Freitag, 4. November 2011

How to deceive german people...

Also, Leute, ich weiß ernsthaft nicht, wo ich heute anfangen soll.
Ich weiß wirklich nicht, wo ich thematisch hinsteuern soll.
Und ich weiß echt noch nicht, wie weit ich es heute führen soll.

Fangen wir mit dem Thema an, über das ich ursprünglich posten wollte:
Mittagstisch. Diskussion. Zufällig erwähnt: "Pluto ist ja kein Planet mehr."
Da kriege ich zu hören: "Ja, aber dieser andere Planet im Planetoidengürtel, der größer als der Mond ist, der soll ja Planet werden."
"Wo? Im Asteroidengürtel?" "Ja." "Größer als der Mond?" "Ja." "Du meinst nicht Ceres?"
"Nein, das kam im Fernsehen. Den haben sie neulich erst entdeckt."
"Das ist unmöglich." ... ... ... "Du weißt auch nicht alles besser, und es kam im Fernsehen."
...
"Das ist trotzdem unmöglich. Ein Objekt dieser Größe müsste schon vor Jahrtausenden entdeckt worden sein. Sieh dir Ceres an. Eintausend Kilometer groß, und seit Ewigkeiten bekannt."
"Aber es kam im Fernsehen in so ner Sendung. Man konnte ihn vorher nicht sehen, weil er so eine Oberflächenstruktur hat. Er wurde jetzt erst entdeckt."
"Sieh mal, ein Objekt größer als der Mond, das sich im Planetoidengürtel befindet, reflektiert Sonnenlicht und wird damit sichtbar. Ceres hat man so entdeckt. Wenn das Ding größer als der Mond ist, dann hätte man deinen Planeten noch vor Ceres entdecken müssen."
"Aber es kam im Fernsehen. Du weißt auch nicht alles besser. Die werden ja keinen Quatsch erzählen."
"Das ist trotzdem unmöglich. Du meinst sicher den neuen Planeten, den man in der Oortschen Wolke hinter Pluto entdeckt hat..."
"Nein, im Planetoidengürtel. Kam im Fernsehen. Und jetzt halt die Klappe."
...sacken lassen.

Also, hier noch mal zum Mitschreiben: Der Astronom Florian Freistetter, der auf Scienceblogs.de das Astrodicticum Simplex betreibt, ein Blog, der Astronomie Laien erklärt und näher bringt, hat vollkommen Recht. Die Existenz dieses Planeten, der angeblich im Planetoidengürtel existieren soll, erfordert Glauben. Wissenschaft aber erfordert Wissen. Mit einigen schlichten Beobachtungen, ein wenig Fachliteratur und gesundem Menschenverstand wäre mein Gesprächspartner von selbst darauf gekommen, dass ihm das Fernsehen - schade, dass ich den Sender nicht weiß - gequirlte Scheiße erzählt hat.
Florian hatte und hat zuerst mit dem Kometen Elenin zu kämpfen gehabt, der wahlweise aus hochverdichteter Masse eines Neutronensterns bestehen sollte, oder selbst ein Brauner Zwerg sein sollte (weil Idioten Koma und Schweif des Planeten für genauso fest hielten wie Sonnenmasse, dabei ist sie gasförmig und flüchtig), oder eben ein Vorbote von Nibiru, der schon im Dezember nächsten Jahres die Erde treffen soll, und das auf einer Bahn, für die er dreitausendsechshundert Jahre braucht... Was 1) eine sehr exzentrische, ellyptische Umlaufbahn erfordert, und 2) bedeutet, er müsste, um nächsten Dezember der Erde auch nur nahe zu kommen, bereits auf Höhe der Jupiterbahn sein.
Wäre das Objekt tatsächlich so groß wie ein Brauner Zwerg, und damit locker zwanzigmal so Massereich wie der Jupiter, hätten wir schon einen zweiten Mond am Himmel, alleine weil er Sonnenlicht reflektiert.
Klingt das soweit für alle logisch? Gut, okay. Und für alle, die jetzt rufen, Nibiru sei nur im Infrarotbereich zu erkennen, bzw. er absorbiert Sonnenstrahlen, eine Gegenfrage: Wenn da plötzlich ein riesiger schwarzer Fleck durchs Sonnensystem wandert, der Sterne verdeckt, meint Ihr, der fällt nicht auf?

Summa summarum verhält es sich auch mit dem Planeten, von dem das Fernsehen behauptet hat (Oh, ich WILL wissen, welcher dämliche Sender das war!!!), er wäre größer als der Mond und befände sich im Planetoidengürtel: Ein Ding, das so groß ist, erreicht fast die Größe des Mars. Zwar ist der Planetoidengürtel noch weiter entfernt als Mars, aber trotz der höheren Entfernung wäre er das hellste Objekt im Gürtel und wäre ohne Mühe bei der richtigen Konstellation mit bloßem Auge zu sehen.
Und auch wenn er Licht absorbiert, d.h. kein Sonnenlicht reflektiert, aus welchen Gründen auch immer, würde man ihn spätestens dann entdecken, wenn er Sterne verdeckt.
Also, Leute, bitte, bitte, bitte. Das ist Kreationismus, das ist Glaube statt Wissenschaft. Das ist Schwachsinn. Schaut zum Himmel und guckt nach, ob da irgendwas zu finden ist.
Und an meinen Gesprächspartner gerichtet: Glaub nicht jeden Scheiß, den Du im Fernsehen siehst, und verbiete mir nicht den Mund, nur weil Dir meine Antwort unbequem ist. Letztendlich weiß ich nicht annähernd so viel über Astronomie wie Florian Freistetter, aber unter den Blinden ist der Einäugige König.


Nächstes Thema. Es ist lange her, dass ich mich über GMX.de/Web.de aufgeregt habe. Heute ist es mal wieder so weit.
Die Redaktion schreibt unter dem Titel Deutsche für Euro-Aus Athens bei Sparverweigerung: "Die große Mehrheit der Deutschen ist für einen Austritt Athens aus der Eurozone, sollten die Griechen bei einem Volksentscheid gegen das internationale Hilfsprogramm stimmen. 82 Prozent sprechen sich im aktuellen ARD-Deutschlandtrend für das Euro-Aus der Hellenen aus."
...sacken lassen.

Leute, ich kann hier zwei Dinge nicht glauben. Das eine ist, dass hier wirklich suggeriert wird, dass Griechenland aus dem Euro aussteigen KANN; das andere, dass deutsche Politiker das für eine LÖSUNG halten.
Und noch ein Punkt stößt mir dabei sehr sauer auf: BILD. Natürlich ist es die BILD-Berichterstattung, die Fähnchen nach dem Wind-Merkel dazu gebracht hat, nach Atom-Umstieg und Minderlohnschwenk nun vom alternativlosen Retten von Griechenland auf den RAUS! RAUS! RAUS!-Zug aufzuspringen.
...sacken lassen.

Leute, mal ganz ehrlich. Griechenland hat knappe elf Millionen Einwohner. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt lt. Wikipedia 230 Milliarden Euro pro Jahr.
Zum Vergleich: Deutschland macht bei 82 Millionen Einwohnern fast 3,3 Billionen!
Oder um es mal in Worte zu fassen: Für eine Million Steuergelder, die Griechenland generiert, generieren wir zwei! Wir sind reicher als unser beliebtes südländisches Urlaubsland, erheblich reicher. Nicht nur ein bisschen reicher, sondern RICHTIG reicher. Und wir sind nicht die einzigen EU-Motoren. Sonst wäre das eine traurige Sache, das Vereinigte Europa.
...sacken lassen.

Natürlich läuft nicht alles rund in Griechenland. Gerade erst in den Siebzigern Demokratie geworden, ist der Staat recht jung. Korruption ist ein riesiges Problem. Beamte, die nicht existieren, Rentner, die nicht existieren und Tote, die Rente beziehen, sind für das erheblich geringere Budget Griechenlands ein Riesenproblem. Da muss was getan werden. Da muss aufgeräumt werden. Und man fängt am Besten z.B. in den Krankenhäusern an, wo man nur behandelt wird, wenn man sein Schmiergeld für den Arzt abgibt. Sicher. Aber das sind interne Probleme, die die Griechen bitte auch selbst regeln.
Okay, bleiben die großzügigen Beihilfen Deutschlands und anderer europäischer Staaten. Was ist damit?
Nun, ich misstraue Muberkel, dass wissen alle meine Blog-Leser. Und ich misstraue vor allem einer Hilfe, die vertraglich verlangt, das Griechenland von den Hilfsgeldern stantepede für ein paar Milliarden Euro deutsche U-Boote kauft. Was soll denn der Scheiß? Ich dachte, das Geld soll Griechenland helfen, und nicht Deutschen Werften? Muberkels Politik ist das.
Und jetzt kommt die Crux: Wofür ist das Geld da? Soll es die Infrastruktur verbessern? Fließen daraus Gehälter für Spezialisten, die Korruption bekämpfen? Werden wichtige Firmen wettbewerbsfähig gehalten, und damit Arbeitsplätze gesichert?
...sacken lassen.

Nun, es gibt da ein paar Banken, viele davon europäische Banken. Auch deutsche. Griechische sind, ehrlich gesagt, auch dabei. Die haben Griechenland geholfen, besser auszusehen als sie eigentlich dastanden, und ihnen damit den Sprung in die Währungsunion erleichtert. Und das war auch gut so, denn ich sehe einerseits in einem Land wie Griechenland in keinem Fall eine große Nagelprobe für eine Staatengemeinschaft von fast dreihundert Millionen Menschen, und andererseits kommt es auch deutschen Urlaubern zugute, die im Urlaub mit Euro bezahlen können.
Peter Scholl-Latour hat gesagt, es sei Quatsch, Griechenland zu "opfern" und den Euro politisch angreifbar zu machen, nur weil ein so kleines Land wie Griechenland in überschaubaren Schwierigkeiten steckt.
Zurück aber zu den Banken. Griechenland wurde ein rigoroser Sparkurs verpasst. Das mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen. Haben die doch alle über ihre Verhältnisse gelebt, die Pensionskassen und Rentenkassen leergefressen, und dergleichen - zumindest wenn man BLÖD glaubt. Aber was macht dieser rigorose Sparkurs? Warum demonstrieren so viele Menschen in Athen? Wieso wollen die nicht zum eigenen Wohl sparen? Trauern sie dem Geld nach, das die nichtexistenten Beamten bekommen haben, und das ihnen nun fehlt? Mussten sie jetzt doch Opa als verstorben abmelden und kriegen keine Rente mehr für ihn? Oder... sieht es vollkommen anders aus, und sorgt der rigide Sparkurs dafür, dass - japs - der sich selbst regulierende Markt plötzlich Arbeitsplätze KOSTET, weil die Sparmaßnahmen jeden vernünftigen Unternehmer kleine Brötchen backen lässt, bis die Krise vorbei ist?
Griechenland spart sich kaputt, aber nicht auf Kosten derer, die dort das Geld haben, die berühmten fünf Prozent. Auch nicht so sehr auf Lasten korrupter Ärzte, Richter, Rechtsanwälte, und was weiß ich noch. Nein, auf dem Rücken der Masse. Und glaubt mir, achttausend Renten, die an tote oder nichtexistente Personen ausgezahlt wurden, reichen nicht für elf Millionen korrupte Griechen.
...sacken lassen.

Und wenn wir schon mal dabei sind: WER kriegt eigentlich das Geld, das die EU zur Euro-Rettung zur Verfügung stellt? WER profitiert? Griechenland? Die Griechen? Die griechische Regierung? BILD? Nur eine Antwort ist richtig.
Aber es profitiert noch jemand. Hierzu ein kleines Rätsel: Wo hat das Land die meisten Verpflichtungen, d.h. die meisten Zinsforderungen, die es mit den Krediten aus Euro-Land fleißig bedienen muss, damit das Geld weiter fließt?
*trommelwirbel*
Richtig! Bei AUSLÄNDISCHEN BANKEN, darunter auch deutsche Banken! Dieser ganze Knüppelkurs, zur Schicksalsfrage für den Euro hoch gepusht, ist nichts weiter als eine Subvention für unsere eigenen Banken. Und das auf Kosten, des - zugegeben - korrumpierten Staates Griechenland, aber vor allem auf dem Rücken der kleinen Leute.
Das ist das Knochenxylophon, auf dem Muberkel und BLÖD gerade spielen.
...sacken lassen.

