Dienstag, 30. Oktober 2012

Nun sind es 59.000 - mit Riesenschritten auf dem Weg zu 60.000 Aufrufen auf Fanfiktion.de

So, es ist passiert, und zwar in dem sehr, sehr kurzen Zeitraum von nur zehn Tagen, die sich langsam zum neuen Rhythmus zu entwickeln zu scheinen: Meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de haben soeben die 59.000 überschritten. Und wie immer, das möchte ich betonen, hat sich das gezogen wie Kaugummi. Seit heute morgen um neun verfolge ich den Counter, der auf 58.998 wie festgezurrt stehengeblieben war, nur um jetzt mit weiteren drei Aufrufen überrascht zu werden. Und ich bin mir auch verdammt sicher, das jetzt, wo die Hürde überwunden ist, heute noch rund einhundert Hits mehr zusammenkommen werden. Was wohl nicht zuletzt daran liegen wird, dass ich über diesen Blogpost auch twittern werde. Nun. Warum auch nicht.
Realistischerweise gehe ich mal davon aus, dass ich die Einhunderttausend dieses Jahr nicht mehr schaffen werde, zumindestens nicht ausschließlich auf Fanfiktion.de. Zusammengenommen mit den anderen Seiten wie Twobt.de, Battletech.info und in etwa Animexx.info, wo ich ebenfalls einen Teil meiner Geschichten gepostet habe (auf den Battletech-Seiten gibt es mit zwei Kooperationen sogar Sachen von mir, die nicht auf Fanfiktion.de veröffentlicht worden sind), komme ich wohl mittlerweile alleine schon auf zweihunderttausend Aufrufe, die Kritikthreads nicht mitgerechnet.
Dennoch halte ich Fanfiktion.de noch immer für die relevantere Seite, gerade wegen dem sehr differenten Publikum und dem äußerst erfreulichen Umstand, dass ich über neunzig Prozent meiner Stammleser auf dieser Seite überhaupt erst auf dieser Seite bekommen habe; hätte ich dort nie gepostet, wäre ich eventuell von ihnen nie entdeckt worden.
Aus ähnlichen Gründen poste ich seit einiger Zeit auf MyFanfiction.de Teile meiner Konoha Side Stories. Im Gegensatz zu Fanfiktion.de, wo sie gestern die sechstausend Aufrufe geknackt haben (inklusive siebenundzwanzig Aufrufen nur seit gestern Abend), bekomme ich auf der neuen Seite erstaunlich wenig Aufmerksamkeit. Wer hätte das gedacht?

Ach ja, das will ich nicht unterschlagen: In diesen zehn Tagen kamen dreizehn Reviews dazu, sodass der Count nun bei achthundertdreißig steht.
Eventuell plane ich wieder ein Verlosungsevent nichtmaterieller Preise, wenn ich da die Eintausend knacke... Es liegt an Euch.

Und Ihr wisst ja, wenn ich spitze Klammern benutze, fügt Blogspot seit neuestem so verrückte Steuerzeichen ein. Deshalb muss es so gehen: Auf der linken Seite seht Ihr die Links zu meinen Büchern, die Ihr als gedruckes Buch oder eBook kaufen könnt. ^^

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Montag, 29. Oktober 2012

6.000 Aufrufe auf die Konoha Side Stories

Wow. Jetzt sind es also sechstausend Aufrufe für die Konoha Side Stories
auf Fanfiktion.de,  Damit bleibt meine Naruto-Fanfiction die meistgelesene meiner Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de.
Dazu kommen einhundertfünfzehn Reviews, was sie auch zu meiner meistbewerteten Geschichte macht. Und der Trend reist nicht ab. Es könnten ein paar mehr Kommentare sein, zugegeben, auch wenn es vom 07.10., als ich die Fünftausend vermeldet habe, lasst mich lügen, fünfzehn Reviews mehr sind. Aber bei diesen phänomenalen Klickzahlen erwarte ich von Euch Lesern auch was zurück. Und keine Sorge, ich freue mich über jede Kritik, und ich beiße auch nicht. ^^
Fällt das schon unter betteln nach Reviews? Ich hoffe nicht.
Auf jeden Fall lest eifrig weiter.
Und was meine anderen Geschichten angeht, so gilt wie immer der Grundsatz: Wo viel gedrängelt wird, da schreibe ich eher ein neues Kapitel. ^^
Ach, und danke für die Klicks und Reviews. ^^V

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Freitag, 26. Oktober 2012

Impfthis Impfthis Impfthis

Als Einleitung möchte ich gerne folgendes sagen: Args. Und um das noch mal zu verdeutlichen: ARGS!
Worum geht's? Ist ja nicht leicht zu erraten bei meinem etwas kryptischen Titeln.
Es geht um Impfgegner. Nein, das ist nicht exakt genug. Es geht um Impfgegner und ihre Verleumdungen und offenen Lügen, die mich zur Weißglut treiben.
Um das mal ganz klar zu stellen: Auch wenn ich die Schweinegrippeimpfung nicht empfohlen habe, bin ich definitiv ein Impfbefürworter. Und ich habe logische, rationale Gründe für diese Entscheidung. Etwas, was ich bei Impfgegnern oft vermisse. Mehr dazu weiter unten.

Man kann ja ruhig gegen Impfung sein. Man kann ja für sich und seine Familie alle Risiken auf sich nehmen, die man wünscht und damit leben. Aber was man nicht kann, das ist über die Erfolge, Risiken und Methoden der Impfung lügen, um selbst besser mit seiner Entscheidung leben zu können. Warum ich so an die Decke gehe? Kommt, kommt sofort.

In den letzten Tagen haben die Medien darüber berichtet, dass einige Chargen des Impfstoffs zur aktuellen Grippe, also der saisonalen jetzt, der Firma Novartis und einer weiteren Firma zurückgerufen wurden, weil diese drei bis vier Chargen eventuell dazu neigen können, auszuflocken. Was wiederum zu Reaktionen des Körpers führen könnte. Diese wurden in anderen Ländern beobachtet, aber bisher nicht in Deutschland. Die entsprechenden Chargen werden aussortiert und nachproduziert.
Aber, liebe Impfgegner, das bedeutet NICHT:
- dass Impfen an sich sinnlos ist
- dass die Wirksamkeit von Impfung nicht bewiesen ist
- dass Impfen gefährlicher als die Krankheit ist, vor der sie schützen soll
- dass das, was Ihr Euch selbst in den Bart lügt, wahrer wird, nur weil in einer kleinen Charge ein Produktionsfehler vorliegt, der umgehend korrigiert wird
- dass wir damit Versuchskaninchen der Pharmaindustrie sind
- und, und, und.

Auf tagesschau.de gab es einen Bericht zum Thema, der allerdings recht spät erwähnt hat, dass nur Chargen betroffen sind.
In den Kommentaren kommen dann auch die Impfgegner wie von der Leine gelassen zu Wort.
Einige der schlimmsten schönsten möchte ich hier zerlegen kommentieren:

Der User goldschmiedel schreibt: Nachdem ich seit 1963 die Schutzimpfungen mitgemacht habe, sind seit 3 Jahren bei mir die Nebenwirkungen, die ich vorher nie hatte, so schlimm geworden, dass ich nicht mehr an der Impfung teilnehme!

Dies ist einer der harmlosen Kommentare, der einfach nur von Angst geprägt ist. Angst gezogen aus einem irrational herbeigezerrten Zusammenhang. Lieber goldschmiedel, gibt der Impfung doch einen neuen Versuch. Vielleicht kannst Du dann konkreter sagen, was Du mit Nebenwirkungen meinst, und wir schauen mal, ob die überhaupt etwas mit der Grippe zu tun haben.

Der weissager schreibt:  Seit 2010 ist bekannt, das Grippe-Impfungen keinerlei Wirkung haben. Geimpfte Menschen sind genauso wie nicht geimpfte erkrankt. Dies wird aber von einigen "Staaten" wir z.B. BRD GmbH ignoriert. Die Pharma_Industrier zahlt wohl besser als der deutsche Steuerzahler.....

Ein Musterbeispiel für einen Impfgegner. Geimpfte Menschen sind genauso wie nicht geimpfte erkrankt... Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der weissager stellt hier mal so eben zweihundert Jahre Impferfahrung aus Abstellgleis. Dabei ist das Prinzip der Impfung doch einfacher nicht zu verstehen: Wenn man krank ist und die Krankheit überwindet, hat man fortan Antikörper im Blut, die einen vor einer neuen Infektion schützen. Wenn man geimpft wird, werden tote oder stark geschwächte Krankheitserreger injiziert, die der Körper entdeckt und vernichtet, um auch hierbei Antikörper gegen zukünftige Erkrankungen zu produzieren. Totimpfstoffe sind dabei nicht so effektiv wie Lebendimpfstoffe. Das sind Basics, seit Anfang des neunzehnten Jahrhunderts zum ersten Mal geimpft wurde. Aber nein, bei Grippeviren funktioniert das nicht, weil... Ja, weil was? Weil die Pharma-Industrie besser schmiert?
Lieber Der weissager, ich kann Dich beruhigen. Impfung funktioniert nicht nur bei Pocken, Polio und Masern. Der einzige Unterschied zur Grippe-Impfung ist, dass man immer nur gegen die saisonale Grippe geimpft wird. Da kann man durchaus eine andere Grippe bekommen. Kann. Ich denke, dieses Wort ist Dir geläufig.

Später legt der weissager mit dem Hinweis auf Google noch mal nach: Universität Minnesota: Senioren und Kinder, beide Risikogruppen ziehen nur geringen oder gar keinen Nutzen aus einer Impfung http://www.cidrap.umn.edu/cidrap/files/80/ccivi%20report.pdf .... Januar 2012 im Fachblatt The Lancet: Nur 1,5 von 100 Erwachsene werden durch Impfung geschützt...: http://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099%2811%2970... .... http://www.cochrane.org/ ....•Kein untersuchter Influenza-Impfstoff beschert gesunden Erwachsenen Schutz vor der Grippe.....
•Keiner der Impfstoffe schützt vor der Übertragung von Grippe-Viren von einer Person zur anderen.


Okay, bevor ich jetzt lauthals anfange zu lachen, möchte ich gerne eine Grundsatzfrage stellen, im Bezug zum letzten Satz vom weissager: Keiner der Impfstoffe schützt vor der Übertragung von Grippe-Viren von einer Person zur anderen.
...sacken lassen.
GIBT ES DENN ANDERE WEGE, WIE GRIPPE-VIREN SICH VERBREITEN ALS VON PERSON ZU PERSON? Und komm mir jetzt nicht mit Schmierinfektion.
Nebenbei bemerkt sind außer chronisch Kranken Kinder keine Risikogruppe, weil sie, oh Wunder, ein wesentlich stärkeres Immunsystem haben als wir Erwachsenen.
Der Report, den der weissager als Erstes verlinkt, enthält auf Seite fünf folgende Kapitelüberschrift: During some influenza seasons vaccination offers substantially more protection for most of the population than being unvaccinated; however, influenza vaccine protection is markedly lower than for most routinely recommended vaccines and is suboptimal.
(Obgleich Impfung in manchen Grippe-Jahren im Prinzip mehr Schutz für die Bevölkerung boten als nicht geimpft zu werden, ist die Impfung gegen Grippe weniger erfolgreich als die große Mehrzahl der üblichen empfohlenen Impfungen und ist damit nicht sehr erfolgreich. Übersetzung von mir)
Da ich dem Report unterstelle, wissenschaftlich zu arbeiten, frage ich mich schon, wie der weissager zu seinem Fazit kommt, wenn mein Zitat in eine vollkommen andere Richtung geht. weissager stellt Grippeimpfung als wirkungslos in Frage. Mein Zitat belegt, dass die Autoren des Reports die Wirksamkeit nicht in Frage stellen, aber bemängeln, dass Grippe-Impfung wesentlich wirksamer sein könnte oder müsste, oder beides.
Na, whatever. Ein fadenscheiniges Fazit steht hier gegen ein Zitat aus dem von weissager verlinkten Report. Etwas mehr Fleisch an den Knochen das nächste Mal, Herr Impfgegner.
Falls sich einer durch das Paper arbeiten will, nur zu. Falls er dabei Aussagen findet, die mich entkräften, weissager aber stärken, bitte in den Kommentaren posten. Mir reicht schon diese Überschrift als Beleg. Und: Besser schlecht geimpft als gut an Grippe erkrankt. Ehrlich jetzt.
Link zwei zum Lancet führt ins Nichts; ein Schelm, wer jetzt denkt, der Artikel wäre auf Druck der bösen Pharma-Lobby kassiert worden oder er wäre wegen schlechter Recherche aus dem Weg genommen worden...
Link drei führt auf die Hauptseite des Cochrane Collaboratorion, das mir auf den ersten Blick kein Impfgegner zu sein scheint. Also entweder ist das schlecht gedraggt und gedroppt, oder weissager hat sich drauf verlassen, dass sich niemand die Mühe macht, die Links zu lesen.
Dreimal Nebelkerze, möchte ich attestieren.


El Supremo hat geschrieben: Nur harmlose Reaktionen: Hautirritationen vergleichbar mit der Beulenpest - fülliger Auswurf ähnlich der Ebola-Indikation. Vereinzelt wurden auch mittelschwere irreparabele Fälle von Lobotomie verzeichnet.
Nee Leute - da vertrau´ ich lieber auf den alten Darwin.
Folglich brauch ich bei einer Erkältung nur eins: Tempos - genug Tempos.
Jedesmal kommt mein Hausarzt an und will mir ´sonne Spritze aufschwatzen - hab´ ihm schon angeboten die paar € kann auch von mir haben wenn er mich damit endlich in Ruhe lässt.

Hättest Du mal wirklich auf Darwin vertraut. Der hätte Dir erklären können, was es mit dem Survival of the fittest auf sich hat. In diesem Fall das jene eher überleben, die sich impfen lassen und deshalb einen Vorteil gegenüber den Impfmüden haben.
Hautirritationen vergleichbar mit der Beulenpest sind starker Tobak. Vor allem, wenn man Zeit seines Lebens einen Haufen hässlicher Buckel im Gesicht tragen muss. So eine Nebenwirkung hätten sich die Medien sicher nicht entgehen lassen. Und ein Auswurf wie bei Ebola... Sorry, Du hast Hautbluten vergessen, ein sehr typisches Ebola-Symptom. Du hast dabei Organbluten vergessen. Ebola ist dann doch etwas anderes als Grippe oder eine Nebenwirkung vom Impfen. Man schmeißt mit großen Namen nicht um sich, weil man scherzen will. Damit will man Stimmung oder Panik schüren.
Und wenn wir bei den Tempos sind: Bei einer Erkältung mag das reichen, aber eine Grippe geht gerne mit Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, im schlimmsten Fall einer Lungenentzündung und wenn's ganz dicke kommt, auch mit dem Tod einher. Ich empfehe also zu den Tempos noch Wadenwickel, leichte Kost (wegen der Neigung, sich zu übergeben) und bei Lungenentzündung auch Antibiotika. Mit einem Schnupfen hat eine Grippe nicht viel zu tun. Allerdings kannst Du da ruhig der Darwin-Methode eine Chance geben.

tattom schrieb: Mein alter Doc sagte mal :"Eine Grippe dauert ohne Medikamente und Spritzen 14 Tage,mit 2 Wochen." Noch Fragen?

Ja, eine. Bist Du Dir da sicher? Also, ich kenne den Spruch nur im Zusammenhang mit einer Erkältung, nicht mit einer fiebrigen Atemwegsentzündung, die unbehandelt tödlich enden kann, und im Schnitt jedes Jahr zehntausend Tote fordert - ungeimpfte Menschen, wohlgemerkt. Also, in dem Zusammenhang kommen mir Deine Worte schon sehr, sehr zynisch vor.


Solaris 1966 schrieb: Ist ja schon erstaunlich dass die Impfung überhaupt eine Wirkung hat, weil statistisch der Nutzen der Grippeimpfung nicht signifikant belegbar ist.Kam hier neulich auf SWR3 Odysseus.

Geht es noch vager? Also entweder "nicht signifikant" oder "nicht belegbar". Beides zusammen ist schwammiger als Spongebob.
Oder um es mal praktisch zu sagen: So, so, Impfung hat nach Deiner Vorstellung keine Wirkung. So, so. Dann schnapp Dir mal 'ne Zeitmaschine, und schau Dir deutsche Spitäler um 1900 an, speziell die Abteilungen für Kinderlähmung und Pockenpatienten. Das sind Krankheiten, die in Deutschland und Europa durch konsequente Impfung ausgerottet wurden. Durch Impfung. Und auch Masern wäre mittlerweile längst kein Thema mehr, wenn es nicht Idioten gäbe, die behaupten würden, dass a) Impfung gar keinen Erfolg bringt und b) Kinder solche Kinderkrankheiten bräuchten, um ein starkes Immunsystem zu entwickeln. Also jetzt sowas wie Masern, wo schon mal die Haut bluten kann, oder Organe versagen, wo die Hirnhaut geschädigt werden kann, und so. Und wo eine eins zu dreitausend-Chance besteht, dass der Patient nach drei bis fünf Jahren an der unheilbaren Entmarkung der Nerven stirbt. Also: Impfung hat eine Wirkung, und die ist allein dadurch belegt, dass wir Pocken und Polio in Deutschland nicht mehr kennen. Ich kann da aber auch gerne tiefer ins Detail gehen.

Also lieber Finger weg von Impfungen!

Siehe bitte weiter oben, lieber FreeSimon. Stichwort Polio und Pocken.
Wenn Du also keine Studien gefunden hast, die die Wirksamkeit wissenschaftlich belegen können, ruf doch bitte mal das Robert Koch-Institut an, schau Dich mal bei Wikipedia um oder stell eine entsprechende Anfrage an den Bundestag.  Ich meine damit: Man muss schon suchen, wenn man etwas finden will. Du hast gar nicht erst angefangen zu suchen.

Gisela S. hat geschrieben: Eine Erkältung ist keine Grippe, auch wenn sie häufig so genannt wird.
Die Grippe - eigentlich Influenza - ist eine durch Viren verursachte schwerwiegende Erkrankung, die sich durchaus zur Epidemie entwickeln und auch tödlich verlaufen kann. So hat die sog. Spanische Grippe 1918 nach dem Ersten Weltkrieg weltweit Millionen von Todesopfern gefordert.


Und da haben wir einen der wenigen Lichtblicke. Nicht, weil sie die Grippe erklärt, sondern weil sie Beispiele aufführt. Etwas, was Impfgegner tunlichst vermeiden, denn anhand dessen könnten sie ja widerlegt werden. Gab es bisher nur subjektive Meinungen und Nebelkerzen, so haben wir hier Fachbegriffe und ein Fallbeispiel - zudem auch noch vollkommen korrekt. Danke dafür, Gisela S. ^^


Mit diesem positiven Abschluss will ich dann auch aufhören. Wer mehr lesen möchte, auch die positiven Meinungen,  ich habe weiter oben verlinkt.
Was aber ist mein Fazit?

Fazit: Durch die Bank versuchen die Impfgegner mit Emotionen und Meinungen zu punkten, gerne auch mal mit aus dem Zusammenhang gerissenen Argumenten oder schlicht und einfach der Unwahrheit. Da wird dann schon mal gesagt, es gäbe keine Studien zur Wirksamkeit der Impfung, wenn ein User suggeriert: "Also, ich kenne keine." Da wird der staatliche Rundfunk zum Erfüllungsgehilfen, wenn der SWR zitiert wird, die Wirksamkeit wäre nicht signifikant belegbar. Was denn nun? Nicht signifikant, oder nicht belegbar? Nicht signifikant bedeutet deutlich oder erheblich. Belegbar bedeutet belastbar. Hätte dieser nicht so kluge User geschrieben, die Wirkung der Impfung wäre nicht signifikant, hätte das bedeutet, ihre Wirkung konnte nicht nachgewiesen werden. Hätte er geschrieben, sie wäre nicht belegbar, hätte er einen belastbaren Beweis in Abrede gestellt. Klare Aussagen, nicht? Aber nicht signifikant belegbar ist ein absoluter Nebelschuss. Sieht gut aus, bedeutet aber, dass die Wirksamkeit der Impfung eventuell oder vielleicht nicht so eindeutig ist. Also eine selten schlecht gefasste Aussage. War es Absicht, um nicht am eigenen Argument aufgehängt zu werden, eine nette Wortspielerei. War es keine Absicht, dann ist es ein äußerst dummes Konstrukt. Und zudem unwar. Die Belegbarkeit der Wirksamkeit der Impfung, allein der Grippeimpfung, ist mehr als ausreichend wirksam belegt.

Also, ich bin jetzt nicht der Meinung, dass wir uns alle impfen lassen sollten. So viel Impfstoff steht auch gar nicht nur Verfügung. Aber das Fiese an der Grippe ist ja, dass sie sich jedes Jahr verändert, neu kombiniert, und dass die erfolgreichste Kombination dann einmal um die Welt zieht. Unsere alljährliche Pandemie eben. Während man in Hong Kong und Australien noch krank ist, arbeitet man hierzulande daran, Impfstoffe zu entwickeln, damit man bei uns geschützt ist, sobald die Grippe da ist - übertragen von Körperkontakt und Tröpfcheninfektion, nach und nach um den Erdball getragen. Klar hilft die Impfung dann immer nur gegen genau die eine Grippe, aber ein besseres System haben wir nun mal nicht. Deshalb rate ich stets den Risikogruppen - also Schwangeren, Alten und chronisch Kranken, sich impfen zu lassen. Alle anderen - nun, bei wem abzusehen ist, dass er sich mal wieder im Winter die fiebrige Erkältung einfängt, weil er/sie Lehrer/in oder Krankenschwester/Pfleger ist oder ansonsten viel mit Menschen zu tun hat, der sollte ernsthaft drüber nachdenken, ob er dieses Jahr nicht lieber diese gesundheitsschädliche Tretmühle verlässt. Alle anderen mögen jeder für sich entscheiden. Ich persönlich werde mich nicht impfen lassen. Aber das auch nur, weil ich keine zehn Stunden am Tag Dauerkontakt mit zehntausenden Fremden haben werde. Trotzdem kein Grund, gegen Grippeimpfung zu sein, oder die Impfung an sich in Frage zu stellen. So etwas fällt auch nur jemandem ein, der in einem reichen, gesunden Land im Wohlstand lebt. Geeez.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Erdbebenprognose ist kein An/Aus-Schalter

Stichwort Erdbebenprognose.
Schauen wir nach Japan, ein Land, das nicht nur am sogenannten pazifischen Feuerring liegt, defacto dem Rand der Pazifik-Kontinentalplatte, was die Folge hat, dass es rings an den Ufern des Pazifiks, und damit auch in Japan, Hunderte Vulkane und eine gesteigerte Erdbebengefahr gibt, sondern das auch noch aus vier langgestreckten Inseln besteht, die entlang des Feuerrings verlaufen.
Japan ist ein hochmodernes Land. Es schützt sich gegen Erdbeben zum Beispiel durch moderne Bauweisen, den Einbau von Gyroskopen in Hochhäusern, um die Schwingungen der Erschütterungen eines Bebens auszugleichen, verfügt an den Küsten über Tsunami-Sperren, und über einen gut trainierten Katastrophenschutz.
Japan lebt schon seit Jahrtausenden mit Erdbeben. Es ist nichts Ungewöhnliches für dieses Land. Man kennt und lebt mit den Erdbeben. Als letztes Jahr im Winter das Touhoku-Erdbeben der Stärke 9.0 das Land erschütterte und die anschließende Tsunami fast zwanzigtausend Menschen tötete (etwas über zweitausend werden noch immer vermisst), war dies das stärkste jemals gemessene Erdbeben seit Beginn der seismischen Aufzeichnungen für Japan. Es war eine unglaubliche Katastrophe, die, verbunden mit dem Reaktorunglück in Fukushima Daiichi und diversen anderen ostjapanischen Reaktorstandorten wohl kaum schrecklicher hätte sein können. Aber, und das sage ich hier jetzt mal, ohne etwas schönreden zu wollen, es hätte noch viel schlimmer ausfallen können.
Einmal ganz davon abgesehen, dass man vor einer zehn Meter hohen und mehrere Kilometer langen Wasserwand nicht besonders gut fliehen kann - womit man nicht rechnet, darauf kann man sich nicht vorbereiten - verhielten sich Japan und die Welt außergewöhnlich diszipliniert, und die Hilfsaktionen für die schwer getroffenen Provinzen liefen schnell mit weltweiten Teams an.
Wobei ich mich peinlich berührt daran erinnere, dass die deutschen Hilfsteams, kaum das sie angekommen waren, wegen angeblicher Gefahr der radioaktiven Verstrahlung wieder abgezogen wurden, Chinesen und Koreaner aber weitergemacht haben... Wahrlich kein Ruhmesblatt für uns Deutsche.
Ließ sich Japan davon unterkriegen? Nein. Bereits vorher hatte das Land schwere Erdbeben zu überstehen, eines davon erwischte 1995 die Stadt Kobe und löste eine mittlere Katastrophe mit fast fünftausend Toten aus. Die anschließenden Brände machten über dreihunderttausend Menschen obdachlos, und Japan lernte daraus.
Japan weiß, dass es durch Erdbeben stark gefährdet ist. Deshalb gibt es ja auch erdbebensichere Bauweisen, gerade in der Megastadt Tokio. Oder auch das Handy-Warnsystem, das ein bevorstehendes Erdbeben in einer Region bis zu dreißig Sekunden zuvor erfassen und eine Notfallwarnung an alle Handys der Region abgeben kann, um den Menschen zu ermöglichen, sich in der verbliebenen Zeit so gut es geht in Sicherheit zu bringen.
Und legendär natürlich jede japanische Nachrichtensendung, bei der ein Erdbeben das Studio durchschüttelt, die Sprecher es stoisch aussitzen und im Hintergrund die Schränke umfallen... Man kennt Erdbeben, man weiß damit umzugehen. Selbst das fatale Houtoku-Erdbeben konnte Japan nicht unterkriegen, und ab sofort weiß man in Japan mehr darüber, wie man sich vor einem 9.0er mit anschließender Super-Tsunami besser schützen kann. Wir können zu Recht sagen - ich sage das besonders - was Erdbeben angeht, da lassen sich die Japaner kein X für ein U vormachen, und sie streben beständig, als Volk, das ohnehin in einem stark gefährdeten Erdbebengebiet lebt, danach, den Schutz der Menschen und der Gebäude zu verbessern.

Szenenwechsel in die italienischen Abbruzzen, einem stark erdbebengefährdeten Gebiet, das sich relativ nahe am Vesuv befindet, jenem Supervulkan, der vor zweitausend Jahren jenes Gebiet, das heute von Neapel vereinnahmt wird, in einer gewaltigen Eruption praktisch entvölkert hat und dabei die Städte Pompeji, Stabiae und Herculaenum vernichtete.
Dass die Region relativ unruhig ist, wissen wir ohnehin, denn der Stromboli im Tyrrhenischen Meer ist nahezu permanent aktiv. Gleiches oder ähnliches gilt für den größten Vulkan Europas, den in Ostsizilien zu findenden Ätna. Italien befindet sich nun einmal in der prekären Lage, im Zusammenstoßgebiet von afrikanischer und europäischer Platte zu sein; und dass Spannungen, die die Alpen aufschieben, keinerlei Auswirkungen auf jenen Teil der afrikanischen Platte haben soll, der "direkt schiebt", ist vielleicht etwas zu blauäugig gedacht. Dementsprechend ereignete sich in der relativ tektonisch aktiven Region der Abruzzen 2009 ein Erdbeben der Stufe 6,3 auf der Richterskala.

