Mittwoch, 24. Dezember 2008

Ein Frohes Fest

Wie der Titel schon sagt, wünsche ich heute, am Heiligen Abend, meinetwegen auch am Wintersonnenwendfest oder für die Hardcore-Weihnachtsablehner am Vorabend zweier bezahlter freier Tage eine fröhliche Feier, viel zu essen und zu trinken und eine besinnliche Zeit all meinen Stammlesern, all jenen die zufällig vorbei gesurft kommen sowie all jenen, die hierbei noch nicht angesprochen sind.
Normalerweise bin ich recht gut im predigen, aber das will ich heute auf ein Minimum beschränken. Ich sage einfach nur, vergesst über den ganzen Feiertagstrubel, die Geschenke und den unvermeidlichen Ärger eines nicht: Nutzt die Zeit und verbringt sie mit euren Familien. Egal aus welchem Grund man sich über diese Feiertage freut, dies ist doch der eigentliche Hauptgrund und das wirklich schöne an Weihnachten.
Ein kluger Mann hat mal gesagt: Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht.
Ich bin versucht zu sagen: Gott sei Dank. Daran kann man vielleicht erkennen, dass ich schöne Weihnachten haben werde. ^^
Also, viel Spaß, tolle Gespräche, nette Fernsehabende, faszinierende Spielerunden, ansprechende Restaurantbesuche und was immer sonst ansteht. Aber tut es mit euren Familien.
Greetings,
Ace

Samstag, 20. Dezember 2008

Abgestürzt aus tausend Metern

So, es ist mal wieder soweit.
Es ist nicht gerade so als hätte ich viel geschrieben in den letzten Tagen... Bei Anime Evolution: Krieg 4 angefangen... Zwei Texte für Crimson Skies: Next Order geschrieben... Bei meinem neuen Gemeinschaftsprojekt BattleDragonTech weiter gearbeitet... Hier und da ein wenig die Tasten geklimpert und meinen Krieger und meinen Paladin bei WoW gelevelt.
Dennoch: Wenn man etwas nicht mehr darf oder kann, dann spürt man den Verlust am deutlichsten. In meinem Fall heißt das konkret: MEINE FESTPLATTE HAT SICH VERABSCHIEDET! Und damit auch alle meine Daten, mein komplettes Archiv, alle Animes, die ich nicht gesichert habe, meine Bibliothek, einfach alles. Und das Schlimmste daran ist: Ich kann an vielen Projekten nicht weiter schreiben. Ich konnte überhaupt nicht schreiben, für bange acht Stunden, aber dieses Problem habe ich wieder gelöst.
Nun habe ich eine neue Festplatte, und hoffe das Problem ist damit gelöst. Dann ist da noch ein aktuelles Dezember-Backup meines Archivs, also ist nicht ALLES verloren.
Und ich habe einen Plan, wie ich von der defekten Festplatte die wichtigsten Daten retten kann.
Dennoch, nicht an meinen Texten arbeiten zu können war dabei die schlimmste Erfahrung.
Hoffentlich hält der neue PC jetzt länger als ein halbes Jahr.
Mögen Euch Abstürze verschonen,
Ace

Freitag, 5. Dezember 2008

Wir sind RdG!!!

Als ich diesen Blog begann, dachte ich eigentlich, dass ich mich stärker um meine schreibende Tätigkeit, also mein Nummer eins-Hobby, kümmern und in kurzen Zeitabständen über die Fortschritte berichten würde. Weit gefehlt. Erstens habe ich augenscheinlich nicht so viel geschrieben in letzter Zeit, und zweitens hat sich die Welt als interessant genug erwiesen, um neunzig Prozent der bisherigen Blogs auszumachen, so mal grob über den Daumen gepeilt.
Aber das ändert sich nun, denn voller Stolz verkünde ich: Ich habe etwas fertig geschrieben:

Genauer gesagt habe ich Band achtundzwanzig der Perry Rhodan-Fanserie Rätsel der Galaxien ferti gestellt, und das in einer Nacht und Nebel-Einwochenaktion. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, und wenn uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt, dann wird der Roman (immerhin 152000 Anschläge) dank unseres Redachs pünktlich auf dem Gabentisch landen.
Was ist Rätsel der Galaxien, kurz RdG genannt?
RdG ist eine Fanserie des Science Fiction Club Black Hole Galaxie (man beachte die absichtliche ie-Endung), die im Perry Rhodan-Universum spielt. Gestartet wurde sie vor über zehn Jahren, und anfangs waren mehrere Autoren beteiligt. In der Spitzenzeit haben sieben Autoren mitgearbeitet, insgesamt kommen wir auf knappe zehn. Seit einiger Zeit, genauer gesagt Band 23, arbeite ich alleine an der Serie, und konnte damit den Output schlicht und einfach verdoppeln, ohne meine anderen Projekte zu vernachlässigen.
RdG startet kurz nach dem Hamamesch-Zyklus, der damals populär war; ein süchtiger arkonidischer Werftbesitzer kapert sein Flaggschiff ARIGA und zwingt die Mannschaft, ihn und einige Mitbetroffene nach Hirdobaan zu bringen, jenen Ort, an dem er "genügend Imprint-Waren" für den Rest seines Lebens zu kaufen gedenkt. Zu diesem Zweck ist er sogar bereit, sein Schiff zu verkaufen.
Es kommt zur Meuterei, die Süchtigen nehmen das Gros der Beiboote und gelangen nach Hirdobaan, während die Meuterer wieder in Richtung Heimat aufbrechen.
Auf dem Rückweg empfangen sie den Hilferuf eines Raumschiffs der Kosmischen Hanse, das ebenfalls von Süchtigen gekapert wurde und nun in Raumnot ist. Bevor sich die Meuterer aber entschließen können Hilfe zu leisten, wird das Raumschiff, die GLAMOUR, durch eine ortsansässige Spezies gekapert und die meisten Süchtigen getötet. Dies ist der Beginn eines Kampfes um eine ganze Galaxis zweier mächtiger Feinde, und die ARIGA steckt fortan mittendrin.
Wer mehr über die Serie erfahren will, wer sich Hefte bestellen möchte, oder einfach nur die Zusammenfassungen anschauen, sei auf diesen Link verwiesen: http://www.sfc-bhg.de.tf/
Dies ist die Homepage des SFC BHG. Dort werden alle offenen Fragen beantwortet, und für neue Fragen haben wir ein Forum auf der Seite.

Abschließend möchte ich voller Stolz darauf hinweisen, dass trotz der scheinbar endlosen Zeitspanne RdG die Fanserie ist, die es mit Abstand zu den meisten Heften gebracht hat.
Wir haben den längsten Perry-Klon, basta.
Und was die Qualität angeht... Ich schreibe die Serie. Noch Fragen? :D

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Nun ist es also wieder mal geschehen. Nach den leidigen Diskussionen für die deutsche Leitkultur und gegen den Multikulti-Staat gibt es mal wieder einen Vorstoß, um die Reinheit und Bedeutung der deutschen Sprache zu erhalten.
Ins Grundgesetz soll sie, die deutsche Sprache. Fest verankert, damit all die Ausländer, die uns in den nächsten Jahrzehnten durch Einwanderung und übermäßige Geburten überrollen, bis in alle Ewigkeit zumindest eine anständige Sprache sprechen. Und all das nur, um unser aller Kulturerbe zu schützen, oder was?
Es war für mich nicht sehr überraschend, diesen Vorschlag aus der CDU zu hören und die ersten Unterstützer in der CSU zu finden. Solange etwas populistisch genug ist, melden sich ja immer ein paar Quertreiber, ich meine über ihre Arbeitsbereiche hinaus interessierte Politiker. Und da ja bald ein gewisser Koch in einem gewissen Bundesland gewisse Neuwahlen vor Augen hat, die er gewiss erneut vergeigen kann (und weil mich dieses Thema frappierend an die Debatte über gewisse jugendliche Straftäter mit Migrationshintergrund erinnert, mit denen Herr Koch in braunen Gewässern gefischt hat) frage ich mich: Wie lange noch? Wie oft wollen diese Damen und Herren mit solchen plakativen Themen Punkte sammeln? Und Gott möge uns beschützen, wenn sie so etwas nicht nur sagen, sondern auch noch ernst meinen.
Zu meiner gelinden Überraschung kommt Kritik nicht nur aus der SPD, nein, auch in der CDU halten es viele für Unsinn, eine solche Debatte anzustoßen. Ich kann dazu nur nicken.

Einer meiner Lehrer in der Realschulzeit hat mir einmal den Unterschied zwischen einer lebendigen und einer toten Sprache erklärt. Er sagte: "Alexander, Latein ist eine tote Sprache. Sie hat feste Regeln, lässt keine Abweichungen zu und wird niemals neue Worte aufnehmen. Eine lebendige Sprache allerdings ist dynamisch, flexibel. Sie nimmt fremde Vokabeln auf, neue Wortwendungen, verändert sich ständig und passt sich den Menschen an, nicht den Mensch an sich." Nun, vielleicht nicht mit genau diesen Worten, aber im großen und ganzen stimmt es schon. (Hand hoch, wer jetzt auch an den Horrorklassiker "Armee der Finsternis" denken musste.)
Doch das ist noch nicht alles. Flexible Sprache bedeutet, dass manche Worte auch wieder raus fallen, nachdem sie Jahrzehnte oder länger im Gebrauch waren. Davor brauchen wir keine Angst zu haben, es ist normal. So sind wir halt, und wir sind es auch, die unsere Sprache dynamisch verändern, bereichern und korrigieren. Ich könnte jetzt ausführen, dass sich Werbetreibende mit ihren übertriebenen englischen Slogans längst lächerlich machen, darauf hinweisen, dass viele heutzutage wieder Rechner zu ihrem Personal Computer sagen. Ich könnte kurz erwähnen, dass das Wort "Nase" tatsächlich nicht deutsch ist, und wir es dennoch tagtäglich benutzen. Aber Schwamm drüber. Viel wichtiger ist, dass ich gerne so sprechen will wie ich möchte, und das ich so auch verstanden werde. Für mich persönlich sind das ein paar Lehnworte aus englisch und französisch, und bisher hat mich noch jeder verstanden, wenn ich "cool" oder "damnit" zum Besten gab.

Ich halte absolut nichts davon, auf Kosten unserer Sprache sinnfreie Debatten zu führen oder die Angst zu schüren, im eigenen Land eines Tages nur noch mit englisch verstanden zu werden. Das ist niederster Populismus. Und ich habe auch den Beweis dafür.
Artikel 23 des BVwVfG (Bundesverwaltungsverfahrensgesetz) sagt schlicht und einfach, warum die ganze Diskussion ein fruchtloser Knallfrosch ist: Die Amtssprache ist deutsch.
Was also soll die Diskussion? Deutschpflicht in der Disco? Deutschpflicht auf allen Internetverbindungen, die von und nach Deutschland gehen? Bitte nicht.

Sonntag, 30. November 2008

Bloggen für den Rechtsstaat

Ich gebe zu, ich lese meine Tageszeitung meist nur oberflächlich. Und ich gebe auch zu, dass ich die Kolumnen und Kommentare meistens bestenfalls überfliege. Gestern aber hatte es mir ein Kommentar in meiner Lokalzeitung Leine Deister Zeitung angetan. Verfasser ein gewisser Dirk Ippen. Zeitungsverleger, Vertreter des Rechtsstaats und augenscheinlicherweise Millionär, obwohl der letzte Punkt der unwichtigste in seinem Kommentar ist.
Allerdings neige ich seit dem Konsum einiger Kolumnen eines gewissen Herrn Wagners in einer gewissen Zeitung mit vier Buchstaben dazu, derart "unwichtiges zu überlesen. Heute wurde ich eines Besseren belehrt.
Entschuldigen Sie, Herr Ippen, dass ich Sie bis dato noch nicht gekannt habe, und danke für Ihren Kommentar.

Jedenfalls hat bereits der Titel seines Kommentars mein Auge eingefangen: Christian wer?
Herr Ippen bezieht sich auf den zur Freilassung anstehenden RAF-Mitanführer der Zweiten Generation Christian Klar, der mehr als ein Vierteljahrhundert inhaftiert war.
Ich könnte jetzt darüber referieren, wie Herr Ippen darlegt, was aus unserem Rechtsstaat wird, wenn wir für manche Straftaten andere Maßstäbe legen als für "normale" Verbrecher. Ich könnte darüber referieren, wie populistisch manche Politiker aus gewissen Parteien der Mitte dieses Thema ausgeschlachtet haben, um für sich und ihre Partei Stimmung zu machen, obwohl sie sich bewusst sein mussten, dass sie damit den Rechtsstaat unterhöhlten. Und ich könnte anführen, wie gierig sich eine gewisse Zeitung mit vier Buchstaben auf dieses Thema gestürzt hat und eine Sonderbehandlung für Herrn Klar einforderte. Sprich, ihn im Angesicht seiner Opfer und im Angesicht der Hinterbliebenden nicht in die Freiheit zu entlassen.
Nun, mein Mitgefühl gehört natürlich Opfern und Hinterbliebenen, aber wir leben in einem Rechtsstaat. Und auch wenn diverse Medien immer wieder versuchen uns das Gegenteil weis zu machen, unser Rechtsstaat funktioniert. Und damit er das auch weiterhin kann, muss man ihn gewähren lassen, anstatt bei solchen "Gelegenheiten" sofort ein Zweiklassenstrafrecht zu fordern.
Herr Klar mag als Mensch sein wie er will, mag seine Taten bereuen oder nicht, für seine Freilassung sind nur zwei Dinge relevant. Wird er erneut terroristisch oder kriminell aktiv? Ist seine vorzeitige Entlassung im gesetzlichen Rahmen? Beides kann man mit ja beantworten.
In Deutschland gibt es keine Todesstrafe. Warum ist das so, und was hat das hiermit zu tun? Nun, die Todesstrafe ist Teil des Vergeltungsstrafrechts. Genauer formuliert, Auge um Auge und Zahn um Zahn. Wohin so etwas führen kann sehen wir in den U.S.A., wo es eine erkleckliche Anzahl Unschuldiger gibt, die hingerichtet wurden und auch in Zukunft hingerichtet werden. Wir pflegen kein Vergeltungsstrafrecht. Manche Menschen wegzusperren bis sie hinter Gittern sterben mag für viele eine Option sein, sie töten zu lassen ebenso, aber Rechtsstaatlichkeit bedeutet nun einmal, dass Menschen, die das Potential dazu zeigen wieder in den Rechtsstaat eingegliedert zu werden, auch die Möglichkeit dazu erhalten. Das mag für viele unverständlich, zu nett und nicht abschreckend genug sein. Aber welche Abschreckung? In Amerika, wo es die Todesstrafe noch immer gibt, sind die Gefängnisse voll wie nie. Dort sperrt man Menschen in fast allen Bundesstaaten weg und/oder behält sie Jahrzehnte im Todestrakt, bevor sie hingerichtet werden. Das kann doch nicht die Lösung sein. So haben auch die Väter der Bundesrepublik gedacht und sich für Resozialisierung entschieden, für Wiedereingliederung. Für Wiedergutmachung. Daran ändert auch die Forderung nichts, diese RAF-Terroristen besonders "hart" anzupacken. Man möchte sagen, dass es ganz gut so ist. Denn unsere Freiheiten, unsere Kultur und unsere Selbstauffassung resultieren letztendlich auch daraus, wie wir unsere schwarzen Schafe behandeln.

