Freitag, 24. August 2012

Vergesst ihn!

Ich habe gerade auf tagesschau.de eine Meldung zum Attentäter von Oslo gelesen, in der das Strafmaß verkündet wurde. Ja, ich weigere mich auch weiterhin, seinen Namen zu schreiben und ihn damit identifizierbar zu machen.
Einundzwanzig Jahre hat er gekriegt, also die Höchststrafe, plus anschließender Sicherheitsverwahrung, die alle fünf Jahre verlängert werden muss. Im Anbetracht der Wahnsinnstat, die er begangen hat, wird es kein Gericht in Norwegen geben, das ihn jemals wieder als gesellschaftsfähig bezeichnen wird. Die fünfjährigen Anhörungstermine werden periodisch für den Rest des Lebens dieses Misantrophen erfolgen. Er wird im Gefängnis sterben, und der Gesellschaft, für die er eine absolute Gefahr ist, erspart bleiben. Eine angemessene Entscheidung bei einem schizophrenen, absolut unberechenbaren und permanent tötungsbereiten Mann. Es ist eine der Entscheidungen, die ein Rechtsstaat wie Norwegen manchmal fällen muss, um die Gesellschaft und den Täter vor sich selbst zu schützen.
...sacken lassen.

Jetzt habe ich viel geschrieben, dabei wollte ich das eigentlich nicht tun.
Eigentlich wollte ich aus den Kommentaren des Artikels einen einzigen hier wiedergeben, weil er sagt, zusammenfasst und verdeutlicht, was nun geschehen muss, vielleicht abgesehen vom Rachecharakter, den er hervor hebt. Aber das sei ihm verziehen.
Ich wiederhole diese Aussage ohne Genehmigung des Urhebers, aber ich denke, er wird mir vergeben und dieser Form des Zitats, sollte er je über meinen Blog stolpern, zustimmen.

Der User Nachtwind auf tagesschau.de hat geschrieben:

..lasst uns hier doch bitte das einzige tun, was diesem Verbrecher wirkich weh täte: VERGESST IHN
Schreibt keine Berichte, keine Blog, nichtmal einen Dreizeiler über ihn. Streicht ihn aus eurem Gedächtnis. Was er tat war schlimm, aber erst durch die immer wieder aufkommende mediale ausschlachtung der Tat erhält er doch die Aufmerksamkeit, die er wirklich will.
Verbrennt, was von seinem Pamphlet vorhanden ist und bitte liebe Fernsehstationen der Welt, macht nicht noch einen Film dazu oder über seine Tat oder sein leben.

Dieser Mensch muss mit Vergessen bestraft werden. Werft ihn ins tiefste Loch und lasst ihn da seine 21+ Jahre verbringen.. DAMIT wäre ER bestraft. Genugtuung für die Hinterbleibenen sieht zwar anders aus, aber es geht hier auch nicht um wiedergutmachung. Leben kann man nicht wiederherstellen, also lasst uns das zweitbeste machen: Den Täter bestrafen.

Dementsprechend ist dies das letzte Mal, dass ich die Person überhaupt in meinem Blog erwähnen will. Ich hoffe, dies wird den Rest seines Lebens so bleiben.

Keine Kommentare: