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Samstag, 22. September 2012

Konoha Side Stories - fünfzigstes Kapitel on

Na, das ist mir doch glatt einen eigenen Blogeintrag wert. Gerade eben habe ich das fünfzigste Kapitel meiner Fanfic Konoha Side Stories, eine Geschichte, die in der Naruto-Welt spielt, unter anderem auf Fanfiktion.de hochgeladen. Unkorrigiert. Die fertige und bereinigte Fassung kommt morgen. Aber wie immer hat meine Ungeduld nichts anderes zugelassen.
Ich meine, fünfzig Kapitel, und fast alle in einer Größenordnung von zehn bis zwölf Seiten Times New Roman, Schriftgröße zwölf - das ist schon eine Hausnummer. Die Story, die jetzt knappe vierzehn Monate alt ist, macht mir auch Spaß wie kaum eine zweite. Hier zu schreiben fällt mir unglaublich leicht, auch wenn ich mittlerweile viel recherchieren muss.
Mittlerweise verteilen sich diese Episoden auf vier Bücher; es gibt also eine Riesenmenge Lesestoff.

Oder anders ausgedrückt: Warum sollte man Konoha Side Stories lesen?
Hm. Gute Frage. Hier kommen die guten Antworten:
1) Weil es eine Naruto-Fanfiction ist.
2) Weil ich die eigentlichen Protagonisten der Serie inklusive dem Hauptakteur nur sparsam einsetze.
3) Weil ich die Welt von Naruto benutze und versuche auszuschöpfen.
4) Weil es eben keine typische Naruto-Fanfic ist, obwohl ich kräftig vom Leder reiße.
5) Weil es eine Einstiegsdroge für meine anderen Geschichten und Romane ist. ^^
6) Weil es eine Geschichte von Ace Kaiser ist.

Ich hoffe, das überzeugt. ^^b
Derweil ich darauf warte, dass der Counter über meinen Geschichten verkündet, dass ich nun auch noch die 55.000 Aufrufe erreicht habe, könnt Ihr ja mal... Meine Arbeiten lesen. ^^

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Freitag, 21. September 2012

Storytime: Der letzte Report

Außerirdische Invasionen, und was da so alles passieren kann:

„Dies ist der letzte Appell der Menschheit. Diese Tonbandaufnahme ist wahrscheinlich das letzte Lebenszeichen, daß ein freier Mensch von sich gibt....
Mein Name ist Donald C. Suthorn, ich bin... ich war Arzt in Little Rock, Arkansas, bevor das Unglück geschah, bevor die Invasion erfolgte. Eine Invasion von Außerirdischen!! Oh nein, keine Invasion wie Sie vielleicht vermuten, wer immer Sie sind, der dies gerade hört. Nein, eine wesentlich subtilere Invasion, der ich auf die Schliche kam, als sich einige meiner Patienten plötzlich veränderten... über Nacht ihren Charakter änderten, so daß ich sie nicht wiedererkannte. Aus manisch depressiven Menschen wurden lebenslustige, realitätsnahe Zeitgenossen, aus  Trunkenbolden wurden nachdenkliche, beherrschte Menschen, aus forschen, alles Hinterfragenden wurden desorientierte Duckmäuser.
Ich habe die Gefahr geahnt, habe versucht, den Stadtrat zu warnen, aber entweder war er zu diesem Zeitpunkt bereits unterwandert, oder sie haben mich einfach ignoriert.
Verständlich, wer glaubt schon ernsthaft daran, daß Außerirdische landen, unsere Körper kopieren und unsere Leben weiterleben...?
Was mit denen geschehen ist, die sie ersetzt haben, weiß ich nicht, ich muß aber davon ausgehen, daß sie tot sind. Meine Frau, meine Schwester, mein Schwager... Es ist viel zu irreal, um wahr zu sein, aber ich muß es wohl akzeptieren. Außerirdische fallen über uns her, fressen unsere Körper und ersetzen sie anschließend durch  Angehörige ihrer eigenen Spezies...
Mittlerweile ist die ganze Stadt in ihrer Hand. Alle meine Versuche, ihre Ausbreitung zu verhindern, endeten darin, daß auch mein letzter Mitstreiter, Jeff, gefangen und womöglich eliminiert wurde.
Mein Leben zählt keinen Penny mehr. Ich werde jetzt hinausgehen, und versuchen, aus dieser Stadt zu entkommen. Vielleicht gibt es da draußen noch eine klitzekleine Chance für... Was war das? Ein Geräusch? Ich...“

„Pfoten hoch, wo ich sie sehen kann! Gut so! Sarge, den Scan, bitte!“ „Er ist clean! Der erste lebende Mensch in dieser Stadt, es ist kaum zu glauben!“
„W-was? Wer sind Sie? Was ist hier los?“
„Special Forces, Sir. Wir werden hier eingesetzt, seit die normale Kommunikation mit dieser Stadt Anomalien aufweist. Wir sind seit einer Woche hier und haben ziemlich schnell herausgefunden, was hier gespielt wird.“
„Wie? Was?“
„Nun beruhigen Sie sich, Sir! Dieser Scanner mißt Ihre Körpertemperatur. Wären Sie eine von den Pflanzen da draußen, wäre sie unter zwanzig Grad. Sie sind also ein Mensch, oder eine neue Generation dieser Aliens. Aber eine kurze Blutprobe...“
„Auuu!!!“
„...wird uns Klarheit verschaffen.“
„Das Blut gerinnt, Lieutenant!“
„Okay, Sie sind sauber. Parker hier wird Sie aus der Stadt bringen.“
„Aber... Aber... Aber, was wird aus der Stadt?“
„Keine Bange, Sir. Seit Independence Day sind wir auf diesen Fall vorbereitet. Jeder, der diese Stadt in den letzten vier Wochen verlassen hat, wird landesweit gecheckt. Die Pharma-Industrie hat seit zwei Tagen ein Mittel bereit, was nur gegen diese Pflanzen wirkt. Und draußen vor der Stadt haben sich neun Divisionen der Army und der Nationalgarde versammelt, um die Aliens zurück in den Outer Space zu jagen. Was glauben diese Pflanzenaliens eigentlich? Daß sie nur auf der Erde zu landen brauchen, eine Stadt infiltrieren müssen und von dort ihre Leute in aller Welt schicken können, um die Erde zu erobern? Nicht mit uns, denn wir wurden für diesen Fall speziell ausgebildet. Gehen Sie jetzt mit Parker, Sir. Und, wenn wir weitere Überlebende finden, werden wir Sie benachrichtigen. Mein Zug geht jetzt Pflanzen metzeln!“


Epilog: Zwei Tage später war die Invasion der fremden Pflanzen zerschlagen worden. Nirgendwo auf der Erde hatten sie Fuß fassen können. In den Lagerhallen am Rande von Little Rock hatte man all die Menschen entdeckt, die kopiert worden waren, zusammengepfercht zur Produktion von Naturdünger. Bereits ein halbes Jahr später ging das Leben im kleinen Städtchen wieder normal vonstatten, bis auf den kleinen Unterschied, daß die Menschen hier weit aufmerksamer sein würden als all die anderen in ihrem Land.
Und die Moral von der Geschicht´: Wenn Du als Alien eine Invasion planst, lege Dich nie mit den paranoiden Amis an.

Mittwoch, 19. September 2012

Storytime: Aliens!

