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Dienstag, 3. März 2015

Der Liebster Award - Kommt ein Stöckchen geflogen (wieder mal)

Tja, so kann's gehen. Selbst wenn man selbst etwas in der Blogosphäre nicht mitbekommt, irgendein Kollege kriegt doch was mit oder ab, und schon ist man selbst im Bilde.
In diesem Fall ist es ein neues Stöckchen, also ein moderner Kettenbrief, der für die Anforderungen der Blogosphäre hochgerüstet wurde, den mit der Nerdlicht zugeworfen hat.
Die Regeln sind denkbar simpel: Als einer von elf Beworfenen muss man elf Fragen beantworten, den Bewerfer erwähnen und verlinken und anschließend an elf weitere zu Bewerfende elf neue Fragen verteilen.
Der letzte Punkt ist der Knackpunkt in der Geschichte. Elf ist eine wahnsinnig hohe Zahl. Die kriege ich nicht zusammen. Will ich auch gar nicht. Fakt ist: Von mir bekommt niemand dieses Stöckchen zugeworfen. Ende. Auch, weil ich nicht elf Leuten auf die Nerven gehen will. Nein, Roland, Du gehst mir nicht auf die Nerven, auch nicht mit dem Stöckchen, aber Du musst selbst zugeben: Elf ist viel zu viel. Selbst die Ice Bucket Challenge hat nur drei Weiternominierungen verlangt. Nein, da lasse ich es lieber ganz.
Aber, da der Nerdlicht und ich dicke Freunde sind, will ich zumindest die elf Fragen ehrlich und aufrichtig beantworten, die er u.a. mir gestellt hat.

Hier sind also des Nerdlichts neue Kleider, ich meine, seine elf Fragen:
  1. Warum ist heute alles besser als früher?
  2. Warum war früher alles besser?
  3. Wie wird alles gut? Male Deine strahlendste Zukunftsvision/Utopie.
  4. Wie gehen wir zugrunde? Deine düsterste Dystopie/Apokalypse bitte.
  5. Worum ging’s in Deinem ersten Blogpost? Bitte verlinken!
  6. Wie wird wohl Dein letzter Blogpost aussehen?
  7. Was meinst Du? Ist das Internet von Dauer? Wird es das in 100 Jahren noch geben?
  8. Und dieses Social-Media-Gedöns? Gibt’s das in zehn Jahren in der Form noch, mit Facebook usw.?
  9. Was ist aktuell Dein liebstes Science-Fiction-Buch?
  10. Und welchen Fantasy-Schinken kannst Du gerade empfehlen?
  11. Wann tauschst Du endlich Lego-Minifiguren mit mir?


 Nun gut, dann wollen wir doch mal.
1. Warum ist heute alles besser als früher?
Na, das ist eine einfache Frage. Ganz einfach, weil es heutzutage mich gibt.

2. Warum war früher alles besser?
Dazu fällt mir ein Lied der Toten Hosen ein: Wort zum Sonntag

3. Wie wird alles gut? Male Deine strahlendste Zukunftsvision/Utopie.
Durch das Internet rücken die Menschen näher zusammen, lernen, dass sie lernen können, dass ein kein Muss mehr gibt und dass man Meinungen, Standpunkte und sogar Nachrichten hinterfragen kann, und dann gibt es plötzlich keine Mitläufer, keine Apologeten mehr, sondern Menschen, die für sich und für andere Verantwortung übernehmen, sich in der Pflicht sehen und in einer gemeinsamen Anstrengung mit allen anderen Menschen aus diesem Ort einen besseren Ort für uns alle machen.

4. Wie gehen wir zugrunde? Deine düstertes Dystopie/Apokalypse bitte.
Justin Bieber wird erster Präsident der Vereinigten Welt.