Zum Schluss vielleicht noch ein paar passende Worte von Herrn Ippen. In seinem Kommentar sagt er ganz klar eines: Wenn man RAF-Terroristen strenger behandelt, verfallen diese weiterhin dem Irrglauben, mehr als normale Verbrecher zu sein.
Nun, sie sind Verbrecher, die sich gegen den Rechtsstaat gestellt haben, die gemordet, gebombt und entführt haben, die sich vom Rechtsstaat entfernt haben. Aus welchen Motiven dies geschah sei vollkommen dahin gestellt. Wie edel oder wie niederträchtig auch die Beweggründe gewesen sein mochten, sie tun nichts zur Sache. Die Taten sprechen für sich und werden geahndet. Beim Maß der Strafe mögen die Beweggründe wieder eine Rolle nach oben oder nach unten spielen, aber generell werden sie verurteilt. Auch das ist der Rechtsstaat.
Aber man kann das eine nicht haben ohne das andere zu akzeptieren. Man kann es mögen oder hassen, ein Schwerverbrecher und Terrorist ist wieder frei, nachdem er der Gesellschaft gegenüber seine Sühne geleistet hat. Ob er seine Taten bedauert, bereut, oder sie noch immer für gerechtfertigt hält tut ebenfalls nichts zur Sache. Das ist der Rechtsstaat.

Herr Ippen, haben Sie vielen Herzlichen Dank für Ihren Kommentar und verzeihen Sie mir, dass ich mich so schamlos daran bedient habe. Letztendlich sprechen Sie mir aus der Seele. Denn wer hat je behauptet, dass der Rechtsstaat einfach wäre? Genau wie die Demokratie ist es etwas, um dessen Erhalt wir täglich kämpfen müssen.

Dienstag, 25. November 2008

Vielschreiberei

Der heutige Blog-Eintrag ist persönlicher Natur. Sehr persönlicher Natur, denn er betrifft mein liebstes Hobby, nämlich das schreiben. Seit zwei Tagen arbeite ich an einem Text, den ich eigentlich schon vor einem Monat fertig haben wollte. Nämlich RdG 28, für Außenseiter: Am achtundzwanzigsten Band der im Perry Rhodan-Universum angesiedelten Fan-Serie Rätsel der Galaxien, erhältlich beim Science Fiction Club Black Hole Galaxie (man beachte die ie-Endung).
Leider habe ich das immer wieder vor mir her geschoben, aber immerhin habe ich an zwei Abenden neun der durchschnittlich fünfunddreißig Seiten, die ich für solch einen Band schreibe, fertig. An Wochenende schreibe ich erfahrungsgemäß - so ich denn schreibe und nicht im WoW-Sumpf versinke (hier ein Gruß an meine Gilde Lorem Ipsum auf dem Server Kargath) - wesentlich mehr, sodass ich mit Überarbeitung und eigenem Lektorat bis Mitte nächster Woche und damit fristgerecht fertig werde.
Aber dann plagt mich das schlechte Gewissen, weil ich bei den Catrek-Chroniken, Fantasy den ich für eine junge Mangaka deutschen Ursprungs und für unser gemeinsames Manga-Projekt auf Animexx.info begonnen habe, bei Episode vier auf Seite zwanzig stagniere und eigentlich längst fertig sein wollte.
Dann ist da noch Anime Evolution: Krieg 4, das ich längst anfangen sollte, um der mittlerweile dreiundsechzig Episoden langen Serie Band 6 anzutun, Specials und das Spinoff Anime Evolution: Spiegel nicht mitgerechnet.
Außerdem hänge ich gerade wieder bei Dantons Chevaliers fest; diese Story, die ich auf Battletech.info und Twobt.de als Leadautor schreibe, wartet auch darauf fortgesetzt und in der dritten Season beendet zu werden.
Nicht zu sprechen von Hinter den Feindlichen Linien, ein Projekt, bei dem ich diesmal nur Mitautor bin. Dort sollte ich längst Passagen zu meinen Chars Cliff Davis und Juliane Volkmer in ihrem Kampf gegen die aggressiven Akarii auf einem Träger geliefert haben.
Und da ist schließlich noch das Versprechen, Mein Gott, meine Göttin: Verlorenes Paradies endlich fort zu führen und an Band zwei zu arbeiten.

Manche mögen jetzt denken, was macht sich dieser Bursche so viel Arbeit?
Andere vielleicht nur: Hey, die Liste ist zu Ende!
Weit gefehlt. Denn es gibt darüber hinaus auch noch Für den Kaiser!, das auf die Vollendung wartet, diverse Ideen und kleinere Projekte, und, und, und...
Es mag den einen oder anderen interessierten Leser meines Blogs beruhigen, wenn ich stolz berichte, dass ich auch mal etwas zu einem Abschluss bringe, aber ehrlich gesagt schreibe ich am besten wenn der Druck am größten ist. Und je mehr Projekte ich in der Mache habe, desto besser für mich.

Wie ich schon erwähnt habe, RdG 28 hat bereits neun Seiten, die mir außerordentlich gut gefallen, weitere vier bis unendlich kommen heute hinzu. (Gruß an Bully, den Chefredakteur unseres kleinen aber feinen Clubs). Danach hätte ich theoretisch Zeit, um an den anderen Projekten zu arbeiten. Das schlimme daran ist: ICH WERDE ES AUCH TUN!
Ein wohlmeinender Spötter auf Twobt.de meinte mal zu mir: Im Universum fliegen die Ideen nur so umher, und ab und an treffen sie einen passenden Kopf. Du aber hast eine Zielscheibe hinten und wirst ständig getroffen.
Ein anderer auf Battletech.info meinte mal: Wenn Ace schlafen geht, glüht seine Tastatur bestimmt noch nach.
Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Außer vielleicht: Lest mich! Für wen sonst mache ich die ganze Arbeit? XD