Heute vermeldet der Stern, dass im Zuge des Erdbebens und der Bewältigung der Folgen sieben Wissenschaftler sowie der ehemalige Sprecher des Zivilschutzes, Bernardo di Bernadinis, zu sechs Jahren Haft verurteilt worden sind.
Die Begründung des Gerichts, di Bernadinis' Aussage, "es bestehe keine akute Erdbebengefahr, und die Bevölkerung könne sich bei einem Glas Wein entspannen", hätte zu hohen Opferzahlen geführt, ist umstritten. Und der Prozess selbst hat bereits im Vorfeld zu Protesten von über fünftausend italienischen Wissenschaftlern geführt.


...sacken lassen.
Gehen wir die Sache doch mal empirisch an. Die Abruzzen sind Erdbebengebiet, und das nicht erst seit gestern. Viele Tote gab es, als nicht Erdbebensichere Häuser zusammengestürzt sind. Noch immer sind viele tausende Menschen in der Region obdachlos. Es gab viel Wut und Ärger in der Region, nicht zuletzt deshalb, weil Bauvorschriften nicht eingehalten und die Hilfe vom damaligen Ministerpräsidenten Berlusconi viel zu spät und in viel zu kleinem Maßstab ankam. Was man auch daran sieht, dass noch immer Menschen obdachlos sind. Die Altstadt von L'Aquila war oder ist, ich weiß es nicht genau, seit dem Beben baufällig und in großen Teilen unbewohnbar.
Und da kommt ein Zivilschutzsprecher daher und sagt vor dem Erdbeben, dass die Menschen in aller Ruhe einen Wein trinken sollen. Verständlich, wenn sich dann der Zorn der Bevölkerung gegen die unpräzise, ja, verharmlosende Wissenschaft und einen unfähigen Zivilschutzbeautragten richtet, oder?
Mitnichten.
Die Erdbebenvorhersage ist eine unpräzise Wissenschaft, kein An/Aus-Schalter. Wir haben Vulkane in Deutschland, zum Beispiel in der Eiffel, die seit zwölf bis zwei Millionen Jahren inaktiv sind. Die werden auch in weiteren zwei Millionen Jahren nicht ausbrechen, aber eine gewisse Möglichkeit besteht eben doch, dass sie es tun. Man kann es nicht ausschließen.
Gleiches gilt für den "Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark". Man sollte meinen, wenn eine vulkanische Magmakammer dieser Größenordnung auszubrechen gedenkt, gibt es erst einmal Jahre oder gar Jahrzehnte zuvor eine große Anzahl an Vorbeben. Von denen im Moment nichts zu bemerken ist. Auszuschließen, dass die Kammer morgen nicht doch ausbricht, kann man nicht. Allerdings ist die Chance, dass sie es ohne Vorbeben tut, doch verschwindend gering. Es ist möglich, aber nicht wahrscheinlich.
Anders sieht es in den Abruzzen aus. Die Region liegt auf einer geographisch aktiven Platte, quasi zwischen allen Stühlen. Größere und kleinere Beben sind in der Region normal.
Natürlich ist es nicht unmöglich, ein bevorstehendes Erdbeben einzugrenzen und bis auf ein paar Tage Ungenauigkeit vorherzusagen, wenn die Anzahl der Vorbeben stimmt, wenn sie sich stetig steigern, wenn alles z.B. auf den Ausbruch eines Vulkans hindeutet, wie beim Mount St.Helen in den Rocky Mountains. Aber manchmal kann das erste Vorbeben auch das Hauptbeben sein. Wir wissen noch zu wenig darüber, um auch ein solches zu erkennen, zumindest nicht mit einer mehrtägigen Vorwarnzeit. Nur gezielte, geförderte Forschung von Fachleuten auf diesem Gebiet kann den Erdbebenschutz stetig verbessern. Was aber äußerst unproduktiv ist, ist die Suche nach dem Schwarzen Peter bei den Erdbebenwissenschaftlern, wenn er eigentlich bei den Baufirmen und der Baubehörde der Region liegen müsste. Die Forscher haben das Erdbeben nicht gemacht, und sie hätten es auch nicht verhindern können. Auf sie wütend zu sein ist das Gleiche, wie den Boten zu töten, wenn er schlechte Nachrichten bringt.
Ich meine, wir reden hier von einem aktiven Erdbebengebiet. Klar war die Aussage von di Bernadinis im geringsten Fall ungünstig, aber wenn nun mal kein Vorzeichen für ein starkes Erdbeben vorhanden war, dann war die Lage nicht gefährdeter als an den Tagen zuvor. Und wie war sie, die Lage in den Abruzzen? Es bestand Erdbebengefahr. Wie an jedem anderen Tag. Quod erat demonstrandum.

Mein Fazit: Das Urteil von Aquila übersteht nie das Berufungsverfahren. Eine so unhalbare gerichtliche Position ist Augenwischerei, Opium für die Massen, um davon abzulenken, dass die Opfer des Erdbebens ganz anderen auf dem Gewissen lasten müssen, nicht den Wissenschaftlern.
Wer das so sieht, hat nicht verstanden, was Wissenschaft ist, was Erdbebenforschung ist, und wird auch nie seinen Nutzen aus ihr ziehen können. Erdbeben sind heutzutage vorhersehbarer, berechenbarer, können aber dennoch zu einer mehr als herben Überraschung werden.
In Japan gab es Dutzende, hunderte Vorbeben. Mit einem so gewaltigen Beben wie dem Touhoku-Erdbeben hat aber niemand gerechnet. Japan hat große Opfer hinnehmen müssen, muss viel aufbauen und leidet unter der Belastung durch die Verstrahlung der Fukushima-Region vom Daiichi-Reaktorkomplex. Will sagen, die Japaner arbeiten konstruktiv daran weiter, ihren Erdbebenschutz zu verbessern.
In Italien sehe ich bis jetzt nur den Willen, die Jagd nach Sündenböcken zu verbessern, als zum Beispiel mal in Japan nachzufragen, wie sie es denn mit dem erdbebensicheren Bauwesen machen.
Ein für mich vollkommen unverständliches Verhalten. Italien, nimm Dir ein Beispiel an Japan.

Samstag, 20. Oktober 2012

58.000 Aufrufe auf Fanfiktion.de

Tja, mag sich mancher fragen, der eher zufällig auf meinen Blog stößt, hat dieser Ace Kaiser nicht Besseres zu berichten als die neuesten Klickzahlen seiner Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de?
Natürlich habe ich das, und doch auch wieder nicht. Denn ich blogge ja nur, weil ich schreibe. Und ich blogge dann, wenn es mir in den Sinn kommt. Wenn ich mich zum Beispiel über Gott und die Welt äußere, wenn ich meine Sicht der Dinge erzähle, oder wenn ich in meinem bescheidenen Versuch, als Autor ernster genommen zu werden (sprich: bekannter), einen kleinen Etappensieg zu verzeichnen habe. Darunter fallen vor allem die Aufrufzahlen auf Fanfiktion.de, weil ich auf dieser Seite viele Leser gewonnen habe, die dort zum ersten Mal in ihrem Leben etwas von mir gelesen und mich teilweise auch favorisiert haben. Die Seite ist groß und zieht ein vielschichtiges Publikum an, sodass ich dort einen Großteil all dessen gepostet habe, was ich bisher geschrieben habe. Sagen wir zwei Drittel. Einiges von dem, was ich in meinem Leben schon verfasst habe, hat so manchen Computerwechsel nicht überstanden und liegt nur noch als gedruckte Version vor, leider. Eventuell mache ich mir mal die Mühe und tippe meine ganz alten Sachen ab, um sie, bereinigt von Fehlern und alter Rechtschreibung, als Classic- Ausgabe herauszubringen - wohl aber eher nicht.
Jedenfalls freut es mich bei dieser Community besonders, wenn sie mir in nur zehn Tagen weitere eintausend Klicks beschert, sodass ich jetzt bei wundervollen 58.045 Aufrufen und 817 Reviews stehe; berühmt zu werden ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit. ;D
Denn was ist so ein Klick? Nichts weiter als der Hinweis, das ein neues Kapitel angeklickt und hoffentlich gelesen wurde. Was bei der Länge meinre Kapitel, vor allem bei den größeren Geschichten, enorm ist: Wenn sie hohe Klickzahlen haben, obwohl man sich nicht durch Dutzende Mini-Kapitel klicken musste (mein Standard für ein solches Kapitel sind rund zwölf Seiten Times, SG 12, mal zwei Seiten weniger, mal eine Seite mehr), spricht das für viele Leser, die sich aktiv durchgearbeitet haben. Und das freut mich ganz besonders. Die elf Reviews in zehn Tagen sind übrigens auch sehr ansehnlich.

Deshalb habt vielen Dank, liebe Leser. Lasst auch ruhig mal einen Kommentar da, ich freue mich über jeden Review und antworte gerne darauf.

Und Ihr wisst ja, <----- hier sind die Links zu meinen Kaufbüchern zu finden. Je mehr ich davon absetze, desto mehr schreibe ich auch. ^^V

Bleibt mir treu und lest mich weitern.


Dienstag, 16. Oktober 2012

Bitte ohne Chemie, ohne Gene und ohne Griechenland

Seit ein paar Tagen möchte ich über ein bestimmtes Thema bloggen. Nämlich über Griechenland, was ich im Übrigen schon ein paarmal getan habe. Mein Unverständnis darüber, dass die EU nicht einmal läppische zehn Millionen EU-Bürger beschützen kann (Ja, ich weiß, ich habe die letzten Male immer achtzehn Millionen geschrieben. Tschuldigung.), vor allem vor der landeseigenen Korruption, hat mich schon oft verzweifeln lassen. Klar haben wir mehr als genug eigene Probleme im Land, klar sollte die Politik sich darum kümmern - und wenn sie es nicht tut, dann eben wir Bürger. Denn seien wir doch ehrlich, uns geht es nicht viel besser als den Griechen, bei denen selbst unter der Knute der Troika eifrig weiter Geld von "unten" nach "oben" verteilt wird. Bei uns ist halt nur mehr zu holen. Aber deshalb die Griechen leiden lassen? Nein.

Bevor ich mich darüber richtig aufrege, will ich kurz zu einem anderen Artikel kommen, der den Chemie-Unfall bei Kraft Foods in Bad Fallingbostel betrifft.
Ja, ein Chemie-Unfall in einem Lebensmittelkraftwerk. Dort wurden Natronlauge und Salpertersäure zusammengeschüttet.
Der NDR berichtet darüber, und einer der User, Bayern37, erklärt in den Kommentaren 83 und 84 selbst für Laien, was dort geschehen ist. So.
Also, noch mal für alle, die zu faul sind, auf einen Link zu klicken, und für all jene, die Kraft Foods jetzt beschuldigen, "Chemie" zu verwenden: Die Salpetersäure wird aus Reinigungszwecken eingesetzt, z.B. um die Anlagen zu entkalken. Merke: Säure löst anorganische Stoffe auf.
Die Natronlauge hingegen wird eingesetzt, um die Tanks und Rohrleitungen von organischen Rückständen zu reinigen, z.B. Milchreste und dergleichen. Sie macht das Gleiche wie Spüli und Seife.
Diese beiden Substanzen wurden zusammengekippt. Versehentlich. Was ist dann passiert? Nun, Säure und Lauge neutralisieren sich gegenseitig, und so sollte man meinen, dass das Problem damit gegessen ist. Pustekuchen. Bei dieser Reaktion entsteht Hitze, und diese Hitze verdampft die Salpetersäure, die nun unter hohem Druck stand und beim Abpumpen als Giftwolke austreten konnte. Mittlerweile kühlt die Feuerwehr die Tanks runter, um diesen Prozess zu stoppen. Man kann durchaus sagen, die Einsatzkräfte machen aus einer Scheiß Situation das Beste, und dafür mein Lob, meine Damen und Herren.
Was mich dabei aufregt, ist auf Seite eins der Kommentare zu finden: Wenn sofort jemand ankommt und diebisch-vergnügt fragt, was denn Kraft in sein Essen tut, wenn es mit Salpertersäure und Natronlauge um sich wirft. Oder welche Chemiekeulen wohl im Essen zu finden sind.
Das ist dann meistens der Moment, in dem ich für einen Augenblick still innehalte, verzweifelt den Kopf schüttle und mich ehrlich frage, woher diese Menschen ihre Schulbildung haben. Aus dem Aufdruck des Happy Meals, oder noch schlimmer, aus der BLÖD?
Das Gleiche passiert, wenn ich mal wieder lese, dass jemand Essen ohne Gene haben will, oder meinetwegen ohne Gentechnik. Da kann ich mich nicht entscheiden, ob ich bitterböse lachen, oder genauso bitterböse weinen will.

Deshalb hier mein kleiner Klugscheißercrashkurs für Chemie und Gentechnik.
Chemie: Für alle, die es nicht wissen: Wir bestehen, grob gesagt aus den Überresten von explodierten Sternen. In diesen wurden aus Wasserstoff all jene Elemente gebacken und mit der Explosion ins Universum getrieben, aus denen wir bestehen. Angefangen beim Edelgas Helium, der Nummer zwei in der Atomwertigkeit über Chlor, Gold und Uran bis hin zu Plutonium, dem letzten nicht künstlichem Element (alle weiteren bis hin zum bisher höchstwertigen Lawrencium mit der Ordnungszahl 103 kann man in Reaktoren "erbrüten"), das alles stammt aus einer sterbenden Sonne. Und daraus sind wir gemacht. Der Kohlenstoff, auf dem wir basieren, der Sauerstoff, der mit Wasserstoff zu Wasser wird, und Leben wie wir es kennen, überhaupt erst möglich macht, und all die anderen Elemente, die teilweise massiv wie Kalzium und teilweise nur in Spuren wie Gold, Uran und Iod in unseren Körpern zu finden sind. Wir sind alle Chemie. Daher gibt es auch kein Lebensmittel OHNE Chemie. Und egal ob man Konservierungsstoffe, künstliche Lebensmittelzusätze oder Antioxidanzen mag, so viel Wissen sollte jeder Mensch auf dieser Welt mitbringen, um sich nicht selbst als dumm und unwissend zu disqualifizieren.

Was uns gleich zu Punkt zwei bringt: Gentechnikverweigerern. Die schlimmst Sorte der Ablehner auf dieser Welt. Ich meine, ich kann Vegetarier verstehen, die wegen der Tiere kein Fleisch mehr essen wollen, und ich finde es auch in Ordnung, wenn PETA mal wieder gegen die Ausbeutung von Tieren mit einer "Nackte Models"-Kampagne protestiert -  vor allem gegen die Unsitte der Pelzgewinnung. Ist in Ordnung, solange sie nicht glauben, mir das Schnitzel auf dem Teller verbieten zu können. Ansonsten sollen sie leben und bekehren, wie immer sie es wünschen. Ist in Ordnung.
Ich kann es auch nachvollziehen, wenn jemand sagt: "Tomaten, die nicht mehr faulen? Wer braucht den Mist?"
Und das ist auch richtig. Was nützen diese Dinger dem Verbraucher, wenn einer Tomate das Gammel-Gen ausgebaut wurde? Nicht so viel wie dem Verkäufer, der die Tomaten länger als frisch verkaufen kann.
Außerdem ist es klar, dass die Agrarindustriefirma Monsanto wirklich eine Riesenschweinerei verübt hat, als ihre genmanipulierten Maisfelder andere Maisfelder befruchteten, und Monsanto in dessen Folge jedwelchen Mais mit "ihrer" Gensequenz als Eigentum einforderte (wobei hierbei der Fehler bei den Behörden und Gerichten liegt, die diesem Schwachsinn zugestimmt haben), aber es ist nicht gefährlich.
Und wenn wieder mal eine halbherzige Studie über Genmais an bestimmten Laborrattenvölkern ausgeführt wird, von denen man weiß, dass die überwiegende Mehrheit im hohen Alter von zwei, drei Jahren Krebs ausbildet, und dann später triumphierend verkündet, die Ratten hätten nach der Genmaisfütterung Krebs entwickelt, dann ist das auch noch keine Gefahr. Schwachsinn, sicher, aber keine Gefahr. Nicht nur, weil wir einen anderen Gencode als die Ratten haben. Auch, weil das Ergebnis vorherzusehen war. ^^°°°

Die Hysterie gegen Gentechnologie hingegen ist für mich nicht nachzuvollziehen. Was erwarten die Menschen? Dass der Verzehr von Genmaiskolben die Menschen in Gehirnfressende Zombies verwandelt? Oder dass Genmais Krebs erzeugt? Ich glaube, da haben der Kaffee, die Zigaretten und der Alkohol mindestens so viel Mitspracherecht wie Feinstaub, Autoabgase und Sonnenstudios.
Im Prinzip gilt folgendes: Als Mendel sein Vererbungsprojekt durchführte, bei dem er grüne runde Erbsen und eckige gelbe Erbsen untereinander befruchtete (um grüne runde, grüne eckige, gelbe runde und gelbe eckige Erbsen zu erhalten), war das bereits Gentechnik.
Als der Mensch sich das Pferd untertan machte, und die verschiedenen Mutationen auszüchtete, um bestimmte Tiere zu bekommen, vom Esel über das Trakehner-Pferd bis zum Shetland-Pony, war das Gentechnik.
Als die ersten Hunde Aufnahme bei uns Menschen fanden, wurden auch hier die verschiedensten Rassen durch gezielte Kreuzung und Züchtung herausgebildet. Das geht vom Chihuahua über den Deutschen Schäferhund hin bis zum irischen Wolfshund. Das ist auch Gentechnik.
Okay, vielleicht macht es keinen Sinn, in Äpfel ein Gen einzubauen, das ihre Süße garantiert, aber das weiß man erst, nachdem man es ausprobiert hat. Auch die Schädlichkeit für Menschen ist eine ganz andere Frage, die erst eruiert werden muss.
Nehmen wir doch mal ein ganz praktisches Beispiel, dem wir uns gerade stellen müssen: Der saisonalen Grippe. Vor drei Jahren ging die Schweinegrippe durch Europa, steckte hunderttausende an, und was geschah? Da sie einen milden Verlauf nahm und zudem die eigentliche saisonale Grippe verdrängte, gab es in Deutschland statt der üblichen fünftausend Grippetoten für eine ruhige Saison nur rund einhundertvierzig Schweinegrippentote. Was wäre, wenn Wissenschaftler einen Weg fänden, die gefährlichen Sequenzen aus den Grippeviren auszubauen? Sodass sie sich zwar weiterhin verbreiten, aber nicht mehr die hohen Mortalitätsraten erreichen, selbst wenn sie mit anderen Viren ihres Stamms Gensequenzen austauschten? (Nein, nein, nein, Herrschaften, "I am Legend" war ein Kinofilm und ist nicht einmal ansatzweise ernstzunehmen. Außerdem ging es dabei um Krebszellen, nicht um Grippeviren, das mal nebenbei. Davon abgesehen sind Krebszellen entartete Körperzellen, die jederzeit im menschlichen Körper entstehen. Ja, entstehen. Das Gros wird vom Immunsystem unschädlich gemacht, und nur wenige Zellen werden schließlich Tumore, aber auch das nur nebenbei.)
Will sagen: Keine Angst vor Gentechnik. Angst vor Gentechnik-Anwendern sollte man hingegen durchaus haben, wenn sich Medizinunternehmen ernsthaft darum bemühen, auf menschliche Gene ein Patent zu bekommen. Das ist schon einen Avaaz-Protest wert, weil es absoluter Irrsinn ist. ^^°°°
Aber vor der Gentechnik, der simplen Kreuzung bis hin zum Austausch von Gensequenzen, sollte man keine Angst haben. Hierin liegt vielleicht die Zukunft der Krebsbekämpfung. Zum Beispiel.
Also: Erst informieren, dann protestieren, meine lieben "Keine Gentechnik in meinem Essen"-Freunde.


Zurück zum Titelthema: Griechenland.
Was ist da nicht alles geschrieben worden. Es gäbe unzählige Beamte, die Lohn kassierten, aber gar nicht existierten (oder schon verstorben waren), es herrsche eine unsägliche Korruption bei den Ärzten, die gar nicht anfingen mit der Behandlung, ohne geschmiert worden zu sein, die Pensionäre würden viel zu früh in Rente gehen, und viele Familien Verstorbener würden weiterhin die Rente beziehen, und, und, und...
...sacken lassen.
Nun sind ja schon einige Jahre ins Land gegangen, seit Muberkels Forderungskatalog auf dem Tisch abgelegt wurde, der vor allem aus zwei Forderungen bestand: Die Wirtschaft kaputt sparen, und das Tafelsilber des Landes durch Privatisierung dem Geldadel in den Rachen zu schmeißen.
Die Pensionen und die nicht existierenden Beamten mal beiseite gelassen, wenn wir uns Griechenland ansehen, was steht da vor unseren Augen? Ein Land, das langsam gesund geschrumpft wird und auf eigenen Füßen stehen kann? Oder ein Land, das kaputt gespart wird, dessen Wirtschaft schrumpft und dessen Arbeitslosenquote in die Höhe schnellt, weil niemand investiert? Na?
Ich antworte bewusst nicht auf meine eigene Frage.
Aber ich will noch mal kurz auf das Thema Korruption schauen. Also den Unternehmern, den Politikern und den korrupten Ärzten auf die Finger schauen. Wen treffen die Sparauflagen am Meisten, frage ich mich. Diese Berufsgruppen, oder die Pensionäre, die Arbeitslosen, die sozial Schwachen (und jenen, die durch die Sparprogramme zu solchen gemacht wurden)?
Ich sage es Euch, diejenigen, die diese Krise erst verursacht haben, die ihren Reibach hatten, denen geht es heute auch noch gut. Auch weil ein gewisses Land in Europa einen Teil der Staatseinnahmen daraus generiert, dass es europäische Bürger bei der Steuerhinterziehung unterstützt, ihr Geld mit Kusshand nimmt, und dem griechischen Staat nichts davon erzählt, weil: Bankgeheimnis. Nicht anders als es mit uns auch verfährt. (Nein, ich meine nicht Liechtenstein. Das andere große daneben.)
Es trifft immer die Falschen. Zuerst leiden sie darunter, das ihnen in der Korruption das Geld aus der Tasche gezogen wird, dann leiden sie darunter, dass der Staat bei ihnen sparen muss, anstatt bei den eigentlichen Verursachern der Staatskrise. Die normalen Bürger donnern die soziale Leiter runter, obwohl sie nichts dafür können, und die, die oben stehen, winken auch noch fröhlich, weil sie ihre Scherflein in Käse-Country sicher haben.
Und dann lästert auch noch die BLÖD jahrelang über die "Pleite-Griechen". Pfui, kann man da nur sagen. Pfui zur BLÖD, und Pfui zur Troika und der Kanzlerin mit ihrem Sparwahnwitz.
Der auch nur betrieben wird, um Griechenland dazu zu bringen, sich für einen Euro-Ausstieg zu entscheiden. Geez.

Aber wir haben ja bald Bundestagswahl, und die ist alternativlos. Gell, Frau Muberkel?

Samstag, 13. Oktober 2012

Zweitausend Aufrufe auf Crimson Skies: Next Order

Und es begab sich zu jener Zeit, da der Kaiser wissen wollte, wieviel Volk unter...

Oh, sorry, falscher Text. Richtig muss es natürlich lauten: Vor ein paar Jahren fielen mir ein paar Romane zum Computerspiel Crimson Skies in die Hände. Ich habe sie verschlungen. Leider war damit relativ fix Schluss, und ich glaube, nicht mal alle in Amerika erschienenen Bücher zum Spiel wurden in Deutschland veröffentlicht. Jedenfalls war das Crimson Skies-Universum, das auf Fliegerei basiert, superinteressant für mich. Man stelle sich vor, eine USA, die nach den Grippewellen und der Prohibition in Dutzende Kleinstaaten zerfallen ist, und deren bevorzugtes Transportmittel die Luft ist - in Form von leichten bis schweren Flugzeugen und natürlich den kleineren bis gigantischen Zeppelinen... Und dazwischen Luftpiraten, Luftmilizen, und natürlich die großen Sicherheitsagenturen. Was für ein Szenario.

Es hatte natürlich kommen müssen, wie es immer kommt. Auf Battletech.info fand ich Gleichgesinnte, und wir schrieben zusammen an einer großen Crimson Skies-Kooperation, die aber nie beendet wurde.
Trotzdem ließ mich das Thema nicht los, und ich begann, basierend auf Crimson Skies und dieser Vorgängergeschichte, mein eigenes Ding zu drehen. Es wurde Crimson Skies: Next Order.
Mir zur Seite als zweiter Autor stand damals Tyr Svenson, einer der Battletech.info-Autoren, die ich ganz besonders schätze. Gemeinsam jagten wir meine Protagonisten in das geheimnisvolle Piratennest Sky Haven, nach Alaska, wieder zurück, nach Hawaii in eine große See-, und Luftschlacht, wieder zurück, und ließen sie schließlich und endlich mit dem "Bösen" kollidieren.
Selten so einen Spaß gehabt. Das alles passierte auf Battletech.info.

Jahre später, als mein Engagement auf Fanfiktion.de ausuferte - ich meine damit neunzig Geschichten und Gedichte von mir in fast vierhundert Kapiteln auf Fanfiktion.de - brachte ich auch nach und nach die Crimson Skies-Geschichte, Episode für Episode, hier heraus. (Eigentlich mehr Seite für Seite.)
Tja, und nun? Nun hat auch Next Order die Zweitausender-Marke überschritten und erfreut sich einer gewissen Beliebtheit.
Im Namen von Tyr und mir bedanke ich mich für Euer Interesse und die siebzehn Reviews.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin


Edit am Sonntag, dem 14.:  Hier möchte ich kurz erwähnen, dass die Konoha Side Stories nur wenige Tage nach dem fünftausendsten Aufruf die Schnapszahl geknackt haben. Nicht nur, dass die 5555 Aufrufe überschritten wurden, nein, der Counter steht bei 5584 Aufrufen im Moment. Das war gestern so noch nicht zu erwarten. Danke dafür. ^^
Dazu kommen einhundertundelf Reviews, was die größte Reviewzahl für eine meiner Einzelgeschichten bedeutet. Doppel-Wow.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

2000 Aufrufe auf Anime Evolution 4: Nami

Ja, so spielt das Leben... Warum habe ich für die dritte Staffel meiner Anime-Parodie-Serie (die sich verselbstständigt hat) eigentlich nur acht Folgen geschrieben? So krepelt sie natürlich noch unter der Eintausender-Marke herum, während die anderen Staffeln die Eintausender-Marke und die zweitausend Aufrufe durchbrochen haben... So auch die vierte Staffel gerade eben. Die hat nämlich zwanzig Episoden, und daher auch mehr Aufrufe.

Generell laufen meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de gerade recht gut, aber mir fällt gerade auf, dass ich eventuell etwas zur Geschichte selbst schreiben sollte, anstatt nur über die Klicks zu bloggen.