5. Worum ging's in Deinem allerersten Blogbost? Bitte verlinken.
In meinem allerersten Blogeintrag ging es... Vornehmlich um Dich, alter Freund, nachdem Du mich dazu überredet hattest, in die Blogosphäre einzusteigen. Das war am 02.November 2008, und seither wurde dieser Blog 121.786x angeklickt. So gesehen hast Du ein gutes Werk getan, Roland. ^^

6. Wie wird wohl Dein letzter Blogpost aussehen?
Bis morgen. Oder: Morgen mehr.


7. Was meinst Du? Ist das Internet von Dauer? Wird es das in 100 Jahren noch geben?
In hundert Jahren wird man wahrscheinlich über dieses primitive "Internet" laut lachen, weil man längst was besseres hat. Ich meine, wie sonst überbrückt man interstellare Entfernungen mit Nachrichten in Nullzeit? Nicht mit dem Internet. ^^

8. Und dieses Social-Media-Gedöns? Gibt’s das in zehn Jahren in der Form noch, mit Facebook usw.?
Vermutlich ja. Vermutlich ja.

9.Was ist aktuell Dein liebstes Science-Fiction-Buch?
Aktuell ist das mein eigenes Buch, in das ich wieder reingelesen habe, um ein paar Fragen zu beantworten. Prompt hatte ich mich festgelesen...
Wenn Du allerdings einen all Time Favoriten meinst, hm, dann wird es schwierig. Aber der Barrayar-Zyklus steht definitiv ganz oben auf der Liste.


10. Und welchen Fantasy-Schinken kannst Du gerade empfehlen?
Also richtig jetzt Fantasy, nicht so tolle Sachen wie Die Feuerreiter Seiner Majestät 
 oder Cornwells Das letzte Königreich?  Hm, schwer. Der Herr der Ringe ist aber immer eine erstklassige Wahl.

11. Wann tauschst Du endlich Lego-Minifiguren mit mir?
Wir können ja damit anfangen, dass Du mir Deine Überschüssigen schenkst, damit ich überhaupt erstmal den Hauch einer eigenen Sammlung habe. ;D

So, das waren also meine Antworten auf die elf Fragen des Nerdlichts. Wie gesagt klinke ich mich dann hier mal aus. Es wird von mir keine elf Fragen an elf Blogger geben. Elf ist einfach SCHEIß ZU VIEL! Wer hat sich das nur ausgedacht? *Kopfschüttel*
Andererseits, sollte jemand Interesse daran haben, kann er mich gerne darum bitten, eölf Fragen zu formulieren, die er oder sie dann beantworten kann. Da sich aber niemald freiwillig Arbeit macht, sehe ich die Sache hiermit als abgeschlossen an.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Montag, 8. August 2011

Friedrich der Weise

Also, nicht nur manchmal muss ich die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn mal wieder neue Ideen zur Inneren Sicherheit aus der Regierungskoalition an die Öffentlichkeit gelangen.
Aber die aktuelle Idee von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ist was? Ein erneuter Versuch, dem Internet-Volk Sperren für das Web schmackhaft zu machen? Oder schlicht und einfach totales Versagen in seinem eigenen Arbeitsgebiet?

Da schlägt der Herr Innenminister tatsächlich vor, da sich der Attentäter von Oslo ja augenscheinlich seine Ideologie von rechtsorientierten und Ausländerfeindlichen Bloggern geholt hat, diese Ausländerfeindlichen und rechtsorientierten Blogs besser zu kontrollieren, indem man die Anonymität der Blogger aufhebt. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass sich Blogger identifizieren, quasi jedermann ihren Realnamen, ihren Personalausweis unter die Nase halten. Damit, so meint Friedrich, können sie sich nicht mehr hinter der Anonymität des Webs verstecken und würden weniger radikal argumentieren.
...sacken lassen.

Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister, kennen Sie Ihren eigenen Aufgabenbereich? Der umfasst nicht nur den Bereich Innere Sicherheit, sondern auch Schutz der Demokratie. Wir im Web haben ein klares Verständnis dafür, was rechtens ist und was nicht. Radikale Blogger, die gegen Gesetze verstoßen, indem sie zu Mord, Verfolgung, Deportation oder gar Auflösung der Grundrechte rufen, WERDEN strafrechtlich verfolgt. Die anderen Blogs, die hart an der Grenze entlang schliddern, mögen nicht nur Ihnen ein Dorn im Auge sein, sicher auch mir. Aber solange sie die unheilvolle Grenze nicht überschreiten, gilt für sie der gleiche Schutz auf Meinungsfreiheit wie sie jeder andere Bürger, bzw. Blogger auch hat.
Natürlich ist es nicht sehr schön, wenn der Mörder von Oslo sich seine Ideen beim radikalen Fjordmann geholt hat und in sein Pamphlet eingebaut hat, wenn er sich quasi im Web seine eigene Gehirnwäsche zusammengestellt hat. Aber dies tat er aus freien Stücken, aus Überzeugung. Und ich bin der festen Überzeugung, dass seine Radikalisierung nicht im Web stattfand, sondern in seiner Mitgliedschaft in einer rechts orientierten Partei.

Manche Stimmen sagen, Identitätsnachweise für Blogger wären Quatsch, weil sich dann zum Beispiel rebellische syrische Blogger, die über die Untaten ihrer Regierungen berichten, selbst gefährden würden. Auf Sie bezogen, Herr Bundesinnenminister, bedeutet dies, dass Sie keine Ahnung vom Web haben und sich nicht vorstellen können, dass solche Blogger eine falsche Identität erstellen, oder die Identität eines anderen nehmen könnten. Das Problem würde verlagert werden, das wäre der ganze Erfolg einer Aktion gegen Meinungen, die gerade so noch von der Justiz nicht verfolgt werden. Das Gleiche gilt auch für unsere syrischen Blogger; fremde oder künstliche Identitäten wären schnell erstellt. Was bedeutet, FakeBlogs wie jenes der nicht existierenden lesbischen Bloggerin in Damaskus würden so oder so entstehen.
Das Problem, Herr Innenminister, ist nicht darin zu sehen, dass die rechten Gedanken und die radikalen Gedanken ins Web getragen werden. Sie sind darin zu sehen, dass sie überhaupt existieren und zum Beispiel auch bei uns von BLÖD salonfähig gemacht werden. In Norwegen, das unter dem Attentat ein schreckliches Erwachen erlebte, ist es die rechte Fortschrittspartei, die zweitstärkste Kraft ist. Dort liegen die Probleme. Das Web zeigt nur die Symptome.

Bitte, Herr Bundesinnenminister Friedrich, lassen Sie das Internet in Ruhe. Sie haben augenscheinlich keine Ahnung davon.


Fazit: Wie man sieht, ha, ha, blogge ich selbst. Und ich habe im Impressum meine Mail angegeben. Tatsächlich bin ich froh, dass nicht wirklich jederzeit jedermann vor meiner Haustür stehen kann. Tatsächlich will ich mit meinen Lesern im Internet kommunizieren; ein auserlesener Kreis kriegt mich mal in den Chat, ans Telefon und auch mal zu Gesicht. Aber das entscheide ich selbst. Tatsächlich mache ich mich identifizierbar, und jeder der sich die Mühe macht, findet meinen Realnamen heraus und braucht dann nur noch ein Telefonbuch. Das stört mich nicht wirklich. Aber ich gehe mit meiner Realadresse nicht hausieren. Basta.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Statistiken, Statistiken

Um ehrlich zu sein hat es etwas gedauert, bis ich entdeckt habe, dass mein Blog eine Statistik hat. Um noch mal ehrlich zu sein habe ich die Buttons eingeführt, um wenigstens den Hauch einer Ahnung zu haben, wie viele Leser ich habe. Bevor ich die Statistik entdeckt habe.
Und um ein letztes Mal ehrlich zu sein, verdächtige ich die Statistik schon, dass sie nicht ganz korrekt anzeigt und zählt. Aber all das ist jetzt nebensächlich, denn meine Blog-Statistik hat mir eben gerade mitgeteilt, dass ich vom Anfang der Erfassung Mitte 2008 bis heute 10.000 Aufrufe erhalten habe... Ich werte das vor allem als Erfolg durch meine treuesten Leser, die immer wieder Gefallen an meiner Sicht der Welt finden, mich loben, kritisieren und mit mir diskutieren. Danke, Leute.
Und lest mich weiter. ^^b

Dienstag, 19. Januar 2010

Die ganze BILDBLOG-Arbeit umsonst?

