Sonntag, 31. Oktober 2010

1, 2, 3, 4, can I have a little more... ?!?

Schade, dass ich nicht permanent große Schreib- und Aufrufrekorde verkünden kann. Schade, dass ich nicht zehntausendfach gelesen werde. Aber es sind dennoch besondere Momente für mich, dass ich gelesen werde, und dass ich meine eigenen Jubelzahlen habe.

Für den Kaiser auf Fanfiktion.de zum Beispiel erreichte heute eine ziemlich interessante Zahl an Aufrufen, nämlich genau 1234x.
Das freut mich natürlich, macht es doch das ellenlange Epos um Liebe und Raumschlachten (ich glaube, ich erkenne hier ein Muster) zu meiner erfolgreichsten Geschichte auf Fanfiktion.de.
Da bleibt mir nur zu sagen: Danke, liebe Leser, bleibt mir treu und vergesst das Kommentieren nicht.

Freitag, 29. Oktober 2010

Flensburger Blitzer

Seit einiger Zeit gibt es an der B3 vor meinem Heimatort Banteln einen Blitzer, auch Starenkasten genannt. Seine Aufgabe: Personen, die mit Kraftwagen schneller als siebzig in die Geschwindigkeitslimitzone (Limit 70) einfahren, abzufotografieren und ihre Geschwindigkeit festzuhalten. Das Amt wertet die Fotos dann aus, ermittelt den Fahrzeughalter und schickt ihm dann die fröhliche Botschaft. Je nach Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung drohen Geldstrafen über Punkte in Flensburg bis hin zu Fahrverbot. So weit im Groben die Fakten.
Ein Gerücht besagt, dass ein Blitzer wie dieser seine Anschaffungskosten bereits im ersten Monat wieder raus hat. Mich würde interessieren, ob das bei unserem Blitzer auch der Fall ist. Nun, da ich Ratsherr bin, werde ich bei der nächsten Sitzung einfach nachhaken.

Versteht mich jetzt nicht falsch: Ich habe absolut NICHTS gegen Blitzer. Und ich habe auch absolut NICHTS für Raser übrig, die von einem Starenkasten erwischt werden und zahlen müssen. Im Gegenteil, es erschreckt mich zutiefst, dass a) die meisten Blitzer erst bei zwanzig Km/H über dem eigentlichen Limit aktiv werden, weil die Ämter sonst mit den Bußgeldbescheiden nicht hinterher kämen, b)trotzdem noch eine Menge Strafgelder fällig sind. Gibt es so viele Raser in Deutschland?

Für den weiteren Text werde ich mal ein wenig schizo. Zuerst lasse ich mal ein paar Argumente vom Stapel, die von "Rasern" genannt werden. Danach kommt das Kontra.
Pro:
Blitzer sind nur Abzockfallen, um die Gemeindekassen zu füllen. Dabei behindern sie den Verkehr, weil man dort wo die Blitzer postiert sind, eigentlich viel schneller fahren könnte.
Polizisten, die mit mobilen Radarfallen unterwegs sind, sollten mit ihrer Zeit etwas Besseres anfangen, zum Beispiel Verbrecher jagen, nicht aber unbescholtene Bürger. Wie schnell ich auf einer Strecke fahren sollte, weiß ich doch selbst am Besten, immerhin habe ich x Jahre Erfahrung hinter dem Steuer. Und dann will das Amt mir vorschreiben, wie ich fahren soll? Nein, das ist nur eine Ausrede für noch mehr Geldabzocke, und der kleine Mann zahlt die Zeche.
Blitzer werden immer so aufgestellt, das man sie nicht sofort sehen kann, das ist unfair.
...habe ich irgendein Klischee vergessen?

Kontra:
Wer zu schnell fährt und geblitzt wird, ist selber Schuld. Basta. Ende. Schluss. Keine Diskussion. Nicht das Amt tritt auf das Gaspedal, sondern der Fahrer selbst.
Himmel, klar kann das passieren, das man in einen Ort rein kommt, und vergisst richtig abzubremsen, und - Blitz - das teure Familienfoto ist geschossen. Aber wenn das öfters passiert, kann man von einem Versehen nicht mehr sprechen. Dann ist das Gewohnheit, dann ist man... Ein Raser.

