Sonntag, 10. Oktober 2010

Tipps an die Bundesregierung I

Hallo, liebe Leser meines Blogs. Wie ich neulich ja schrieb, bin ich durch meine neue Arbeit arg eingespannt und muss mir die Routine erst erarbeiten. Bis das so weit ist, und meine Angst vor Fehlern der Professionalität gewichen ist, werde ich noch ein wenig brauchen. Deshalb nutze ich den Sonntag dazu, um noch schnell einen Blogpost nachzuschieben.

Heute widme ich mich mal der Bundesregierung. Unserer Bundesregierung unter unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unsere Bundesregierung, die von Terroristen empfohlen wird (habe ich drüber gebloggt);
die dem Hotelier-Gewerbe ein Steuergeschenk gemacht hat, um Bettenpreise zu senken (was die Branche aber nicht getan hat);
die den Atomkonzernen ihre Mär von der CO2-freien Kernenergie nachgebetet und ihnen ein paar Dutzend Milliarden an Steuergeldern für den Ausstieg aus dem Atomausstieg in den Rachen geworfen hat;
die gerade erst den Arbeitgeber-Anteil am Kassenbeitrag eingefroren hat, um die steigende Belastung AUCH auf den Arbeitnehmer umschlagen zu können;
die im Salzstock Gorleben immer noch ein Endlager für Atommüll einrichten will, obwohl mittlerweile nachgewiesen ist, dass Salz wasserlöslich ist, und das Endlager damit keinesfalls für durchschnittliche einhunderttausend Jahre sicher sein wird;
die bei Hartz IV eine künstliche Erhöhung um 25€ schöngerechnet haben, indem sie zuvor zwanzig haben rausfallen lassen;
und, und, und.
Dazu kommen noch diverse andere kleine Unterlassungen und Gemeinheiten, die selbst den Paten von Hartz IV, der auch den Spitznamen "Freund der Bosse" trägt, Gerd Schröder, wie den Dalai Lama aussehen lassen. Und dabei schaue ich ausschließlich nur auf Ex-Kanzler Schröders "nicht so gute" Errungenschaften und Leistungen. Nicht die vielen positiven Erfolge seiner siebenjährigen Kanzlerschaft. Bei der derzeitigen Regierung hingegen sehe ich nur Kürzungen, Lobbyismus und Ausnutzung einer amerikanischen Finanzkrise, die Deutschland nie wirklich erreicht hat. Abgesehen von der Hypo Real Estate, die verstaatlicht wurde, jetzt aber wieder fette Managerboni bezahlt.

Deshalb, liebe Bundeskanzlerin, liebe Bundesregierung: Warum tretet Ihr nicht einfach zurück und macht den Weg frei für Neuwahlen? Angie, Westerwave und dieser Kerl aus Bayern haben mittlerweile viel zu viel Porzellan zerschlagen (und das in Zeiten eines verbrieften Aufschwungs und absehbarer Rekordniedrigquote bei den Arbeitslosen), so dass man voller Hoffnung fragt, ob ein Rücktritt dieser Regierung vielleicht einmal ECHTE Konservative an die Macht bringt, die NICHT so schamlos gegen das eigene Volk agieren, UND das Ganze auch noch frech und dreist als Errungenschaften verkaufen wollen.
Vielleicht sind wir besser ohne Euch dran. Und wenn Ihr schon geht, nehmt doch Schäuble gleich mit.

Aber ich will nicht nur solche Tipps geben, sondern auch konstruktiv mitarbeiten. Falls die Bundesregierung sich also nun nicht dazu entschließt, trotz meines eindringlichen Appells zurückzutreten und den Weg für Neuwahlen frei zu machen, habe ich einen sehr konstruktiven Vorschlag für Euch:
Erhöht die Mehrwertsteuer auf dreißig bis vierzig Prozent.
Moment, Moment, meine lieben geschockten Leser, ich bin ja noch nicht fertig und plane auch keine Ausbeutung der Massen, denn im Gegenzug müssen natürlich ALLE ANDEREN STEUERN, Krankenkassenbeiträge, ALV und ähnliches verschwinden. Ebenso die Abschreibungen und diverse andere Geldmodelle, die dazu dienen, sauer verdientes Geld zusammen zu halten. Aus diesem Topf der Mehrwertsteuer werden dann alle laufenden Kosten bezahlt, die der Staat hat. Und glaubt mir, es wird mehr drin sein als jetzt.
Die Vorteile, wenn es nur noch eine einzige zentrale Steuer gibt (bei der LKW-Maut bin ich verhandlungsbereit), liegen auf der Hand: Mehrwertsteuer muss jeder bezahlen, auch der neureiche Typ, der achtzigtausend Euro Steuern einspart, weil er sich einen neuen Mercedes gekauft oder in einem geschlossenen Immobilienfonds investiert hat, und nun eifrig auf seine Steuern abschreibt.
Große internationale Konzerne, bisher stark subventioniert, um wenigstens einen Teil der Arbeitsplätze in Deutschland zu halten, müssen ihre Waren einkaufen und wieder verkaufen. Da wird irgendwann einmal Mehrwertsteuer fällig.
Schönrechnung von Bilanzen fällt auch vollkommen flach, denn die Geschäftsbücher kann man frisieren, aber Mehrwertsteuer involviert IMMER zwei Parteien und macht es dementsprechend schwerer.
Gut, gut, war ja nur ne Idee.
Aber zurücktreten könnt Ihr eigentlich trotzdem, liebe Bundesregierenden.

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