Also: Als ich Anime Evolution anfing, hatte ich gerade elf Episoden von Mein Gott, meine Göttin beendet; diese Geschichte um eine Welt, die gefüllt ist mit Göttern aller vier Elemente, in der sich ein einzelner Atheist plötzlich mit seinem persönlichen Erdgott konfrontiert sieht, habe ich immer mit dem Gedanken an Anime und Manga geschrieben. Sie war sehr animelastig und hat meinen Stil nachhaltig beeinflusst. Bei vielen Projekten denke ich mir: Wie würde wohl der Manga dazu aussehen, oder gar der Anime? (Manchmal denke ich auch an eine Realverfilmung. ^^)
Allerdings ging es mir nicht weit genug. Ich beschloss, eine vollkommen neue, durchgedrehte und animelastigere Welt zu beginnen - mit der Grund dafür, dass Mein Gott, meine Göttin noch immer nicht beendet ist. Ich begann damit, dass ich einen Charakter und seinen besten Freund in eine Anime-Welt versetzte, die vor dunklen Bedrohungen, von Mechas, Magical Girls und geheimnisvollen Cyborg-Frauen (okay, EINER Cyborg-Frau) und den Daily Highschool-Live nur so wimmelte. Akira Otomo erblickte das Licht der Anime-Welt und erlebte in dreizehn Episoden und einem Special deren Wunder aus erster Hand.
Zwei weitere Specials später, zwei der Hauptfiguren gewidmet, startete Anime Evolution: Erweitert, die zweite Staffel, die es auf achtzehn Episoden brachte - und auf drei Specials zu besonderen Figuren. In dieser Staffel brach ich mit der alleinigen Erzählsicht aus Akiras Augen und ließ auch etwas passieren, wenn er nicht zugegen war. Zudem startete die Menschheit ihre große Expedition. Hatte sie in der ersten Staffel mit den geheimnisvollen Kronosiern mit den Handlangern fremder Wesen aus dem All zu tun, so wollte sie sich nun in galaktische Politik einmischen.
Die dritte Staffel, Anime Evolution: Past,  handelte hauptsächlich auf der Hauptwelt der Urväter der Kronosier, den Naguad und Nag-Prime. Sie behandelte vor allem die Vergangenheit dieses Volkes, seine Ursprünge und jene merkwürdigen Wesen aus dem geheimnisvollen Core.
In der vierten Staffel, Anime Evolution: Nami, jagt die AURORA, das Flaggschiff der Menschheit, hinter Akira her, der aus seinem Körper heraus entführt worden war. Aber da man nur den Explosionen zu folgen brauchte, war Akira nach rund zwanzig Episoden relativ schnell gefunden. Nachdem er ein Sternenreich komplett auf den Kopf gestellt hatte.
Zur Zeit schreibe ich an Staffel fünf, Anime Evolution: Krieg. Mit viel zu wenig Output, zugegeben. Aber immer wenn ich merke, dass ich mich dem Ende einer Erzählung nähere, fällt es mir schwerer und schwerer, hier etwas zu schreiben. Aber elf Episoden sind es schon, und eine weitere ist für dieses Jahr noch auf meiner To do-Liste. Natürlich gab es auch mal wieder ein Special, diesmal ein Gender Bender, eine alternative Episode, in der alle Charaktere ihre Geschlechter getauscht hatten; einfach, weil ich es kann. Auch hier wieder Rückblicke, diesmal in die nähere Vergangenheit, aber Akira nähert sich dramatisch den wichtigsten Erkenntnissen seines Lebens und stellt sich dem Kampf um die Erde selbst... Na ja, hier ist noch einiges zu schreiben.

Kurz erwähnen möchte ich noch das siebenteilige Alternativ-Welt-Experiment Anime Evolution: Spiegel, das ich mit folgender Aufgabenstellung begonnen hatte: Hätten die Kronosier nur zwei Jahre früher angegriffen, wie würde die Welt nun aussehen? Sieben Episoden bisher, ein Ende ist nicht abzusehen.

Auch wenn ich im Gegensatz zu früher, als ich an zwei Tagen eine Episode schrieb und quasi im Akkord arbeitete, nicht mehr so viel dafür schreibe, so liegt mir Anime Evolution doch immer noch sehr am Herzen. Über mehr Klicks, mehr Kommentare, mehr Fans würde ich mich freuen, auch oder gerade von Anime-Fans. Ich überlege ernsthaft, Anime Evolution als Book on Demand zu veröffentlichen. Entsprechendes Feedback ist mir also mehr als lieb.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin und bis zur nächsten Schnapszahl oder Dreifachnull.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Die 57.000 kam über Nacht...

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gestern freute ich mich noch darüber, an einem Tag zweihundertvierundvierzig Aufrufe gehabt zu haben - ich hatte Donnerstag optimistisch und Freitag realistisch als Tag anvisiert, an dem ich den neuen Tausender verkünden kann - und heute logge ich mich ein, nur um festzustellen, dass ich in den letzten vierundzwanzig Stunden zweihundertneunundsechzig Aufrufe bekommen habe. 
Meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de liegen damit bei 57.000 Aufrufen. 57.007, um exakt zu sein. Dazu sind 806 Reviews zu vermelden, also in rund sechs Tagen vierzehn Reviews mehr.
Ich glaube, langsam kann ich mich fragen, ob ich nicht doch noch zu meinen Lebzeiten berühmt werde - oder zumindest berüchtigt. XD
Das sind gleich zwei Rekorde in meinen persönlichen Aufzeichnungen. Einmal die höchste Zahl an Aufrufen an einem Tag, und einmal die kürzeste Distanz an Tagen, die ich zum Erreichen von weiteren eintausend Klicks gebraucht habe, nämlich sechs. Also, ich bin beeindruckt.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Klicks auf Fanfiktion.de nichts mit Klickzahlen von z.B. Bilderstrecken zu tun haben; es geht nicht darum, immer mehr und immer weiter zu klicken, es geht darum, das jemand meine Geschichten aufruft und auch liest... Was bei meinen mitunter großzügigen Kapiteln schon eine Mammutaufgabe ist. Dementsprechend muss ich jeden einzelnen Klick doppelt hoch bewerten.

Darum: Bleibt mir treu und lest mich weiterhin. Ich verspreche auch, weiterhin eifrig zu schreiben. Und wenn ich die eintausend Reviews erreiche oder die einhunderttausend Klicks, dann gibt es auch wieder was zu gewinnen. ^^

Und vergesst nicht: <--- Dort stehen die Links zu meinen Print-, und E-Büchern, die Ihr kaufen könnt. ^^

Montag, 8. Oktober 2012

Storytime: Mord bleibt Mord

Richard war am Boden zerstört. Wie hatte es soweit kommen können? Wie hatte das überhaupt passieren können?
Nächste Woche wäre er fünfundzwanzig gewesen, damit hätte automatisch die Verjährungsfrist eingesetzt. Nächste Woche...
Es hatte nicht so sein sollen. Sie hatten es herausgefunden und vor drei Wochen war Anklage erhoben worden. Nun saß er hier wegen Mordes, einem der schlimmsten Verbrechen, zu dem Menschen fähig waren.

„Sehen Sie ihn sich an“, rief der Staatsanwalt. „Können Sie sich vorstellen, dass dieser Mann ein Mörder ist?“ In einer großspurigen Geste wandte sich der nicht viel ältere Jurist Wilfried Sommer zum Richtertisch um. Sein Gehabe war eindeutig für die Schöffen bestimmt, nicht für die ältere, abgeklärte Richterin. Wenn er diesen Prozess gewann, stand ihm eine grandiose Karriere bevor. „Nein, Sie können es nicht. Ehrlich gesagt kann auch ich es nicht. Aber die Analysen beweisen es. Der Gentest beweist es. Dazu kommt eine Hochrechnung des BKA-Hauptrechners, der den Mord nachstellte und verifizierte.“
Erschrocken zuckte ein Schöffe zusammen, ein älterer Mann, der normalerweise nur bei kleineren Delikten wie Raub oder Urkundenfälschung beisaß.
„Irrelevant!“, rief Richards Verteidigerin. „Ich kann eindeutig beweisen, dass mein Mandant, Richard Medlig, zum Zeitpunkt der Tat nicht in der Lage war, seine Handlung zu kontrollieren. Sie geschah instinktiv und nicht unter Vorsatz.“
Der Staatsanwalt nickte schwer. „Aha. Das alte Lied. Er war nicht zurechnungsfähig. Wissen Sie, verehrte Kollegen, wie viele Vergewaltiger, Steuerhinterzieher und Mörder wegen dieses netten kleinen Satzes durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen?
Und nun wollen Sie diesen Satz verwenden, um Ihren Mandanten freizubekommen? Herrgott, Frau König, dieser Mann hat seinen Bruder getötet! Und nicht nur das, er hat ihn sich regelrecht einverleibt, ABSORBIERT! Sie mögen es eine Instinkthandlung nennen, ich nenne es Mord.“
„Ich bitte Sie, Herr Staatsanwalt“, fuhr die Richterin dazwischen. „Wir sind hier nicht in den USA. Bei uns entscheiden immer noch die Fakten und nicht die weißesten Zähne oder die beste Stimmlage. Fahren Sie fort, aber gemäßigt!“
„Nun gut, dann will ich mich auf Fakten stützen.
Dieser Mann hat seinen Bruder getötet. Definitiv. Dies geht aus einem Gentest hervor, den der Angeklagte freiwillig durchführen ließ, da er mit seiner Lebenspartnerin Kinder zeugen will und sichergehen wollte, dass sie Kinder zeugen können, ohne Erbschäden befürchten zu müssen.
Der zuständige Genetiker entdeckte in der Probe aber Unregelmäßigkeiten, Zellstämme, die nur zu 99,999 Prozent zum Angeklagten passten. Weitere Tests, wieder unter der aktiven Mithilfe des Angeklagten ergaben schließlich, dass es Zellen seines Zwillingsbruders waren, der vor fast fünfundzwanzig Jahren spurlos verschwand. Nun wissen wir auch, wieso.
Da dieses Verbrechen mit ungeheurer Brutalität ausgeführt wurde, veranlasste der zuständige Oberstaatsanwalt eine genauere Untersuchung der Sachlage. Das Ergebnis sehen Sie hier. Dort ist der Mörder, da die Beweise... Und unter Ihrer linken Hand, Frau Richterin, das Gesetzbuch, auf das Sie geschworen haben.“
„Es sieht schlecht für uns aus“, raunte seine Anwältin ihm zu. „Euer Ehren, ich erbitte eine Pause.“
„Warum steht es schlecht?“, fragte Richard. Er erhielt keine Antwort.

