Sonntag, 6. September 2015

1.000 Klicks auf Tridem - Der Soldat, der Doktor und der Niflheimer

Wow, so kann es gehen. Letztes Jahr im August, genauer gesagt am 10., lud ich nach und nach die einzelnen Folgen der Perry Rhodan-Fanfiction Tridem - Der Soldat, der Doktor und der Niflheimer auf Fanfiktion.de hoch, damit die Geschichte ein wenig Publikum erhält. Zwei Besonderheiten hat diese Geschichte: Erstens, sie wurde bereits kurz nach dem Jahr 2000 angefangen, bald darauf fertig gestellt und erschien als Erstes im Fanzine des SFC Black Hole Galaxie. Zweitens, es waren drei sehr hoffnungsvolle und damals sehr aktive Jungautoren beteiligt, die in dieser Geschichte ihre Talente vereinigten. Diese drei Talente? Torben Kneesch, Roland Triankowski (er bloggt unter dem Pseudonym Nerdlicht) und schließlich und endlich meine Wenigkeit, Alexander "Ace" Kaiser.
Es war immer ein Dreierreigen, von Torben eröffnet und von mir abgeschlossen. Wir schilderten die Situation aus der Sicht von drei Protagonisten, die wir in die Handlung geworfen und dann begleitet hatten. Torbens Figur war der Wissenschaftler des Waringer-Teams Dr. Kento Remot, der unter dem Bann eines geheimnisvollen Artefakts stand; Roland schrieb über den undurchsichtigen Forscher Hakon vom geheimnisvollen System Niflheim mit dem Herz auf dem rechten Fleck; und ich schrieb, wie sollte es anders sein, aus der Sicht des gerade ehrenhaft entlassenen Elitesoldaten Leutnant Daniel Ramspoth, der rein zufällig mit den anderen beiden zusammenstieß und ebenso zufällig mit ihnen Freundschaft schloss. Ihr Ziel wurde sein Ziel, und so reisten sie mit der Springerwalze SARUMAT nach New Sydney.
Roland pflegt gern über das Schreibprojekt, das er immer noch in liebevoller Erinnerung hat, zu sagen: "Man kann sehen, wie wir uns die Bälle zuwerfen", und auch "Man sieht auch deutlich, wie der eine oder andere versucht, die Geschichte mehr in seine Richtung zu zerren".
Spaß gemacht hat es auf jeden Fall, auch wenn ich Torben damals dafür hätte fressen können, als er einen Nebencharakter unprofessionell ermordete - mein Soldat wäre da effektiver und schmerzfreier gewesen. Aber er hätte vermutlich die arme Sau auch nicht umgebracht.
Das war nämlich die einzige Regel, die wir uns gegeben hatten: Alle Charaktere waren Freiwild, nur die Hauptfiguren durften nicht angerührt werden. So entstand eine Perry Rhodan-Geschichte ohne Perry Rhodan, aber mit viel aus dem faszinierenden Universum im ungefähren Zeitrahmen zwischen der Zeitpolizei und der Mutantenkrise. Wirklich, wir hatten Spaß, und die Geschichte bekommt schließlich auch noch richtig tiefen, wirklich tiefen Tiefgang... Aber lest selbst. Ich überbringe die frohe Kunde jetzt erstmal meinen Mitautoren.

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

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