Montag, 17. November 2008

Glanz und Gloria in California

Gerade eben flimmerte es durch die Nachrichten. Wieder einmal kämpfen die tapferen Feuerwehrleute Kaliforniens gegen einen flimmernden Großbrand. Tausende Häuser sind bereits vernichtet, und zehntausende sind bedroht. Sogar die Villen der großen Stars sind nicht mehr sicher und drohen ein Raub der Flammen zu werden.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, und der Wetterbericht macht Hoffnung. Die starken Winde, welche die Brandherde immer wieder anheizen, sollen schon bald abflauen und...
Moment Mal, kommt einem solch ein Text nicht bekannt vor? Wiederholt er sich nicht jedes Jahr im Sommer und Herbst in den U.S.A.? Was zugegebenermaßen neu ist, ist die Information, Los Angeles wäre bereits von drei Seiten vom Feuer eingeschlossen. Aber ansonsten ist diese Meldung kalter Kaffee.
Ich entschuldige mich hiermit aufrichtig bei all jenen Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, vielleicht sogar Angehörige, die bis zur Erschöpfung das Feuer bekämpfen, sei es privat, sei es beruflich, und bei all jenen die noch bangen und hoffen, denn das bin ich ihnen als Mensch schuldig.
Außerdem erlaubt es mir, DAS zu sagen: WANN LERNT IHR ENDLICH?
Es kann doch nicht angehen, dass Jahr für Jahr ein riesiger Waldbrand über Kalifornien hinweg zieht und in trauter Regelmäßigkeit die großen Villen der Reichen dahinrafft! Es kann doch nicht sein, dass an das Problem seit Jahrzehnten kennt und nichts zur Prävention tut!
Es kann doch nicht sein, dass Kalifornien überhaupt noch nennenswerte Baumbestände hat, nach all den Jahren der Großfeuer, nach all den vernichteten Häusern.
Gut, gut, würde es alle paar Jahre mal ein Feuer geben, wäre das ja noch verständlich. Vor allem wenn es sich durch ungünstige Wetterbedingungen zum Großbrand ausbreitet könnte ich kapieren, dass die Feuerwehren nicht darauf vorbereitet sind.
Wir erinnern uns, bei unseren letzten Gigantfeuer in der Lüneburger Heide, waren wir auch relativ hilflos. Aber anscheinend haben unsere Feuerwehren was dazu gelernt.
Wo liegt das Problem? Bauen die Menschen immer und immer wieder in besonders gefährdeten Regionen, die zwangsläufig einmal vom Feuer konsumiert werden? Haben sie lasche Brandschutzbestimmungen oder wird den Amerikanern ihr Hobby zum Verhängnis, ihre Wohnhäuser aus Holz zu bauen? Ist der Gigantmoloch Los Angeles, der einen Großteil des vom Hoover-Damm gestauten Wassers benötigt, um überhaupt lebensfähig zu sein, vielleicht zu groß geraten, um hier wirklich sinnvoll zu löschen? Oder brauchen die Medien jedes Jahr ihren großen Aufhänger, was Schuld an den Brandstiftungen ist? Ein wenig von allem, vielleicht. Verstehen kann ich es dennoch nicht.
Leute, Brandschneisen. Kontrolliertes abbrennen. (Tatsächlich ist ein kontrollierter Waldbrand alle paar Jahre für Kaliforniens Wälder äußerst fruchtbar. Die großen Mammutbäume werfen Tannenzapfen ab, die sich nur nach einem Waldbrand öffnen. Auch andere Spezies profitieren von einem Waldbrand oder sind auf ihn perfekt eingestellt.) Nicht auf Wasser setzen oder auf eine Schar tapferer Feuerwehrmänner, die mit dem Fallschirm mitten in den Waldbrand abspringen und dort versuchen, dem Feuer mit Motorsägen und Hacken zu Leibe zu rücken.
Prävention beginnt im Kleinen. In diesem Fall bei den Brandschneisen. Zumindest in den Regionen um die großen Städte müssten sie breitflächig angelegt werden, um ein Überspringen des Feuers von einem Baumbestand zum nächsten zu verhindern. Wie macht man das am besten? Natürlich mit einem guten amerikanischen, sechsspurigen Highway. Da tut man gleich was für die Infrastruktur und bewahrt den Baumbestand von halb Kalifornien davor, ebenfalls ein Raub der Flammen zu werden.
Oder vielleicht doch den Park-Ranger des eigenen Vertrauens fragen und ruhig mal ein wenig kontrolliert zündeln?

Dienstag, 11. November 2008

Gorleben, Gorleben

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen zuerst in eigener Sache: Mir war es von vorne herein klar, dass ich es nicht lange durchhalten würde, jeden Tag einen Blogeintrag zu schreiben. Aber es erstaunt mich schon, dass meine Motivation so schnell verschwunden ist.
Andererseits ist es natürlich sinnvoll, auch nur dann einen Eintrag zu schreiben, wenn auch etwas passiert, und nicht auf Teufel komm raus den eigenen Blog zu zu spammen.
Was uns gleich zum Thema bringt: Gorleben und den jüngsten Castortransport.

Tja, nun ist es raus. Erst waren wir Papst, und nun sind wir Atommüllendlager.
Weil gut fünfzehntausend Menschen in teils aktivem, teils passivem Widerstand verhindern wollten, dass weitere Castor-Behälter aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague zu uns nach Niedersachsen gelangen, war ein bundesweiter, enormer Polizeiaufwand notwendig.
Letztes Jahr hatte ein Aktivist gesagt: "Wir machen jeden Transport so teuer, dass sie es irgendwann sein lassen."
Nett gesagt, aber sowas von falsch. Gut, gut, auch dieser Transport hat wieder zehn bis fünfzehn Millionen Euro gekostet, aber das sind doch alles nur Peanuts gegenüber den wahren Kosten.
Denn der Transport nach Gorleben und die dortige Lagerung des Atommülls ist nur der letzte Schritt einer endlosen Kette innerhalb der Atomwirtschaft, quasi noch einmal der überteuerte Schlusspunkt, der uns auch noch mit rund fünfzigtausend Jahre lang strahlendem atomaren Abfall zurück lässt. Davor hat Gott noch den Betrieb der Kernkraftwerke, den enormen Sicherheitsaufwand und die enormen Subventionen und Abschreibungen gesetzt.
Machen wir uns nichts vor: Uran als Energieträger ist genauso eine limitierte Ressource wie Erdöl oder Erdgas. Es wird in den nächsten Jahren teurer werden, und wenn sich die Spekulationsheuschrecken, die bereits das Erdöl auf das Doppelte künstlich verteuert haben und das gleiche nun mit Nahrungsmitteln durchführen, das Uran für sich entdecken, kriegen wir auch hier enorme Preisspitzen um die Ohren gehauen. Den Preis bezahlt natürlich der Betreiber, und im Gegensatz zu Öl und Gas werden die Mehrkosten nicht direkt an den Endverbraucher weitergegeben werden. Nein, das erfolgt indirekt über höhere Subventionen des Bundes, über Reduzierung von Steuerforderungen und dergleichen. Und wer hat diese Lücken zu füllen? Wir natürlich, die Steuerzahler. Und zwar ohne das wir es wissen. Der Witz an der Geschichte ist, dass Atomstrom den günstigsten Preis auf dem Strommarkt anbietet, aber dafür hochsubventioniert ist und somit den Steuerzahler immer belastet, selbst wenn er seine Energie aus Kohlekraftwerken, Gaskraftwerken, Solaranlagen oder Biostromanlagen bezieht. Wir verlieren immer und bezahlen eigentlich - so in den Raum geworfen - das Doppelte. Und dem können wir nicht entkommen.

