat. Ich meine, wie sonst überbrückt man interstellare Entfernungen mit Nachrichten in Nullzeit? Nicht mit dem Internet. ^^

8. Und dieses Social-Media-Gedöns? Gibt’s das in zehn Jahren in der Form noch, mit Facebook usw.?
Vermutlich ja. Vermutlich ja.

9.Was ist aktuell Dein liebstes Science-Fiction-Buch?
Aktuell ist das mein eigenes Buch, in das ich wieder reingelesen habe, um ein paar Fragen zu beantworten. Prompt hatte ich mich festgelesen...
Wenn Du allerdings einen all Time Favoriten meinst, hm, dann wird es schwierig. Aber der Barrayar-Zyklus steht definitiv ganz oben auf der Liste.


10. Und welchen Fantasy-Schinken kannst Du gerade empfehlen?
Also richtig jetzt Fantasy, nicht so tolle Sachen wie Die Feuerreiter Seiner Majestät 
 oder Cornwells Das letzte Königreich?  Hm, schwer. Der Herr der Ringe ist aber immer eine erstklassige Wahl.

11. Wann tauschst Du endlich Lego-Minifiguren mit mir?
Wir können ja damit anfangen, dass Du mir Deine Überschüssigen schenkst, damit ich überhaupt erstmal den Hauch einer eigenen Sammlung habe. ;D

So, das waren also meine Antworten auf die elf Fragen des Nerdlichts. Wie gesagt klinke ich mich dann hier mal aus. Es wird von mir keine elf Fragen an elf Blogger geben. Elf ist einfach SCHEIß ZU VIEL! Wer hat sich das nur ausgedacht? *Kopfschüttel*
Andererseits, sollte jemand Interesse daran haben, kann er mich gerne darum bitten, eölf Fragen zu formulieren, die er oder sie dann beantworten kann. Da sich aber niemald freiwillig Arbeit macht, sehe ich die Sache hiermit als abgeschlossen an.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Mittwoch, 25. Februar 2015

4.444 Klicks auf Anime Evolution V: Krieg - Schnapszahl

Gerade vorhin, als ich den letzten Tausender für alle meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de verkündet habe, habe ich noch davon gesprochen: Seit Anime Evolution V: Krieg ein neues Kapitel gekriegt hat, steigen die Klickzahlen rasant an. Ich habe wohl die Anzahl an Fans stark unterschätzt. Nun. Ich merke es mir für die nahe Zukunft. ^^ Und jetzt hat die Story sogar die nächste Schnapszahl erreicht. 4.444 Klicks sind erreicht, und die 5.000 sind kein ferner Traum mehr. ^^
Noch was zur Statistik: Am 01.09. war der Tausender, und aus vierzig Reviews sind tatsächlich 43 geworden. Ja, Leute, so etwas motiviert mich tatsächlich mehr, als man denkt.


Aber was in eigener Sache. Damals, als ich den Tausender verkündet habe, habe ich auch gefragt, ob Interesse daran besteht, Anime Evolution als eBook zu sehen. Es gab leider gar keine Reaktion darauf, weder positive, noch negative. Nur Nathan hat sich geäußert, immerhin, danke, Nathan.
Ich stelle es noch mal zur Diskussion: Möchte jemand Anime Evolution als Buch haben?

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

146.000 Klicks auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de

Na also, geht doch. Man muss nur mal eine Geschichte wie Anime Evolution V updaten, damit es nur elf Tage sind, bis ich einen neuen Tausender bei meinen Geschichten und Gedichten auf Fanfiktion.de verkünden kann; so eben gerade beim einloggen passiert.
Da ich gerade nebenbei ein Haus renoviere (lange Geschichte), bin ich wider Erwarten in meinem Urlaub nicht wirklich dazu gekommen, viel zu schreiben. Viele Projekte, die ich fortführen wollte, blieben deshalb liegen.
Gut, gut, ich gebe zu, World of Warcraft, Anime und Agents of Shield hatten daran einen nicht kleinen Anteil, als mir Zeit und Motivation gefehlt haben... Nicht zu vergessen natürlich Mechwarrior Online, das ich auch ein wenig zu exzessiv gezockt habe - sie brauchten noch leichte Opfer auf dem Schlachtfeld. ^^°°°
Immerhin, zu einer Fortsetzung, diversen Reviews von mir und einigen Blogeinträgen hat es gereicht. (Mag sein, dass meine Griechenland-Posts nicht allen gefallen haben; meine Besucherzahlen sind seither im Keller, so what? Anders werde ich auch nicht in Zukunft schreiben, also gewöhnt Euch dran, diskutiert mit mir oder verklagt mich. Das ist besser als die übliche "Du brauchst es ja nicht zu lesen"-Generalausrede.)
Aber zurück zur Statistik. Jetzt sind es also 146.008 Klicks, und mit 1.389 immerhin drei Reviews mehr als am 15. Februar. Dazu kommt ein neues Feature auf Fanfiktion.de: Die Empfehlung. Und da haben meine Geschichten in den letzten drei Wochen, die es sie gibt, immerhin schon 160 bekommen. So kann das gerne weitergehen. ^^V