Und jetzt die Crux des Themas. Die europäischen Staaten und damit auch Griechenland haben rechtsgültige Verträge abgeschlossen. Weit reichende Verträge. Viele Verträge. Haben Rechte und Pflichten auf sich genommen.
Glaubt hier irgendjemand, Griechenland könnte einfach so zur Drachme zurückkehren? Glaubt hier irgendjemand, nur weil eine obskure Umfrage behauptet, die meisten Deutschen wollen Griechenland aus der Eurozone kicken, das hätte auch nur die geringste Auswirkung auf die Politik?
Glaubt hier noch irgendjemand, dass wenn Muberkel irgend etwas als "alternativlos" bezeichnet, dass es keine Alternativen gibt?
Nein, das geht alles nicht. Aber schreien tut sie ja, die Frau Doktor. Ach, wäre sie doch nur in der Physik geblieben. Dort kann man Macht-Politiker, die ihr Fähnchen nach dem Wind drehen, sicher noch gut gebrauchen...

Mein Fazit: Retten sieht anders aus. Größter Schwachsinn aus den Stuben des Turbokapitalismus und aus dem Schwarz/Gelben Regierungssumpf.
Mein Rat: Entweder die Zügel schleifen lassen und Griechenland zu einer Wirtschaft verhelfen, die ihre Verpflichtungen eines Tages begleichen kann, oder ein radikaler Schuldenschnitt. Trifft dann ohnehin nur die Banken, die überhaupt eine Mitschuld am Griechenland-Desaster haben.
Was den Schuldenschnitt angeht: Keine Angst vor dem Staatsbankrott. Staaten überleben sowas. Und ein so kleines Land wie Griechenland mit einem so kleinen Bruttosozialprodukt reißt uns nicht mit in den Untergang.

Aber, man fragt sich zu Recht, warum dafür Geld da ist, und in Deutschland Menschen beinahe schon zwei Jobs brauchen, um ihre Familien über Wasser zu halten.
Die Antwort steht weiter oben. Das Geld ist ja nicht für die Griechen, sondern für deutsche Banken. Und für ein paar versteckte Subventionen hat Schwarz/Gelb doch immer Zeit und ein paar Milliarden übrig...
Anstatt den Banken das Geld und die Zinsen in den Arsch zu schieben, wäre eine Übernahme der Schulden und eine Verringerung der Zinslast angebracht. Daran würde Deutschland noch sehr gut verdienen. Aber dann könnte man die Banken ja nicht versteckt fördern.
Und das erklärt auch unser bröckelndes Sozialsystem: Deutsche Staatsbürger, ob mit oder ohne Hartz IV, sind keine Banken.
...sacken lassen.


So, genug geschrieben. Das reicht definitiv für einen Eintrag. Und es reicht für mich, um mich zu ärgern.
Das nächste Mal hoffe ich, dass Lettland pleite geht. Nicht, dass ich den Letten Böses wünsche... Aber wer wie ich gefühlte fünfzig Mal Griechenland geschrieben hat, der weiß, was ich meine. ^^°°°

Kommentare:

Stinkstiefel hat gesagt…

Hallo Ace,
zu dem Thema Griechenland werde ich keinen Kommentar abgeben, zu dem Themenbereich Pluto schon.

Ace, nimm die einfachste Lösung dieses Problems. Das Fernsehen hat es nicht falsch gesagt, nur diese Person hat Informationen welche mitgeteilt wurde einfach übersehen.
So gesehen gibt es mit Eris einen Zwergplaneten welcher größer als Pluto ist und bis zur Verabschiedung der Kategorie der Zwergplaneten als 10. Planet des Sonnensystem galt.
Eris hat ja auch die Nummer 136199 auf der Liste der Kleinstplaneten, also Asterioden.

PS. Eris kreist wie Pluto im Kuipergürtel außerhalb der Neptunbahn.

Ace hat gesagt…

Den Gedanken hatte ich auch; dass hier Eris im Kuyper-Gürtel mit einem ähnlichen Objekt im Planetoidengürtel verwechselt wurde.
Aber meine Quelle beharrt auf dem Planetoidengürtel zwischen Mars und Jupiter.
Tja, falsch informiert, falsch aufgenommen, falsch interpretiert... Egal, auf jeden Fall aber nicht lernwillig.
Und ja, auch wenn das arrogant klingt, ich weiß es halt besser.

Stinkstiefel hat gesagt…

Man filtert halt die Informationen die man braucht.
Sicherlich glauben auch viele dass das Sonnensystem 9 Planeten hat.
Es wäre zwar möglich sich auf Wikipedia zu informieren aber viele halten die dörtigen Informationen doch für falsch, etwas was teilsweise sicher zufreffen kann.