Im letzten Bundeswahlkampf meinte mein Nachbar mal: "Wenn sich alle Mitarbeiter aller Atomkraftwerke zusammen schließen und streiken, gehen in Deutschland die Lichter aus und der Kanzler wäre damit gestürzt."
Mitnichten, mein lieber Nachbar, denn entgegen der, nun, Propaganda, ist Atomstrom schon lange nicht mehr so wichtig für uns wie suggeriert wird. Längst ist der Anteil an Atomstrom weit unter fünfzig Prozent gefallen, und kann in der bis 2020 anvisierten Frist leicht ersetzt werden. Für uns ein Segen, weil damit die versteckten Kosten wegfallen werden. Dann haben alle mehr Geld in der Tasche, erfreulich vor allem für all jene, die keinen Atomstrom beziehen, dennoch aber die Subventionen mittragen müssen.

Nun, mein lieber Widerstandsbereiter Castor-Gegner, der Du mit Deiner Aktion den Transport nach Gorleben teurer machen willst, Du wirst es leider nie schaffen, denn die Castor-Kosten sind vergleichsweise niedrig, wenn man bedenkt, um wie viel Geld es geht.
Aber mach dennoch weiter und erkläre lautstark Deine Bedenken gegenüber dem Atomstrom, denn das bedeutet, dass das Thema und die Gefahren dieser Methode den Menschen im Gedächtnis bleiben wird. Und das ist auch gut so.

Vielleicht noch eine Kleinigkeit am Rande, die mir in den Sinn gekommen ist, als ich kurz zu Öl und Gas abgeschweift bin...
Im Moment liegt der Preis für das Fass Rohöl bei sechzig US-Dollar. Im Sommer waren es kurzfristig 130 US-Dollar. Gas ist und war billiger, dennoch bestanden die Gaskonzerne darauf, dass der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt bleibt und sie somit vom Gewinn der Spekulationsheuschrecken profitieren können. Nun ist der Ölpreis geradezu ins Bodenlose gefallen, ich hätte gestern für einen Euro zwanzig tanken können, und die Gaskonzerne sehen jetzt überhaupt nicht ein, warum Gas und Öl gekoppelt bleiben sollen.
Ich schätze, es wird Zeit ihnen zu zeigen, was eine soziale Marktwirtschaft ist. Bundeskartellamt, ist das nicht ein Fall für Euch?

Samstag, 8. November 2008

Managergehälter sind bäh

Als ich heute meine Tageszeitung in Händen hielt, habe ich nicht schlecht gestaunt. Der Header liest sich wie folgt: Zentralrat der Juden in Deutschland legt Christian Wulff den Rücktritt nahe.
Ein Blick in die Geschichte selbst hat mich dann schnell über Details aufgeklärt. Demnach hat der niedersächsische Landesvater in einer Talkshow gewagt, die Managerdebatte mit Pogromstimmung zu vergleichen.
Grund genug für den Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, seinen Rücktritt zu fordern. Er sieht es als Ungeheuerlichkeit an, wenige Tage vor dem siebzigsten Jahrestag der Reichspogromnacht, dem offiziellen Startschuss der verschärften Judenverfolgung im Dritten Reich, eben diese mit der Managerdebatte zu vergleichen.
Die Entschuldigung von Herrn Wulff nimmt Herr Kramer übrigens nicht an.
Nun, vorweg vielleicht ein kleiner Link zum Thema Pogrome, bevor ich weiter schreibe. Seine Meinung kann sich dann jeder selbst nach der Lektüre dieses kleinen Wikipedia-Artikels bilden, ob und wie sehr Herr Kramer den Begriff Pogrom monopolisiert und wie berechtigt dies ist.
Hier der Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Pogrom

Meine persönliche Meinung zum Thema ist, dass Herr Wulff, so sehr ich ihn als Politiker und Landesvater auch ablehne, nun keinesfalls zum Rücktritt gezwungen ist, weil er diesen Begriff verwendet hat, um die Diskussion über Millionengehälter laut Herrn Kramer in die Nähe des millionenfachen Judenmords zu rücken. Andererseits wäre sein Rücktritt schon eine für mich erfreuliche Entwicklung.

Aber kommen wir zum eigentlichen Streitpunkt, den Herr Kramer nicht erfasst hat. Im Prinzip sprach der niedersächsische Landesvater von einer Pogromstimmung gegen Top-Manager. Wie wir alle wissen, die wir den Wiki-Artikel gelesen haben, ist ein Pogrom ein russisches Wort für Massenausschreitung gegen eine andere Gruppe aus ethnischen, politischen oder religiösen Motiven. Darin liegt die eigentliche Frechheit seiner Aussage. Dass Herr Wulff ein Freund der Industrie ist, war wohl allen klar, die ihn die letzten Jahre im Amt erlebt haben. Dass er aber derart in die Bresche springt, und für die armen, missverstandenen Manager eine derart große Lanze bricht, ist schlicht und einfach unglaublich.

Herr Wulff, wer vierzig Millionen Euro Steuern im Jahr bezahlt, soll besser behandelt werden?
Vierzig Millionen Steuern? DAS Gehalt hätte ich auch gerne. Aber wie sieht das in der Realität aus, in einer Zeit, in der hochprominente Manager des Geldtransfers in Steueroasen überführt werden, in denen z.B. geschlossene Immobilienfonds und diverse weitere Abschreibungsmöglichkeiten wie der neue Dienstmercedes dabei helfen, das lästige Steuern zahlen zu umgehen, um nur einmal die Möglichkeiten der Einzelpersonen aufzuzeigen?
Wenn Manager in Deutschland einen schlechten Ruf haben, dann liegt das wohl daran, dass die Stimmung sie betreffend immer schlechter wird. Wenn das radikale Allheilmittel deutscher Wirtschaftsbosse nun mal der Arbeitsplatzabbau ist, wenn sie selbst nach hohen Verlusten und vernichteten Firmen Millionenschwere Abfindungen erhalten, während der Arbeiter auf der Straße steht, dann muss man sich nicht wundern, wenn "ein paar schwarze Schafe" eine ganze Berufssparte in ein schlechtes Licht rückt.
Und dann nützt auch ein Herr Wulff nichts, der mal eben in den Dammbruch springt und Deutschland zu tadeln versucht, als wäre er der Oberlehrer und müsse seinen Schülern beibringen, nicht so gemein zu den armen Managern zu sein. In wie vielen Aufsichtsräten sitzt Christian Wulff gleich noch mal?

Donnerstag, 6. November 2008

Der Science Fiction Club Black Hole Galaxie

Auch wenn ich irgendwann genug davon haben werde, ich versuche solange wie mein Enthusiasmus ausreicht, jeden Tag einen neuen Post zu machen. Es geschieht genug in der Welt, um das zu rechtfertigen, und Spaß macht es auch. ^^
Mein heutiger Eintrag handelt ausschließlich um den alten Traditionsclub Black Hole Galaxie (man beachte die Schreibweise von Galaxy, eine alte, vom Club gepflegte Tradition) und seine wichtigsten Fanzines.
Der rührige Club, 1995 von Marc Schneider und Andreas Dempwolf gegründet, hat schon einige Erfolge hinter sich. Er besteht seit dreizehn Jahren, das Hauptfanzine World of Cosmos hat die Nummer fünfzig weit hinter sich gelassen, und er erfreut sich einer stabilen, geregelten Mitgliedschaft von gut dreißig Mitgliedern.
Hervorgegangen aus einem reinen Perry Rhodan-Club wurde schnell klar, dass sich die Interessen der Mitglieder nicht auf Perry Rhodan allein beschränken, deshalb wurde aus dem PRC schnell ein SFC.
Das Spektrum ist unglaublich weit. Zwar versuchen wir uns auf Science Fiction-Themen zu beschränken, aber Abstecher in andere Regionen sind durchaus erlaubt.
Im durchschnittlich einhundertzwanzig Seiten starken World of Cosmos ist durchaus auch mal Fantasy vertreten. Aber die Themenspanne reicht von Buch-Rezensionen, Leserbriefen, Fernseh- und Filmrezensionen, Kurzgeschichten, Episodengeschichten, Artikeln und vielen hervorragenden Illustrationen zum Thema so schon recht weit. Mit durchschnittlich sechs Leserbriefen unserer aktivsten Mitglieder gibt es gar eine recht aufgeweckte Diskussion.
Ich selbst bin seit `96 im Club, und habe den Fanzines oft genug meinen unverkennbaren Stempel aufgesetzt.
Die Hauptveröffentlichungen sind das bereits zweimal erwähnte WoC mit der aktuellen Nummer 53, die im Perry Rhodan-Universum angesiedelte Fanserie Rätsel der Galaxien, die bereits die unglaubliche Veröffentlichungsnummer 27 erreicht hat - für eine Fanserie wahrscheinlich Weltrekord - und das World of Myth, in der wir auch mal in besagte Fantasy ausweichen können.
Mitglieder, vor allem Autoren und Zeichner, suchen wir immer, aber auch stille Leser sind uns lieb, oder schlichte und ehrliche Kommentatoren, im Volksmund oft stimmig Beta-Leser genannt.
Wenn ich Euer Interesse geweckt habe, hier ein Link zu unserer Homepage.
Solange ich noch nicht gelernt habe einen Link zu hinterlegen, müsst Ihr ihn per Copy&Paste in der Adresszeile Eures Browsers platzieren: http://www.sfc-bhg.de.tf/
Also, man sieht sich, entweder im Fanzine, oder im Forum der Homepage. ^^V

Mittwoch, 5. November 2008

Obama for President

So, es ist geschehen. Die U.S.A., oder wie sie sich selbst gerne bezeichnet, die "großartigste Nation der Welt" hat Wahlbetrugsgerüchte, Kriegstreiberei und vor allem die Rassenschranken hinter sich gelassen, indem sie Barack Obama den Regierungsauftrag erteilt hat.
Dabei fällt es nicht weiter ins Gewicht, dass es eigentlich drei Präsidentschaftskandidaten waren, geflissen tot geschwiegen von den Medien. Noch erwähnen sie das von mir vermutete bevorstehende Comeback der gerade wieder frisch zur Senatorin gewählten Hillary Clinton, die sicher bald ihren (lukrativen) Platz in Obamas Kabinett einnehmen wird. Auch erfahren wir wenig über all jene Großspender, die Obama unterstützt haben, die für ihr gutes Geld bald ihren Preis fordern werden, vor allem mit Blick auf die Wiederwahl in vier Jahren.
Freuen wir uns einfach darüber, dass da jemand ist, der sagt: "Yes, we can change."
Und hoffen wir, dass der Rückhalt seiner Wähler ihm die Kraft gibt, dieses Versprechen auch zu halten.

Schon werden erste Stimmen laut. Von der bevorstehenden Ermordung des Politikers mit schwarzem kenianischem Vater und weißer amerikanischer Mutter ist die Rede, ein Komplott wurde schon aufgedeckt und verhindert.
Andere werfen Obama vor, die Welt in ein noch größeres Chaos zu stürzen als Bush es gekonnt hat, indem sie anführen, er sei nur eine willenlose Marionette der Kriegsindustrie, die ihn überhaupt erst bis zum Präsidenten aufgebaut hat.
Und vergessen wir nicht all jene, die lauthals geschrieen haben, Obama sei ein Terroristenfreund, ein Muslim und ein Kommu... Pardon, Sozialist.
Ich gebe zu, die meisten Stimmen waren schon während der Wahl aktiv, aber sie werden wieder aufklingen, und das umso lauter, sobald die U.S.A. aus ihrem Wahltaumel erwacht und der von Obama erwartete Aufschwung ein wenig auf sich warten lässt.
Ich kann einige dieser Punkte beschwichtigen. Es ist allgemein bekannt, dass "Barry" früher als jeder andere Kandidat schon sehr früh unter die Fittiche des Geheimdienst genommen wurde, und es scheint als hätten sie einen guten Job gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass es so weitergeht.
Auch denke ich, dass "Barry" mit dieser Anhängerschaft, die von ihm Gutes erhofft und positive Taten erwartet, nicht so ohne weiteres in der Lage sein wird, z.B. einen Krieg mit dem Iran zu beginnen. Im Gegenteil, denn die Menschen die ihn gewählt haben, sind entmutigt und desillusioniert angesichts des Lügenkonstrukts, mit dem Cheney, Powell und Rice den Krieg mit dem Irak (meiner Ansicht nach eigentlich einem Vasallen der U.S.A.) eingeläutet haben. Ein ähnliches Spiel kann er also gar nicht spielen. Ich zweifle auch daran, dass er sich dafür hergeben würde.
Was den Aufschwung angeht, so erweist sich Obama als sehr realistisch. In seiner Siegesrede sagte er, dass diese Veränderungen nicht in einem Jahr und vielleicht nicht in einer Amtszeit erreicht werden können. Eine ungewöhnlich ehrliche Einstellung, die auf die schwere Krise, welche das Land erschüttert, zugeschnitten ist.

Bleibt uns als Fazit zu sagen, dass wir uns alle viel erhoffen. Einerseits vom jungen Senator, der nun für voraussichtlich acht Jahre das Schicksal einer der größten Nationen der Welt lenken wird, andererseits aber auch vom enthusiastischen amerikanischen Volk, das für den "Change" gestimmt hat, und das hoffentlich nun aus der Arroganz aufwacht, mit der es bisher die übrige Welt betrachtet hat.
Und hoffen wir einfach, dass das politische Verständnis dieser Menschen gereifter ist als noch acht Jahre zuvor.
Ich als Deutscher habe es natürlich leicht so etwas zu sagen. Wir hatten keinen Bush und keine zweideutigen Wahlergebnisse. Aber seid versichert, ich beobachte die deutsche Politik immer mit der nötigen Distanz für ein objektives Urteil. Ich werde mich bemühen, so zu bleiben.
Drücken wir Barack Obama und den U.S.A. die Daumen, damit sie ihren "Change" erreichen.
Wir werden sehen, wie sich dieser Staat in Zukunft präsentieren wird. Ich gebe zu, ich bin optimistisch eingestellt.

Dienstag, 4. November 2008

Präsidenten, Präsidenten

Nun ist es endlich so weit. Für die Amerikaner, genauer gesagt die U.S.-Amerikaner, gehen zwanzig lange Monate Vor- und Hauptwahlkampf zu Ende. Heute entscheiden sie sich entweder für den demokratischen Kandidaten Barack Obama, oder den Republikaner John McCain.
Wer immer auch gewählt wird, es bedeutet in jedem Fall, dass George W. Bush Jr. das Weiße Haus zum Ende des Jahres verlassen und ein neuer Präsident dort einziehen wird.