Gleiches Recht für alle! Roswell für alle! Überall im Universum, außer auf der Erde, sind WIR die Außerirdischen.

Im Pressesaal des Präsidenten der Konförderation Zeta Reticuli Nord brodelte die Stimmung. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die anwesenden Reporter diskutierten lautstark über die bevorstehende Pressekonferenz.
Als der Präsident eintraf verstummten die Gespräche. Der Präsident, ein hochgewachsener Mann von 1,30 m und der tiefen Augenschwärze der Jugend sah in die Runde.
„Meine Damen und Herren, die Ereignisse und Zeitungsberichte der letzten Zeit zwingen mich dazu, zu diesem irrelevanten Thema Stellung zu beziehen!
Laut den Erkenntnissen unserer besten Wissenschaftler handelte es sich bei den fluktuierenden Leuchterscheinungen über unserer Hauptstadt nicht um UFO´s, sondern um drei Wetterballons die sich losgerissen hatten und das Licht unseres Heimatgestirns reflektierten welches von unserem dritten Mond ebenfalls reflektiert wurde!“
Einer der anwesenden Reporter streckte sein dünnes Ärmchen in die Höhe. Mit nur 1,08 m hätte der Präsident ihn beinahe übersehen. „Mr. President, wie erklären Sie uns dann die merkwürdigen über Nacht auftauchenden Symbole auf den Mahtikornfeldern? Sind diese kein Zeichen von außerirdischer Intelligenz? Oder einer interdimensionalen Konvergenz?“
Der Präsident hob die Arme um das plötzliche Raunen der Anwesenden abzuschwächen.
„Mein lieber Nockard lan Baneidis! Ich bin sicher, die Kreise in den Feldern werden sich als das Werk einiger Personen herausstellen, die dem Mahti-Schnaps  zu sehr zugesprochen haben.
Von einer interdimensionalen Konvergenz kann also keine Rede sein. Unsere Wissenschaftler sind mit mir da einer Meinung!“
„Ja, aber was hat es mit den anderen Leuchterscheinungen der letzten Zeit auf sich? Allein zweitausend Phänomene auf dem Nordkontinent dieses Jahr...“ „...von denen es für 99% eine logische Erklärung gibt!“
Das Stimmengewirr wurde lauter. „Mr. President! Mr. President! Was hat es mit der geheimnisumwitterten UFO-Landung in der Mesaya-Wüste auf sich? Angeblich soll das Militär dort Außerirdische lebend aufgegriffen haben, die nun in Area 21 verhört werden? Es soll sich um fast 1,80 große Wesen mit kleinen Köpfen, kleinen Augen und großen Mündern handeln, deren Haarproduktion ungewöhnlich ausgeprägt ist. Und eine Obduktion soll ergeben haben, daß sie fünf innere Organe mehr haben als wir...!“

Der Präsident lächelte gütig zu den anwesenden Reportern. „Herrschaften, sollte ich als Präsident nicht davon wissen? Als Anführer unserer Demokratie sollte doch ausgerechnet ich darüber informiert sein, oder? Wer würde mir denn diesen Fund guten Gewissens verschweigen können? Seien Sie versichert, wenn es Area 21 geben würde, wenn dort außerirdische Raumfahrer untersucht werden würden - ich wüßte davon. Ich kann Ihnen also versichern, daß keins von beiden der Fall ist!“
„Mr. President!“ Mr. President!“ „Sir!“

„Der Präsident hat nun wichtige Termine wahrzunehmen! Die Konferenz ist beendet!

Herr Präsident, kann ich Sie mal unter vier Augen sprechen?“
„Aber natürlich, Oberst les Vanidias. Was gibt es denn?“
Die schwarzen Augen des Offiziers wurden vor Verlegenheit ganz matt. „Sir, es gibt da etwas über Area 21, daß ich Ihnen dringend erzählen muß...“

Dienstag, 18. September 2012

Storytime: Leitfaden für untergeordnete Besatzungsmitglieder...

 ...bei Außenmissionen, Verteidigungssituationen, diplomatischen Verwicklungen und sonstigen Situationen, in denen das eigene Leben akut gefährdet ist.

So, ich habe gerade etwas Luft, und im Blog geht es auch eher ruhiger zu. Da habe ich mich spontan entschlossen, meinen Blog mal wirklich für's Schreiben zu nutzen. Sprich: Ab und an werde ich zusätzlich einige meiner kürzeren, älteren Sachen, die auch auf Fanfiktion zu finden sind, hier per Blogpost bringen. Den Anfang macht mein Star Trek-Leitfaden für Redshirts. Viel Spaß beim Lesen.^^



 Gratulation!
Sie sind jetzt stolzes Mitglied der Starfleet. Damit haben Sie Anteil an der friedlichen Erforschung und Nutzung des Raumgebietes, welches allgemein Alpha-Quadrant genannt wird. Der sogenannte Alpha-Quadrant umfasst nicht ganz ein Viertel der Milchstraße und es wird Sie freuen zu erfahren, dass - ähnlich wie auf der prästellaren Erde  - noch etliche sogenannte „Weiße Flecken“ auf der Sternenkarte des Alpha-Quadranten existieren. Es gibt also noch eine Menge zu erforschen, ohne in den Gamma-Quadranten auszuweichen, den Beta-Quadranten in Anspruch zu nehmen oder sich sogar mit Hirogen oder Borg im Delta-Quadranten anzulegen.
Eine unglaubliche Fülle an neuen Orten und fremden Völkern, eine ebenso große, wenn nicht größere Zahl an stellaren Wundern wartet nur darauf, entdeckt und erforscht zu werden.

Doch der Haken ist: Das Weltall, besonders der Alpha-Quadrant ist nicht friedlich.
Immer und immer wieder kommt es zu sogenannten Scharmützeln, Gefechtssituationen, militärischen Außenmissionen und – denn darum geht es in diesem Leitfaden – tragischen Todesfällen in der Crew.
Egal, ob Sie als Crewman angeheuert haben oder als Ensign frisch von der Akademie kommen, dies ist nun Ihr Alltag.

Haben Sie einmal den Erzählungen gelauscht, die in den Hafenkneipen die Runde machen?
Haben Sie aufmerksam die Operationsberichte der großen erfolgreichen Entdeckerraumschiffe auf der Akademie studiert?
Haben Sie Veteranen von ihren Missionen berichten hören?
Ist Ihnen dabei mal etwas aufgefallen? Richtig, es sterben Crewleute. Und der Haken bei dieser Geschichte ist, es sind meistens unschuldige Forschungsoffiziere, Crewleute der Sicherheit oder harmlose Fachwissenschaftler.
Crewleute wie SIE!
Nicht der Captain. Sobald der draufgeht, ist meistens das ganze Schiff verloren. Nicht der Erste Offizier, der Chefingenieur, auch nicht der Chef der Sicherheit. Geschweige denn der Bordarzt oder der Chefpilot. Jemand wie SIE!
Die Verlustquote an Captains der Sternenflotte liegt etwa bei drei Prozent, was sich in etwa mit den Totalverlusten an Schiffen abgleicht.
Die Verlustquote an Sicherheitsoffizieren aber liegt bei stolzen dreißig Prozent, die von Forschungsassistenten sogar bei sechsunddreißig.
Eine wenig ermutigende Perspektive.