Textbaustein:Noch ein kurzer Roll für alle, die hier reinschauen und sich gerade fragen: Worüber redet der Kerl da überhaupt?Also, ich schreibe gerne, und die Geschichten da oben sind ein Teil meiner Ergebnisse, die ich auf mehreren Foren, unter anderem Fanfiktion.de, poste.Dazu gehören natürlich die Konoha Side Stories, die meine meistgeklickten und meistreviewten Geschichten sind -  in allen Foren, wo ich sie poste. KSS ist eine Naruto-Fanfiction, allerdings mal quasi von "außen" betrachtet, weil mein Hauptprotagonist kein Haupthandlungsträger ist, sondern ein Ninja wie Du und ich. ^^Auch die Sturmtruppen in der ersten Linie ist eine Fanfic, eine Star Wars-Fanfic. Aber auch hier betrachte ich das Geschehen auf meine Art. In diesem Fall aus Sicht des Corellianers Jaava Hus, der nach einer Strafversetzung zu den Sturmtruppen seinen neuen Dienst auf Tatooine antreten muss, just zu einem Aufstand der Tusken...
Equus Carnifex ist ein Krimi, den ich geschrieben habe, weil betty0815 ihn bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Im Prinzip geht es um einen umtriebigen Pferderipper im schönen Leinebergland und um ein gewissen Früchtchen von Cousine aus Karlsruhe, die den armen Leo damit traktiert, unbedingt den Täter finden zu wollen...
Und dann ist da noch Anime Evolution V, auch eine durch und durch eigene Geschichte, die ich damals als Parodie auf Animes begonnen habe, bis die Geschichte anfing, sich selbst ernst zu nehmen. Folgt mir in eine Welt voller Mechas, Gigantschiffe, Außerirdischen, einem Helden, der nur sooo knapp dran vorbeischrappt, seinen eigenen Harem zu kriegen, und natürlich das übliche Highschool-Leben, das man hat, wenn man Top eins der Erdverteidigung gegen die bösen Kronosier ist...
Beyonder ist eine Science Fiction-Geschichte, die tatsächlich im Nirgendwo beginnt. Menschen erwachen unter dem Licht zweier Monde. Sie tragen merkwürdige Kampfrüstungen. Und sie werden beschossen. Kein Zweifel möglich, jemand hat sie gegen ihren Willen in einen Kampf geworfen, und das fern der Erde. Wäre da nicht Alex Tarnau, der Ruhe und Struktur in die versprengten Menschen bringt, sie wären allesamt verloren. So aber tun sie den geheimnisvollen Schöpfern, die sie hier ausgesetzt haben den Gefallen und führen ihnen ihren Krieg - immer im Hinterkopf, dass dies die einzige Chance ist, um wieder nach Hause zu kommen. Oder doch nicht?
Nicht meine neueste Arbeit, aber sicher die neueste längere nennt sich Hirudo und handelt von Vampir-Astronauten. Habe ich erstmal angefangen, um die Idee nicht aus den Augen zu verlieren. Erwartet viel von der Geschichte. ^^
Neueren Datums ist Der Markab-Krieg: Reverse Battle, einem Two Shot (bisher), in dem ich eine Geschichte mal vom Ende her aufrolle. Zutaten sind die Üblichen: Außerirdische Invasoren, ein Held, eine Heldin, ein letztes Gefecht, und... Zwei Kapitel, die sich doch recht voneinander unterscheiden.
Ach, und schaut auch ruhig in Schatten der Vergangenheit: Zwanzig Jahre rein, einem Sequel für meine SailorMoon-Fanfiction, in der ich die Welt, ganz dem Titel entsprechend, zwanzig Jahre dem gewonnenen Krieg um Japan beschreibe... Jetzt müssen mal die Kinder ran. Wessen Kinder? Nun, lest die Geschichte. ^^V
Zum Schluss noch ein paar Worte zu Belongo, der Geschichte von zwei Brüdern, die in einem fiktiven Afrika eine fiktive Diamantenmine finden und plündern wollen. Nun, die Diamanten finden sie sogar. Und es sieht auch so aus, als würden sie ALDI-reich werden können - die Hilfsgüter für die von Krisen und Not geschüttelten Region Belongo einmal abgerechnet. Hilfsgüter? Nicht zu knapp. Und dann kommt es auch noch zu einem Weltkriegsähnlichen Ereignis, aber... Lest einfach selbst. ^^
Mein neuester Streich ist Science Fiction. Spelllord hat bei der letzten Verlosung eine Geschichte gewonnen, deren Rahmenbedingungen er bestimmt hat. Heraus kam SySec-Stories. Ich finde die Welt toll. Viel Spaß beim lesen. ^^V
Und wie immer gilt: Am linken Bildschirmrand ganz oben geht es zu den Links zu meinen Büchern und eBooks, die man kaufen kann. Das ist nicht nur Die Brücke nach Atum. ^^
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin

Montag, 23. Februar 2015

Neue Gratis-Aktion für Seiner Majestät Schiff Rheinland

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich habe es tatsächlich geschafft, noch einmal eine Gratis-Aktion einzurichten. Den gesamten Dezember durch war mir das für die Für den Kaiser-Reihe nicht möglich, aber irgendwann musste es ja mal wieder klappen. ^^
Der Hintergedanke ist kurz und naheliegend. In letzter Zeit beobachte ich oft, dass dieser Band gekauft wird, fast immer als eBook, und einen oder zwei Tage später werden die Folgebände gekauft. Was liegt also näher, als potentiellen Käufern die Entscheidung zu erleichtern und Band eins noch einmal gratis anzubieten?
Ja, ne, schon klar, natürlich will ich, dass die, die Band eins mögen, die Bände zwei bis vier kaufen. Das ist ja der Sinn der ganzen Geschichte. Aber ich will so vielen wie möglich die Chance zu dieser Entscheidung geben, deshalb: Vom 28. Februar bis zum 01. März (eventuell verschiebt sich da noch was, Amazons KDP kann da tückisch und zickig sein, aber ich werde darüber berichten), also volle achtundvierzig Stunden, wird Seiner Majestät Schiff Rheinland als eBook umsonst downloadbar sein.

Wenn ich ehrlich bin, ich erwarte jetzt nicht gerade riesige Downloadzahlen. Fast zweihundert bei der ersten Gratisaktion, wo sollen da neue Interessenten herkommen? ...richtig, wenn man es nicht probiert, findet man es nie heraus. ^^b

Also, bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

P.S.: Nach vierzehn Monaten konnte ich mich übrigens endlich dazu aufraffen, Episode vierzehn von Anime Evolution V: Krieg in die Tasten zu kloppen. Viel Spaß beim lesen.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Eine Frage der Recherche II - es geht noch härter

Also, ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber ich bin nahe daran, mich bei Georg Anastasiadis zu entschuldigen, dessen Mittwochskommentar ich am Donnerstag verrissen habe, Thema Schuldenkrise und Grexit. Anastasiadis hat kein Ruhmesblatt abgeliefert, als er mit Andeutungen, längst widerlegten Behauptungen und Suggestionen Meinung machen wollte. Heute weiß ich, er gehört zu den Gemäßigten im Verlagsverbund Dirk Ippen, denn heute stand unter "Kein Stoff für Heldensagen" ein Kommentar von Detlef Drewes auf Seite zwei. Wenn Anastasiadis Suggestionen benutzt hat, geht Drewes noch einen großen Schritt weiter und macht all seine Argumente gleich zu Beweisen.
...sacken lassen.

Zum Beispiel gleich im zweiten Satz behauptet er, dass Tsipras und seine Regierung "den Zug den Abhang runterrasen" lassen würden, ohne eigene Konzepte. Das hat mich denn doch sehr verwundert, denn ich dachte bisher, die griechischen Vorschläge eines Schuldenschnitts oder einer Umschuldung wären eigene Konzepte. Natürlich ist es für die Apologeten der Austeritätspolitik, die auf totsparen, Tafelsilber verkaufen durch Privatisierung was eigentlich gar nicht privatisiert gehört, sowie Einschnitte im Sozialbereich setzen, gar nicht gut, wenn ihr Konzept so rigoros scheitert. Denn das ist es, wenn Griechenland die Staatspleite riskiert oder eine Umschuldung erhält und seine Zinsen in einem erträglicherem Maße bezahlen muss. Oder eben einen Schuldenschnitt erhält. Und dann wirkt die drohende Fuchtelei in Richtung Spanien und Italien natürlich nicht mehr so stark, denn plötzlich kann man ja verhandeln, über eine erträglichere Lösung, ohne den von der Austerität gewürgten Staat gleich zu erdrosseln.
Noch mal: Kann ich nicht nachvollziehen. Jeder Bundesbürger, der zu hohe Zinsen für seine Kredite bezahlt und mit der Last nicht fertig wird, kann zur Bank gehen und die Laufzeit strecken lassen, was die Monatszinsenlast senkt. Klar, die Bank muss da mitspielen, aber der ist ein langwieriger Kredit eventuell lieber, als dass er ganz platzt. Ich halte die Umschuldung für ein sehr gutes Konzept, vor allem, da der größte Geldgeber Griechenlands ausgerechnet die Institution ist, die auch Griechenlands größter Schuldner ist: Die EZB. (Nichts gegen die EZB, die einiges geleistet hat, um Griechenland nicht vollends untergehen zu lassen. Aber Kredite auszusprechen, nur um die Zinsen zurückzubekommen, anstatt gleich gegenzurechnen, damit aus Kosmetikgründen das Geld mal auf griechischen Konten ist, ist schon etwas absurd.)
Warum nicht die Laufzeiten strecken und damit die Zinslast senken, damit Griechenland und seine Wirtschaft wieder atmen können? Und: Es wäre mir neu, dass Griechenland alle Zinsforderungen für seine Kredite und Staatsanleihen NICHT bedient hat. Das war bisher immer der Fall.

Ein weiteres Beispiel gefällig? Drewes schreibt: "Die Forderungen nach bedingungslosen Milliardenkrediten ohne Gegenleistung" sei illusorisch und naiv. Nanu? Sind die bedienten Zinsen etwa keine Gegenleistungen? Das muss mir Herr Drewes mal näher erläutern. Allerdings wird er die Massenprivatisierung gemeint haben, wobei wir auch hier in Deutschland gesehen haben, dass manche Dinge einfach nicht in die Hände der Privatwirtschaft gehören, so in Berlin die Wasserwerke.