Es ist natürlich nicht besonders schwer für mich die Demokraten zu bevorzugen, und damit ihren Kandidaten Barack Obama. Es ist auch nicht besonders schwer, die Republikaner direkt mit zwei Kriegen im Mittleren Osten in Zusammenhang zu bringen und als nächstes unter einem republikanischen Präsidenten einen Krieg gegen den Iran zu befürchten und ihren Kandidaten deshalb a priori abzulehnen.
Dies ist nicht nur meine Einstellung, sondern die eines Großteils der Welt. Würde sich Barack Obama um das jeweils höchste Amt innerhalb eines Staates stellen, würde er in den meisten mit überragender Mehrheit gewählt werden.
Ich könnte hier mit einer Lobeshymne auf Obama weiter machen, die er durchaus verdient hat. Aber zuvor muss ich noch einige Gedanken zum Thema aussprechen, die gerne unter dem Tisch fallen.

Zum Beispiel gibt es einen dritten Präsidentschaftskandidaten, den Verbraucherschutzanwalt und Millionär Ralph Nader, der regelmäßig bei Präsidentschaftswahlen antritt und mit erschreckender Regelmäßigkeit im Schnitt fünf Prozent der Stimmen erlangt. Er tritt an für die dritte Kraft in den U.S.A., die Grünen, und es ist nicht zu bestreiten, das diese Partei sich nach und nach ihre Stammwähler erwirbt. Das Zwei-Parteienprinzip der U.S.-Amerikaner steht damit nicht vor dem aus, aber irgendwann könnte diese Demokratie eine ebenso zerfaserte Parteienlandschaft aufweisen wie beispielsweise Italien oder Israel, aus denen in den letzten Monaten immer mal wieder über die Schwierigkeiten berichtet wurde, verschiedene Parteien zu einem Regierungsbündnis zu schmieden. Aber ich sehe darin nichts schlechtes, im Gegenteil.
Winston Churchill hat einmal gesagt: "Die Demokratie ist die schlechteste Staatsform, aber sie ist die beste, die wir haben." Wie Recht er doch hat.
Aus dem alten Griechenland, dem Ursprung der Demokratie, ist die Ansicht bekannt, dass man jeden einzelnen Tag um den Erhalt der "Herrschaft des Volkes" kämpfen muss, oder man verliert sie. Eine Ansicht, die ich teile.

Doch zurück zum Thema. Es ist allgemein bekannt, dass der junge Senator Obama zwar seine Kandidatur verkündet hat, ihm aber nicht allzu viele Chancen zugestanden wurden, tatsächlich Präsidentschaftskandidat zu werden. Es ist außerdem bekannt, dass der ehemalige Sozialarbeiter und Rechtsanwalt ein Zögling von Hillary Rodham-Clinton ist, ehemalige First Lady und ebenso ehemals Managerin eines Unternehmens des Bush-Imperiums. Ein kurzer Abstecher zu ihrem Mann und Ex-Präsidenten Bill zeigt uns, dass dieser Demokrat Mitglied der Geheimloge Skull&Bones ist, deren Maxime lautet, die Privilegien der Reichen zu schützen. Übrigens sind auch die Bushs geschlossen Mitglied in dieser Gesellschaft. Dieser Kontakt zu Skull&Bones gibt mir mehr zu denken als die Unerfahrenheit, die man Obama vorwirft. Allerdings ist er m.E. entweder ein toller Präsident, der helfen wird, nicht nur die Rassenschranken in Amerika ein für allemal niederzureißen und die Welt mit der ungerechten Außenpolitik Bush Juniors zu versöhnen (wer kennt ihn nicht, den Ausspruch nach der Weigerung Frankreichs und Deutschlands, sich am Irak-Krieg zu beteiligen: Das ist nur das alte Europa.) , oder aber er ist zumindest das kleinere Übel. Doch dazu später mehr.

John McCain ist Vietnam-Veteran. Und damit hat er vielen seiner Bekannten und Freunden im Geldadel einiges voraus. Er war Kriegsgefangener, hat überlebt und gilt in seiner Partei als Querkopf, als jemand der den Mund aufmacht. 2000 hatte er die Nominierung gegen Bush Jr. noch verloren, diesmal hat er sich gegen ein zugegeben unspektakuläres Mitbewerberfeld durchgesetzt. Aber der Mann ist zweiundsiebzig Jahre alt, gewiss nicht mehr der Fitteste, wie die lange Belastung durch den Wahlkampf immer mal wieder gezeigt hat, und mit Sarah Palin hat er die denkbar schlechteste Vize-Präsidentin in spe, die ich mir vorstellen kann.
Sara Palin. Hottie nennen sie sie in Alaska, und ihre außenpolitische Erfahrung ist die Tatsache: "dass man Russland von Alaska aus sehen kann." Mrs. Palin, man kann es nicht. Die Erdkrümmung verhindert das.
Palin ist erzkonservativ, geht mit dem Helikopter auf die Elchjagd, hat in ihrem politischen Einstand eine mittelgroße Stadt mit unnötigen Bauprojekten auf Jahre hinaus belastet, und ihr Amt als Gouverneurin ausgenutzt um einen Polizeipräsidenten zu entlassen... Sicherlich war es Zufall, dass er sich kurz zuvor von ihrer Schwester getrennt hat.
McCain ist zweiundsiebzig, was ihm, würde er gewählt werden, zum ältesten Präsidenten machen würde, den die U.S.A. bisher hatte. Seither geht ein Bedenken quer durch alle Communities, durch alle Blogs und Foren, die sich mit diesem Thema beschäftigen und nicht Pro-Republikaner eingestellt sind: Was wenn McCain etwas zustößt und Sarah Palin als Präsidentin vereidigt wird? Wenn sie quasi ihren Finger am roten Knopf hat? Eine Frau, die von sich selbst sagt, dass sie von ihren Eltern nach der Highschool eben nicht in die Welt geschickt wurde und Alaska kaum verlassen hat (und sich für die Welt auch nicht interessierte)?
Eine Frau, die sich nicht zu schade ist, Obama bei einem Wahlkampfauftritt als "Sozialist" und als "Gefahr für Amerika" darzustellen, also härteste und ungerechteste Bandagen aufzuziehen?
Man kann Respekt vor McCain haben, auch wenn man ihn nicht als Präsidenten will. Aber Sarah Palin im Sprung aufs potentiell wichtigste Amt der Welt... Bitte nicht.

Man kann vieles über Barack Obama sagen, positives wie negatives. Viel ist mir in seinem Wahlkampf aufgefallen, was mich geradezu drängt, seine Partei zu ergreifen (solange Nader chancenlos ist). Und generell muss man mit einem Mann sympathisieren, der halb Kenianer und halb weißer Amerikaner ist, sich für eine Sozialversicherung für alle einsetzt, die Finanzkrise lösen und den Krieg im Irak beenden will. Zwar hat er erst neulich gesagt, dass er alles tun wird um als Präsident die Urananreicherung im Iran zu beenden, aber diplomatische Lösungen hat er damit nicht ausgeschlossen, im Gegenteil.
Überhaupt war der Wahlkampf durchwachsen und hat mehr als einmal auf seine genetische Abstammung gezielt. Ich erinnere mich sehr gut an einen Kommentar eines Users auf Web.de, der sich selbst als weißer Amerikaner ausgab und meinte, er und seine Freunde würden jetzt zu Obama-Wahlveranstaltungen gehen, aber er und alle anderen würden dann doch McCain wählen. Ihre Anwesenheit dort solle die Demokraten und ihren Bewerber nur in Sicherheit wiegen.
Auch im Hinterkopf ist mir noch die Geschichte mit der Wahlregistrierung, bei der sich Personen, ob im Ernst, ob im Spaß, mit dem Namen von Comic-Figuren anmelden wollten. Dies wurde sofort Barack Obama als versuchter Wahlbetrug untergeschoben. Unberechtigterweise.
Und ich erinnere mich nur zu gut an den Vorwurf, Obama sei Sozialist und wolle die Reichen besteuern... Wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß ob den Republikanern das Wort "Kommunist" schlicht zu heiß war um es auszusprechen, oder ob sie überhaupt wissen was ein Sozialist ist. Wobei die Reichen zu besteuern grundsätzlich keine Benachteiligung darstellt.
Einfügen an dieser Stelle würde ich gerne noch eine Szene, die mittlerweile massiv ins Vergessen abgedrängt wurde. Eine junge McCain-Wahlkampfhelferin wartete mit der Geschichte eines Raubüberfalls und der Misshandlung durch einen großen Afro-Amerikaners auf, der ihr, nachdem er sie beraubt und geschlagen hatte, ihren Pro-McCain-Aufkleber auf ihrem Wagen sah und ihr deshalb mit einem Messer ein B in die Wange ritzte.
Die Republikaner sprangen sofort auf diesen Zug auf und scherten sich einen Dreck darum, warum das blaue Auge so merkwürdig gleichmäßig aussah und warum das B spiegelverkehrt und nicht einmal besonders tief eingeritzt worden war... Stunden später entpuppte sich die Geschichte als Fake, als die junge Frau geständig war. Leider hatte sich McCains Wahlkampfleiter da schon auf die Geschichte gestürzt. Heute bemüht man sich, diese Episode zu vergessen. Hoffentlich auch McCains Wahlkampfleiter, der sich nicht zu schade war, ein wenig Rassismus in den Wahlkampf zu packen.

Ich bin definitiv für Obama und drücke ihm die Daumen dafür, dass die Bürger der U.S.A. ihn wählen. Nicht nur weil er einst Sozialarbeiter in Chicago war und alle Spektren der Gesellschaft gesehen hat, nicht nur weil seine Wahl die Schranken in den Köpfen zerbrechen könnte, nicht nur weil er seine kenianischen Wurzeln pflegt (ein Jugendfoto in Landestracht beim Besuch seiner kenianischen Oma wurde im Wahlkampf wieder ausgegraben, um ihn als Al Kaida-Sympathisanten zu diffamieren), sondern vor allem weil seine Wahl so unwahrscheinlich war.
Man sagt, dass man von zwei Übeln das kleinere wählen sollte. Barrack Obama stand sicherlich bei vielen der alteingesessenen Lobbyisten nicht auf dem Plan; und obwohl er angeblich dreimal so viele Wahlkampfspenden erhalten hat wie McCain und diese Spender irgendwann einen Gegenwert erwarten, so kann Obama doch auf eine breite Basis in der Bevölkerung hoffen, die ihn unterstützt.
Kann man seine Parolen "Change" und "Yes, we can" glauben? Millionen Amerikaner tun dies, und sie tun vielleicht nicht einmal schlecht daran.

Eine kleine Anekdote darüber wie schwer sich doch viele Weiße mit ihm tun, die ich ebenfalls im Web gefunden habe, ganz zum Schluss.
Ein Mann besuchte seine Oma, und seine betagte Großtante. Großtante sagte klar und ausdrücklich, dass sie einen Schwarzen niemals zum Präsidenten wählen würde.
"Aber Tante", antwortete der Besucher, "er ist doch zur Hälfte weiß. Kannst du ihn nicht wenigstens für zwei Jahre wählen?"

Montag, 3. November 2008

Regelmäßiges

Wie ich schon angekündigt habe, wird mein Blog auch... Ähem, vor allem meiner Arbeit gewidmet sein. Deshalb werde ich ab und an in der Rubrik "Regelmäßiges" auf meine Fortschritte eingehen.
Abgesehen davon, dass mein Erstling Im Korridor der Sterne bei Amazon zu kaufen ist,
(http://www.amazon.de/Die-Allianz-Im-Korridor-Sterne/dp/3000222499/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1225711230&sr=8-1)
bin ich natürlich weiterhin aktiv. Bisher noch nicht auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich, dafür aber direkt von der Homepage des Bod-Verlegers Lulu.com ist Teil eins der Trilogie Mein Gott, meine Göttin erhältlich. http://www.lulu.com/content/4333281
Später oder in einer eigenen Rubrik dazu mehr.
Natürlich soll es nicht nur um meine Arbeiten gehen, im Gegenteil. Viele meiner Blogeinträge werden sich auch mit Dingen wie der Weltpolitik beschäftigen, oder, wie mein nächster Eintrag, mit der Präsidentschaftswahl in den U.S.A. Warum? Weil es uns alle angeht, wenn ein Global Player einen neuen Präsidenten wählt, und damit eventuell eine neue Außenpolitik.

Aber zurück zur Rubrik. Wie praktisch so ein Blog ist, merkt man, wenn man feststellt, dass man hier tatsächlich den Fortschritt seiner Arbeit festhalten und der Welt mitteilen kann.
Vor einiger Zeit habe ich begonnen, die Catrek-Chroniken zu schreiben, hauptsächlich, damit sie als Vorlage für einen Fan-Manga dienen konnte. Dank Julia Krebs (auf Animexx.de, wo der Manga letztendlich erschienen ist, ebenso wie die schriftliche Chronik, besser bekannt als Kuraiyami) und ihrer Begeisterung für diese Welt gibt es mittlerweile drei Chroniken, und seit geraumer Zeit arbeite ich an Episode vier. Diese steht nun kurz vor der Vollendung, es wird also bald ein weiteres Abenteuer meiner Helden Conrad Waldek und Selestin Northim geben, während sie sich durch ihre Fantasy-Welt wagen.
Hier der Link zu den bisherigen Teilen: http://animexx.onlinewelten.com/fanfiction/autor/122395/184733/
Vielleicht wird Burg Catrek auch auf diesem Wege ihre Fans finden.
Und nicht vergessen: Bookmarkt mich. ^___^V

Sonntag, 2. November 2008

Jede Legende hat ihren Anfang...

...so auch diese. Willkommen zu meinem ersten Blog-Eintrag, willkommen auf meiner Seite der Realität.
So, nun bin ich also unter die Blogger gegangen. Was will ich hier, bzw. was wird den interessierten Leser hier erwarten?
Nun, um meinen guten Freund Roland und sein "Schreiberlings Egozine" zu zitieren: "Was heute Blog genannt wird, hieß man dereinst "Egozine" – das Prinzip bleibt dasselbe: man tut der
mäßig interessierten Welt seine Gedanken zu Themen seiner Wahl kund."
In diesem Sinne werde auch ich tätig werden, meine Ansichten über die Welt kund tun, und eben dieser Welt über meine Fortschritte bei meinem großen Hobby, dem schreiben berichten.
Ich hoffe, dass es ein lebhaftes, aktives Blog wird, das auf viel Zustimmung stoßen wird.