Unsere Gemeinschaft besteht aus zweiundachtzig Millionen Menschen. Für unser Zusammenleben gibt es Regeln. Das fängt gewiss nicht beim Straßenverkehr an und hört da auch nicht auf. Aber Verkehrsregeln sind nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen, missachten sollte. Auch das gehört zu unserem Zusammenleben, und überhöhte Geschwindigkeit ist oftmals ein Grund für schwere Unfälle, bei denen oft genug unbeteiligte Dritte in Mitleidenschaft gezogen werden. In den allermeisten Fällen stellt die Gemeinde eine Gelddruckmaschine namens Blitzer nicht auf, um mehr Einnahmen zu haben, sondern weil sie dann wenigstens von den Idioten profitieren kann, die meinen, die Straße würde ihnen gehören.
Ich habe absolut kein Mitleid mit Rasern, und ich habe keinerlei Verständnis für ihre Ausreden. Natürlich, mal kann es passieren, dass man unverschuldet geblitzt wird. Aber wer sich ansonsten ans Geschwindigkeitslimit hält, sollte keinerlei Grund haben zu mosern.

Fazit: Ich wurde mal geblitzt. Mit 82 in der Siebzig-Zone. Kam aus der einen raus, beschleunigte und fuhr in die nächste ein. Bremste nicht stark genug runter, mobiler Blitzer, bang. Pech gehabt. Ist bei dem einen Mal geblieben. Weil ich seither drauf achte, wie schnell ich bin. Natürlich lege ich auch meine acht Kilometer pro Stunde drauf, fahre in der Siebzig-Zone beinahe achtzig, in der Fünfzig-Zone beinahe sechzig. Da spricht kein Blitzer an.
Wer also wirklich über Blitzer schimpft, ist einfach nicht in der Lage, den Bleifuß ruhig zu halten. Eine Siebzig-Zone gibt es nicht, weil der dazu gehörige Blitzer was verdienen soll, sondern weil deutsche Autofahrer unvernünftige Menschen sind und reguliert werden müssen. Damit soll die Gesamtheit der vernünftigen und sicher fahrenden deutschen Autofahrer geschützt werden. Wer diesen Schutz missachtet, mit achtzig durch einen Ort prescht und dann noch über die Blitzer greint, ist genau der Grund, warum wir Geschwindigkeitsbegrenzungen und Blitzer brauchen. Manche lernen eben nur, wenn es weh tut. Hoffentlich doll genug und oft genug. Bis sie es lernen.

Edit am 10.11.: Gerade bei Jauch gesehen: Ein Gegner der Blitzer und ein Richter, der geblitzte Autofahrer grundsätzlich freispricht.
Das Argumgent des Gegners: Die Blitzer stehen da, wo sie Geld bringen, nicht da wo Verkehrsgefährdungspunkte existieren.
Also, Leute, mal ganz davon abgesehen, dass das jeder behaupten kann, aber nur wenige belegen können...
WER ZU SCHNELL FÄHRT, IST SELBST SCHULD. Egal, ob sie in einen Blitzer fahren, der an einem Gefahrenpunkt installiert ist, oder kurz vor Banteln an der B3.
Ende der Diskussion.

Montag, 25. Oktober 2010

16.000 geknackt!

Mist, das habe ich glatt vergessen zu erwähnen. Aber ein kurzer Blick in meine Blog-Historie bestätigt, dass ich jeden Tausender neu verkünde.
Letzten Samstag knackten die Aufrufe meiner Geschichten auf Fanfiktion.de die 16.000er-Marke. Heute waren es schon 16104 Aufrufe, und vor allem die Fortsetzung meiner HdR-Pre-Story Der Pfad des Wanderers fand bisher großen Gefallen.
Da bleibt mir nur zu sagen: Danke, liebe Leser, bleibt mir treu.
Und vergesst nicht, zu kommentieren. Denn das ist der Rahm für die unentgeltlich schreibenden Autoren dieser Welt. Die Hits sind nur das Selters, vergesst das nicht. ^^

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Tipps an die Bundesregierung III

Diesmal kommt mein neuer Blog etwas früher. Dafür wird er höchstwahrscheinlich auch um einiges kürzer sein als der Post vom Montag. Das Thema ist aber nicht weniger relevant.
Wieder bitte ich meine Leser, zu entschuldigen wenn ich nicht verlinke oder Quellen angebe. Das fließt heute alles so aus mir raus.
Und natürlich geht es um die Bundesregierung.

Selbige ließ neulich ein paar sehr erfreuliche Prognosen verkünden: Rückgang der Arbeitslosigkeit, unerwartete Mehreinnahmen, ein Ende der Wirtschaftskrise, neue Zuwächse beim Export...
UND WAS TUN DIE IN BERLIN? Natürlich wieder nicht sehr konstruktive Dinge wie den Krankenversicherungsanteil für Arbeitgeber einzufrieren, um eventuelle Steigerungen auf den Arbeitnehmer umzuschlagen.
Und über das Dutzende Milliarden schwere Geldgeschenk an die Atomstromindustrie will ich mich heute gar nicht erst aufregen.
Über die Art und Weise, wie sich Angie Übermutter Merkel zum Thema Multikulti stellt, habe ich schon gebloggt und dabei fassungslos den Kopf geschüttelt.
Und den neuesten Angriff ins Leere, aber auf die Herzen und die Hirne von Lesern und Konsumenten, die wieder einmal MEHR KONTROLLE des Internets vorbereiten soll - eine Ministergattin, nennen wir sie Guttenberg, hilft bei der Jagd nach zukünftigen Triebtätern und wird dabei zur Heiligen stilisiert; eindeutig eine Vorbereitung, um das "gefährliche und von Triebtätern durchdrungene Internet" schärfer zu kontrollieren, kann ich nicht mal ironisch lächeln. Dass sich die Frau von Gutti dafür hergibt, nehme ich ihr nicht übel; dass sie aber ihr Gesicht hergibt, um eine von den meisten Fachleuten scharf kritisierte Sendung und die BLÖD zu promoten, zeigt ganz klar, woher der Wind weht. Da schämt man sich ja beinahe, auch AC/DC zu hören. Ich meine, erst musste Zensursula herhalten, jetzt auch noch die Ministergattin. Was wollen sie in Berlin noch alles probieren, um ihre Kontrollen, Sperren und Gesetze durchzukriegen?
Ach ja, dann war da noch die wundervolle Aussage von Angies Regierungssprecher, nachdem eine halbe Million Deutsche in Berlin gegen den neuen Atomkraftkonsens demonstriert haben: "Die schweigende Mehrheit war heute nicht hier." Richtig, soweit. Daraus aber zu schlussfolgern, dass die anderen einundachtzigeinhalb Millionen FÜR Atomstromsubventionen sind, kann ja wieder nur von der CDU kommen.
Alles in allem frage ich mich drei Dinge:
1) Wie lange noch?
2) Warum habt Ihr nicht SPD gewählt?
3) Wie lange noch?

Mir graust wirklich, wirklich, wirklich davor, was diese Bundesregierung noch verbrechen wird. Ich meine, Reiche noch reicher zu machen, und unten den Sozialabbau zu betreiben, war von CDU/FDP nicht anders zu erwarten. ICH habe das kommen gesehen. Ihr etwa nicht?

Aber, meine liebe Bundesregierung, ich will mal nicht so sein, und großzügig über Eure Versäumnisse hinweg sehen, heute zumindest.
Ich würde auch so großherzig sein und Eure Vorzüge loben... Wenn es denn welche gäbe in einer Partei, die ihren womöglich erfolgreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Super-Angie auf dem Amt des Bundespräsidenten totgeknebelt hat.
Dennoch, hier kommt mein aktueller Tipp an Euch.
Also, Ihr lieben Minister und auch Du, Frau Bundeskanzlerin, das rät euch der liebe Ace:
Die böse, böse Krise ist vorbei. Der Export brummt. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück. Und selbst die BLÖD war so blöde, uns bessere Zeiten zu versprechen anstatt Existenzängste zu schüren, um ängstlich genug zu sein, die kommenden Kürzungen zu schlucken... Und da sind ja auch noch unerwartete Milliardeneinnahmen gerade durch den wirtschaftlichen Aufschwung.
In so einem Fall, Angie, Guido, Horsti und Gutti, da sorgt man dafür, dass der normale Mensch, also jeder, der nicht reich geboren ist, keine eigene Filiale hat, nicht im Bundestag sitzt oder einen Großkonzern leitet, also eigentlich jeder Mensch mit einem Jahreseinkommen unter zwanzigtausend Euro, eine Lohnerhöhung kriegt. Dann hat er mehr Geld in der Tasche, und das gibt er wieder aus. Das geht in die Wirtschaft und kräftigt den Binnenmarkt. Ist der Binnenmarkt stark, dann hat die Industrie genug Substanz, um weiterhin auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu sein. Und das bedeutet Aufschwung, mehr Gewinn, mehr Steuergelder und mehr Arbeitsplätze. So macht man wirklich gute, volksnahe Politik und führt ALLE Menschen in den Wohlstand. Und wenn man so gut verdient als Arbeiter und Angestellter, dann hat sich auch der Mindestlohn erledigt, den wir aber leider brauchen, weil es Euch gibt, liebe Bundesregierung. Und im gleichen Atemzug: Es wird auch viiiiel weniger Hartz IV-Empfänger geben, wenn man auf der Arbeit gut verdient, versprochen.
Und wenn ich schon dabei bin: Hartz IV-Empfänger kriegen nicht zu viel Geld, sondern die Aebeiter und Angestellten werden nicht gut genug bezahlt, wenn der Abstand nicht stimmt.
Also, Angie: Mindestlohn einführen, in Forschung, Bildung und Wissenschaft investieren, das ungeheure Potential an Menschen und Fähigkeiten der Migrantenkinder aktivieren, bei Lohntarifverhandlungen die Arbeitnehmerseite stützen, der BLÖD auf die Finger hauen, wenn sie eine amerikanische Finanzkrise für Deutschland herbeiredet, den Hedgefonds-Gangstern die Kandare anlegen, sowie Anreize für Fort- und Umbildung schaffen, damit wir das Fachkräftedefizit mit Leuten bekämpfen können, die wir ohnehin schon im Land haben. Das wäre so in der Kürze alles.