Was können Sie tun, um nicht unter diese Quote zu fallen, bei einer gefährlichen Außenmission zu sterben, betrauert zu werden (was an sich ganz nett ist), aber eben tot zu sein?
Diese zehn Punkte könnten Ihnen mal das Leben retten:


1) Nennen Sie rechtzeitig Ihren Vornamen.

Untersuchungen der Starfleet Statistik haben ergeben, dass vor allem solche Crewmen sterben, die dem Captain oder dem Chef des Außenteams nur mit Nachnamen und Rang bekannt sind. Wir wissen natürlich alle, dass der Lt. Commander für seine Leute durch die Hölle gehen würde und sie unter Einsatz seines Lebens beschützt. Er gibt während einer Außenmission oder bei einer Enterung hundert Prozent, um alle wieder lebend rauszubringen.
Aber kennt er die Vornamen seiner Begleiter, gibt er statistisch bewiesen hundertzehn Prozent. Landungsgruppen, in denen die Vornamen bekannt sind, haben gegenüber den anderen Außenmissionen eine um siebenundvierzig Prozent niedrigere Verlustrate.
Allerdings steigt in diesen Gruppen die Verletzungsrate um neunzehn auf fast sechzig Prozent.


2) Sollten Sie in ein Gefecht geraten, halten Sie den Kopf unten.

Das ist kein Scherz. Sie werden folgende Situation sehr bald kennen lernen. Auf einer Außenmission treffen Sie auf ein paar Klingonen, die hundert Jahre eingefroren waren. Nun können diese putzigen Hornplattenträger mit den biologisch wertvollen Insektenbiotopbärten nicht wissen, dass die Föderation und das Klingonische Reich – zugegeben, von ein paar Unterbrechungen abgesehen – seit mehreren Jahrzehnten sehr freundschaftliche Beziehungen unterhalten. Zudem hat der Anführer der Mission gerade Gestern (eigentlich vor hundert Jahren, aber das ist dem Klingonen egal) seinen Lehrmeister, Vater oder sein Kuscheltier bei einem Kampf gegen Föderationstruppen verloren. (Vorsicht, wenn es das Kuscheltier war. Da hilft nur die ganze Bande abschlachten, wenn Sie überleben wollen. Ein Klingone und sein Kuscheltier sind unzertrennlich, lautet ein altes Sprichwort.) Es kommt zum Kampf. Die Föderation bevorzugt Energiewaffen, die Klingonen das Battlet, eine Art bumerangförmiges, aber messerscharfes Schwert, mit dem sie zwei Crewmen gleichzeitig töten können, wenn diese so dumm sind, direkt nebeneinander zu stehen. Aber die Zotteltypen sind flexibel und haben auch Phaser.
Nun, Sie kämpfen schon eine Weile, und irgendwann erstirbt das Feuer ab. Ihr Außenkommandochef (der Erste Offizier, der Chef der Sicherheit, oder wenn’s ganz dicke kommt, der Bordarzt) sagt zu Ihnen: Watson, schauen Sie doch mal nach, warum es so ruhig ist.
Und was machen Sie? SIE TUN ES AUCH NOCH! Und schon ist die Rübe durch einen Phasertreffer perforiert. Das Gute daran ist, die Wunde wird von der Energie des Treffers sofort kauterisiert. Das Schlechte daran ist, mit einem halben Gehirn lebt es sich schlecht weiter. Besagter Watson war wesentlich schlauer. Der hat seinen Hintern rausgehalten. Okay, die Klingonen haben ihm zwei Drittel davon weggeschossen, und das hat verdammt wehgetan. Aber der Kopf war noch dran und unverletzt. Der Lt. Commander hat gemerkt, dass die Klingonen noch draußen und auf der Lauer waren und war`s zufrieden.
Und der Hintern konnte vollständig regeneriert werden.

3) Gehen Sie auf einer Außenmission niemals allein.

Ist Ihnen in den Berichten in der Akademie das nicht aufgefallen? Es sterben meistens die Crewleute, die allein irgendeiner Tätigkeit nachgehen. Die zum Beispiel die Ferengis suchen und dann plötzlich am um ihren Hals gewickelten Ende einer Neuropeitsche merken, die Segelohrjungs haben ihn gefunden. Das passiert Ihnen nicht, wenn Sie zu zweit oder zu dritt sind. Nun, was aber, wenn Ihre Truppe nur aus drei Leuten besteht?
Sie sind nur zu dritt? In einem unbekannten Terrain? Und der Außentruppboß jagt Sie alleine in die Wildnis? Wenn Sie eh nur zu dritt sind, was wollen Sie da groß erkunden? Dann lieber den Arsch zusammenkneifen und durch.

4) Seien Sie vorsichtig bei Erstkontakten und haben Sie immer die Hand auf dem Kommunikator, um den eigenen Transporterraum zu rufen.

Sie kennen das doch sicherlich aus den alten Geschichten. Captain Picard trifft mit der ENTERPRISE auf ein fremdes Schiff. Die Universaltranslatoren ermitteln das Sprachidiom der fremden Besatzung, und der Captain sagt: Wir kommen in Frieden.
Juhu, Friede, Freude und Eierkuchen. Wieder ist ein Erstkontakt erfolgreich und friedlich zustande gekommen.
Von wegen. Sie haben zwar den Finger von den Sensoren der Waffenkontrolle genommen, aber die Schwierigkeiten stehen Ihnen noch bevor.
Stellen Sie sich vor, der Captain beamt nun an Bord des neuen besten Freundes und nimmt Sie mit.
Und stellen Sie sich vor – der Kontakt ist ja noch jung -  Sie tragen gerade das rote Shirt  und die schwarzen Hosen. Und ausgerechnet das ist bei den neuen Freunden eine kulturelle Todsünde! Aber Hey, es ist ein Erstkontakt. Da geht man über so was hinweg.
Dann macht Captain Picard den zweiten Fehler. Die Protokolle der neuen Spezies schreiben nun unmissverständlich vor, dass bei einem Treffen mit einer zweigeschlechtlichen Spezies die ranghöchste Person des Geschlechts X von Schiff eins mit der ranghöchsten Person des Geschlechts Y von Schiff zwei sofort und unmissverständlich schlafen muss. Denn dadurch, so die Protokolle der Fremden, ist ein Frieden zwischen den Spezies schnell und erfolgreich besiegelt. Nun ist Picard, nun, etwas verklemmt, und zwar stehen die meisten anderen Spezies in der Region total auf den Erstkontakt mit dieser Spezies (Manchmal geben sie sich sogar als unbekanntes Volk aus, um mal wieder zu erstkontakten), aber Picard hat da eben seine Prinzipien, und obwohl das ranghöchste weibliche Wesen an Bord recht nach seinem Geschmack ist, schlägt er das Angebot aus, ohne zu wissen, dass es ein kultureller Zwang ist.
Und schließlich und endlich macht er Fehler Nummer drei: Er erfährt nun vom Protokoll der fremden Spezies und stellt es ernsthaft in Frage.
Nun hat er es geschafft, und die neuen Freunde sind rechtschaffend sauer. Es kommt zum Streit, und wie das nun mal bei Beleidigungen und Demütigungen ist, muss jemand sterben.
Aber wer? Captain Picard? Ah, lieber nicht. Nachher stellt sich alles als ganz großes Missverständnis heraus, und dann macht sich ein toter Captain nicht so gut als Grundlage der Beziehungen. Aber wie wäre es dann mit dem Kerl, der diesen modischen Stilbruch begangen hat? Richtig: SIE! Tja, hätten Sie jetzt die Hand bereits am Kommunikator, könnten Sie einen Notfalltransport anordnen und den Tag retten. Die ganze Truppe kommt mit dem Leben davon, der Captain glaubt, Sie hätten auch sein Leben gerettet und schreibt Ihnen eine Belobigung in die Dienstakte.
Aber haben Sie die Hand nicht am Kommunikator, dann sind Sie wenig später tot. Sie sterben blutüberströmt (nur bei Energiewaffen gibt es kein Blut) in den Armen Ihres Captains, es gibt eine sehr dramatische Szene, die zu Herzen geht – ehrlich, ich liebe diese dramatischen Szenen – und vielleicht wird das Herz des neuen Volkes von der Szene so sehr gerührt, dass sie es noch mal mit Picard versuchen. Ach, jeder macht mal Fehler. Und weil Sie es nun waren, der wegen der Mißverständnisse sterben musste, werden Straßen, Botschaften, sogar Kinder nach Ihnen benannt. Nicht schlecht, werden Sie jetzt denken, eigene Straßen kriegen sonst nur die Captains der Starfleet. Die Sache hat nur einen Haken: Sie sind tot.
In diesem Zusammenhang: Verschwenden Sie keine Luft darauf, dem Captain eine Warnung zuzurufen. Erstens kostet das genau DIE Zeit, die Sie gebraucht hätten, um den Transporterraum zu kontaktieren. Und zweitens geraten Sie dann erst recht in die Aufmerksamkeit des plötzlich aggressiv gewordenen Erstkontaktervölkchen.
Mehr als diese drei Worte sind also nicht nur zu viel, sondern LEBENSBEDROHLICH:
X (bitte richtige Summe einsetzen) zum beamen.
Capice?

5) Suchen Sie in brenzligen Situationen die Nähe des Captains oder eines Mitglieds seiner Führungscrew

So sieht es aus: Die Borg entern Ihr Schiff. Sie haben frequenzvariable Phaser und können die Ersatzteilfetischisten nach und nach zurückwerfen. Allerdings sind diese Lackfanatiker lernfähig. Es kommt zum guten alten Mal gewinne ich, mal gewinnst du-Spielchen. Eine Sektion geht verloren, die nächste wird erobert. Und klar gibt es dabei Verluste.
Wenn Sie nicht unter diesen bedauernswerten, aber für die Schiffssicherheit notwendigen Opfern sein wollen, bleiben Sie um Himmels Willen in der Nähe eines Mitgliedes der Führungscrew. Warum, fragen Sie? Ja, Himmel, das ist doch offensichtlich: Diese Männer und Frauen sind doch nicht umsonst in der Führungscrew. Die können was, sind überdurchschnittlich begabt, haben einen sechsten, einen siebten und einen achten Sinn und dazu eine eigene Orterphalanx im Hinterkopf. Zudem hat man den Eindruck, als bevorzuge das Schicksal diese wenigen Männer und Frauen auf eine nicht nachvollziehbare Weise. Vielleicht auch ein Grund, warum sie zur Gruppe um Ihren Captain gehören.

6) Wenn möglich, schließen Sie viele Freundschaften.

Ja, Freundschaften sind wichtig, sogar überlebenswichtig.
Haben Sie nicht auch Angst vor folgender Situation? Bei einer Außenmission geraten Sie an eine Horde schießwütiger Breen. Sie werden leider Gottes von Ihrer Truppe getrennt und geraten in Gefangenschaft. Wenn Sie Glück haben.
Was nun? Da gibt es den diplomatischen Weg, wenn nicht gerade Krieg herrscht. In ein, zwei Jahren hat die Föderation sicherlich einen Weg gefunden, Sie gegen Handelsgüter oder eigene Breen-Gefangene auszutauschen. Aber mal echt, Sie wollen doch keine zwei Jahre in einem Gefängnis der Breen verbringen?
Doch Sie sind ja nur Ensign oder einfacher Crewman. Wird der Captain dann wegen Ihnen eine diplomatische Verwicklung riskieren, wenn er Sie auch ohne Krieg zurückbekommt? Okay, die diplomatische Verwicklung haben die Breen begonnen. Aber es könnte ja sein, dass die Provokation doch versteckt bei der Föderation lag. Hat einer der Crewmen gegrinst und seine Zähne gezeigt, was Neid bei den Breen ausgelöst hat? Diese Frage kann nicht geklärt werden, wenn der Breen-Flieger in tausend Fetzen geschossen wurde. Also wird der Captain ein paar Mal rumverhandeln und dann das weitere Geschehen in die Hände der Diplomaten legen. Und Sie kommen zwei Jahre später zurück – vielleicht. Aber mit einer Erfahrung, um die Sie die Sozialverhaltenswissenschaftler der Föderation beneiden. Allerdings auch nur diese Eierköpfe. Der Rest hat kein Interesse daran zu erfahren, wie ein Breen-Gefängnis von innen aussieht.
Aber mal angenommen, Sie sind für den Abend mit dem Ersten Offizier zu einem gemeinsamen Holoroman auf dem Holodeck verabredet. Meinen Sie, den lässt er einfach ausfallen? Meinen Sie, er wartet zwei Jahre, um an der gleichen Stelle weiterzuspielen? Nein, tut er natürlich nicht. Er setzt alle Hebel in Bewegung, dehnt wo es geht das Protokoll der Föderation und paukt Sie raus – pünktlich zur  reservierten Holoraumzeit. Falls der Bordarzt Sie nicht noch dabehält, weil ihn die Folternarben interessieren.

7) Risiken sind gut, solange sie nicht mit Risiken verbunden sind.

Kennen Sie das Sprichwort: Der Vulcanier begab sich in Gefahr und kam darin um!?
Was meinen Sie, warum die Vulcanier zugunsten der Logik ihre Emotionen weggesperrt haben? Was meinen Sie, warum die Vulcanier ein so altes Volk sind?
Sie gehen einfach keine unnötigen Risiken ein.
Aber wie erkennen Sie unnötige Risiken und meiden diese?

Beispiel eins: Der Warpkern droht zu brechen. Der Chefingenieur ist ausgefallen, sein Stellvertreter pennt und niemand fühlt sich zuständig. Eigentlich wie immer.
Es sind noch neunzig Sekunden bis zur Kernexplosion, die das halbe Schiff kastrieren würde. Sie stehen zwanzig Schritt neben der entscheidenden Konsole, mit welcher der Kern abgeworfen wird und das ganze Schiff gerettet werden kann. Und Sie wissen, Sie brauchen für die Abwurfsequenz höchstens siebzehn Sekunden.

Beispiel zwei: Sie sind mit Ihren Freunden auf Landgang. Sie trinken etwas, dann auch etwas mehr, und irgend jemand deutet auf den betrunkenen Klingonen am Tresen neben Ihnen.
Er legt fünf Streifen goldgepresstes Latinum auf den Tisch und ruft: Wer dem Klingonen sein Battlet wegnimmt und mir bringt, kassiert alle fünf.

Na? Für welches Szenario würden Sie sich entscheiden? Natürlich für das erste. Richtig? Wenn nicht, saufen Sie nicht soviel. In Szenario eins ist Ihnen eine Belobigung durch den Captain sicher und Sie retten den Tag. In Szenario zwei erwischen Sie vielleicht das Battlet und kriegen das Latinum. Aber wenn der Klingone wieder nüchtern ist, haben Sie ein echtes Problem. Und je nachdem, aus welchem Kriegerhaus die Hornplatte kommt, zwischen zweihundert und zehntausend neue Probleme dazu.

8) Beteiligen Sie sich unbedingt an den Aktivitäten an Bord.

Diesen Punkt finden Sie witzig? Sollten Sie aber nicht. Denn es kann überlebenswichtig für Sie sein.
Beispiel: Sie beherzigen den Tipp mit den Freundschaften nicht und werden ein zynischer Eigenbrödler. Der Captain, nennen wir ihn Janeway, bekommt das mit. Und da er nun mal ein Starfleet-Captain ist, kann er Sie nicht einfach im eigenen Saft schmoren lassen, so sehr es Ihnen gefällt. Nein, er wird Sie garantiert irgendwann, eventuell mit anderen Eigenbrödlern, auf eine harmlose Außenmission mitnehmen, um Sie menschlich aufzutauen.
Das Problem ist nur: Wenn Sie eine Mission mit dem Gefahrenwert eins beginnen, haben Sie keinerlei Garantie, dass sich der Gefahrenwert NICHT auf die Level zwei, drei oder sogar zehn steigert.
Das heißt, Ruckzuck sitzen Sie in einer lebensgefährlichen Situation. Und lebensgefährliche Situationen haben einen Haken: Sie könnten Ihnen das Leben kosten. Und das alles nur, weil Sie sich an Bord vergraben haben. Tja, hätten Sie ein halbes Dutzend Freundschaften gepflegt und ab und zu im Casino gegessen, statt die Giftbude zu meiden und sich was zu replizieren, dann wäre es nie so weit gekommen.

9) Wenn etwas schief gehen kann, wird es auch schief gehen

Ihr Captain geht ein temporäres Bündnis mit den Borg ein? Er prügelt sich mit einer antiken Gottheit? Oder eine wichtige Geheimoperation erfordert eine verdeckte Landungsoperation mitten im Feindesland? Starfleet gibt neue Notrationen raus? Der Biofilter des Transporters ist defekt?
Rechnen Sie mit dem Schlimmsten. Rechnen Sie damit, dass Ihnen EIN Augenblick der Nachlässigkeit den Tod einbringen kann.
Der Pakt mit den Borg könnte nicht so stabil sein, wie Sie hoffen. Der antike Gott könnte einen Crewman als Warnung an Ihren Captain töten. Man könnte für die verdeckte Operation Sie aussuchen. In der Notration könnte Raccht sein, der sich selbstständig zu einer höheren Lebensform entwickelt hat, nachdem er zwanzig Jahre eingelagert war und zu dem Schluss gekommen sein, alle Humanoiden auszulöschen. Sie werden an Bord gebeamt, und durch den Defekt entgehen Ihnen die kleinen Sprenkel am linken Hosenbein, die sich als ziemlich aggressive Pilzsporen entpuppen. Vor dem Schlafengehen juckt es nur ein wenig am Bein, aber am nächsten Morgen wachen Sie auf und sind tot. Oder in einen intelligenten Pilz integriert. Oder beides.
Also, immer die Augen auf. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und: Der Letzte macht das Licht aus.

10) Finger weg von der/dem Freund/in des Captains.

Dies ist der mit Sicherheit wichtigste Rat, den dieser Leitfaden vergeben kann. Nicht, dass wir unseren elitären, gebildeten und moralisch hochstehenden Schiffskapitänen unterstellen wollen, unerwünschte Nebenbuhler gezielt durch Außenmissionen auszuschalten.
Aber man kann ja nie wissen.
Lieber auf eine oder zwei Bekanntschaften verzichten, sobald Sie auch nur den Hauch eines Verdachts haben, der Captain könnte ein Auge auf sie/ihn geworfen haben, anstatt mitten ins dichteste Getümmel geschickt zu werden.
Am Besten versuchen Sie, selbst der Freund/ die Freundin des Captains zu werden.
Dann werden Sie sich zwar dreimal täglich anhören müssen: Ich darf dich gegenüber der Crew einfach nicht bevorzugen, versteh das bitte.
Oder: In diesem Punkt muss ich als Captain entscheiden, versteh das bitte.
Auch sehr beliebt: Aber dadurch ändert sich doch nichts zwischen uns, oder?
Nicht sehr ansprechend? Immer noch besser, als jeden anderen potentiellen Sexualpartner auf Kontakte zum Captain zu testen.
Und seien Sie versichert, der Captain hat eine exquisite Bildung, ist diplomatisch, tolerant, meistens auf... gewissen Gebieten sehr erfahren und hat garantiert kaum Zeit, sich einen anderen Partner zu suchen, solange Sie mit ihm zusammen sind.



Dies sind die zehn Tipps, die Starfleet Ihnen mit auf den Weg zu den Sternen gibt. Wenn Sie diese beherzigen, sollten Sie in der Lage sein, wenn, dann bestenfalls verstümmelt heim zu kommen. Bedenken Sie immer: Einen abgetrennten Arm kann man regenerieren. Einen abgetrennten Kopf nicht, solange der Föderationsrat seine Hand über das Cloning hält.
Nun sind Sie in der Lage, erfolgreich an Bord eines Schiffes der Starfleet zu bestehen.

To boldly go, where no man has gone before,
Ihre Starfleet

Warum greift hier nicht das Norwegen-Prinzip?

So, es geht also hoch her in der arabischen Welt. Wegen diesem mies gedrehten Video, das den Propheten verunglimpft.
Das ist so schlimm, dass die amerikanische Botschaft in Bengasi gestürmt, spontan, ist klar, und der dortige US-Botschafter sowie zwei Mitarbeiter getötet wurden.
Und es ist so schlimm, dass der Vorsitzende des niedersächsischen Verbands der Muslime die Abschaltung von Youtube und Google in Deutschland fordert.
Und ProDeutschland hält das Video für so wichtig, dass es unbedingt in deutschen Kinos gezeigt werden muss...
...sacken lassen.

Da stellt sich mir doch eine große, drängende Frage: Habt Ihr einen Schaden? Wie kann man sich wegen einem mies gedrehten Billig-Trailer dermaßen echauffieren, dass es sogar Menschenleben kostet?
Nein, das ist falsch ausgedrückt. Ich will es anders formulieren: Wenn mir jemand sagt, dass der Angriff auf die US-Botschaft in Bengasi die Folge der Veröffentlichung des Video-Trailers auf Youtube ist, bezichtige ich ihn der Lüge. Dieser Angriff kann nichts anderes gewesen sein als eine gezielte und gesteuerte Aktion. Auch die anderen Demonstrationen, die sich unter anderem auch gegen deutsche Botschaften richteten, waren meines Erachtens gesteuert.
Als Beweis hierfür nenne ich die amerikanische Wissenschaftlerin Megan Reif, die heute auf Bildblogs Sechs vor neun verlinkt wurde. In einem interessanten Artikel mit voller Verlinkung auf ihre Quellen hat sie die Größenordnung der Proteste gegen das diffamierende Mohammed-Video den Protesten des arabischen Frühlings gegenübergestellt. Die Zahlen sind ernüchternd. Vor allem für Extreme in aller Welt. Auch und gerade hier liegt der Verdacht der gezielten Provokation nahe.

Was haben wir hier also? Einen Amerikaner, der mit einem Billig-Video provozieren wollte, wenn möglich Gewalt, einen Haufen Menschen muslimischen Glaubens, die gerne protestieren, es dann aber doch nicht bis zu einer Volksbewegung schaffen, weil sie unter sich bleiben, und einen Haufen Vollidioten, die glauben, wenn man genügend Angst schüren kann, würden ihnen die Deutschen schon irgendwie folgen.
Und all das wird in den Medien kolpotiert und breitgetreten, obwohl die ganze unrühmliche Geschichte ebenso wie der Name des Attentäters von Oslo schlicht und einfach nur vergessen gehört.
Liebe weltweite Medien, es gibt keine Massenbewegung in arabischen Ländern gegen dieses Video, das nach Augenzeugenaussagen nicht mal die Qualität oder Aussage eines Handy-Films haben soll. Es gibt da unten Extremisten arabischen Glaubens, die meinen, wenn sie laut genug schreien, würden die Menschen ihnen folgen. Tun sie aber nicht. Doch Ihr suggeriert mit Eurer vollkommen überzogenen Berichterstattung, dass dem so sein könnte. Das halte ich für einen inhaltlichen Fehler. Ebenso berichtet Ihr, die deutschen Medien, über die anderen Radikalen zuviel, also jene in unserem Land. Sie zu zitieren mit: Sie suchen ein Kino, in dem sie den Film aufführen können ist purer Populismus, der ihnen Wasser auf die Mühlen treiben soll. Lasst sie doch ihr Kino suchen. Dort werden sie eh nur unter sich sein. Vielleicht kommt dann noch der eine oder andere Biedermeier dazu, der dann endlich mal seinen latenten Rassismus wenigstens zugibt, anstatt ihn am Stammtisch auszuleben.
Vergesst das Video. Vergesst die Proteste. Vergesst diese Pro für irgendwas-Spinner. Gebt ihnen keine Bühne. Die Welt wäre um einiges friedlicher, wenn es über diese Extremisten und ihre Aktivitäten nur zwei Dinge gäbe: Erstens eine kurze Randmeldung über sie, damit wir uns daran erinnern, dass es solche gefährlichen Menschen immer noch gibt, zweitens eine Nachricht, wenn Mitglieder, die zur offenen Gewalt gegriffen haben, den Weg der Justiz gehen. Das ist meines Erachtens nach das Maximum, was man ihnen als Bühne bieten sollte, seien dies nun Dauerdemonstranten im Nahen Osten, bibelverliebte Endzeithardcore-Christen in den USA, deutsche Pro-Spinner und Neonazis, oder andere Idioten, die ihre mangelnde Zahl durch Lautstärke ersetzen wollen.
Lasst sie links liegen. Das ist genau das, was sie verdient haben.

Im Übrigen wünsche ich mir aber doch eine Berichterstattung über Demonstranten im arabischen Raum, die gegen das Video auf die Straße gegangen sind, nämlich den aktuellen Stand der Ermittlungen, den die Polizei in Bengasi bei der Jagd nach den Mördern und ihren Mitläufern nach den drei Morden in der US-Botschaft hat. Ich hoffe, sie werden vor ein ordentliches Gericht gestellt, wie es sich in dieser Welt gehört.

Donnerstag, 13. September 2012

Preis Nummer zwei eingelöst: Subtras Self Insert in Anime Evolution

So, ich entschuldige mich hier schon mal von vorne herein, dass es mit der Erfüllung der Preise, die ich ausgelotet hatte, als ich fünfzigtausend Aufrufe auf meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de erreicht hatte, ganz schön gedauert hat und dauert.
Das soll jetzt keine Ausrede sein, aber sowohl für jacqueaux' Wunsch als auch für Subtras Wunsch musste ich mich noch mal tief in meine eigenen Sachen reinlesen.
Jacqueaux habe ich ja schon länger glücklich gemacht, indem ich Mein Gott, meine Göttin fortgesetzt habe; heute war Subtra dran, der einen Self Insert in einer meiner Geschichten gewonnen hat.
Seine Wahl fiel auf Anime Evolution. Sein Self Insert ist Rüdiger Beer. Leider ist er mit diesem Charakter noch nicht in der Hauptgeschichte aufgetaucht. Ich hatte einfach das dringende Bedürfnis, erst einmal eine Episode für die Alternativ-Erzählung Anime Evolution: Spiegel zu schreiben. Er möge mir verzeihen. Aber sein Doktor Beer wird auch noch einen Auftritt in der Hauptserie haben, versprochen.
Lest und kommentiert eifrig weiter, dann gibt es auch mal wieder nichtmaterielle Preise zu gewinnen, versprochen.^^

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Mittwoch, 12. September 2012

Und der nächste Tausender - 54.000 Aufrufe auf Fanfiktion.de

So, es ist geschafft. Ihr, meine lieben Leser, habt in noch nicht rekordverdächtigen, aber sehr, sehr, sehr passablen knapp neun Tagen die Klickzahlen meiner Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de erneut um eintausend Aufrufe anschwellen lassen. Ich habe keine Zweifel mehr, dass ich über kurz oder lang berühmt sein werde. ^^V

Aber Spaß beiseite. In dieser Zeit, in den knapp neun Tagen - sehr guten neun Tagen, wenn man bedenkt, dass der alte Rhythmus für einen Tausender einmal vierundzwanzig Tage betragen hat, dann zwanzig Tage, dann vierzehn Tage - stieg die Zahl meiner Reviews um neununddreißig auf siebenhundertzweiundfünfzig an. Nicht zuletzt wegen betty0815, Nathan und Stinkstiefel. Danke sehr. ^^
Ja, das ist schon eine tolle Leistung von Euch, meinen Lesern, mit der Ihr meine Leistung als Autor würdigt. Und das ist ein wirklich gutes Gefühl. ^^b

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin - ich schreibe auch weiterhin tolle Geschichten für Euch.


Und <--- da findet Ihr die Links zu meinen Büchern und eBooks, die Ihr, wenn Ihr glaubt, sie sind es wert, käuflich erwerben könnt.

Dienstag, 11. September 2012

Anime Evolution I - Schnapszahl übersehen.

So langsam kehrt wieder Normalität auf meinen Geschichten auf Fanfiktion.de ein. Diesmal brauche ich erheblich länger als sechs Tage, um zum nächsten Tausender zu kommen. Aber das wird morgen oder Donnerstag der Fall sein, im neuen Tempo von etwa vierzehn Tagen.
Bei all dem Trubel ist mir doch glatt eine Schnapszahl entgangen. Anime Evolution I hat es schon seit einiger Zeit auf 2222 Aufrufe gebracht. Ich habe es aber erst gestern bemerkt. Heute habe ich sicherheitshalber meinen Blog konsultiert, aber, nein, keine Verlautbarung meinerseits. Also kann ich nur spekulieren, wann die Schnapszahl erreicht wurde. Sicher ist aber, dass sie erreicht wurde. Ist doch auch was Schönes. ^^

Und es freut mich sehr, dass meine Anime-Parodie, die sich in den nächsten Staffeln verselbstständigt hat, noch immer Anklang unter meinen Lesern findet. Danke dafür. ^^

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.

Montag, 10. September 2012

Hinter dem Internet - wenn PR-Frauen logische Fehler übersehen

Ja, dies ist in der Tat ein Blog-Eintrag über die Wulff. Die zweite Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Wie heißt sie doch gleich? Hm, Bettina, sagt Google. Stimmt, Bettina.
Über die hat, das wird ihm unterstellt, der Günther Jauch was ganz Böses angedeutet: Sie hätte mal Escort gemacht, wird er aus einer Talkrunde zitiert. Das war laut meiner Tageszeitung im Mai.
Hier der Vollständigkeit halber mal seine Meinung zum Thema auf tagesschau.de.

Heute steht in der BILD, dass besagte Frau Wulff ein Buch geschrieben hat. Es heißt "Hinter dem Protokoll."
Und am Wochenende ging durch die Presse, dass sie Günther Jauch auf Unterlassung verklagt hat. Aber jetzt erst hat es die Nachricht in die Medien geschafft.

Ich will mich nicht über eine angebliche oder tatsächliche Vergangenheit von Frau Wulff im Escort-Gewerbe oder im Rotlichtmilieu auslassen. Ich möchte zu dem Thema anmerken, dass in Zeiten, in denen Gina Wild wieder zu Michaela Schaffrath werden konnte, nur besonders spießige, rückständige und konservative Menschen in einer jungen, intelligenten und hübschen Frau, die womöglich Escort gemacht haben könnte, einen Aufreger finden können. Mich lässt das eiskalt. Genauer gesagt, es interessiert mich nicht die Bohne.
Ich will mich auch nicht darüber auslassen, dass die Veröffentlichung über die Unterlassungsklage gegen Jauch und die Ankündigung der Buchveröffentlichung überraschend gut zusammen fallen, und eine gute Publicity garantieren. Oder darüber, dass BILD wieder dazu übergeschwenkt ist, den Wulff-Karren zu ziehen, was dem Buch schon vorab gute Abverkäufe garantiert.

Nein, mir geht es in diesem Blogeintrag um den zweiten "großen Wurf", der von Frau Wulff gelandet wurde. Ihre Unterlassungsklage gegen Google, in dem der Suchmaschine verboten werden soll, im Zusammenhang mit ihrem Namen auf Seiten zu verlinken, die Verbindungen zwischen ihr und Escort oder gar das Rotlichtmilieu darstellen.
...sacken lassen.


Das ist natürlich eine strategisch kluge Entscheidung von Frau Wulff. Die großen Printverlage wollen ohnehin gerade an die Honigtöpfe von Google, und mit Google Streetview hat sich der Konzern gerade unbeliebt gemacht (nicht bei mir, wohlgemerkt)... Außerdem, um die öffentliche Stimmung weiter gegen Google zu kippen, wird ja gerne und oft darauf hingewiesen, was Google an Daten über unser Surfverhalten speichert. Die Suchmaschine auch für die eigenen Zwecke an den Pranger zu stellen, ist en vogue. In gewissen, nicht ganz so freien und ganz so informierten Kreisen zumindest.
Nun verlangt Frau Wulff aber mit genau diesem Verbot... Zensur.

Ich will mal ganz kurz sagen, wie ich das sehe, bzw. den Vorgang der Google-Suche beleuchten.
Ich tippe einen Suchbegriff ein. Google liefert mir je nach Suchbegriff sagen wir null bis zwei Millionen weiterführende Links. Die Links, die beim gleichen Suchbegriff öfter angeklickt werden, wandern nach oben. Die, die weniger angeklickt werden, wandern nach unten. Die am häufigsten angeklickten Links bilden Seite eins. Im Klartext: Wenn ich Bettina Wulff bei Google eingebe, und ich kriege auf Seite eins erstmal zwanzig Links zu Seiten, die sich über ihre angebliche Vergangenheit als Escort-Dame oder im Rotlichtmilieu auslassen, dann ist das eine urdemokratische Entscheidung der Benutzer Googles. Sie haben gezielt und sehr, sehr oft mit Google nach diesen Seiten über Frau Wulff gesucht. Mehr und öfters als alle anderen Google-Nutzer, die etwas über Frau Wulff wissen wollten.
Sicher ist es technisch möglich, die entsprechenden Seiten zu sperren, damit sie über die Google-Suche nicht mehr gefunden werden können - Zensur bleibt es trotzdem. Denn nicht Google stellt diese Links an die Spitze, sondern der Algorhythmus der Suchmaschine. Eine Manipulation seitens von Google bleibt eine Manipulation, und außerdem tut der Konzern dann genau das, was ihm von der Politik und der Wirtschaft immer wieder vorgeworfen wird: Er würde die Link-Ergebnisse manipulieren. Dabei ist das einzige, was Google macht, entsprechende Anzeigen am rechten Seitenrand zu schalten, die zum gesuchten Thema passen. Dort wird auch in wenigen Tagen bei der Suche nach Bettina Wulff ihr Buch zu finden sein. Passend mit Verkaufslink.
...sacken lassen.

Ich fasse zusammen: Die Unterlassungsklage ist einerseits geschickt, weil Google-Bashing gerade Mode ist. Andererseits ist es ein Aufruf zu Zensur, und das auch noch an der falschen Stelle. Frau Wulff muss sich eigentlich mit den Seiten anlegen, die entsprechende Artikel über sie verfasst haben, und nicht Google damit behelligen. Das wäre effektiver, denn selbst wenn Google dieser Zensur zustimmen würde, die Artikel wären trotzdem noch im Web. Und es gibt immer jemanden, der sie weiterverlinkt.
Was haben wir hier also? Technisches Unverständnis bei Frau Wulff? Oder doch nur eine weitere taktische Werbung mit populären Begriffen für ihr Buchdebüt?
Ich vermute Letzteres. Dennoch bleibt die Forderung nach Zensur von Google selbst im wohlwollendsten Fall... ungeschickt. Nehme ich kein Blatt vor den Mund, nenne ich es eine Frechheit. Aber Werbung ist es in jedem Fall für Frau Wulff. Leider. Sogar ich blogge ja darüber. ^^°°°

Sonntag, 9. September 2012

Post an Cyno

Es ist vielleicht nicht jedem Leser meines Blogs bekannt, aber ein Geheimnis ist es auch nicht: Ich bin langjähriges Mitglied des Science Fiction Clubs Black Hole Galaxie. (Ja, der Schreibfehler ist beabsichtigt.) Als dieser verfasse ich vierteljährlich zu unserem Fanzine einen Leserbrief. Bis auf eine Ausnahme seit meinem ersten WoC, dem Heft Nr. 7. Und wir sind jetzt bei 73!

Im aktuellen Heft, also der 72, äußert sich mein alter Freund und Weggefährte Cyno in seinem Leserbrief über die Gefahren des Internets. Darauf habe ich ihm heute geantwortet - und festgestellt, dass ich damit eigentlich einen Blogeintrag geschrieben habe. XDDD
Seinen Brief, auch nur auszugsweise, will ich nicht veröffentlichen. Schon gar nicht ohne seine Erlaubnis. Aber meine Antwort. Und die kann auch für sich selbst stehen. ^^

Here we go: Meine Antwort an Cyno, seine sicherheitstechnischen Bedenken zum Internet betreffend.


Und wieder, lieber Cyno, muss ich Dir widersprechen, wenn Du vom anarchistischen, Faustrechtgesteuerten und gefährlichen Internet redest. Klar, einem Server auf den Molukken kann man hierzulande nur schwer abschalten, und wenn jemand auf Facebook gemobbt wird, dann - so wir wissen - schickt er einen Killer vorbei. Aber dem steht entgegen, dass das Internet keinesfalls ein rechtsfreier Raum ist, oder sogar strafrechtlich immun. Im Internet wird allerdings eines deutlich: Man kriegt das Publikum, das man verdient.
Wer also auf Facebook gerne mobbt, der macht seinen Account einschlägig; eine Gesellschaft reagiert auf ein solches Verhalten nach Art der Individuen. Von den Vernünftigen, die sich angewidert abwenden und den Verleumdungen keinen Glauben schenken über jene, denen es gleichgültig ist bis hin zu solchen, die eifrig mitmobben, ist alles vertreten. Und das ist im normalen Leben, in der Schulklasse oder auf der Arbeit genau das Gleiche. Hinzu kommt, dass das sogenannte Cybermobbing im Internet harmloser ist. Warum sage ich das? Ganz einfach: Wenn Du nicht gerade Til Schweiger bist, dann KENNT DICH KEINE SAU! Du selbst kennst aber in den allermeisten Fällen den Mobber, der sich sogar noch selbst identifiziert, wenn er auf Deiner Timeline postet. Und Du kennst ja wohl zumindest Dein eigenes Umfeld. Und ach ja, durch die Presse geht vielleicht die Facebook-Party, aber sicher nicht ein Mobbingversuch.
Und nur, damit hier nicht der falsche Eindruck entsteht: Der Auszubildende, der zum Lynchmord am - falschen - Tatverdächtigen von Emden aufgerufen hat, stand deswegen bereits vor Gericht. Facebook ist eben doch kein rechtsfreier Raum. Rechtsradikale Seiten werden dort abgeschaltet, so wie jedes Profil, das Gewaltverherrlichend, rassistisch oder strafrechtlich relevant ist. Auch ein Shitstorm ist nichts weiter wie eine Anrufwelle empört-besorgter Eltern, die von ihren Kindern nur ein Drittel der Wahrheit erfahren haben, aber gleich glauben alles zu wissen, und für Informationen nicht zugänglich sind - oder eben Mitbürger, die ihrer Zeitung für einen vollkommen verfehlten Artikel, der grob falsch ist, mit einem Leserbrief nachhaltig auf die Füße treten. Nur halt im Internet. Und vielleicht je nach Art und Thema mit erheblich mehr mehr oder weniger qualifizierten Personen, die ihre Anmerkung dalassen.
Ich verstehe nicht, was am Internet so besonders schlimm sein soll. Auch wenn man "Angst" vor der berühmten Anonymität hat, wenn mein Facebook-Account wegen Verstoß gegen die Nettiquette geflaggt ist, habe ich Ärger am Hacken. Natürlich kann ich mich dann gleich unter falschem Namen erneut anmelden, aber meine Verknüpfungen bzw. Freunde sind erstmal weg. Ich denke, der große Fehler des Internets ist schlicht und einfach, dass zu viele Menschen gar nicht wissen, dass sie so gut wie nie anonym sind, wenn sie z.B. auf Facebook posten. Und dass sie Ärger kriegen, wenn sie gegen Regeln und Gesetze verstoßen, ganz wie im wirklichen Leben. Eigentlich ist das Internet das wirkliche Leben, so wie Telefon oder die Tageszeitung, nur ohne Hörer oder Papier. Und wie im richtigen Leben gilt das Strafgesetzbuch. Nicht umsonst bemühen sich illegale Organisationen, z.B. für Kinderpornografie, ihre Daten auf ausländischen Servern hochzuladen und von dort aus zu verbreiten, wo der Server nicht angetastet werden können sollte. Aber auch hier gibt es mittlerweile Technologie, um diese Server zu formatieren. Tja.
Generell finde ich, Cyno, Du siehst die Debatte um das Internet zu schwarz. Das sind Argumente, die drohen, Dich in die Ecke derer zu treiben, die eine Zensur wollen. Meines Erachtens gibt es den Wunsch nach Zensur nur, weil wir User uns über das Internet besser und schneller denn je informieren können; weil wir uns schneller eine eigene Meinung bilden können. Wenn wir abseits der Fernsehsender und der BILD nach Informationen suchen, gibt es plötzlich kein Meinungsmonopol, und das ist der Koalition ein Dorn im Auge. Verhindern, das wir unser Internet behalten, kann sie aber nicht.
Ach ja, noch was: Dein: Erst wenn man selbst Opfer wird...
Tja. Wie war es doch gleich? Wenn man auf Facebook gemobbt wird, weiß man von wem, oder zumindest von welchem Account aus. Wenn man Opfer einer Phishing-Attacke wird, ist es in etwa das Gleiche, wie wenn man eifrig zurückruft, nachdem die Bandansage am Telefon einem sechzigtausend Euro verspricht, die man gerade gewonnen hat.
Ich wage zu behaupten: Fehler macht jeder mal, und reinfallen kann er/sie auch. Passiert. Ich selbst bin auf eine betrügerische Abo-Falle herein gefallen und hätte beinahe bezahlt. Aber schon eine wirklich kurze Suche im Internet zur Seite, die mich abzocken wollte, informierte mich darüber, mit wem oder was ich es zu tun hatte. Thema erledigt, Hilfe angenommen, Ende. Wer allerdings permanent auf solche Dinge herein fällt und eifrig zahlt, der vertelefoniert auch zweihundert Euro, um an den versprochenen Wagen zu kommen. Es ist ein wenig wie mit suchtanfälligen Leuten. Sobald sie ihre Sucht gefunden haben, bleiben sie dabei. Egal ob es Internet ist, Alkohol, Zigaretten, Drogen im engeren Sinne, und so weiter. Es gibt halt solche Leute. Und natürlich sollte man ihnen helfen. Sowohl den Süchtigen, als auch den "Internetversagern", die jeden Spam glauben und in jede Abo-Falle tappen. Deshalb aber zu sagen, das Internet an sich ist gefährlich, beweist für mich, dass jemand bei Dir Angst geschürt hat. Klar gibt es Gefahren, aber weder überwiegen sie, noch sind sie eine große Bedrohung für Jedermann. Ich freue mich auf Deine Antwort.

Samstag, 1. September 2012

53.000 Aufrufe auf meine Geschichten auf Fanfiktion.de

Das ist eine ziemlich hektische Woche bisher. Dreimal Schnapszahlen, etliche Reviews, und auch hier im Blog ging es nicht gerade langsam oder leise zu.

Und jetzt kommt der Höhepunkt der Story. Meine Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de
haben soeben den nächsten Tausender erreicht. Nun liegt der Count bei über dreiundfünfzigtausend Aufrufen. Und dies in nicht ganz neun Tagen. Zugegeben, das ist anderthalb mal so lang wie beim Sprung auf die Zweiundfünfzigtausend, aber immer noch knappe sechs Tage schneller als mein normaler Rhythmus von vierzehn Tagen.
Getoppt wird das nur noch von den siebenhundertunddreizehn Reviews, was im Bezug auf letzten Donnerstag bedeutet, wo ich den 52.000er verkündet hatte, fünfundfünfzig Reviews mehr. Fünfundfünfzig Reviews is knapp neun Tagen. Auf diese enorm hohe Zahl komme ich nicht zuletzt, weil sich nach Stinkstiefel, betty0815 und Robi nun auch Nathan darin verbissen hat, alle meine neunundachtzig Geschichten und Gedichte auf Fanfiktion.de zu lesen und einen Kommentar da zu lassen.
Ich finde, ein Vorbild für jeden Fan. ^^V

Bleibt mir treu und lest mich weiterhin.