Zu dem Arrogant. Man muss andere Meinungen akzeptieren lernen, solange man sie nicht als falsch wiederlegen kann.

Stinkstiefel hat gesagt…

Test!
Habe jetzt zweimal was geschrieben und das liebe System wollte es nicht veröffentlichen, mal sehen ob dies hier jetzt klappt.

Ace hat gesagt…

Es hat definitiv geklappt. Bist aber nicht der Erste, dessen Kommentare von Blogspot gefressen wurden. ^^
Ich spreche da selbst aus leidvoller Erfahrung.

Was die Arroganz angeht: Ich konnte es eindeutig mit einer simplen Erklärung widerlegen. War auch für Laien ersichtlich. Aber hat nichts genützt. Man wollte ja nicht mal die Erklärung hören.

Stinkstiefel hat gesagt…

Ace, die Personen mit welcher Du diskutiert hast meinte bestimmt Ceres, oder?
Ceres hat doch die besonderheit das er als einziger Zwergplanet nicht zur Untergruppe der Plutoiden gehört, da er im Asteriodengürtel beheimatet ist. Des Weiteren wird er doch auch als (1) Ceres angesprochen was die Erste Position auf der Liste der Kleinplaneten (Asterioden/Planetoiden) verdeutlichen soll. Er galt bei seiner Entdeckung auch als Planet.

Ace hat gesagt…

Nein, das habe ich geklärt. Soll ja größer als der Mond sein, und gerade erst entdeckt worden sein.

Stinkstiefel hat gesagt…

Hallo Ace,
ich habe mir eben gerade die Liste der massereichsten Objekte im Sonnensystem angeschaut.
Der Mond steht dabei an 14. Stelle, die Erde an 6.
Da zwischen sind nur: Venus, Mars Merkur (Planeten), Ganymed, Titan, Kalissto und Io (Monde). Wobei bedacht werden muss das Merkur im Durchmesser nur das 11. größte Objekt ist. Dass bedeutet Ganymed und Titan sind im Durchmesser größer als Merkur.
Diese Liste reicht von der Sonne, mit einem Durchmesser von 1.392.000 km, bis zum Saturnmond Hyperion an 54. Stelle.
Welcher einen Durchmesser 328 x 260 x 214 km hat. Die Massen wollte ich jetzt nicht angeben. ^^
PS: Eris und Pluto folgn an 17. und 18. Stelle, was Durchmesser und Masse angeht.

Stinkstiefel hat gesagt…

Noch etwas aus Wikipedia, auf der Seite für Asteroiden (Kleinplanetne).

"Seit der 26. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) und ihrer Definition vom 24. August 2006 zählen die großen runden Objekte, deren Gestalt sich im hydrostatischen Gleichgewicht befindet, strenggenommen nicht mehr zu den Asteroiden, sondern zu den Zwergplaneten.

Bis zur Entdeckung von (50000) Quaoar (1250 Kilometer Durchmesser) im Jahr 2002 war (1) Ceres (975 Kilometer) – das größte Objekt im Asteroidengürtel – auch der größte bekannte Körper auf einer planetenähnlichen Umlaufbahn. Weitere Zwergplaneten sind im Kuipergürtel – neben dem früher als Planet eingestuften Pluto (2390 Kilometer) – (136199) Eris (2500–3200 Kilometer), (136472) Makemake (etwa 1800 Kilometer) und (136108) Haumea (etwa 2200 × 1100 Kilometer).

Kandidaten für den Status eines Zwergplaneten sind im Asteroidengürtel unter anderem (2) Pallas (bis zu 582 Kilometer Durchmesser) und (4) Vesta (bis zu 560 Kilometer), im Kuipergürtel unter anderem (90482) Orcus (1600–1800 Kilometer), (50000) Quaoar und das Ende 2003 jenseits des Kuipergürtels entdeckte etwa 1700 Kilometer große Objekt (90377) Sedna."

Ace hat gesagt…

Verständnisfrage: Quaoar befindet sich im Planetoidengürtel UND ist größer als Ceres? Und wurde dann erst 2002 entdeckt? Da passt doch was nicht...