Da aber nicht eines dieser simplen Ziele umgesetzt werden wird, fühle ich mich gerade, als hätte ich eine Grabrede geschrieben. ^^°°°
Aber ich erwarte ja auch eigentlich nichts. Nicht von der Bundesregierung.

Montag, 18. Oktober 2010

Tipps an die Bundesregierung II

Und da bin ich wieder, eine geschlagene Woche später. Wie meine neue Arbeit ist? Fragt nicht. Es schlaucht jedenfalls, macht aber auch Spaß, und ich habe keinen Leerlauf. Das ist das Beste daran.

Aber genug von mir, kommen wir zur Bundesregierung.
Da tönte Angela Merkel doch neulich auf dem Kongress der Jungen Union: Multikulti ist tot! Allerdings referierte sie auch darüber, dass Gastarbeiter in den Sechzigern von uns (also meiner Vorgängergeneration) ins Land geholt wurden, und das irgendwann einmal abzusehen wäre, dass sie für immer bleiben würden... Dass viel vernachlässigt wurde. Und so weiter.
Dennoch, trotz dieser einsichtigen Ansätze möchte ich mich heute an diesen ihren Worten aufreiben. Weniger an denen des Herrn Seehofers, der schon wieder am braunen Rand fischt, um seiner ehemaligen 50+-Partei irgend einen Hauch von Profil zu verleihen, bevor sie unwiderbringlich ein normaler Unions-Landesverband wird.
Oder um es anders auszudrücken: Wenn ein anständiger Bayer CSU wählt, wäre ich nur zu gerne ein UNanständiger Bayer. ^^

Multikulti ist also tot, Frau Merkel? Wie interessant. Die deutsche Leitkultur ist das, woran sich alles orientiert? Und wenn wir schon mal dabei sind, warum reinigen wir dann nicht gleich unsere geliebte deutsche Sprache von den widerlichen Anglizismen? (Um die Reinigung von einem Angliszismus-Begriff wäre ich MEHR als dankbar. Nämlich DNA. Ich habe es schon einmal geschrieben, und ich wiederhole es: DNA IST ENGLISCH! DAS A STEHT FÜR ACID! RICHTIG IST DNS, ALSO DAS S FÜR SÄURE! VERDAMMICH NOCHMAL!)
Worum geht es Angie? Um Völkerverständigung? Gezielte Zuwanderung? Fischen am braunen Rand? Oder um die europäisch-jüdische Leitkultur Deutschlands?
(Was für eine jüdische Kultur? Das Jiddisch ist eine Abart des Deutschen. Also haben die Juden eher eine europäische Kultur. Was ich übrigens sehr positiv finde.)
Geht es ihr um die Integration christlicher und Islamgläubiger Migranten?
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, worum es ihr geht, um Deutschkurse für Zuwanderer, um bessere Ausbildung von Migrantenkindern, gerade in Deutsch. Oder einfach um eine polarisierende Debatte, um sich zu profilieren. Keine Ahnung. Vielleicht will sie sich auch nur einfach reden hören.

Aber zäumen wir das Pferd doch mal von hinten auf: Was ist deutsch?
Ich schreibe jetzt mal einen kleinen Text aus dem Gedächtnis, mit keinem Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit. Ich möchte ein bestimmtes Gefühl für Deutschland erzeugen. Ein Verständnis für das, was Deutschland ist.
Deutschland, Deutschland, dieses merkwürdige Land in der Mitte von Europa, woher kommt es, wohin geht es? Im Moment sind wir in sechzehn Bundesländer aufgeteilt, in denen die unterschiedlichsten Dialekte gesprochen werden. Wir kennen drei anerkannte Minderheiten in unserem Land, die besondere Rechte genießen, unter anderem vor Gericht in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden. Das sind die Friesen im Nordwesten Niedersachsens, die Dänische Minderheit in Nordschleswig, und die Sorben im südlichen Sachsen und Brandenburg. Ja, die sind da. Und das schon seit Jahrhunderten. Im Fall der Friesen sogar schon seit Jahrtausenden, denn der Stamm der Friesen wird von römischen Geschichtsschreibern erwähnt, zu einer Zeit, als man für die Völker nördlich des Limes (also nach der verheerenden römischen Niederlage im Teutoburger Wald, wo Feldherr Varus drei Legionen verlor, und Rom die Chance auf dauerhafte Beherrschung des eisigen Nordens verspielte) das gemeinsame Wort "Germanen" hatte.
Bleiben wir ruhig in dieser Zeit, in diesem Land, während klimatisch gerade eine Kaltzeit herrscht, und "Germanien" reichlich unwirtlich war, während das vom Golfstrom beschützte Brittannien sicherlich bessere Lebensbedingungen bot. Wir wissen nicht sehr viel über die Menschen hier, außer vielleicht, dass dreißigtausend Jahre zuvor die Neandertaler in dieser Region lebten, und die ersten Cro Magnon auf der Doggerbank, heutzutage in der Nordsee versunken, auf Mammutjagd gingen. Dorfgemeinschaften, kleinere Königshöfe, verschiedene Stämme und dergleichen wandten sich mehrheitlich gegen die Invasion der Römer. Das Land war nicht homogen, auch wenn das schwer zu sagen ist, in einer Zeit, die keine achthundert Millionen Menschen auf der ganzen Erde kannte. Das Land war Durchzugsgebiet verschiedener Völker und Stämme auf Wanderschaft, zum Beispiel der Ostgoten und Westgoten, die später eine Zeitlang Rom beherrschen sollten, und damit das weströmische Reich. Von der Wikingerkultur war noch nicht viel zu spüren, und erst mit dem Niedergang Roms machte östlich der Elbe zumindest der Stamm der Sachsen von sich reden.
Im Zeitalter des heiligen römischen Reiches deutscher Nation herrschten die Kaiser meist bis zur Elbe als Grenzfluss. Ihr Stammreich aber waren Frankreich, Spanien oder Süditalien und Sizilien.
Wirklich vereint wurden die Gebiete westlich und östlich der Elbe nie so richtig, auch wenn sie der Kaiserkrone Lehnspflichtig waren. Allerdings zum Preis der Kurfürstenschaft für die lokalen Herrscher, d.h. die durften bei der Kaiserwahl mitreden. Es war eine Zeit der unterschiedlichsten Kleinstämme und Völker: Friesen, Ostfalen, Westfalen, Sachsen, Bayer... Na, ich will mich mit meinem Halbwissen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Und es war die Zeit der Kleinstaaten, der verschiedensten Interessengruppen. Besonders im Mittelalter erreichte die Kleinstaaterei ein neues Niveau. Daran änderten auch die Deutschritter nichts, die vom heutigen Ostpreußen und Polen aus versuchten, das heutige europäische Russland zu erobern. Diverse Pestwellen machten es auch nicht gerade leichter, aber mit dem Hansebund sprang der Handel an, unabhängig von der Kaiserkrone. Der Handel, und der Austausch von Menschen quer durch die Regionen.
Den Sprung in die neue Welt verpasste Deutschland damals. Aber es gab ja auch gar kein Deutschland. Nur einige größere Königreiche zwischen all den Kleinstaaten. Hannover. Hessen. Zum Beispiel. Und es gar die Reformation, die zu siebenunddreißig Jahren Krieg führten. Eine unruhige, blutige Zeit, in der Spanier, Franzosen, Schweden, und wer sich sonst noch beteiligen wollte, mit großen Heeren durch unser heutiges Deutschland marschierte. Eine furchtbare Zeit, die mehr Menschen das Leben kostete als die Pest. Aber immer noch kein Deutschland in Sicht.
Schauen wir auf die Zeit nach der Reformation, auf die Zeit, in der die Bürger den Glauben ihres Lehnsherren annehmen mussten. Auf eine Zeit, in der Hannover den englischen König stellte, auf eine Zeit knapp nach der Rennaissance, wo ein kleines, aber starkes Preußen Österreich Schlesien abnahm, und damit neues Land und neue Völker eroberte... Doch kein Deutschland.
Jetzt sind wir auf unserer mentalen Reise beinahe am Ende. Nur wenige Jahre später sollte sich alles ändern, als in Frankreich die Revolution los bricht. Ein König wurde vom Volk getötet, der Adel ebenfalls getötet, vertrieben oder seiner Titel beraubt. Die umliegenden Königreiche führten Kriege gegen das neue Frankreich, um diese gefährliche Idee nicht in ihre Reiche zu lassen: Die Preußen, die Hannoveraner, die Österreicher, die Russen, die Briten, sie alle legten sich mit den Revolutionstruppen an. Was zur Folge hatte, dass ein kleiner, genialer Feldherr der Franzosen eines Tages mit seinen Truppen wie einst Alexander der Große vor den Pyramiden von Gizeh stand. Gut, gut, letztendlich wurde dieser kleine Mann besiegt, der Napoleon Bonaparte hieß. Aber nicht einmal seine Selbstkrönung zum Kaiser konnte ausradieren, was die Revolution an Neuem brachten: Die vielen Kleinstaaten östlich des Rheins wurden zu großen Ländern zusammengefasst. Der Handel und die Zünfte wurden liberalisiert, und alte, verkrustete Strukturen wurden aufgebrochen. Neue Normen wurden eingeführt, und das metrische System trat seinen Siegeszug an. Die Ideen davon, dass jeder Mensch, egal wie viel er besitzt, genau eine Stimme hatte, gefiel den jungen Menschen, egal ob sie für oder gegen Napoleon gekämpft hatten.
Er gefiel ihnen so sehr, dass Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts in der Paulskirche der Versuch unternommen wurde, ein gesamtdeutsches Parlament zu gründen.
Doch erst dem preußischen König Friedrich Wilhelm gelang es dann, tatsächlich das deutsche Kaiserreich zu gründen, nachdem er Napoleon den Dritten im Krieg von 1870 besiegte. Ironischerweise mit Hilfe der Franzosen, denn Berlin hatte in der Zeit der Hugenottenverfolgung viele wegen ihres Glaubens geflohenen Franzosen willkommen geheißen. Etwa zur selben Zeit kamen polnische Bergarbeiter ins Ruhrgebiet, um Steinkohle und Eisen zu fördern, die ein Deutsches Reich, das in die Zukunft wollte, dringend brauchte. Und das waren nicht die einzigen Völker, die nach Deutschland kamen und unser Land prägten. Tatsächlich stammen viele unserer gebräuchlichsten Wörter aus dem Französischen. Das war damals Trend. Heute ist halt gerade englisch dran. Vielleicht steht als Nächstes China an, wer weiß?
Gut, gut, nun hatten wir also Deutschland, auch wenn es nicht allzu lange gut ging. Das Deutsche Reich wurde zweimal zerschlagen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Polen reformiert, und Deutschland musste diese annektierten Gebiete aufgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen dann auch noch Ostpreußen und das Staatsgebiet östlich der Elbe unter russisches Protektorat; die Trennung in West und Ost wurde eingeleitet, begleitet von "deutschen" Flüchtlingsströmen in die spätere Bundesrepublik und die DDR.
Schauen wir einen Schritt weiter: Die Erholung und das Wirtschaftswunder schafften Arbeit, die getan werden wollte. Gastarbeiter wurden ins Land gerufen, wie einst die Polen für den Bergbau, oder die Hugenotten, die als Handwerker beliebt waren. Also nicht zum ersten Mal, und gewiss nicht zum letzten Mal. Während das für die BRD die Türkei, Spanien, Italien waren, zog es in der DDR die Menschen aus Ostblocknationen oder deren Sympathisanten an, etwa Vietnamesen. (Ich gebe zu, über diesen Aspekt bin ich nicht sehr gut informiert.)
Natürlich hätte man damals nicht den Kopf in den Sand stecken sollen, nicht sagen sollen: So, die gehen irgendwann wieder, wenn keine Arbeit mehr da ist. Stattdessen passten sie sich an, und wurden das, was wir ebenso wie Hugenotten und Polen schwammig mit deutsch beschreiben. Und der Trend hält noch immer an. Wir schreiten durch die Jahrzehnte, durch verschiedenste Wirtschaftskrisen und Kriege, und noch immer spült das Schicksal uns neue Menschen ins Land: Serben, Afghanen, Inder, Pakistani, Russen, Schwarzafrikaner im weitesten Sinne... Jetzt sind wir zwar in Deutschland, aber WAS sind wir Deutschen eigentlich?