Das Thema meines heutigen Blogeintrags ist die BLÖD-Zeitung. Wie eigentlich jeden Tag rief ich heute Bildblog.de auf und las mir die neue Rubrik "sechs vor neun" durch, in der sechs interessante Links aus der gestrigen Tagespresse präsentiert werden.
Mich persönlich hat dabei der Bericht von Heise-Redakteur Markus Kompa interessiert, der für seine Dichtkunst in einem Wettbewerb auf Kai Diekmanns Blogseite einen Tag in der BILD-Redaktion gewann.
Dabei gewinnt man, je mehr Markus Kompa über die Redaktion von innen berichtet, den vagen Eindruck, dass die Welt wohl doch etwas zu schlecht zur gedruckten BLÖD ist, weil sich die Redakteure so offen geben und so lange und hart recherchieren. Dabei tragen sie nicht Anzug, sondern Jeans und Freizeitklamotten, im Gegensatz zum armen Markus, der "im Dreireiher" aufgeschlagen war.
Auch ein Besuch in der Rechtsabteilung beeindruckt den Autoren, vor allem als er feststellen muss, dass "die BILD Paparazzi-Fotos diversen Frauenzeitschriften überlässt, die BILD-Leser-Reporter ja gar nicht so viele Bilder von Prominenten machen und man sich ernsthaft bemüht, bei BILD die Rechte für die veröffentlichten Bilder zu bekommen".
Nun, Herr Kompa, so schlimm ist die BLÖD also gar nicht, wenn sie sogar versucht, ihre komplizierte 68er Verwantwortung aufzuarbeiten. Und es sind ja auch alle hart arbeitende Familienmenschen, oder? Aber auf jeden Fall ganz, ganz nett.
Muss Bildblog.de jetzt die Arbeit einstellen, weil es kein Feindbild mehr hat? Mitnichten. Als erstes sollte sich BLÖD, genauer gesagt die Online-Variante zum Beispiel bei der sechzehnjährigen Anna P. entschuldigen, die vom Opfer per Fotobeweis zur Täterin gemacht wurde.

Herr Kompa, auch wenn sich die Rechtsabteilung der BLÖD bemüht, die Rechte für alle Bilder zu bekommen, ist das nicht das gleiche wie Bilder nicht zu veröffentlichen, deren rechtlicher Status vage ist. Und auch wenn unter "Diekmann alles besser" ist und die BLÖD nur noch vierzig Prozent Anteil an den Rügen des Presserates hält, so sind das immer noch vierzig Prozent zuviel.
Es ist keine Ausrede, dass BLÖD und Diekmann polarisieren wollen oder gerne Diskussionen anschieben. Das entbindet nicht von der Pflicht, die Persönlichkeitsrechte sowohl der normalen Bürger als auch der Prominenten zu achten - was BLÖD aber ungerne tut. Mag sein, dass Diekmann einen besseren Job macht und einen spritzigen Blog mit feiner Zunge führt, aber Minus ist immer noch Minus.
Nicht umsonst gibt es einen "Hilfe, ich bin in BILD"-Ratgeber, der einer Privatperson genau rät, wie sie NICHT aller Rechte beraubt, bloß gestellt und falsch zitiert wird.
Vielleicht ist die Redaktion auf einem guten Wege, aber noch weit, weit, weit vom Ziel entfernt. Niemand verlangt von BLÖD ernsthaften Journalismus, aber ein wenig Ehrlichkeit und gute Recherche wären doch nett. Dafür könnte sich der Herr Chefredakteur gerne mal Zeit nehmen. Die hat er ja, und nutzt sie für seinen Blog.
Zeitmanagement kann man lernen, Herr Diekmann. Zugegeben, ich beherrsche es auch nicht, aber ich veröffentliche ja auch keine zwanzig Zentimeter großen Schlagzeilen.


Edit: Markus Kompa hat einen Kommentar in meinem Blog gepostet. Er sagt, ich interpretiere in seinen Text hinein, dass er der BLÖD für ihre 68er-Zeit Absolution erteilt.
Nun, ich gehe hier mehr oder weniger mit Markus scharf ins Gericht, deshalb ist dieser Einwand mehr als gerechtfertigt. Deshalb stelle ich fest: Die Aufarbeitung der 68er-Vergangenheit habe ich deshalb eingebaut, weil dank des neuen BILD-Archivs eine öffentliche Diskussion unter anderem über diese wenig ruhmreiche Zeit in den Medien kursiert. Wenn Markus in diesem Punkt nicht dastehen will, auf BLÖD-Seite zu sein, gebe ich ihm sogar Recht. Das braucht er nicht und soll er auch nicht. Sicherheitshalber entschuldige ich mich bei Markus Kompa an dieser Stelle. Ich war ja auch nicht sehr nett zu ihm. :D
Aber, Markus Kompa, danke für Deinen Besuch. Manchmal denke ich wirklich, hier kommt fast nie einer vorbei.
P.S.: Ich habe noch mal über die "Schaum vorm Mund"-Sache nachgedacht, bzw. sie ließ mir keine Ruhe. War ich zu scharf zu Markus Kompa, weil er BLÖD nicht runter gebattlet hat? Ist für mich nur kritische Springer-Kritik gute Kritik? Ich habe den Gedanken ein wenig laufen lassen. Okay, ein paar der Formulierungen in diesem Blog sind Markus gegenüber nicht nett, geradezu spöttisch zu nennen. Aber im großen und ganzen habe auch ich Fakten genannt.
Und nein, nur weil jemand ohne Schaum vorm Mund über BILD schreibt, gehört er für mich nicht zu den BILD-Sympathisanten. Und ich stehe zu meinen Kritikpunkten.

P.P.S.: Dass Markus Kompa in der Tat ein kritischer Betrachter der BILD ist, sieht man hier.

Donnerstag, 5. November 2009

Internet natives aller Länder, hört auf Euch zu treffen...

...so oder ähnlich möchte ich gerne diesen Blog-Beitrag beginnen.
Diese Woche entdeckte ich auf Bildblog.de in der Rubrik "Sechs vor neun" eine Auswahl diverser im Internet verfügbarer Artikel. Einer von ihnen behandelte das Interview einer Reporterin, die sich mit einer vierzehnjährigen Gymnasiastin über das Internet, Datensicherheit und dergleichen unterhalten hat, inklusive den "Gefahren im Netz". Teilweise kam mir das Interview authentisch vor, streckenweise unrealistisch, vor allem sobald es um New Age-Dinge wie "Geld verdienen durch Urheberrechtsklagen" oder "im Internet kann man auch Monster treffen" ging.
Mit vielem war ich einverstanden manches ließ in mir den Verdacht keimen, es entweder mit einer Retorte, einer massiven Nachbearbeitung der Autorin oder einem "vorbereiteten", sprich instruierten Gesprächspartner zu tun gehabt zu haben. Letztendlich überwogen aber die positiven Aspekte, deshalb Schwamm drüber.

Denkste. Felix Schwenzel, Betreiber des Blogs Wirres.Net, hat die Fragerunde auch entdeckt, etwas modifiziert und sich mit deren Hilfe selbst interviewt. Dabei hat er die Finger auf viele Ungereimheiten gelegt, tüchtig in der Wunde gebohrt und klar gestellt, dass man auch mit einem C64 bereits im Computerzeitalter angekommen war.
Felix, das war dringend nötig. Und jetzt bin ich mir sicher, große Teile des Ursprungsinterviews waren gefaket.
Euer C64-Veteran Ace.

P.S.: Wizball, anyone?