Dienstag, 30. Dezember 2014

1.000 Klicks auf A Cavaliers Legend - eine Battletech-Story

Um ehrlich zu sein, eine meiner ersten Battletech-Geschichten. Diese und einige andere schrieb ich damals, um meine noch spärlichen Erfahrungen in diesem Universum umzusetzen und nebenbei ein wenig den Schulmeister zu spielen, um per Begriffserklärung auch meine Leser an dieses Szenario heranzuführen. Vor knapp zehn Jahren schloss ich die Geschichte ab - mit einem offenen Ende. Mittlerweile ist sie überarbeitet, an Neusprech angepasst und auf Fehler meines damaligen Ichs abgesucht. Nun, und dann kam Nathan auf die grandiose Idee, seinen Gewinn bei meinem letzten Wettbewerb dazu einzusetzen, um A Cavaliers Legend fortsetzen zu lassen.
Ich gebe zu, es hat sehr lange gedauert, bis ich wieder Zugang zur Geschichte hatte, d.h. eine zündende Idee, die mir auch tatsächlich so gut gefallen hat, dass ich an die Tastatur gestürzt bin... Okay, der Part ist gelogen. Die zündende Idee ist schon ein paar Monate her. Aber erst am WE haben mich mal die anderen Stories und meine aktuellen PC-Probleme genug in Ruhe gelassen, sodass ich das Projekt mit einem vierseitigen Starter wieder auftauen konnte.

Worum geht es? Battletech zu erklären dauert zu lange. Nur soviel: Es spielt eintausend Jahre in der Zukunft, und die BattleMechs, bis zu zehn Meter hohe Kampfmaschinen in meist humanoider Form beherrschen die modernen Schlachtfelder. In dieser Zeit floriert das Söldnerwesen, und von hasardierenden Massakreuren, die im Dreißigjährigen Krieg gut aufgehoben gewesen wären bis hin zu Einheiten, die päpstlicher als der Papst sind, ist alles vertreten. Es geht um Geld, Macht, Technologie, und nicht selten darum, wer Recht hat. Zorn Kenderson ist ein Söldner und verleiht seine Kampfkraft an den meistbietenden souveränen Auftraggeber, der sich an die so genannten Ares-Konventionen hält. Auch ansonsten ist Zorn trotz des Namens ein sehr kontrollierter Verfechter der allgemeinen Spielregeln auf dem Kampfplatz. Umso erschütterter war er, als seine Einheit an einem einzigen Tag fast vollkommen ausgelöscht wurde. Drahtzieher war ausgerechnet sein eigener Auftraggeber, der eigentlich nur die lästigen Mitwisser loswerden wollte, die ihn daran hinderten, einen Schatz aus Technologie zu heben - also ihn, die Soldaten der Einheit, ihre Zivilisten, die planetare Bevölkerung, das neutrale ComStar...
Zorn überlebt, nimmt den Kampf an und schlägt den Vicomte, seinen ehemaligen Arbeitgeber, zurück. Zeit für eine zweite Runde...

Keine Kommentare: