Donnerstag, 16. Juli 2009

Ein Hoch auf den Nachreiter für unser aller Gesundheit!

Ja, ein Hoch auf FOODWATCH, die unermüdliche Verbraucherschutzorganisation, die sich niemals dafür zu schade ist, auf Themen aufzuspringen, die vor zwei Wochen brandaktuell waren, die gerne Ideen angesehener Firmen für Verbraucherschutz auf sich nimmt, um ihnen den Anschein zu geben, eigene Ideen zu sein, und die gegen kleinere Firmen wie Capri Sonne jederzeit ins Feld zu ziehen bereit sind.

Ja, ein Hoch auf den legendären Nachreiter, Foodwatch.
Der neueste Geniestreich der Verbraucherstußorganisation, gestern in meiner Tageszeitung unter neueste Meldungen gelesen, ist... *Trommelwirbel* Ihr hervorragender, verspäteter und vehementer Kampf gegen Kunstkäse und Konstruktfleisch aus dem Chemielabor.
Wie, die Diskussion um dieses Thema wird schon seit Wochen geführt? Wie, warum kommen die erst jetzt damit an?
Nun, vielleicht mussten sie ja erst prüfen, ob sie niemandem mit Geld, Macht und Prestige auf die Füße treten. Als Verbraucherstußorganisation muss man ja vorsichtig sein, damit man weiterhin die Rechte des Bürgers beschützen kann. Solange es für einen selbst nicht gefährlich ist.

Liebe Nachreiter von Foodwatch: Niemand braucht Euch, wenn Ihr nur Themen aufgreift, die bereits seit Wochen in den Medien durchgelutscht wurden.
Ein Besuch auf Eurer Homepage hat mir auch nicht gerade den Eindruck beschert, die Medien würden nur selektiv über Euch berichten. Im Gegenteil: Ihr sucht Euch wirklich nur die harmlosen Themen aus, oder jene Bereiche, in denen andere bereits ausgiebig aktiv waren.
Wie nennt man sowas? Ich hoffe, man nennt es Langsamkeit, denn das nächste was mir einfällt wäre Feigheit, und Feigheit kann sich eine Organisation, die für Verbraucherrechte kämpft, absolut nicht leisten. Denkt man drüber nach.

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