Stinkstiefel hat gesagt…

Nein, der Satz ohne Asteroidengürtel:
"Bis zur Entdeckung von (50000) Quaoar (1250 Kilometer Durchmesser) im Jahr 2002 war (1) Ceres (975 Kilometer)auch der größte bekannte Körper auf einer planetenähnlichen Umlaufbahn.

Ace hat gesagt…

Ah, verstehe, die Bindestriche zeigen einen Einschub an. Okay, dann ist das verständlich und hat alles seine Richtigkeit. ^^

Stinkstiefel hat gesagt…

Außerdem steht im letzten Absatz wo sich Quaoar befindet. ^^

Ace hat gesagt…

Stimmt. Habe ich überlesen.

Auf jeden Fall danke für die kleine, aufschlussreiche Aufstellung, Stinkstiefel. ^^

Stinkstiefel hat gesagt…

Ace, einen guten Tag.
Es kommt schon wieder in den Medien, dass der Zwilling der Erde gefunden wurde. Hat zwar einen 2,5 Fach größeren Durchmesser, aber er ist ja fast so groß wie die Erde.

Ace hat gesagt…

Habe ich schon auf scienceblog.de gelesen. Aber danke für den Hinweis. ^^

Miyu-Moon hat gesagt…

Nachgetragener Kommentar, weil dass Original von deinem Blog verschluckt wurde.
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Planteten, Merkel und Griechenland
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Ich wollte nur kur fragen, wie du auf die Verballhornung Muberkel gekommen bist. Alles andere verstehe ich nämlich glücklicherweise in dem Blogpost. Nach zwei oder drei Posts springt einem dieses Wort nämlich ziemlich ins Auge und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich zuerst dachte, dass das nicht unsere Frau Merkel, sondern irgendein anderer ausländischer oder inländischer Politiker wäre, den ich einfach noch nicht kenne. (Was nicht sonderlich schwer ist, wenn man Nachrichten so sporadisch verfolgt, wie ich. )
Hat ihr Spitzname was mit Kühen (Muh) und Mobbing (Moberkel?) zu tun? Sei mal so nett und erkläre mir diesen Insider, den dass interessiert mich schon eher.
(Ich wette die Sendung wo dein Gesprächspartner nicht preisgeben wollte, war Galileo. Die haben auch ziemlich an Niveau abgenommen, was deren Themen betrifft. Ich glaube ja fast, dass sie neben BLÖD zu Volksverdummung Nr. 2 avanciert sind. Ich meine wie "schlau" kommen die Leute sich plötzlich vor, wenn sie wissen wie Cola oder Ketschup in die Flasche kommen und dann wird man damit tot genervt, weil man ja nicht so alltagspraktisches Wissen besitzt? Trotz Fehlen dieser überlebenswichtigen Info, schaffe ich es trotzdem eine Flasche zu öffnen und macht mich dass dann wirklich "klüger", in den Augen des Galileo-Guckers? Oder dümmer, je nach Betrachtungsweise. Und das von mir der man Fachidiotie und dem Fehlen von Alltagsfähigkeiten nachsagt. )
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Soll ich deine Antworten (die du mir freundlicherweise über Animexx schicktest), auch hier drunter kopieren oder findest die du selbst, in deinem Postfach?

Ace hat gesagt…

Das mit Muberkel ist schnell erklärt. Es ist eine Synthese von Mubarak und Merkel, und Ausdruck meines Protestes am Führungsstil der Kanzlerin, die keine Linie, nur ein Fähnchen im Wind hat...

Wenn der Blog Deine Posts frisst - das hatte ich auf Animexx eine Weile - dann kopiere sie vor dem Posten. Dann musst Du nicht bei null anfangen, wenn wieder ein Post gefressen wurde. Man merkt es sich nicht immer, zugegeben.
Meine frisst er immer dann, wenn ich mich vor dem Kommentar nicht einlogge. Ich nehme an, bei Dir ist es ähnlich.

Ich weiß nicht, was er gesehen hat, aber ich weiß ja jetzt, dass er Ceres meinte, er hatte halt nur den Namen vergessen. Damit hat natürlich alles seine Richtigkeit, und ich hoffe, dass Ceres die Ehre, ein Kleinplanet zu werden, erwiesen wird.

Und ja, Galileo ist qualitativ nicht sehr faktensicher.

Fühle Dich frei, sie zu verwenden, wie immer Du möchtest.
Und - schön mal wieder was von Dir zu hören, Miyu-chan.