Weiter geht's: "Politik mit dem Geld anderer machen zu wollen und dabei jede Eigenleistung abzulehnen kommt nicht gut an.", schreibt Drewes. Noch mal: Meines Wissens nach hat Griechenland bisher alle Kredite bedient. Was also soll dieser Spruch, außer dem Leser einzureden, die Griechen wären ein Pack Faulenzer, die das deutsche Steuergeld nehmen, um den Tag lachend mit Sirtaki tanzen zu verbringen? Aber auch hier meint Drewes sicher nicht die erfüllten Pflichten Griechenlands, sondern die "Reformen".
Dazu mal mein eigener Gedanke: Seit Beginn der Krise, ausgelöst durch Bemerkungen unserer Bundeskanzlerin (und die zu Einwanderung aus Griechenland, Italien und Spanien in erhöhtem Maße geführt hat), warte ich darauf, dass die Austeritätspolitik erfolgreich ist und das Land durch das Fachwissen der Troika saniert wird und wieder Kurs aufnimmt. Was passiert stattdessen? Enorme Arbeitslosigkeit, erhebliche Lohnminderungen, Kapitalabwanderung, und die BILD fordert die Griechen auf, sie "sollen doch ihre Inseln" verkaufen. Ich sehe hier nur in einem Punkt Erfolg. Und das ist, europäische Steuergelder aufzubringen, um sie über den Umweg Griechenland dem größten Schuldner zukommen zu lassen: Der Europäischen Zentralbank, die dann natürlich ihre Überschüsse wieder in die Länderhaushalte fließen lässt. Wenn Tsipras und sein Finanzminister nach dem Scheitern der Austeritätspolitik eine andere Methode fordern und auch anstreben, bin ich der Meinung, der Sache einen Versuch zu geben. Schlimmer werden kann es ja nicht mehr.

Dann folgen noch ein paar böse Sprüche wie "Wer also stoppt Tsipras" sowie "Noch wird die Frage nur im Ausland gestellt." "Aber [...] dürften auch immer mehr Hellenen aufwachen[...]"
Etwas kurz zitiert, gebe ich zu, aber es bringt den Kommentar schön auf den Punkt.
Sehr geehrter Herr Drewes, ich möchte Ihnen noch mal fix etwas erklären: Den viel beschworenen Grexit kann nur Griechenland anordnen. Wirklich. Ich habe das recherchiert. Und das wird Tsipras niemals tun, egal wie groß der Druck auf sein Land sein wird. Denn dann ist das Land wirklich im Arsch. Es gibt auch nur einen einzigen Grund, Angst vor einer Staatspleite in Griechenland zu haben, und das ist meines Erachtens nach das Eingeständnis des Scheiterns der Austeritätspolitik, der lebende Beweis, dass diese Politik das Land vollends ruiniert statt gerettet hat. Ein sehr schlechtes Zeugnis für das Totsparmodell.

Und dann Ihre Kommentare: Wer stoppt Tsipras oder die Hellenen werden aufwachen... Also, da lobe ich mir Ihren Kollegen Anastasiadis, der zwar schlecht recherchiert hat, aber zumindest erheblich seriöser rübergekommen ist. Ihm kann man durchaus vorwerfen, dass er schlechter Recherche aufgesessen ist oder zuviel aus anderen Zeitungen nachgeplappert hat, was längst widerlegt ist. Ihnen kann man vor allem vorwerfen, ohne Fakten und im vollen Bewusstsein Stimmung gegen Ministerpräsident Tsipras und die Griechen an sich zu machen. Tsipras muss gestoppt werden? Die Griechen sollen aufwachen, und das, nachdem sie ohne Gegenleistung auf Milliardenkredite bestehen? Ich denke, Ihnen würde folgendes gut stehen. Recherchieren Sie doch mal zum Geldkreislauf der Griechenland-Schulden von den verschiedenen europäischen Haushalten zu den griechischen Konten auf die Konten der Schuldner, deren größter die EZB ist, wie die Zeit schon 2011 recherchierte, und von dort wieder zurück in die Haushalte der verschiedenen Bundesstaaten. Darüber würde ich gerne einen Kommentar von Ihnen lesen anstatt den Griechen Gier nach Krediten vorzuwerfen, die sie nur für einen verschwindend geringen Teil überhaupt für etwas anderes verwenden dürfen als ihre Schulden zurückzuzahlen. Rein in den Kreislauf.
Kein Stoff für Heldensagen heißt Ihr Kommentar. Das ist Ihr Kommentar wahrlich nicht.

Sonntag, 15. Februar 2015

145.000 Klicks auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de

Wisst Ihr, was mir durch den Kopf ging, als ich gestern Abend (sorry, war da zu faul, um gegen Mitternacht noch was zu posten) den nächsten Tausender registriert habe? Ich dachte: "Hey, vierzehn Tage diesmal. Aber noch vor drei Jahren hat es vierundzwanzig Tage gedauert, bis der nächste Tausender erreicht wurde."
Ja, ich weiß. Wenn ich mehr und schneller schreibe und veröffentliche, kriege ich auch wieder mehr Klicks. Ich arbeite dran. Versprochen. Momentan schleppe ich mich durch eine neue Episode Anime Evolution. Das wird die Woche definitiv noch was.
Ansonsten? Wie gesagt, meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de haben den nächsten Tausender erreicht. Das macht stolze 145.000 Klicks seit dem 31.01.. Hinzu kommen 1.386 Reviews, was im Vergleich zum letzten Tausender unglaubliche vierzehn mehr macht, also quasi jeden Tag einen. Wieder habe ich das zum Großteil der Leselust von Net Sparrow zu verdanken. Danke dafür, Sparrow. ^^
Noch was? Ich schaffe weniger, als ich mir vorgenommen habe. Leider. Die zündende Idee fehlt. Vielleicht zocke ich auch zuviel World of Warcraft. Vielleicht hält mich der Ausbau meines neuen Zimmers auch nur zu sehr gefangen. Nun, DAS zumindest wird bald vorüber sein. ^^ Mal sehen, ob es dann auch schreibtechnisch bergauf gehen wird.

Textbaustein:Noch ein kurzer Roll für alle, die hier reinschauen und sich gerade fragen: Worüber redet der Kerl da überhaupt?Also, ich schreibe gerne, und die Geschichten da oben sind ein Teil meiner Ergebnisse, die ich auf mehreren Foren, unter anderem Fanfiktion.de, poste.Dazu gehören natürlich die Konoha Side Stories, die meine meistgeklickten und meistreviewten Geschichten sind -  in allen Foren, wo ich sie poste. KSS ist eine Naruto-Fanfiction, allerdings mal quasi von "außen" betrachtet, weil mein Hauptprotagonist kein Haupthandlungsträger ist, sondern ein Ninja wie Du und ich. ^^Auch die Sturmtruppen in der ersten Linie ist eine Fanfic, eine Star Wars-Fanfic. Aber auch hier betrachte ich das Geschehen auf meine Art. In diesem Fall aus Sicht des Corellianers Jaava Hus, der nach einer Strafversetzung zu den Sturmtruppen seinen neuen Dienst auf Tatooine antreten muss, just zu einem Aufstand der Tusken...
Equus Carnifex ist ein Krimi, den ich geschrieben habe, weil betty0815 ihn bei meiner letzten Verlosung gewonnen hat. Im Prinzip geht es um einen umtriebigen Pferderipper im schönen Leinebergland und um ein gewissen Früchtchen von Cousine aus Karlsruhe, die den armen Leo damit traktiert, unbedingt den Täter finden zu wollen...
Und dann ist da noch Anime Evolution V, auch eine durch und durch eigene Geschichte, die ich damals als Parodie auf Animes begonnen habe, bis die Geschichte anfing, sich selbst ernst zu nehmen. Folgt mir in eine Welt voller Mechas, Gigantschiffe, Außerirdischen, einem Helden, der nur sooo knapp dran vorbeischrappt, seinen eigenen Harem zu kriegen, und natürlich das übliche Highschool-Leben, das man hat, wenn man Top eins der Erdverteidigung gegen die bösen Kronosier ist...
Beyonder ist eine Science Fiction-Geschichte, die tatsächlich im Nirgendwo beginnt. Menschen erwachen unter dem Licht zweier Monde. Sie tragen merkwürdige Kampfrüstungen. Und sie werden beschossen. Kein Zweifel möglich, jemand hat sie gegen ihren Willen in einen Kampf geworfen, und das fern der Erde. Wäre da nicht Alex Tarnau, der Ruhe und Struktur in die versprengten Menschen bringt, sie wären allesamt verloren. So aber tun sie den geheimnisvollen Schöpfern, die sie hier ausgesetzt haben den Gefallen und führen ihnen ihren Krieg - immer im Hinterkopf, dass dies die einzige Chance ist, um wieder nach Hause zu kommen. Oder doch nicht?
Nicht meine neueste Arbeit, aber sicher die neueste längere nennt sich Hirudo und handelt von Vampir-Astronauten. Habe ich erstmal angefangen, um die Idee nicht aus den Augen zu verlieren. Erwartet viel von der Geschichte. ^^
Neueren Datums ist Der Markab-Krieg: Reverse Battle, einem Two Shot (bisher), in dem ich eine Geschichte mal vom Ende her aufrolle. Zutaten sind die Üblichen: Außerirdische Invasoren, ein Held, eine Heldin, ein letztes Gefecht, und... Zwei Kapitel, die sich doch recht voneinander unterscheiden.
Ach, und schaut auch ruhig in Schatten der Vergangenheit: Zwanzig Jahre rein, einem Sequel für meine SailorMoon-Fanfiction, in der ich die Welt, ganz dem Titel entsprechend, zwanzig Jahre dem gewonnenen Krieg um Japan beschreibe... Jetzt müssen mal die Kinder ran. Wessen Kinder? Nun, lest die Geschichte. ^^V
Zum Schluss noch ein paar Worte zu Belongo, der Geschichte von zwei Brüdern, die in einem fiktiven Afrika eine fiktive Diamantenmine finden und plündern wollen. Nun, die Diamanten finden sie sogar. Und es sieht auch so aus, als würden sie ALDI-reich werden können - die Hilfsgüter für die von Krisen und Not geschüttelten Region Belongo einmal abgerechnet. Hilfsgüter? Nicht zu knapp. Und dann kommt es auch noch zu einem Weltkriegsähnlichen Ereignis, aber... Lest einfach selbst. ^^
Mein neuester Streich ist Science Fiction. Spelllord hat bei der letzten Verlosung eine Geschichte gewonnen, deren Rahmenbedingungen er bestimmt hat. Heraus kam SySec-Stories. Ich finde die Welt toll. Viel Spaß beim lesen. ^^V
Und wie immer gilt: Am linken Bildschirmrand ganz oben geht es zu den Links zu meinen Büchern und eBooks, die man kaufen kann. Das ist nicht nur Die Brücke nach Atum. ^^
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin

Donnerstag, 12. Februar 2015

Eine Frage der Recherche - Über einen Kommentar in der Leine Deister Zeitung

Wie regelmäßige Leser meines Blogs wissen, beziehe ich die regionale Tageszeitung vor Ort, die Leine Deister Zeitung. Wie diese Leser auch wissen, werden der überregionale und der internationale Teil der Zeitung im Zeitungsverbund des Verlegers, Herrn Dirk Ippen, für mehrere Zeitungen erstellt. Daher kommt es, dass im Sektor Kommentare Redakteure mit ihrer Meinung zu Wort kommen, die also nicht unbedingt für die LDZ arbeiten, d.h. nicht vor Ort. Einer von ihnen ist Johannes Bruggaier, der stets die Kommentare verfasst, wenn es um das Thema Netzfreiheit und Netzsicherheit geht. Mit ihm war und bin ich nicht oft einer Meinung, aber er ist ein sachlich diskutierender, neuen Informationen gegenüber aufgeschlossener Mensch, der nicht unbedingt alles übernimmt, was man ihm als eigene, hundertprozentige Fakten auftischt.
Eine andere Geschichte ist es freilich, wenn es um Wirtschaftsfragen geht. Da ist mir ein Redakteur aufgefallen, negativ aufgefallen, den sich das Pressebüro Merkel oder die Agenturen für Öffentlichkeitsarbeit der freien Wirtschaft gar nicht besser hätten selbst erfinden können. Wann immer ich diesen Herrn lese, kommt mir, mit Verlaub, die Galle hoch. Dabei ist es vor allem sein absoluter Mangel an Recherche, der mir missfällt. Selbst längst widerlegte "Fakten" käut er wieder und erklärt sie zur Weisheit letztem Schluss. So auch diesmal, als gestern ein Kommentar von ihm in der Zeitung stand.

Der Redakteur, den ich meine, ist Herr Georg Anastasiadis. Sein Thema: Griechenland und der neue Ministerpräsident Tsipras. Titel seines Kommentars (und das ist wichtig. Kommentar bedeutet, dass der Redakteur seine Meinung von sich gibt, nicht etwa die Zeitung oder gar Herr Ippen selbst): Eine Frage der Würde.
Seine Aufgabe: Stimmung gegen Griechenland machen. Und das schafft er fast so gut wie eine uns wohlbekannte Zeitung mit vier großen Buchstaben. Aber schauen wir mal rein, was er so schreibt.
"Die Griechen haben noch nie einen anderen gewählt als den, der ihnen die meisten Versprechungen machte", schreibt er. Und was soll uns das nun sagen? Dass in Deutschland die Politiker gewählt werden, die die wenigsten Versprechen machen? Das würde ja gerade so noch als eine nicht sehr nette, ja, polemische Meinung durchgehen, wenn er nicht noch mehr vom Leder reißen würde.
Denn dann spricht er davon, dass "die Griechen ihren neuen Volkstribun lieben", weil er versprochen hat "Europa für die Wiederherstellung der Würde Griechenlands" zur Kasse zu bitten."
Okay, reiben wir uns mal verwundert die Augen. Und dann stellen wir genauso verwundert eine Frage: Was?

Herr Anastasiadis, lesen Sie Zeitung oder schauen Sie Nachrichten? Ich meine außer der BILD-Zeitung oder Stern TV? Das, was Sie da abliefern, kann man am besten als Propaganda bezeichnen. Herrn Tsipras als "Volkstribun" zu bezeichnen, ist bereits ein starkes Stück, da der "Volkstribun" ein Begriff aus dem alten Rom ist und hier einen autoritären Herrscher beschreibt, der zwar gewählt wurde, aber über erhebliche Machtmittel verfügte, weit mehr als ein demokratisch gewählter und legislativ und judikativ kontrollierter Ministerpräsident unserer Tage. Ihre Implikation war natürlich nicht die, Herrn Tsipras als so eine Art Diktator auf Zeit darzustellen, sondern seine besonders innige Beziehung zu den Griechen zu verdeutlichen, anzudeuten, er spräche für die Griechen. So what? Das ist doch exakt sein Job. Einen, den der eine oder andere Politiker in Deutschland zuweilen zu vergessen scheint.
Weiter geht es, dass Herr Tsipras versprochen hat, Europa zur Kasse zu bitten. Europa zur Kasse zu bitten wofür? Die Zeit hat bereits 2011 einen wunderschönen Artikel drüber geschrieben. Auf Seite zwei, die ich direkt verlinke, sagt Petros Christodoulou, damals zuständig für die vom KfW gewährten Kredite: "Wir sind gezwungen, das Geld gleich weiterzuüberweisen, an die Besitzer unserer Anleihen."
...sacken lassen.

Die Griechen sehen also kaum etwas oder im Idealfall gar nichts von dem Geld. Im Gegenteil, sie bedienen damit die Eigentümer von Staatsanleihen und bezahlen die Zinsen auf ihre Kredite. Deren Eigentümer sind? Banken. Griechische? Auch. Aber hauptsächlich Institutionen, die europaweit aufgestellt sind, wie zum Beispiel die Deutsche Bank. Da kann man sich schon fragen: Himmel, warum überweist Deutschland dann nicht seinen Teil direkt an die Deutsche Bank, anstatt das Geld den Umweg über Griechenland nehmen zu lassen, und die anderen Staaten ebenso?
(Und warum musste Griechenland ganz zu Beginn der Krise versprechen, zwei deutsche U-Boote für zwei Milliarden Euro zu kaufen?) Wem also kommt das Geld zugute? Tatsächlich den Griechen. Weil sie ihre Schulden bei europäischen und internationalen Banken bedienen. Damit kommt es den Banken zugute, und... Moment, den Banken? Wenn man die Griechen außen vor lässt und nur mal schaut, wohin das Geld geht, dann bezahlt zum Beispiel der Deutsche Steuerzahler Geld an Deutsche Banken? Ja, so simpel ist die Welt. Das geht soweit in Ordnung, denn immerhin sind die Schulden da und die Kredite sind da. Es ist aber sehr, sehr übel, wenn Menschen wie Sie suggerieren... Ja, was eigentlich? Dass die Griechen von unserem Geld in Saus und Braus leben und immer mehr wollen, anstatt uns zu erklären, dass damit Schulden bei deutschen Bankhäusern bedient werden? Herr Anastasiadis, wir müssen uns unterhalten.
...sacken lassen.