Eine halbe Stunde später wurde die Verhandlung fortgeführt. Amelia König lächelte zaghaft, als sie sich neben ihrem Mandanten niederließ. „Richard, ich habe mit Staatsanwalt Sommer verhandelt. Er sieht ein, dass er die Anklage wegen Mordes nicht halten kann. In Ihrem damaligen Zustand ist Ihnen unmöglich ein Vorsatz zu unterstellen. Er verzichtet auch auf eine Haftstrafe.“
„Aber?“, fragte Richard leise, böse Vorahnungen in sich aufsteigen spürend.
„Aber er besteht darauf, dass Sie wegen dem schweren Fall der Absorption einige Zeit unter Beobachtung gestellt werden. Sie können gar nicht glauben, wie stolz er auf seine neue Wortschöpfung ist. Absorption als Verbrechen...“
„Das ist mir ein Trost! Hören Sie, Amelie, ich habe von diesem Zwilling doch nie etwas gewusst! Als ich ihn absorbierte, waren er und ich doch noch Embrios. Das passiert nun mal bei Zwillingen im Mutterleib ab und zu. Das ist ein natürlicher Vorgang. Ich kann nicht verstehen, dass ich dafür bestraft werden soll.“
„Richard“, erwiderte die Anwältin mit ruhiger Stimme, „laut Gesetzbuch sind Embryonen als menschliches Leben anzusehen und entsprechend zu schützen.
Dies ist für Sommer ein Musterprozess, und selbstverständlich will er ihn gewinnen. Und durch dieses Gesetz hat er auch die Rechtsmittel.“
Richard schüttelte den Kopf. „Das ist also der Höhepunkt meines Lebens. Ich werde das Trittbrett für die Karriere eines ehrgeizigen Juristen, weil ich im zweiten Monat einen Embryo absorbiert habe. Die Alternativen sind Knast wegen Mord oder Irrenhaus. Na, danke...“
„Moment. Richard, sagten Sie "zweiter Monat"?“
„Ja“, erwiderte er verblüfft. „Wieso? Die Simulation geht eindeutig von einem Zeitpunkt in der fünften Schwangerschaftswoche aus. Ich dachte Sie wussten das?“
Die Augen der Juristin begannen zu leuchten. „Richard, ich hole Sie hier raus. Ohne Kratzer, ohne Schramme. Das verspreche ich Ihnen.“
Sie wandte sich zum Staatsanwalt um und sagte: „Sommer, der Deal ist geplatzt. Plädieren Sie ruhig weiter auf Mord.“
Die Miene des Mannes verfinsterte sich. „Wenn Sie darauf bestehen...“

„Also, wo waren wir?“, fragte die Richterin.
Amelie König erhob sich und sagte: „Es ist irrelevant, Euer Ehren. Ich beantrage, den Prozess wegen Verjährung einzustellen.“
Staatsanwalt Sommer sprang auf und rief: „Das können Sie nicht! Die Verjährungsfrist beträgt bei Mord fünfundzwanzig Jahre! Ihr Mandant ist aber erst vierundzwanzig! Die Anklage wurde vor zwei Monaten erhoben. Wie kann die Tat also verjährt sein?“
„Ja, das interessiert mich auch.“ Neugierig beugte sich die Richterin vor. „Bitte erläutern Sie.“
Die Anwältin trat vor und lächelte siegesgewiss. „Nun, es ist wahr, wir haben bei Mord eine Verjährungsfrist von fünfundzwanzig Jahren. Und mein Mandant feiert seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag erst nächste Woche. Aber was wir dabei außer Acht lassen ist die Schwangerschaft, die über neun Monate dauert. Die Straftat wurde Pränatal begangen, sieben Monate vor der Geburt. Damit ist sie bereits fünfundzwanzig Jahre UND sieben Monate her. Sie ist eindeutig verjährt.“
„Aber... Aber da war er doch noch gar nicht geboren. Sie können das Recht doch nicht so auslegen, wie Sie es wollen!“, stammelte der Staatsanwalt.
„Nun, Herr Sommer, ich bin geneigt, der Frau Anwältin zuzustimmen. Immerhin war Herr Medlig während der Tat auch noch nicht geboren.
Abgesehen davon hat mir dieser Prozess von vorne herein Magenschmerzen bereitet. Ich bin froh, dass es diesmal so glimpflich ablief. Die Anklage ist abgewiesen.“
Der Hammer der Richterin sauste herab und beendete mit einem Knall die ach so rosigen Aussichten des Staatsanwalts auf eine glänzende Karriere.
***
„Wir haben gewonnen!“, rief Richard erfreut. „Wir haben gewonnen!“
Traurig schüttelte Amelie König den Kopf. „Sie haben gewonnen, Richard. Ich habe verloren.“
„Das verstehe ich nicht.“
„Richard, Ihr Freispruch beruht auf einem Formfehler. Der Staatsanwalt hat nicht an die gesamte Zeit seit der Absorption gedacht.
Ich wollte Sie aber auf Rechtswege frei bekommen, um einen Präzedenzfall zu schaffen. Denn rein statistisch ist jeder siebzigste Alleingeborene wie Sie, Richard. Was passiert wohl wenn jemand entdeckt wird, der weit unter zwanzig ist? Können Sie sich vorstellen, was mit ihm passiert? Wofür er büßen wird, obwohl er nichts dafür kann?“
„Da soll noch mal einer sagen, Babys werden unschuldig geboren...“
Darauf schwiegen beide eine lange Zeit.

Sonntag, 7. Oktober 2012

5000 Aufrufe auf die Konoha Side Stories

Also, da bin ich ja schon stolz auf Euch, meine lieben Leser, habt Ihr doch die Konoha Side Stories
auf Fanfiktion.de  mal eben auf über fünftausend Aufrufe gepusht.
Damit ist meine Naruto-Fanfiction von meinen Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de
meine am Meisten aufgerufene und gelesene Geschichte, zudem die meistkommentierte mit einhundertunddrei Reviews. Gewiss, auf Twobt.de und Battletech.info hat die Geschichte auch jeweils ihre zwei-, bis dreitausend Aufrufe, aber auf Fanfiction.de freut es mich immer besonders. Einerseits, weil das Publikum hier sehr breit gestreut ist und ich viele verschiedene Interessengruppen ansprechen kann. Andererseits, weil ich visualisiere, was ein Aufruf überhaupt ist. Es ist eine Einzelleistung, die nicht unbedingt darin mündet alle aktuell zweiundfünfzig Kapitel zu lesen. Tatsächlich mag die Geschichte dem einen oder anderen schon viel zu groß zu sein. Dennoch hat sie eben über fünftausend Klicks erreicht, sodass ich davon ausgehe, dass mehr als nur das Interesse vorhanden ist. Dafür danke ich Euch. ^^

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Edit am nächsten Tag, Montag, der 08.10.2012: Da soll noch mal einer sagen, bloggen und twittern würde nichts bringen. Heute Abend gegen zwanzig Uhr, einen Tag, nachdem ich diesen Post veröffentlich habe, verzeichnen die Konoha Side Stories 5187 Aufrufe. Das sind 183 mehr als gestern Mittag. ^^
Da sag ich doch danke. ^^
...aber den einen oder anderen Kommi könnt Ihr ruhig dalassen...

Edit am Dienstag danach: Dank Miyu-Moon habe ich beim Einloggen achthundert Reviews verzeichnet. ^^b Danke und weiter so. ;D

Donnerstag, 4. Oktober 2012

56.000 Aufrufe auf Fanfiktion.de

Heute haben meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de über 56.000 Aufrufe erreicht.  56.004 Aufrufe und 792 Reviews strahlten mir entgegen, als ich mich einloggte. Das bedeutet, dass es diesmal schlappe elf Tage gedauert hat, bis ich den nächsten Tausender an Aufrufen erreicht habe.
Ich schätze mal, von den Sprüngen, die zwanzig oder mehr Tage brauchten, kann ich mich getrost verabschieden. Beinahe möchte ich in Gedanken auch die Vierzehner-Sprünge streichen, aber ganz so vermessen bin ich dann doch nicht. Aber, das steht als Fakt fest, ich werde so oft aufgerufen wie nie zuvor, und seit dem letzten Tausender ist die Zahl meiner Reviews um zweiundzwanzig gestiegen - und das waren nicht nur die üblichen Verdächtigen. Die mir übrigens reichlich geschrieben und ihre Meinung gesagt haben. Danke dafür. ^^b
Und wenn ich schonmal dabei bin: Die Konoha Side Stories haben gestern ihren einhundertsten Review verzeichnet. Meine erste Geschichte auf Fanfiktion.de mit einer dreistelligen Review-Zahl. Wow.
Macht weiter so. ^^

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.