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Donnerstag, 6. August 2020

5.000 Klicks auf Der Letzte unserer Art

Eigentlich wollte ich hier verkünden, dass meine Story Der Letzte unserer Art den nächsten Tausender erreicht hat - und dass ich die 4.000 nicht wiederfinde, zumindest im Moment nicht. Aber die neue Benutzeroberfläche von Blogspot hat sich in punkto Labels nachhaltig verschlechtert und erlaubt es nicht, neue Labels, also Keywords, einzufügen, obwohl ich sie bereits als solche verwendet habe. Args. Man kann zwar zur alten Benutzeroberfläche zurückkehren, aber ernsthaft, das ist nicht das erste Mal, dass mir Veränderungen zum "Besseren" auf Blogspot das Leben schwer machen. Und zur alten kann man auch nur bis Ende des Monats zurückkehren, also was bringt es.

Aber egal, ziehen wir unser Ding durch und kommen wir zur Statistik. Zum Vergleich muss ich den Schnapszahl-Post von 3.333 heranziehen, alle anderen sind nicht zu finden. Am 22.12.2017 war dieses Ereignis. Die Story muss ich mittlerweile auch schon zu meinen älteren zählen. Tempus fugit.
Damals stand der Review-Counter bei dreißig. Heute ist es einer mehr, macht einunddreißig.


Textbaustein:
Worum geht es? Die Menschheit wird ausgerottet. Aus industriellen Gründen. Mit Viren. Katy ist die einzige Immune, und genau deshalb ist sie der Schlüssel, um den Tod von sieben Milliarden Menschen wieder ungeschehen zu machen. Mit dem Time-Jagger Kayne macht sie sich auf, um beim zeitlosen Richter Holt eine Zeitmanipulation zu erwirken. Dafür aber muss sie leben - und das passt den Industriellen, die die Erde ausbeuten wollen, natürlich überhaupt nicht.
Textbaustein Ende.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Freitag, 21. September 2012

Storytime: Der letzte Report

Außerirdische Invasionen, und was da so alles passieren kann:

„Dies ist der letzte Appell der Menschheit. Diese Tonbandaufnahme ist wahrscheinlich das letzte Lebenszeichen, daß ein freier Mensch von sich gibt....
Mein Name ist Donald C. Suthorn, ich bin... ich war Arzt in Little Rock, Arkansas, bevor das Unglück geschah, bevor die Invasion erfolgte. Eine Invasion von Außerirdischen!! Oh nein, keine Invasion wie Sie vielleicht vermuten, wer immer Sie sind, der dies gerade hört. Nein, eine wesentlich subtilere Invasion, der ich auf die Schliche kam, als sich einige meiner Patienten plötzlich veränderten... über Nacht ihren Charakter änderten, so daß ich sie nicht wiedererkannte. Aus manisch depressiven Menschen wurden lebenslustige, realitätsnahe Zeitgenossen, aus  Trunkenbolden wurden nachdenkliche, beherrschte Menschen, aus forschen, alles Hinterfragenden wurden desorientierte Duckmäuser.
Ich habe die Gefahr geahnt, habe versucht, den Stadtrat zu warnen, aber entweder war er zu diesem Zeitpunkt bereits unterwandert, oder sie haben mich einfach ignoriert.
Verständlich, wer glaubt schon ernsthaft daran, daß Außerirdische landen, unsere Körper kopieren und unsere Leben weiterleben...?
Was mit denen geschehen ist, die sie ersetzt haben, weiß ich nicht, ich muß aber davon ausgehen, daß sie tot sind. Meine Frau, meine Schwester, mein Schwager... Es ist viel zu irreal, um wahr zu sein, aber ich muß es wohl akzeptieren. Außerirdische fallen über uns her, fressen unsere Körper und ersetzen sie anschließend durch  Angehörige ihrer eigenen Spezies...
Mittlerweile ist die ganze Stadt in ihrer Hand. Alle meine Versuche, ihre Ausbreitung zu verhindern, endeten darin, daß auch mein letzter Mitstreiter, Jeff, gefangen und womöglich eliminiert wurde.
Mein Leben zählt keinen Penny mehr. Ich werde jetzt hinausgehen, und versuchen, aus dieser Stadt zu entkommen. Vielleicht gibt es da draußen noch eine klitzekleine Chance für... Was war das? Ein Geräusch? Ich...“

„Pfoten hoch, wo ich sie sehen kann! Gut so! Sarge, den Scan, bitte!“ „Er ist clean! Der erste lebende Mensch in dieser Stadt, es ist kaum zu glauben!“
„W-was? Wer sind Sie? Was ist hier los?“
„Special Forces, Sir. Wir werden hier eingesetzt, seit die normale Kommunikation mit dieser Stadt Anomalien aufweist. Wir sind seit einer Woche hier und haben ziemlich schnell herausgefunden, was hier gespielt wird.“
„Wie? Was?“
„Nun beruhigen Sie sich, Sir! Dieser Scanner mißt Ihre Körpertemperatur. Wären Sie eine von den Pflanzen da draußen, wäre sie unter zwanzig Grad. Sie sind also ein Mensch, oder eine neue Generation dieser Aliens. Aber eine kurze Blutprobe...“
„Auuu!!!“
„...wird uns Klarheit verschaffen.“
„Das Blut gerinnt, Lieutenant!“
„Okay, Sie sind sauber. Parker hier wird Sie aus der Stadt bringen.“
„Aber... Aber... Aber, was wird aus der Stadt?“
„Keine Bange, Sir. Seit Independence Day sind wir auf diesen Fall vorbereitet. Jeder, der diese Stadt in den letzten vier Wochen verlassen hat, wird landesweit gecheckt. Die Pharma-Industrie hat seit zwei Tagen ein Mittel bereit, was nur gegen diese Pflanzen wirkt. Und draußen vor der Stadt haben sich neun Divisionen der Army und der Nationalgarde versammelt, um die Aliens zurück in den Outer Space zu jagen. Was glauben diese Pflanzenaliens eigentlich? Daß sie nur auf der Erde zu landen brauchen, eine Stadt infiltrieren müssen und von dort ihre Leute in aller Welt schicken können, um die Erde zu erobern? Nicht mit uns, denn wir wurden für diesen Fall speziell ausgebildet. Gehen Sie jetzt mit Parker, Sir. Und, wenn wir weitere Überlebende finden, werden wir Sie benachrichtigen. Mein Zug geht jetzt Pflanzen metzeln!“


Epilog: Zwei Tage später war die Invasion der fremden Pflanzen zerschlagen worden. Nirgendwo auf der Erde hatten sie Fuß fassen können. In den Lagerhallen am Rande von Little Rock hatte man all die Menschen entdeckt, die kopiert worden waren, zusammengepfercht zur Produktion von Naturdünger. Bereits ein halbes Jahr später ging das Leben im kleinen Städtchen wieder normal vonstatten, bis auf den kleinen Unterschied, daß die Menschen hier weit aufmerksamer sein würden als all die anderen in ihrem Land.
Und die Moral von der Geschicht´: Wenn Du als Alien eine Invasion planst, lege Dich nie mit den paranoiden Amis an.

Mittwoch, 19. September 2012

Storytime: Aliens!

Gleiches Recht für alle! Roswell für alle! Überall im Universum, außer auf der Erde, sind WIR die Außerirdischen.

Im Pressesaal des Präsidenten der Konförderation Zeta Reticuli Nord brodelte die Stimmung. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die anwesenden Reporter diskutierten lautstark über die bevorstehende Pressekonferenz.
Als der Präsident eintraf verstummten die Gespräche. Der Präsident, ein hochgewachsener Mann von 1,30 m und der tiefen Augenschwärze der Jugend sah in die Runde.
„Meine Damen und Herren, die Ereignisse und Zeitungsberichte der letzten Zeit zwingen mich dazu, zu diesem irrelevanten Thema Stellung zu beziehen!
Laut den Erkenntnissen unserer besten Wissenschaftler handelte es sich bei den fluktuierenden Leuchterscheinungen über unserer Hauptstadt nicht um UFO´s, sondern um drei Wetterballons die sich losgerissen hatten und das Licht unseres Heimatgestirns reflektierten welches von unserem dritten Mond ebenfalls reflektiert wurde!“
Einer der anwesenden Reporter streckte sein dünnes Ärmchen in die Höhe. Mit nur 1,08 m hätte der Präsident ihn beinahe übersehen. „Mr. President, wie erklären Sie uns dann die merkwürdigen über Nacht auftauchenden Symbole auf den Mahtikornfeldern? Sind diese kein Zeichen von außerirdischer Intelligenz? Oder einer interdimensionalen Konvergenz?“
Der Präsident hob die Arme um das plötzliche Raunen der Anwesenden abzuschwächen.
„Mein lieber Nockard lan Baneidis! Ich bin sicher, die Kreise in den Feldern werden sich als das Werk einiger Personen herausstellen, die dem Mahti-Schnaps  zu sehr zugesprochen haben.
Von einer interdimensionalen Konvergenz kann also keine Rede sein. Unsere Wissenschaftler sind mit mir da einer Meinung!“
„Ja, aber was hat es mit den anderen Leuchterscheinungen der letzten Zeit auf sich? Allein zweitausend Phänomene auf dem Nordkontinent dieses Jahr...“ „...von denen es für 99% eine logische Erklärung gibt!“
Das Stimmengewirr wurde lauter. „Mr. President! Mr. President! Was hat es mit der geheimnisumwitterten UFO-Landung in der Mesaya-Wüste auf sich? Angeblich soll das Militär dort Außerirdische lebend aufgegriffen haben, die nun in Area 21 verhört werden? Es soll sich um fast 1,80 große Wesen mit kleinen Köpfen, kleinen Augen und großen Mündern handeln, deren Haarproduktion ungewöhnlich ausgeprägt ist. Und eine Obduktion soll ergeben haben, daß sie fünf innere Organe mehr haben als wir...!“

Der Präsident lächelte gütig zu den anwesenden Reportern. „Herrschaften, sollte ich als Präsident nicht davon wissen? Als Anführer unserer Demokratie sollte doch ausgerechnet ich darüber informiert sein, oder? Wer würde mir denn diesen Fund guten Gewissens verschweigen können? Seien Sie versichert, wenn es Area 21 geben würde, wenn dort außerirdische Raumfahrer untersucht werden würden - ich wüßte davon. Ich kann Ihnen also versichern, daß keins von beiden der Fall ist!“
„Mr. President!“ Mr. President!“ „Sir!“

„Der Präsident hat nun wichtige Termine wahrzunehmen! Die Konferenz ist beendet!

Herr Präsident, kann ich Sie mal unter vier Augen sprechen?“
„Aber natürlich, Oberst les Vanidias. Was gibt es denn?“
Die schwarzen Augen des Offiziers wurden vor Verlegenheit ganz matt. „Sir, es gibt da etwas über Area 21, daß ich Ihnen dringend erzählen muß...“