Ich möchte diese Frage beantworten, nachdem ich eine halbe Stunde an diesem Text getippt habe, und zu meiner Verärgerung große Lücken hinterlasse.
Ich lebe in einer Welt, in der Roberto Blanco ein Star werden konnte. In der Jimmy Hartwig für den HSV und die Nationalmannschaft gespielt hat. Ein Karel Gott konnte bei uns auftreten, und selbst mit schütterem Deutsch gefeiert werden.
Die neuere Zukunft bietet ähnliche Beispiele: Kaya Yanar, Nazan Eckes mit türkischen Wurzeln, Nandini Mitra und Mona Sharma mit indischen Wurzeln können in Deutschland Erfolge feiern. Und das sind nur vier, die mir gerade eingefallen sind.
Was ist Deutschland? Das was es immer war: Der Schmelztigel vieler Interessen, vieler Völker und vieler Kulturen. Sicher, wir haben nicht alle Völker in Deutschland, aber darum geht es ja auch nicht. Aber wir sind und waren nie homogen, und wir werden es auch in Zukunft nicht werden. Denn "deutsch" bedeutet für mich vor allem eines: Absorption. Ja, wir absorbieren die Menschen aus aller Welt, und mit jedem einzelnen von ihnen definieren wir "deutsch" neu. Bis wir den nächsten absorbieren.

Multikulti ist tot, Frau Kanzlerin? Multikulti IST die deutsche Leitkultur, Entschuldigung, verdammt. Bitte machen Sie Ihre Hausaufgaben und ersparen Sie uns Platitüden. Und ach ja, ICH habe Sie nicht gewählt.

Edit am Mittwoch, den 20.10.2010:

Heute wies mich Janne auf einen eklatanten Fehler in diesem Post hin. Ich lasse sie selbst zu Wort kommen:
"Nur eine kurze Anmerkung: Es gibt eine dänische Minderheit in Südschleswig, nicht aber in Nordschleswig (Die Minderheit nennt sich selber dänische Südschleswiger).

Seit 1920 ist Schleswig in das dänische Nordschleswig und das deutsche Südschleswig geteilt, mit jeweils Minderheiten auf der anderen Seite der Grenze.

liebe Grüße, Janne"

Wieder was gelernt. Danke für die Korrektur, Janne. ^^b

Sonntag, 10. Oktober 2010

Tipps an die Bundesregierung I

Hallo, liebe Leser meines Blogs. Wie ich neulich ja schrieb, bin ich durch meine neue Arbeit arg eingespannt und muss mir die Routine erst erarbeiten. Bis das so weit ist, und meine Angst vor Fehlern der Professionalität gewichen ist, werde ich noch ein wenig brauchen. Deshalb nutze ich den Sonntag dazu, um noch schnell einen Blogpost nachzuschieben.

Heute widme ich mich mal der Bundesregierung. Unserer Bundesregierung unter unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unsere Bundesregierung, die von Terroristen empfohlen wird (habe ich drüber gebloggt);
die dem Hotelier-Gewerbe ein Steuergeschenk gemacht hat, um Bettenpreise zu senken (was die Branche aber nicht getan hat);
die den Atomkonzernen ihre Mär von der CO2-freien Kernenergie nachgebetet und ihnen ein paar Dutzend Milliarden an Steuergeldern für den Ausstieg aus dem Atomausstieg in den Rachen geworfen hat;
die gerade erst den Arbeitgeber-Anteil am Kassenbeitrag eingefroren hat, um die steigende Belastung AUCH auf den Arbeitnehmer umschlagen zu können;
die im Salzstock Gorleben immer noch ein Endlager für Atommüll einrichten will, obwohl mittlerweile nachgewiesen ist, dass Salz wasserlöslich ist, und das Endlager damit keinesfalls für durchschnittliche einhunderttausend Jahre sicher sein wird;
die bei Hartz IV eine künstliche Erhöhung um 25€ schöngerechnet haben, indem sie zuvor zwanzig haben rausfallen lassen;
und, und, und.
Dazu kommen noch diverse andere kleine Unterlassungen und Gemeinheiten, die selbst den Paten von Hartz IV, der auch den Spitznamen "Freund der Bosse" trägt, Gerd Schröder, wie den Dalai Lama aussehen lassen. Und dabei schaue ich ausschließlich nur auf Ex-Kanzler Schröders "nicht so gute" Errungenschaften und Leistungen. Nicht die vielen positiven Erfolge seiner siebenjährigen Kanzlerschaft. Bei der derzeitigen Regierung hingegen sehe ich nur Kürzungen, Lobbyismus und Ausnutzung einer amerikanischen Finanzkrise, die Deutschland nie wirklich erreicht hat. Abgesehen von der Hypo Real Estate, die verstaatlicht wurde, jetzt aber wieder fette Managerboni bezahlt.

Deshalb, liebe Bundeskanzlerin, liebe Bundesregierung: Warum tretet Ihr nicht einfach zurück und macht den Weg frei für Neuwahlen? Angie, Westerwave und dieser Kerl aus Bayern haben mittlerweile viel zu viel Porzellan zerschlagen (und das in Zeiten eines verbrieften Aufschwungs und absehbarer Rekordniedrigquote bei den Arbeitslosen), so dass man voller Hoffnung fragt, ob ein Rücktritt dieser Regierung vielleicht einmal ECHTE Konservative an die Macht bringt, die NICHT so schamlos gegen das eigene Volk agieren, UND das Ganze auch noch frech und dreist als Errungenschaften verkaufen wollen.
Vielleicht sind wir besser ohne Euch dran. Und wenn Ihr schon geht, nehmt doch Schäuble gleich mit.

Aber ich will nicht nur solche Tipps geben, sondern auch konstruktiv mitarbeiten. Falls die Bundesregierung sich also nun nicht dazu entschließt, trotz meines eindringlichen Appells zurückzutreten und den Weg für Neuwahlen frei zu machen, habe ich einen sehr konstruktiven Vorschlag für Euch:
Erhöht die Mehrwertsteuer auf dreißig bis vierzig Prozent.
Moment, Moment, meine lieben geschockten Leser, ich bin ja noch nicht fertig und plane auch keine Ausbeutung der Massen, denn im Gegenzug müssen natürlich ALLE ANDEREN STEUERN, Krankenkassenbeiträge, ALV und ähnliches verschwinden. Ebenso die Abschreibungen und diverse andere Geldmodelle, die dazu dienen, sauer verdientes Geld zusammen zu halten. Aus diesem Topf der Mehrwertsteuer werden dann alle laufenden Kosten bezahlt, die der Staat hat. Und glaubt mir, es wird mehr drin sein als jetzt.
Die Vorteile, wenn es nur noch eine einzige zentrale Steuer gibt (bei der LKW-Maut bin ich verhandlungsbereit), liegen auf der Hand: Mehrwertsteuer muss jeder bezahlen, auch der neureiche Typ, der achtzigtausend Euro Steuern einspart, weil er sich einen neuen Mercedes gekauft oder in einem geschlossenen Immobilienfonds investiert hat, und nun eifrig auf seine Steuern abschreibt.
Große internationale Konzerne, bisher stark subventioniert, um wenigstens einen Teil der Arbeitsplätze in Deutschland zu halten, müssen ihre Waren einkaufen und wieder verkaufen. Da wird irgendwann einmal Mehrwertsteuer fällig.
Schönrechnung von Bilanzen fällt auch vollkommen flach, denn die Geschäftsbücher kann man frisieren, aber Mehrwertsteuer involviert IMMER zwei Parteien und macht es dementsprechend schwerer.
Gut, gut, war ja nur ne Idee.
Aber zurücktreten könnt Ihr eigentlich trotzdem, liebe Bundesregierenden.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Rekorde aufstellen ist nicht leicht für mich...

Und wieder mal geht es ums Schreiben. Aufmerksamen Lesern meines Blogs wird aufgefallen sein, dass ich lange nichts geschrieben habe, obwohl die Welt doch um uns herum tobt, und die unnötigsten Dinge geschehen.
Zum Beispiel eine Wiederholung des letzten Sommertheaters, als ein deutsch sprechender Islamist (was für ein Unwort, verunglimpft es doch eine ganze Religion als Terroristen. Ich wünschte, unsere Medien würden das lassen und von asiatischen Terroristen sprechen, nicht von Islamisten. Unfair, unfair, unfair.) Anschläge für den Fall androhte, dass Deutschland falsch wählt... Angie kam an die Macht, und die Anschläge blieben aus, ich habe es in meinem Blog erwähnt. Heutzutage geht es um Atomstrom, Ungesundheitsreform, Stilllegung der Bundeswehr, Nötigung von Hartz IV-Empfängern und dergleichen, und prompt warnen befreundete ausländische Geheimdienste vor Anschlägen in Deutschland. Ja, sind denn schon wieder Bundestagswahlen?

Der Grund für meine beachtlich lange Pause von über zwei Wochen ist simpel: Ich habe "den Arbeitgeber gewechselt", und bin schlicht zu ausgepowert, um der Welt meinen Senf mitzuteilen. Aber bloggen ist wie eine Sucht: Man kann es nie ganz lassen. Und wie man mit einem Blick auf die linke Seite meines Blogs feststellen kann, habe ich jetzt, im Oktober, bereits mehr für 2010 gebloggt als für 2009 insgesamt. Und es wird sicher noch mehr werden. Doch dazu ein andernmal mehr.

Heute blogge ich einerseits, um auf die Rekordzahl meiner Blogbeiträge in diesem Jahr zu verweisen, und andererseits ein Versprechen zu geben: Gut, neue Geschichten von mir stehen nicht zur Disposition, und ein neuer Klick-Rekord bei Fanfiktion.de steht auch nicht - noch nicht - zur Debatte. Aber ich arbeite beharrlich, wenn auch langsam, an anderen Projekten. So zum Beispiel am siebten Teil meiner Full Metal Panic!-Fanfiction, an den Dantons Chevaliers, bei Hinter den feindlichen Linien, und, man höre und staune, schreibe ich gerade an einer Fortsetzung meiner recht gelobten Sailormoon-Fanfiktion. (Ja, ich bin ein Fan. Habe ich nie verheimlicht. Und jetzt hört auf zu kichern.)
Da diese Projekte entweder mit anderen Autoren verbunden sind oder vierzig, fünfzig Seiten erfordern, werden sie nicht BALD veröffentlicht. Aber sie wachsen stetig. Und ich hoffe, das ist Euch, meinen lieben Lesern und Fans da draußen, ein Aufatmen wert. Vom Schreiben werde ich nie los kommen, versprochen. ^^V