Den Vogel aber, Herr Anastasiadis, schießen Sie ab, als Sie mal munter erzählen, der Koalitionspartner von Herrn Tsipras, Pamos Kammenos, hätte gedroht, "das Land just zur selben Stunde zur Versteigerung" anzubieten, "falls Europa nicht spurt". "Gerne den USA, wahlweise aber auch China oder Russland."
Herr Anastasiadis, wie bitte soll das aussehen? Das Land ist nicht nur EU-Mitglied, der der Euro-Zone und NATO-Mitglied, es ist auch strukturell an Europa angeschlossen. Der Verbleib des Landes in der Euro-Zone ist schon alleine aus diesen Gründen zwingend notwendig. Darüber hinaus war es doch die BILD-Zeitung, die unverblümt den Ausverkauf des Landes forderte: "Verkauft doch eure Inseln!", hieß die Schlagzeile.
Davon abgesehen sehe ich keinen Grund, Griechenlands Ausverkauf als tatsächliche Möglichkeit hier hinein zu interpretieren, denn seit Beginn der Krise hat sich das Land nicht nur mustergültig an alle Verträge gehalten, sondern auch alle Kredite ebenso mustergültig bedient, und - was ich schon als dumm bezeichnen möchte, die Austeritätspolitik bis in die kleinste Vorgabe umgesetzt. Das Land hat sich von einer schlimmen Krise in eine noch schlimmere Krise gestürzt, und in den letzten fast vier Jahren hat es was gebracht? Nichts. Außer, dass ein paar Banken weiter brav ihre Zinsen kassieren, die - man sehe und staune - von deutschen Steuerzahlern, aber auch von griechischen Arbeitnehmern aufgebracht werden. Das Land selbst ist dank der Merkel'schen Austeritätspolitik und von der Troika der Geldgeber mal so richtig runtergewirtschaftet worden. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordniveau, vor allem junge Menschen sind betroffen, die realen Löhne sind in dieser Zeit beträchtlich gesunken, viele Menschen haben im Winter nicht mal Geld für Heizöl. Dabei hat man sich von der Austeritätspolitik, die - wie ich noch mal betonen möchte - peinlich genau befolgt wurde doch was versprochen? Dass das Land saniert wird, die Steuereinnahmen steigen und die Arbeitslosigkeit sinkt? Setzt man diese Parameter an, dann hat die Sparpolitik Europas versagt. Gründlich versagt. Keines dieser Ziele wurde erreicht, außer, dass die Kredite Deutscher Banken bedient wurden. Gut, auch die Kredite andere europäischer Banken und auch internationaler Institute, ich will ja nicht polemisieren. Was ja auch richtig ist, die Schulden sind ja da und die Zinsen werden gefordert. Es erzählt nur eben keiner.
Und jetzt steht mal einer da, der den Druck durch die Zinsen senken will, der den Privatisierungswahnsinn stoppt und der mal zuerst ans griechische Volk denkt, und prompt ist er böse? So kommt es mir zumindest vor, so wie Sie argumentieren, Herr Anastasiadis.

Kurzer Einschub:
Werfen wir doch mal fix einen Blick nach Island. Große, GROßE Bankenkrise, das Land pleite, Millionen Sparer bangen um ihre Einlagen, es wird schon von einer Riesenkrise für den Euro gesprochen - und was macht das Land? Austeritätspolitik? Nein. Tatsächlich nicht. Durch geschickte Investitionen und Reformen schafft es das Land nicht nur, wieder auf die Füße zu kommen, es verscherbelt auch nicht das Tafelsilber (was man ja nur einmal kann) und belastet die Menschen auch nicht über Gebühr. Im Gegenteil, beinahe unbemerkt von Europa wird diese Finanzkrise still und heimlich abgearbeitet, geregelt, die Gläubiger zufriedengestellt und der Bankensektor Islands neu aufgestellt. Damals waren etliche Billionen an Euros und britischen Pfund auf der Kippe, weit mehr als es im Fall Griechenlands sind. Dieses Land hat es ohne Austeritätspolitik geschafft.
Aber trösten Sie sich, Griechenland hat es mit Austeritätspolitik auch nicht geschafft.
Einschub Ende.

Nächster Punkt, gleich nach den Reparationsforderungen, die Sie erwähnen: "[...]dem Außenminister Varoufakis,  (der Deutschland) [...] vorwirft, das Land mit Rettungsmilliarden sozusagen erdrosselt zu haben."
Ich halte Sie für einen klugen Menschen, sonst hätten Sie sicher nicht studiert und wären nicht Journalist geworden. Warum also plappern Sie hier diese vollkommen aus dem Zusammenhang gerissene Zitat nach, das schon Anfang letzter Woche widerlegt wurde? Zudem leicht verfremdet, damit es... Neu wird? Ich gebe zu, ich habe von Ihrem Kommentaren über die Wirtschaft nie viel gehalten, aber diese Ihre Worte sind ein neuer Tiefpunkt.

Weiter geht es, als Sie den ehemaligen US-Notenbankchef Greenspan zitieren: "Die Eurozone braucht Griechenland nicht, und die Griechen können mit dem Euro nichts anfangen." Dieser Satz fällt, nachdem Sie darüber lamentieren, Herr Tsipras könne die "griechische Ehre sofort wiederherstellen", wenn er doch nur aus der Eurozone austrete und Drachmen drucken lasse.
Meine Frage: Warum nicht die D-Mark? War doch eine super stabile Währung und hat sich international großer Beliebtheit erfreut.
Aber Spaß beiseite. Haben Sie eigentlich nichts davon mitgekriegt, dass ein Austritt für die Griechen bedeuten würde, mit einer superharten Drachme eine noch weiter zerfallende Wirtschaft hinnehmen zu müssen? Haben Sie die Expertenmeinungen nicht gehört, die besagen, dass der gesamte Euroraum zerfällt, wenn Griechenland scheitert? Wollen Sie so sehr die D-Mark wiederhaben, Herr Anastasiadis? Und bitte, was soll das Zitat eines Mannes, der für die Belange der USA zuständig ist in Ihrer Argumentationskette? Auch, wenn er nur ehemaliger Notenbankchef ist, so glaube ich doch keine Sekunde daran, dass er etwas anderes tut als US-Interessen zu vertreten. Keine europäischen. Keine griechischen. Davon abgesehen würden es ihm Millionen Griechenlandurlauber aus dem Euroraum nicht danken, wenn sie im Urlaub wieder erst wechseln müssten.
Aber, und das ist der eine positive Punkt in Ihrem Kommentar, einen Punkt vermitteln Sie, der korrekt ist: Griechenland kann nur selbst sagen, dass es aus dem Euro aussteigt, niemand sonst kann das anordnen: Nicht die Merkelsche, nicht die Deutsche Bank, nicht die EZB, auch nicht die EU.

Letzter Punkt (nachdem Sie tatsächlich behauptet haben, die Drachme würde riesige Investitionssummen ins Land locken, was maßgebende Experten genau andersherum sehen): "Stattdessen nervt Griechenland Europa mit seiner Bettelei, und Europa lässt Griechenland seine Verachtung spüren."
Dieser Satz ist, Verzeihung, großer Unsinn. Abgesehen davon, dass Griechenland EUROPA IST, betteln die Griechen nicht. Und Europa lässt Griechenland auch nicht seine Verachtung spüren. ICH für meinen Teil verachte die Griechen keinesfalls und ich fühle mich auch nicht angebettelt. Ich habe absolut keine Ahnung, wie Sie auf diesen Satz kommen. Wo, bitte, haben die Griechen gebettelt? Wo standen sie vor dem Kanzleramt und hielten den Hut auf? Im Gegenteil, die Forderungen nach einem Schuldenschnitt oder eine Neuaufsetzung der Zinszahlungen klingen für mich nach vernünftigen Vorschlägen, die nun auch tatsächlich von europäischen Politikern als verhandelbar betrachtet werden. Das ist keinesfalls Verachtung. Wo Sie die ausgemacht haben wollen, müssen Sie mir erklären, Herr Anastasiadis.

Letzter Satz: "Die Zeit ist reif, dieses unwürdige Schauspiel zu beenden."
Falls Sie damit das unwürdige Schauspiel der grandios gescheiterten Sparpolitik meinen, gebe ich Ihnen Recht. Falls Sie damit Ihr Stück Wirtschaftspropaganda meinen, das ich tatsächlich durchlesen musste, gebe ich Ihnen Recht. Falls Sie damit den Euro und Europa meinen, die beide vor die Hunde gehen können, wenn Griechenland aussteigt, gebe ich Ihnen Recht.
Neulich las ich, verlinkt vom Bildblog einen Artikel darüber, wie man Propaganda erkennt. Nun ist ein Kommentar die eigene Meinung, und die ist persönlich eingefärbt. Deshalb aber kann sie trotzdem Propaganda sein. Ein Hauptmerkmal der Propaganda ist folgender: Sätze und einzelne Wörter sind so gewählt, dass sie beim Leser eine vom Autor gewünschte Stimmung erzeugen, anstatt Fakten neutral und sachlich zu transportieren.
Bettelnde Griechen, von Europa verachtet, der (mögliche) salonsozialistische Maulheld Tsipras und natürlich der Suggestivsatz zum Schluss. Das sind alles Worte und Sätze, die Stimmung machen sollen, die keine Fakten transportieren.
Herr Anastasiadis, sollte ich jemals mein Abonnement der LDZ kündigen, dann gibt es dafür nur einen Grund: Ihre Kommentare. Das kann ich Ihnen versprechen. Aber solange ich noch einen Herrn Bruggaier kommentieren sehe, ist das ein ziemlich guter Ausgleich, auch wenn ich mit ihm nicht oft einer Meinung bin.
Ihr Artikel bleibt nicht "eine Frage der Würde", sondern eher "eine Frage der Recherche".